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Deine Idee für eine nachhaltige Lebensweise

Sharing is Caring: Wie schult deine Idee das allgemeine Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit?

Du möchtest mit deinen Erfahrungen den Menschen das Thema Nachhaltigkeit näherbringen? Dann stelle deine Idee bei unserem kostenlosen Wettbewerb vor und gewinne einen tollen Preis!

Zeige uns, wie deine Erfahrungen mit der Energiewende die Menschen zum Umdenken anregen kann

Verändere das allgemeine Bewusstsein für Nachhaltigkeit und beschleunige die Energiewende

Erhöhe den Baumbestand in Deutschland: Jede Einsendung ist gleich eine Baumspende

Erhalte für deine Idee einen tollen Preis

Die Gewinner stehen fest!

1

Kreativ werden

Zwischen dem 15.03.2021 bis 30.06.2021 kannst du deine Idee einsenden.

Wer kann teilnehmen?

2

Bewertung abwarten

Nach Einsendeschluss bewertet die Fachjury, bestehend aus drei Experten, alle Beiträge.

Wer ist die Jury?

3

Preise gewinnen

Die ersten drei Platzierungen gewinnen Preisgelder bis zu 750 Euro.

Was sind die Preise?

Das sind die Gewinner!

Im Zuge unseres Nachhaltigkeitswettbewerbs hat uns eine Vielzahl an Einsendungen erreicht. Dabei wurde die Jury vor allem durch eure Kreativität und euren Einsatz für mehr Nachhaltigkeit begeistert. Wir danken euch daher an dieser Stelle recht herzlich für den tollen Input! Schließlich hat sich jede einzelne Einsendung innovativ mit der Aufgabenstellung auseinandergesetzt, sodass die Jury vor allem von der Vielfalt angetan war. Demnach war es für sie besonders schwer, die besten Konzepte zu küren. Letztendlich haben es dann die folgende Ideen aufgrund von dem Nachhaltigkeitsgedanken, der Kreativität und der Umsetzbarkeit bis in die Endrunde geschafft.

Herzlichen Glückwunsch!

 

Platz 1

Preisgeld: 750 Euro

Idee: „Nudging & Nachhaltigkeit“

von Lara Botta

Die Idee im Detail:

„In Bezug auf das Energiesparen könnte Nudging angewendet werden. Wesentliche Hebel sind Heizung und warmes Wasser: Im individuellen Haushalt wird am meisten Energie für Heizung (70%) verwendet, an zweiter Stelle steht warmes Wasser (14%) (Statistisches Bundesamt, 2018). Die folgenden Maßnahmen eignen sich sowohl für die Umsetzung im Unternehmen als auch in privaten Haushalten oder im öffentlichen Raum.”Lara Botta, studiert Nachhaltige Unternehmensführung an der Universität Ulm

Das sagt die Jury:„Der Beitrag wendet das bekannte Prinzip des „Nudging“ auf das Problem des Energiesparens in Gebäuden an. Frau Botta verbindet dabei persönliche Erfahrungen mit Nachhaltigkeit im Rahmen ihres Studiums und durch verschiedene Praktika mit einer sehr guten und unmittelbar umsetzbaren Idee, die im Prinzip ohne zusätzliche Kosten leicht angewendet und erfolgreich zum Energiesparen beitragen kann. Durch den verstärkten Einsatz von „Nudges“ (z. B. Informationen über den Energieverbrauch eines Raumes / Gebäudeteils im Vergleich zu anderen) werden Beschäftigte dazu animiert, Energie zu sparen, was am Ende zu mehr Nachhaltigkeit, Energiesparen und auch geringeren Energiekosten bei Unternehmen beitragen kann.“

 

Platz 2

Preisgeld: 500 €

Idee: „Einführung des Unterrichtsfachs Nachhaltigkeit“

von Eileen Szymanski

Die Idee im Detail:„Eine Transformation hin zu einer höheren Akzeptanz und dem Ausbau von Erneuerbaren Energien könnte zum Beispiel durch die Einführung des Unterrichtsfaches Nachhaltigkeit gefördert werden. Die Einführung eines solchen Faches an Schulen und Universitäten soll aber nicht nur allein durch die Vermittlung wichtiger Inhalte geprägt sein. Dieses Fach birgt die Möglichkeit, dass die Schüler:innen selber entscheiden dürfen, mit welchen Lerninhalten sie sich über das Schuljahr/Semester beschäftigen möchten. Die Lehrer:innen dienen somit nicht als reine Wissensvermittler:innen, sondern vielmehr als Projektbegleiter:innen für Anregungen und Krisenbewältigungen.“Eileen Szymanski, studiert im Masterstudiengang Angewandte Nachhaltigkeit an der Hochschule Bochum

Das sagt die Jury:„Der Gedanke, dass jedes einzelne Individuum frühestmöglich in der Ausbildung eines reflektierten Charakters unterstützt werden sollte, ist bemerkenswert. Die Idee ist sehr gut und sollte sofort umgesetzt werden - ebenso das beschriebene Vorgehen (eigene Themen, die erarbeitet werden, keine Benotung, generationenübergreifend etc.).“

 

Platz 3

Preisgeld: 350 €

Gewinner: „Eine ökologisch abbaubare Alternative für die Laufflächenmischung von Reifen“

von Fabian Hohmann

Die Idee im Detail:
„Reifen werden abgefahren. Anders als jedoch der abgefahrene Reifen, der in aller Regel ordnungsgerecht entsorgt und damit thermisch und stofflich recycelt wird, landet der Abrieb dort, wo man ihn produziert: auf der Straße, in der Luft und vor allem in der Natur um die Straßen. Die Idee ist daher, an einer ökologisch abbaubaren Alternative für die Laufflächenmischung der Reifen zu forschen/eine solche zu entwickeln.“

Fabian Hohmann, studiert Verfahrenstechnik und ist gelernter Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik

Das sagt die Jury:
„Die Idee, ökologisch abbaubare Laufflächenmischungen für Reifen zu entwickeln, erscheint in Anbetracht der global wirkenden Reifenherstellerriesen zunächst etwas kühn, relativiert sich aber erheblich durch die offensichtliche Tatsache, dass der Reifenabrieb von PKW mit Abstand die höchste Pro-Kopf-Emission an Mikroplastik hervorruft.“

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Die Wettbewerbsaufgabe

Bei unserem Wettbewerb dreht sich alles um die Energiewende und das nachhaltige Bewusstsein der Menschen. Deine Aufgabe ist es, mit einer innovativen Lösung aus eigenen Erfahrungen die Allgemeinheit über Nachhaltigkeit aufzuklären. Die Idee soll ansprechen und die Herausforderungen der Energiewende thematisieren.

Wichtig ist, dass der Lösungsvorschlag greifbar und umsetzbar ist. Wie können die Menschen einfach zur Energiewende beitragen und welche Vorteile hat das auch für sie? So kann sich dein Beitrag zum Beispiel um diese Themen drehen:

Förder-möglichkeiten

EEG, KfW und Co. stehen bereits an der Spitze der Energiewende-Fördermöglichkeiten: Doch welche sollten deiner Meinung nach reformiert werden oder gar neu dazukommen?

(Weiter-) Bildungsideen

Der Ausbau der Weiterbildungsmöglichkeiten und Studien- bzw. Ausbildungswahl ist für die Energiewende essenziell. Was denkst du, sollte dahingehend verändert werden?

IT-Lösungen

Die Wirtschaft steht derzeit vor Herausforderungen bei der Weiterentwicklung von IT (Software, Lösungen, Systeme). Wie kann dieses Problem gelöst werden?

Technische Innovation

Auch die Digitalisierung treibt die Energiewende voran. Welche Technologien lassen sich deiner Meinung sinnvoll einsetzen? Hast du sogar neue Lösungsansätze?

Weitere Infos findest du außerdem in der Wettbewerbsmappe.

Umfang und Inhalt der Einsendung

Wer ist der Kopf hinter der kreativen Idee? Neben dem eigentlichen Kern deiner Präsentation ist es uns auch wichtig, dich und deinen Hintergrund kennenzulernen. Stelle dich doch daher in deinem Beitrag kurz mit Namen, Alter und deiner beruflichen Tätigkeit vor.

Was genau deine Einsendung beinhalten soll, haben wir für dich zusammengefasst. Du hast die Wahl, zwischen zwei verschiedenen Formaten:

Ein Konzept mit Bildern, Skizzen und Text. Deine Idee solltest du mit mindestens 400 Wörtern schriftlich festhalten, jedoch darf der Umfang nicht mehr als zwei DIN A4 Seiten im PDF überschreiten.

Als Alternative hast du die Möglichkeit, eine PowerPoint Präsentation mit Bildern und Text einreichen. Deine Erfahrungen und Ideen kannst du so mit uns auf maximal drei Folien teilen.

Besonders wichtig sind uns deine persönlichen Erfahrungen, die deine Idee prägen. Beschäftige dich also mit diesen Fragen:

Welche Erfahrungen habe ich während meines Studiums/meiner Ausbildung gemacht, die die Energiewende essenziell vorantreiben können?

Hast du dich wirtschaftlich, politisch, wissenschaftlich oder pädagogisch mit den Herausforderungen der Energiewende beschäftigt? Zeige uns in deinem Konzept, welche Erfahrungen du gemacht hast und binde sie mit in deinen kreativen Lösungsweg mit ein.

Wie kann mit meiner Erfahrung und der daraus resultierenden Idee jedem Einzelnen die persönliche Energiewende nähergebracht werden?

Deine Idee soll den Menschen die Energiewende nahebringen und dafür eine Lösung bieten. Was hat dich in der Vergangenheit gestört und was konntest du verbessern? Hier geht es vor allem um die Energieeffizienz, Modernisierung, Innovation und Digitalisierung bei der Strom- und Wärmeversorgung. Wichtige Themen, die du verständlich in deiner Ausarbeitung miteinbeziehen solltest.

Alternativ: Lässt sich die Idee fördern?
Du kannst auch das Thema Fördermittel für die Energiewende in deinen Beitrag mit einbringen. Besonders für die Umstellung im eigenen Haushalt ist dies besonders spannend und kann für Interessierte motivierend sein. Wenn du hierfür Empfehlungen hast, stelle diese gerne vor.

Diese Preise warten auf dich

Für die besten Ideen gibt es natürlich auch eine Belohnung! Die drei Erstplatzierten erhalten folgende Preise:

1.Platz

Preis 750 Euro

2.Platz

Preis 500 Euro

3.Platz

Preis 350 Euro

Mit deinem Beitrag sorgst du zudem für mehr Sauerstoff. Warum, fragst du dich? Mit jeder Einsendung wird ein Baum gepflanzt und die Aufforstung Deutschlands so unterstützt. Du leistest also gleich zwei wichtige Beiträge für den Umweltschutz!

Teilnahme am Wettbewerb

Möchtest du an dem Wettbewerb teilnehmen, solltest du mindestens 16 Jahre alt sein und dich in der Ausbildung oder dem Studium befinden. Wenn dein Beitrag zum Thema „Sharing is Caring: Wie schult deine Idee das allgemeine Bewusstsein für mehr Nachhaltigkeit?“ passt, dann sende uns deine Unterlagen vom 15.03.2021 bis 30.06.2021 zu.

Damit wir deinen Beitrag auswerten können, lädst du diesen bis zum Einsendeschluss hier hoch. Beachte bei der Einsendung deiner Unterlagen, dass die Angaben richtig sind und du alle Anforderungen eingehalten hast.

Wer wertet deinen Beitrag aus?

Unter allen Einsendungen wählt eine Fachjury die besten Ideen aus. Sie bewerten den jeweiligen Beitrag nach

  • dem Innovationsgrad,
  • der Nachhaltigkeit der Idee
  • sowie der möglichen Auswirkung auf die Energiewende.

Die Fachjury besteht aus drei Experten aus den Bereichen Politikwissenschaft, Nachhaltigkeit und Transformation sowie Maschinenbau und Versorgungstechnik.

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Dipl.-Ing. Jens Apelt

Jens Apelt ist Diplom Ingenieur im Bereich Maschinenbau und Versorgungstechnik und heute Geschäftsführer der Creos Deutschland GmbH in Homburg. Zuvor bekleidete er verschiedene Führungspositionen im Energie- und Wassernetzbereich bei Stadtwerken in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz, zuletzt als Geschäftsführer bei der Energie Südwest Netz GmbH in Landau. Jens Apelt hat verschiedene Aufsichtsratsmandate in der Energiebranche inne und ist in verschiedenen Verbänden der Energie- und Wasserwirtschaft tätig. Zudem lehrte er ehrenamtlich an der Uni Esslingen im Masterstudiengang Energiemanagement und Energiesystem, Netzmanagement.

Alexandra Palzkill

Jun.-Prof. Dr. Alexandra Palzkill

Alexandra Palzkill ist Co-Leiterin der SöF-Nachwuchsgruppe "UrbanUp" am Zentrum für Transformationsforschung und Nachhaltigkeit (transzent) und Juniorprofessorin für Wirtschaftswissenschaften, insbesondere Transformationsforschung und Nachhaltigkeit an der Bergischen Universität Wuppertal. Sie studierte Soziologie und Volkswirtschaftslehre an der Georg-August-Universität Göttingen.

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Prof. Dr. Michael Böcher

Prof. Dr. Michael Böcher studierte Politikwissenschaft, Volkswirtschaftslehre und Medienwissenschaft an der Philipps-Universität in Marburg und ist seit 2016 Professor für Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Nachhaltige Entwicklung an der Universität Magdeburg. Er beschäftigt sich seit vielen Jahren mit politikwissenschaftlicher Umwelt- und Nachhaltigkeitsforschung. Er ist „Invited Evaluator“ beim österreichischen Klimaforschungsprogramm ACRP – Austrian Climate Research Program und seit 2020 Mitglied im Bioökonomierat der Bundesregierung.

Teilnahmebedingungen

Mit der Teilnahme am Wettbewerb erklärst du dich mit den Teilnahmebedingungen einverstanden.