Heizungssteuerung

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Bessere Regelung, besserer Umweltschutz

Grundsätzlich dient die Heizungssteuerung dazu, die Leistung einer Heizungsanlage individuell an den eigenen Bedarf anzupassen. Das ist komfortabel und hilft, den Energieverbrauch zu reduzieren. Was wiederum den Schadstoffausstoß senkt. Mit der Heizungssteuerung kannst du die Heizleistung des Wärmerzeugers beeinflussen.

Es gibt die zentrale und die dezentrale Heizungssteuerung. Ziel der zentralen Heizungssteuerung ist es, die Vorlauftemperatur des Wärmerzeugers dem Wärmebedarf im Haus anzupassen. Im Gegensatz nimmt die dezentrale Steuerung mittels Thermostatventilen Einfluss auf die Heizkörper in den einzelnen Räumen und somit auf die Raumtemperatur. Nachfolgend geht es um die dezentrale Heizungssteuerung.

Die Begriffe Heizungssteuerung und Heizungsregelung werden synonym verwendet. Allerdings ist das nicht korrekt. So dient die Heizungssteuerung ausschließlich dazu, eine vorgegebene Wunschtemperatur zu erzielen. Rückmeldung an das Steuergerät sendet sie dabei nicht. Aufgabe der Heizungssteuerung ist es also, dafür zu sorgen, dass der Wärmeerzeuger stets ausreichend Wärme zur Beheizung der Räume bereitstellt. Dazu schaltet sie sich automatisch ein, sobald die Temperatur einen bestimmten Wert unterschreitet. Ist die Wunschtemperatur erreicht, schaltet sie den Wärmerzeuger ab. Die Temperatur, an der sich die Heizungssteuerung orientiert, kann die Raumtemperatur sein oder die Außentemperatur. Hierbei passt die Regelung die Heizleistung witterungsgeführt über einen Außenfühler automatisch entsprechend der Außentemperatur an.

Das Arbeitsfeld der Heizungsregelung hingegen ist vielfältiger. Sie vergleicht ständig die Soll-Temperatur mit der Ist-Temperatur. Sie stellt sicher, dass die Soll-Temperatur erreicht wird und konstant bleibt. Dabei berücksichtigt die Heizungsregelung zusätzliche Wärmegewinne wie Sonneneinstrahlung und Körperwärme, aber auch störende Faktoren wie geöffnete Fenster oder Türen. Moderne, energieeffiziente Heizungsanlagen kombinieren Steuerung und Regelung. Wobei zahlreiche Steuerungs- und Regelungsprozesse dafür zuständig sind, dass der Wärmerzeuger wie gewünscht arbeitet. Nur so wird wirklich garantiert, dass der Wärmeerzeuger die Soll-Temperatur zuverlässig bereitstellt und für Wohnkomfort sowie energieeffiziente Heizwärmeerzeugung sorgt.

Jeder kennt das Thermostatventil am Heizkörper. Mit ihm lässt sich die Raumtemperatur ganz dem individuellen Wärmebedürfnis anpassen. Je nachdem, ob es einem zu kalt oder zu warm ist, kann die Temperatur bzw. Wärmeabgabe durch Vor- oder Zurückdrehen reguliert werden. Beim Thermostatventil handelt es sich um einen mechanischen Temperaturregler, der an den Vorlauf des Heizkörpers angeschlossen ist. In Abhängigkeit zur Umgebungstemperatur hält er die Temperatur durch niedrigeren oder höheren Durchfluss von Heizwasser konstant.

Durch Austausch alter Thermostatventile, die nicht mehr richtig auf die gewünschten Änderungen reagieren, können jährlich bis zu zehn Prozent der jährlichen Heizkosten eingespart werden. Du leistest somit bereits mit einem neuen Thermostatventil deinen Beitrag, um die CO2-Emissionen von Wohngebäuden zu senken.

Effizienz ist gerade im Wärmemarkt ein wichtiger Stichpunkt. In Deutschland sind 56 Prozent der insgesamt ca. 21 Millionen installierten Heizungen technisch veraltet und heizen nicht sonderlich effizient. In einer Studie des BDEW (Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft e.V.) von 2019 kannst du nachlesen, dass das durchschnittliche Alter von Heizungsanlagen 17 Jahre beträgt. In 40 Prozent der Wohnungen sind die Heizungen sogar 20 Jahre und älter. Sie sollten daher unbedingt ausgetauscht werden. Allein mit Öl werden aktuell in Deutschland 2,7 Millionen Wohngebäude beheizt. Erdgas hat mit 48,2 Prozent - bezogen auf Wohnungen - den mit Abstand größten Marktanteil. Zentraler Energieträger ist in jedem Fall das Erdgas. 48,2 Prozent aller Wohnungen (40,6 Millionen) verwenden diesen fossilen Energieträger. Danach folgt Erdöl mit 25,6 Prozent (10,4 Millionen).

Der Modernisierungsbedarf im Wärmemarkt ist groß. Wenn die Energiewende gelingen soll, muss im Bereich Heizungstechnik und Heizenergieverbrauch gehandelt werden. Mit moderner Heizungs- und Regelungstechnik bietet sich hier die Chance, die CO2- Emissionen spürbar zu reduzieren und die Umwelt zu entlasten. Denn geht der Brennstoffverbrauch zurück, geht ebenfalls der Verbrauch wertvoller Ressourcen zurück. Vor allem bei Heizanlagen, die weiterhin auf fossile Energieträger setzen, lässt sich mit effizienter Heizungstechnik nachhaltiger und umweltschonender heizen.

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Viel zu viel veraltete Regeltechnik steuert unsere Heizungen

Für die meisten von uns ist eine komfortable Heizungsregelung vollkommen normal. Doch erst seit den 1960er Jahren kommt in den Bereich der Regelungs- und Steuerungstechnik Bewegung. Die damals manuell betriebenen Mischer werden von einer neuen Generation abgelöst: der elektronischen Heizkreisregelung. Diese verfügt bereits über eine Steuerung, die sich an der Raumtemperatur- oder Außentemperatur orientieren. Es wird ebenfalls eine zeitgesteuerte Nachtabsenkung angeboten. Erst in den 1990er Jahren muss die elektronische Regelung nach und nach der digitalen Regelung das Betätigungsfeld überlassen. Zu Beginn des dritten Jahrtausends wächst die Bedeutung der erneuerbaren Energien. Neue Wärmerzeuger wie solarthermische Anlagen für die Heizungs- und Brauchwarmwasserunterstützung, Wärmepumpen, die Umgebungswärme einsetzen, oder Blockheizkraftwerke, die gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen, drängen in den Markt und machen den klassischen Heizenergien Öl und Gas Konkurrenz. Doch auch an diese Herausforderungen wurde die Heizungsregeltechnik erfolgreich angepasst.

In der ersten Hälfte unseres Jahrzehnts dringt die Digitalisierung vollends in unsere Heizungskeller vor. Inzwischen sind programmierbare Thermostate auf dem Markt. Diese können über Funk bedient werden. Auch intelligente Heizungsregelung wird angeboten, die mittels Computer oder Smartphone gesteuert wird. So können heute Betriebsparameter des Heizsystems online überprüft und Ferndiagnosen bei Fehlermeldungen vorgenommen werden.

Bedenkt man jedoch, dass rund 40 Prozent (8,5 Millionen) der Heizungen in Deutschland älter als 20 Jahre sind, wird klar, dass entsprechend viele veraltete Heizungssteuer- und -regeltechnik zwar für angenehme Wärme, aber für reichlich Wärmeverluste sorgen. Im Sinne einer nachhaltigen und effizienten Wärmeversorgung bleibt also noch viel zu tun.

Die Geschichte der Heizungssteuerung ist noch jung

Feuer als Wärmequelle wird wahrscheinlich bereits seit rund 1,8 Millionen Jahren vom Homo Erectus genutzt. Selbst entzünden konnte er es jedoch nicht. Man geht davon aus, dass durch Blitzschlag entstandenes Feuer in Lagerfeuern am Brennen gehalten wurde. Vor circa 32.000 Jahren entdeckten unsere Vorfahren, dass sobald sie zwei bestimmte Steine aufeinanderschlugen, Funken entstehen. Dies ist quasi die Geburtsstunde des Feuerzeugs. Offene Feuerstellen im Haus waren bis ins Mittelalter gängige Praxis. Holzbeheizte Küchenöfen gibt es seit dem 8. Jahrhundert. Doch es dauerte lange, bis Ende des 15. Jahrhunderts, bis der Kaminofen das offene Feuer ablöste. Der Kamin und der Kachelofen blieben für lange Zeit die bevorzugte Art zu heizen. Mit der Industrialisierung setzen sich dann aus Eisen gefertigte Einzelraumöfen zunehmend durch und man wechselte von Holz auf Kohle als Brennstoff.

Erst Anfang des 20. Jahrhunderts gibt es vereinzelt in privaten Haushalten die Warmwasserheizung. Allerdings nur für wenige Privilegierte, die sich diese leisten konnten. Der Rest der Bevölkerung wärmte sich nach wie vor am Einzelraumofen. Diese Warmwasserheizungen wurden als Schwerkraftheizungen konzipiert, die ohne Pumpen auskommen. Bei diesem System entsteht durch den Temperaturunterschied zwischen Vor- und Rücklauf der Heizrohre eine kleine Druckdifferenz, die dafür sorgt, das heiße Wasser zu den Heizkörpern zu transportieren. Weil hohe Vorlauftemperaturen Voraussetzung sind, dass das Heizungswasser zirkuliert, gab es keine Möglichkeiten, die Heizung zu steuern. Lediglich die Kesselwassertemperatur konnte man regulieren.

In dieser Zeit vollzog sich langsam der Wechsel weg von festen Brennstoffen hin zu Gas und Öl. Die ersten Heizkessel mit diesen Energieträgern wurden eingesetzt. Doch die Kohleheizung blieb weiterhin in den meisten Haushalten die bevorzugte Heizenergie. Ob offene Feuerstelle, Kamin oder Ofen, ihnen allen ist gemein, dass man die Wärme nicht wirklich steuern konnte, sieht man vom Nachlegen des festen Brennstoffs und dem Öffnen der Lüftungsklappen einmal ab.

Erst nach Ende des Zweiten Weltkrieges, im Rahmen des Wiederaufbaus und begünstigt durch die Tatsache, dass die Versorgungsnetze komplett neu verlegt werden mussten, wurde in Deutschland begonnen, in den Gebäuden Zentralheizungen einzubauen. Die damals äußerst niedrigen Preise für Öl und Gas begünstigten diese Entscheidung. Einfache Ventile, die auf Temperaturfühler im Heizungswasser reagierten, steuerten damals die Heizung. Zu dieser Zeit wurde in der Regel weiterhin mit Einzelraumöfen geheizt. Zu Beginn der 1960er-Jahre waren es lediglich 12 Prozent der Haushalte, die sich eine Zentralheizung leisten konnten. Einige erinnern sich vielleicht an den Ölgeruch, wenn der Vater oder Großvater mit der gefüllten Ölkanne aus dem Keller kam, um dem Ofen neue Nahrung zu geben. Ab 1960 gab es die ersten Raumtemperaturfühler, die die Heizung einschalteten, sobald die Temperatur in einem Führungsraum zu gering war. War die Temperatur im Raum zu hoch, schaltete sich die Heizung automatisch wieder aus. Es dauerte bis in die 1970er Jahre bis sich in Deutschland Zentralheizungen etablierten.

1973 – ausgelöst durch die erste Ölkrise - stiegen die Ölpreise um 70 Prozent. Um dem entgegenzuwirken, wurden effizientere Techniken entwickelt. Mit der witterungsgeführten Regelung kam eine Technik auf den Markt, die die Wärmeerzeugung in Abhängigkeit der Außentemperatur regulierte. Sobald draußen die Temperatur anstieg, wurde die Vorlauftemperatur gesenkt und auf diese Weise weniger Energie verbraucht.

In den frühen 1980er-Jahren wurde schließlich die Vorlauftemperatur dem tatsächlichen Wärmebedarf angeglichen. Hierzu wurde aus dem bis dato üblichen Zwei-Punkt-Regler (Ein/Aus) der Stetigregler entwickelt. Hier gibt der Nutzer einmal eine gewünschte Temperatur vor. Der Stetigregler vergleicht diese mit der tatsächlich vorherrschenden Raumtemperatur und gibt einen Vorlauftemperatursollwert an den Heizkessel oder die Gastherme weiter. Ferner gibt es seitdem die Drei-Punkt-Regelung. Hier sorgt ein Mischventil für die erforderliche Heizkreistemperatur. Der Wärmeerzeuger wird bei dieser Technik mit einer konstanten Vorlauftemperatur gefahren während der Heizkreis auf eine niedrigere Temperatur von beispielsweise 45 Grad Celsius ausgelegt ist. Soll die Temperatur gesenkt werden, wird über einen Bypass das kühlere Rücklaufwasser mit dem heißen Kesselwasser gemischt. Nach beiden Prinzipien arbeiten heute die meisten Heizungsanlagen.

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Es war der dänische Erfinder Mads Clausen, der 1933 das erste Expansionsventil entwickelte und ab 1940 als Heizkörperthermostat verkaufte. Seitdem ist es möglich, für mehr Lebensqualität im Wohnbereich die Temperaturen individuell zu regeln, aber auch den Energieverbrauch zu senken. Bis dahin hatte man nur die Wahl zwischen „Ein“ und „Aus“, um den Wärmefluss zum Heizkörper zu unterbrechen.
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Willkommen im Netz!

Moderne Heiztechnik hat Zugang zu Netzwerken. Viele Einstellungen können aus der Ferne gesteuert, geregelt und überwacht werden oder Wetterprognosen berücksichtigen. Per SMS oder E-Mail werden Störungen an autorisierte Unternehmen gemeldet. Bewohner haben heute die Möglichkeit, ihre Heizung per Smartphone zu steuern. Während sie auf dem Heimweg sind, beginnt die Heizung langsam die Heizkörper auf die gewünschte Temperatur zu erwärmen. Energieintensives schnelles Aufheizen durch bis zum Anschlag aufgedrehte Heizkörper wird so vermieden.

So funktioniert die Heizungssteuerung für dein Zuhause

Mit der Heizungssteuerung kannst du Änderungen an der Heizleistung des Kessels vornehmen. Die Steuerung selbst orientiert sich dabei entweder an der Außentemperatur, an der Temperatur in den Innenräumen oder an beiden. Grundsätzlich sind Heizungsregler mit einer 2-Draht- (Thermostat) oder einer 3-Draht-Leitung mit dem Wärmeerzeuger verbunden. Im Großen und Ganzen sind Ventile Bauteile, um den Durchfluss von Flüssigkeiten zu steuern oder abzusperren. In Rohrleitungen dienen sie dazu, deren Durchmesser zu vergrößern oder zu verkleinern. Es gibt drei Thermostatvarianten:

  • manuell einstellbare Thermostate
  • elektrische Funkthermostate
  • intelligenteThermostate
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Das manuelle Heizkörperventil

Die einfachste Variante ist das manuelle Heizkörperventil. Es ist an den Heizkörper geschraubt. Durch Drehen reguliert das Ventil den Heizwasserdurchfluss und ermöglicht Temperatur-Änderungen am Heizkörper (wärmer/kälter). Meist ist auf dem Heizkörperventil keine Ziffernskala vorhanden, sondern es sind nur Plus- und Minuszeichen angebracht, welche die Drehrichtung anzeigen. Temperaturfühler gibt es hier nicht. Es gibt nur die Funktionen „Öffnen“ und „Schließen“. Daher läuft die Heizung so lange, bis von Hand wieder heruntergedreht wird. Dadurch kommt es schnell zu überheizten Räumen und es wird unnötig viel Energie verschwendet. Daher ist der Einbau von Handventilen seit 1979 verboten. Falls du ein altes Haus gekauft hast, das vor dieser Zeit gebaut wurde und mit den Originalheizkörpern ausgestattet ist, bist du verpflichtet, die alten Thermostatventile durch neue zu ersetzen. Weil das ganze Ventil ausgebaut werden muss, darf nur ein Fachbetrieb den Austausch vornehmen.

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Das Thermostatventil

Bei der Raumtemperatur-Regelung in Einfamilienhäusern handelt es sich um eine Einzelraumregelung. Hier wird in der Regel die Wärmeabgabe an das ganze Haus auf Basis der Temperatur in einem repräsentativen Wohnraum (Referenzraum) geregelt. Stimmt das Temperaturniveau des Referenzraumes mit den anderen Räumen halbwegs überein, macht diese Art zu regeln überall dort Sinn, wo die Temperatur eines großen Hauptraumes inklusive untergeordneter Nebenräume geregelt werden soll.

Am gebräuchlichsten sind Thermostatventile, die am Heizkörper verschraubt sind. Bei klassischen Raumthermostatventilen ist im Kopf des Thermostatventils ein Fühler untergebracht. Im Innern dieses Fühlers befindet sich eine Flüssigkeit, ein Gas oder eine Ausdehnungsmasse. Diese ziehen sich bei Kälte zusammen und dehnen sich bei Wärme aus. Die Kraft dieser Ausdehnung wird auf einen kleinen Stift (Ventilstift, Stößel Übertragunsstift) übertragen und dadurch der Rohrleitungsquerschnitt verändert bzw. das Ventil geöffnet oder geschlossen. Eine Hilfsenergie ist nicht erforderlich.

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Für das Thermostatventil gibt es viele verschiedene Bezeichnungen: beispielsweise Heizungsthermostatventil, Heizungsthermostat, Thermostat, thermostatischer Heizkörperregler, Einzelraumtemperaturregler, Wärmeregler, Heizkörperregler.

Bauteile eines Thermostatventils

  • Thermostatkopf
  • Temperaturfühler
  • Übertragungsstift (Stößel)
  • Ventil
  • Ventilunterteil
  • Rückstellfeder (für Übertragungsstift/Stößel)

Der Thermostatkopf ist mit einer Temperaturskala (1 bis 5) versehen, die manuell eingestellt werden kann. Wenn du den Thermostatkopf nach rechts, beispielsweise von Stufe 2 auf 1 verstellst, verkleinert sich die Ventilöffnung. Dadurch kann weniger Heizwasser in den Heizkörper strömen und die Raumtemperatur sinkt. Drehst du den Thermostatkopf nach links, von Stufe 2 auf 4, macht das Ventil weiter auf. Es kann somit mehr Heizwasser in den Heizkörper fließen und die Raumtemperatur steigt an. Ist die eingestellte Temperatur erreicht, schließt das Ventil und es kann kein weiteres Heizwasser einströmen. Sinkt die Temperatur, wiederholt sich der Prozess. Mittels Skala kannst du vorgeben, welche Temperatur der Raum haben soll.

Bedeutung der Ziffern

  • 1 = 12 °C
  • 2 = 16 °C
  • 3 = 20 °C
  • 4 = 24 °C
  • 5 = 28 °C

Bedeutung der Symbole

  • Stern/Schneeflocke = Frostschutzeinstellung
  • Sonne = Grundeinstellung (20 °C)
  • Halbmond = Nachtabsenkung (14 °C)
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Sobald die Heizperiode vorbei und die Heizung abgeschaltet ist, stelle die Thermostatventile alle auf die höchste Stufe (5). Auf diese Weise ist die Spannung auf dem Ventil nicht groß, was die Lebensdauer des Heizungsthermostats verlängert.
Soll ein ausgekühlter Raum schnell auf Wunschtemperatur gebracht werden, macht es keinen Sinn, das Thermostat auf Stufe 5 (28 °C) zu stellen. Es ist weitaus sinnvoller, auf der Skala die Wunschtemperatur (z. B. 24 °C) einzustellen. Ist die Raumtemperatur niedriger, bleibt das Ventil automatisch so lange geöffnet bis die eingestellte Temperatur erreicht ist; im Beispiel 24 °C. Bei Stellung 5 bleibt es jedoch länger geöffnet und es wird Heizenergie verschwendet.
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Elektrische Funkthermostate

Diese messen die Temperatur in einem Raum und steuern mehrere Ventile mit einem elektrischen Signal. Die Ventile selbst werden je nach Bedarf über einen kleinen Elektromotor geöffnet oder geschlossen. Oft werden sie bei Flächenheizungen eingebaut.

Obwohl die Technik verhältnismäßig teuer ist, sorgt sie im Gegenzug für reichlich Komfort und Effizienz. Mit einem elektrischem Funkthermostat kann die Heizung optimal auf Haus und Bewohner abgestimmt werden. Über eine zentrale Steuerung lassen sich beispielsweise verschiedene Heizkörper in der Wohnung handhaben. Eine individuelle Temperaturregelung für jeden einzelnen Raum ist über mobile Temperaturfühler und Tür- bzw. Fensterkontakte ebenfalls realisierbar. Steuern kannst du das Ganze mit einer Fernbedienung. Oft besitzen die Geräte Voreinstellungen wie Nachtabsenkung, Frostschutz- oder Urlaubs- und Wochenendmodus. Während der heizfreien Saison können einige Geräten so programmiert werden, dass sich der Thermostatkopf ab und an bewegt, um dadurch der Verkalkung der Heizung vorzubeugen. Selbst starke Sonneneinstrahlung oder kalter Wind können berücksichtigt werden. Je nach Ausführung ist der Zugriff mittels Computer oder Smartphone möglich. Damit kannst du beispielsweise das Heizprofil ändern. Ohne einen speziellen Funk-USB-Stick und eine spezielle Software bzw. App funktioniert das allerdings nicht.

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In Verbindung mit einem hydraulischen Abgleich gibt es auch Förderung für den Austausch alter Thermostate: 30 Prozent Zuschuss für die Heizungsoptimierung.
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Intelligente Thermostatventile

Mit intelligenten Thermostatventilen kannst du die Raumtemperatur in allen Räumen automatisch regulieren. Nach dem du die alten Thermostate durch die neuen ausgetauscht hast, müssen diese über den WLAN-Router in der Wohnung oder im Haus mit dem Internet verbunden werden. Oft hilft einem eine App, die man sich auf das Smartphone herunterladen kann. Intelligente Thermostate gibt es im Set, um beispielsweise Wohn- und Schlafzimmer sowie das Bad im Verbund zu steuern. Ein solches Set kostet ca. 130 Euro.

Wenn du deine Thermostate alle miteinander vernetzen möchtest, um sie aufeinander abstimmen zu können, musst du mit mehreren hundert Euro rechnen, ca. ab 200 Euro aufwärts. Ein batteriebetriebener Elektromotor stellt die für die gewählte Temperatur erforderliche Wassermenge automatisch ein. Doch der kleine Computer, der sich im Thermostatkopf befindet, speichert verschiedene Ein- und Ausschaltzeiten.

Die „Intelligenten Thermostate“ sind lernfähig und können sich automatisch auf das Verhaltensmuster der einzelnen Hausbewohner einstellen. Je nach Ausführung erkennen sie, ob ein Fenster oder eine Türe geöffnet ist. Sie fahren dann das Heizsystem herunter, damit keine Energie unnötig zum Fenster hinaus geheizt wird. Sie erkennen sogar mittels GPS, ob du auf dem Weg nach Hause bist und fahren die Heizung langsam hoch, damit du nach der Arbeit ein gemütliches Heim vorfindest. Vor allem bei unregelmäßigen Tagesabläufen sind sie anderen programmierbaren Thermostaten wie Funkthermostaten klar überlegen. Per App kannst du ganz entspannt und flexibel über dein Smartphone die Heizung ein- oder ausschalten. Fest eingestellte Heizzyklen gehören damit der Vergangenheit an. Anders als bei konventionellen Standard-Thermostatventilen kannst du alle wichtigen Informationen auf einem Digitaldisplay ablesen.

Hersteller geben optimistische Sparpotentiale von rund 30 Prozent an. Für kostengünstige intelligente Thermostate geht die Stiftung Warentest allerdings von 10 Prozent aus. Zudem hängt die mögliche Heizkostenersparnis davon ab, wie effizient du bereits heizt. In einem energieoptimierten Haus sparst du beispielsweise nichts. Aber eines ist sicher, den Komfortgewinn wirst du nicht mehr missen wollen. Gerade für Mieter und Wohnungsbesitzer ohne Zugriff auf die zentrale Heizungssteuerung sind intelligente Thermostatventile eine Überlegung wert.

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Alle beschriebenen Thermostatventile lassen sich einfach austauschen und stellen auch „Laien“ vor keine großen Probleme. Meist werden sogar Adapter mitgeliefert, wenn der Schraubanschluss mal nicht passen sollte. Mieter sollten die alten Thermostate unbedingt aufheben, falls sie diese bei einem Auszug wieder anbauen müssen.

Heizkörperthermostate nie hinter Vorhängen, Gardinen oder in Nischen installieren. Dort kommt es zu Wärmestaus. Das Thermostat kann daher nicht richtig messen und die Heizung stellt den Heizbetrieb ein, obwohl die eingestellte Raumtemperatur noch nicht erreicht wurde.

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Kosten

Für einfache digitale Heizkörperthermostate bezahlst du ca. 10 Euro. Allerdings musst du für jeden einzelnen Heizkörper programmieren, was je nach Anbieter zeitintensiv sein kann. Bluetooth-fähige Heizkörperthermostate kannst du zwar über dein Smartphone bedienen, aber nur in deinem Haus oder deiner Wohnung. Die Kosten bewegen sich hier um die 15 Euro. Der Preis für digitale Thermostate bewegt sich zwischen 30 und 100 Euro.

Kostenüberblick

  • Manuelle Thermostate ab 8 Euro
  • Programmierbare Thermostate ab 10 Euro
  • Funk-, Wand- und Raumthermostate ab 20 Euro
  • Intelligente/Smarte Thermostate ab 20 Euro
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Der Heizungsregler

Er sorgt dafür, dass beispielsweise der Heizkessel genau dann Wärme erzeugt und abgibt, wenn diese benötigt wird. Ist in den einzelnen Räumen das voreingestellte Temperaturniveau erreicht, schaltet er den Kessel wieder ab. Damit das möglich ist, muss er die Messdaten verschiedener Sensoren (Temperaturfühler) auswerten und eine Stellgröße festlegen. Der Regler passt dann die Arbeit des Kessels dem vorgegebenen Sollwert (Raumtemperatur) an. Auf diese Weise ist das Gebäude stets konstant warm. Es gibt stetige und unstetige Heizungsregler. Ein Beispiel für einen unstetigen Heizungsregler ist der Zwei-Punkt-Regler: „Ein“ oder „Aus“. Wird Wärme angefordert, schaltet der Regler den Kessel ein, bis die gewünschte Solltemperatur erreicht ist. Stetige Heizungsregler hingegen übermitteln unentwegt Signale zum Stellglied und sind ohne Unterbrechung tätig. So können sie beispielsweise die Vorlauftemperatur immer dem Wärmebedarf anpassen.

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Zentrale Heizungssteuerung

Wie beschrieben, nimmt die dezentrale Steuerung über die Thermostatventile Einfluss auf die Heizkörper in den einzelnen Räumen, um für behagliches, komfortables und energiesparendes Heizen zu sorgen. Bei der herkömmlichen, analogen zentralen Heizungssteuerung hingegen geht es in der Regel primär darum, die Vorlauftemperatur des Heizkessels oder der Gastherme an den Wärmebedarf im Haus anzupassen. Eine Heizung mit analoger Steuerung funktioniert in Abhängigkeit von der Außentemperatur und nach fest vorgegebenen Parametern zur Steuerung und Einstellung von Raumtemperatur und Warmwasser, Schaltzeiten, Frostschutz sowie Heizkurve bzw. Höhe der Vorlauftemperatur. Diese Voreinstellungen bleiben unverändert oder werden im Rahmen der jährlichen Wartung bei Bedarf angeglichen. All diese Anpassungen macht der Heizungsinstallateur am Wärmeerzeuger.

Aber nicht nur für Heizkörper, sondern auch für Heizkessel, Heizungspumpe und Zirkulationspumpe für die Warmwasserversorgung gibt es heute die Möglichkeit der intelligenten Steuerung bequem vom Sofa aus. Diese Heizungssysteme kann man bei den Herstellern kaufen. Aber auch eine Aufrüstung älterer Wärmerzeuger ist machbar.

Exkurs: Bei der Vorlauftemperatur handelt es sich um die Temperatur des Heizwassers, das vom Wärmerzeuger aus zu den einzelnen Heizkörpern oder der Fußbodenheizung transportiert wird. Auf dem Weg dorthin treten kleinere Wärmeverluste auf. Eine zu niedrig eingestellte Vorlauftemperatur bewirkt, dass das Heizwasser nicht warm genug ist, um die Heizkörper mit der erforderlichen Wärme zu versorgen. Infolge ist es in den Räumen zu kalt. Wenngleich eine zu hohe Vorlauftemperatur die Räume nicht wie zu erwarten wäre überheizt - die Thermostaten an den Heizkörpern verhindern dies - treten Effizienzverluste auf. Und das macht sich dann auf deiner Heizkostenrechnung negativ bemerkbar.

Grundsätzlich steuern Heizungsanlagen automatisch die Höhe der Vorlauftemperatur. Wobei gilt, dass je niedriger die Außentemperatur ist, desto höher muss die Vorlauftemperatur sein. Die Heizkurve bildet diesen Zusammenhang ab. Die Einstellung der Heizkurve übernimmt der Heizungsinstallateur beispielsweise während eines hydraulischen Abgleichs oder der jährlichen Wartung des Heizgerätes. Wurde früher mit nur einer festgelegten hohen Vorlauftemperatur - bis 90 Grad Celsius - gearbeitet, sind heute flexible Heizkurven gefordert, die die vielen verschiedenen Einflüsse wie Abwesenheit, solare Wärmegewinne, geöffnete Fenster, verändertes Verbraucherverhalten, Tages- oder Nachtzeit berücksichtigen. Wenn du eine digitale Heizungssteuerung hast, justiert sich die Heizkurve selbstständig und geht auf die veränderten Einflüsse ein. Ferner ist die Heizkurve so einzustellen, dass die Vorlauftemperatur bei jeder Außentemperatur gerade hoch genug ist, um genügend Wärme zur Beheizung der einzelnen Räume bereitzustellen. Eine optimal eingestellte Heizkurve trägt daher dazu bei, energieeffizient und umweltschonend Wärme zu erzeugen.

Heizungspumpe und Zirkulationspumpe für die Warmwasserversorgung sind auch dann in Betrieb, wenn nicht geheizt oder Warmwasser angefordert wird. Gerade die Heizungspumpe zählt zu den heimlichen Stromfressern im Haus. Die smarte Heizungssteuerung trägt somit durch Leistungsanpassung zur Optimierung bei. Die intelligente Heizungssteuerung mittels PC, Laptop, Tablet oder Smartphone bietet also den gleichen Bedien- und Wohnkomfort – aber höhere Energie und Kostenersparnis - wie elektrische und digitale Thermostatventile zuzüglich der Möglichkeit, heizrelevante Parameter direkt am Kessel zu verändern. Im Sinne einer nachhaltigen und umweltschonenden Art zu heizen, eine gute Idee.

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Wie funktioniert die intelligente Heizungsteuerung?

Moderne Kessel aller namhaften Hersteller sind heutzutage standardmäßig bereits werksseitig internetfähig und können ganz einfach mittels „Plug-and-Play“ mit dem Internet verbunden werden. Die Verbindung zum Schnittstellenmodul kannst du über das Ethernet-Kabel, WLAN oder Powerline (Internet über die Steckdose) herstellen. Auch für ältere Modelle bieten die meisten Hersteller Nachrüst-Sets an. Ein Kommunikationsmodul sendet die gewünschten Betriebsdaten an dein Smartphone, Tablet oder den PC. Dabei ermöglichen das Zusammenwirken vieler Sensoren (z. B. am Fenster), die im Haus verteilt angebracht sind und eine Basiseinheit die Kommunikation mit dem Wärmerzeuger. Alle Komponenten sind über eine sichere Verbindung untereinander sowie mit dem Internet verbunden. Über eine spezielle App vom Hersteller erhältst du Zugriff auf Daten wie Betriebs- und Raumtemperaturen oder Energieverbrauch. Die Einstellung der Steuerung ist über das Menü selbsterklärend und somit einfach durchzuführen. Voreinstellungen wie „Temperatur Wohnzimmer“ oder „Abwesenheit“ über das Wochenende lassen sich schnell auswählen und ändern bzw. anpassen. Hat der Heizungsinstallateur Zugriff auf die für die Betriebsdaten des Wärmerzeugers, kann er bei einer Störung oftmals über Ferndiagnose feststellen, was diese verursacht und die Fehler beheben.

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Die optimale Raumtemperatur

Wenn du die Temperatur nur um 1 Grad Celsius senkst, sparst du bereits rund 6 Prozent Energie ein und senkst dadurch deine Heizkosten und die Umweltbelastung. Es ist daher besonders energiesparend, wenn du nicht ständig alle Wohnräume mit wohliger Wärme versorgst.

Im Wohnbereich sollte die Raumtemperatur möglichst nicht mehr als 20 Grad Celsius betragen. Für die Küche werden in der Regel 18 Grad Celsius empfohlen, weil es hier durch das Kochen, Backen und Braten zusätzliche Wärmegewinne gibt. Im Schlafzimmer sind 17 Grad Celsius ausreichend. Entscheidend ist die individuelle Wohlfühltemperatur. Vor allem im Wohnbereich werden vor allem Frauen und ältere Menschen bei 20 Grad Celsius frieren. Wer sich erst bei 24 Grad Celsius wohl fühlt, sollte die Heizung dementsprechend einstellen.

Außerdem gibt es weitere Möglichkeiten, über die Raumtemperatur Energie einzusparen. Senke nachts, aber auch tagsüber, wenn du für mehrere Stunden nicht daheim bist, die Temperatur im Wohn- und Arbeitszimmer um 5 Grad Celsius ab. Wenn du über das Wochenende fort bist, ist es empfehlenswert, die Temperatur auf 15 Grad Celsius abzusenken. Bei längerer Abwesenheit, beispielsweise weil du eine Urlaubsreise unternimmst, kannst du die Temperatur um weitere Grade niedriger einstellen. Dank moderner Steuerungs- und Regeltechnik ist all dies kein Problem.

Vor- & Nachteile eine Heizungssteuerung

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Vorteile einer Heizungssteuerung

Klarer Vorteil ist der große Komfortgewinn. Ganz nebenbei kannst du die Raumtemperatur erhöhen oder auf dem Weg nach Hause die Heizung starten. Das Einsparpotenzial ist sicher ein Argument. Ein durchschnittlicher Haushalt spart mit elektronischen Heizkörperthermostaten um die 10 Prozent Heizenergie. Für ein Einfamilienhaus mit einer Wohnfläche von 110 Quadratmetern wären das jährlich ca. 135 Euro, was einer CO2-Ersparnis von ca. 450 kg pro Jahr entspricht. Wie hoch die Energieersparnis eines digitalisierten Kessels ist, darüber schweigen sich Hersteller wie auch Verbände leider aus. Berücksichtigt man jedoch, dass allein eine Standardheizungspumpe bis zu 15 Prozent des gesamten Verbrauchs in einem Einfamilienhaus verursacht, lässt sich erahnen, dass die Energieeinsparung generell wesentlich höher sein muss, weil ja der optimierte Betrieb der Heizungspumpe nur einen Teil der Heizarbeit des Kessels betrifft.

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Nachteile einer Heizungssteuerung

Wenngleich ein digitaler oder funkgesteuerter Thermostat in der Anschaffung günstig ist, kann es in Summe je nach Anzahl der Heizkörper etwas teurer werden. Ähnlich verhält es sich bei Raumthermostaten. Bei mehreren Zimmern kann da schnell eine beachtliche Summe zusammenkommen. Hinzu kommen dann eventuell die Kosten für die Fenstersensoren mit circa 15 Euro das Stück für einfache Fensterkontakte. Komfortablere Ausführungen kosten zwischen 40 und 60 Euro. Auch die Datenübertragung per Smartphone kann für einige als ein Nachteil angesehen werden, weil sie befürchten, sensible Daten könnten in falsche Hände fallen. Die Hersteller versprechen jedoch Datensicherheit.

Heizungssteuerung im Smart Home

In den vorherigen Kapiteln hast du erfahren, dass es vielfältige Möglichkeiten gibt, allein durch Austausch einzelner Komponenten wie z. B. der Thermostate oder durch Kauf einer modernen, internetfähigen Heizung, Energie zu sparen und die Steuerung mittels Smartphone, Tablet oder PC komfortabel zu gestalten und smarter zu machen. Nachfolgend wird erklärt, wie du durch das Zusammenspiel aller Komponenten in deinem Haus oder deiner Wohnung „Smart Heating“ nutzen und die Energiewende ins Haus holen kannst.

Für eine komplette smarte Heizungssteuerung müssen alle Heizkörper über Thermostatventile verfügen, die in der Lage sind, mit einer Basisstation per WLAN (oder Netzwerkkabel) oder Funk zu kommunizieren, damit sie gesteuert werden können. Diese Basisstation kann beispielsweise der Internet-Router sein. Gesteuert wird über eine Smart-Home-App für Handy, Tablet und PC, aber auch ein entsprechender Wandthermostat ist möglich. Auch der Brenner der Zentralheizung wird so gesteuert. Du kannst mit der smarten Heizungssteuerung diverse Heizprogramme laufen lassen und verschiedene Zeiteinstellungen vornehmen. Dir ist es möglich, den Energieverbrauch zu analysieren, die Heizkurve anzupassen oder zu kontrollieren, wie es um den Füllstand des Pufferspeichers deiner Solarthermieanlage bestellt ist.

Als Vermittlungszentrale der Smart Home Anwendungen wie Heizung, Thermostate, Licht, Tür- und Fensterkontakte, Rollläden oder Solarthermie- und Photovoltaikanlage dient der Hub (Knotenpunkt) – Basisstation, Bridge, Gateway oder Smart-Home-Zentrale sind das Gleiche. Er verbindet die verschiedenen Sensoren und Geräte miteinander, damit du diese von unterwegs über eine Smartphone-App steuern kannst. Der Hub empfängt die Daten der verschiedenen Sensoren und gibt den intelligenten Hausgeräten (Aktoren) im Vorfeld programmierte Steuerungsbefehle. Die Datenübertragung kann mittels Funk oder Kabel erfolgen. Das funktioniert sogar ohne Internetverbindung.

Bei einer kabelgebundenen Verbindung werden die Kabel beispielsweise stern-, ring- oder baumförmig verbunden. Diese Variante ist zwar sicher, bietet sich aber vor allem im Neubau oder im Rahmen einer Komplettsanierung an. Das Verlegen der Kabel im Haus ist teuer und aufwendig, weil Wände aufgestemmt werden müssen. Ohne einen Fachmann geht es hier nicht.

Es gibt die Möglichkeit, die bereits verlegten Stromleitungen (Powerline) zu nutzen. Diese Lösung ist allerdings störanfälliger. Zudem können weniger Daten übertragen werden. Hinzu kommt, dass Powerline für eine Datenübertragung über weite Distanzen ungeeignet ist.

Bei Funklösungen ist der Installationsaufwand gering. Diese Lösung ist flexibel, weil sie ebenso einfach deinstalliert wird wie installiert. Obwohl sie bei größeren Entfernung störanfälliger sein kann, ist sie gut zur Nachrüstung geeignet. Doch auch hier gilt, sind Elektroinstallationen notwendig – weil spezielle Komponenten hinter Lichtschaltern oder Steckdosen eingebaut werden müssen – ist der Fachmann gefragt.

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Um Smart Home nutzen zu können, gibt es auf dem Markt verschiedene Techniken. Offene Systeme beispielsweise werden von vielen Herstellern von Smart Home-Lösungen angeboten. Dadurch kannst du Produkte verschiedener Anbieter problemlos kombinieren. Dazu zählen Funksysteme wie Bluetooth LE, EnOcean, WLAN, Z-Wave und ZigBee. Bei den kabelgebundenen Systemen ist im Bereich Gebäudeautomation KNX weltweit Standard. Zur Vernetzung der einzelnen KNX-fähigen Haustechnikelemente müssen jedoch zusätzlich zu den Stromleitungen Kabel verlegt werden. Vorteil bei der Einbindung der smarten Heizkesselsteuerung in ein übergeordnetes Smart-Home-System auf Basis des KNX-Standards ist, dass bereits Schnittstellen zu den meisten Heizungsherstellern vorhanden sind. Die Programmierung, auch bei einer Erweiterung z. B. Steuerung der Heizung, sollte ein Profi übernehmen. Im Bereich der Gebäudeautomation werden zur Steuerung bevorzugt Panels oder Touchscreenpanels eingesetzt, die an der Wand angebracht werden. Eine Steuerung über Smartphone oder Tablet ist natürlich ebenso möglich.

Geschlossene Systeme hingegen sind nicht kompatibel mit den Geräten anderer Anbieter. Bietet ein Hersteller eine bestimmte technische Lösung nicht an, musst du das hinnehmen.

Vorteile der intelligenten Heizungssteuerung

Stets angenehme Temperaturen in allen Räumen
Steuerung zuhause und unterwegs per App über Smartphone oder Tablet
Sprachsteuerung über Google Assistant oder Amazon Alexa
Einfache Menüführung und Bedienung von Heizung und Thermostaten
Festlegen der Temperatur für jeden einzelnen Raum
Automatische Absenkung der Raumtemperaturen bei Abwesenheit, rechtzeitiges Aufheizen vor der Rückkehr
Programmieren individueller Zeit- oder Ereignisszenarien sowie Tages- und Wochenabläufe
Fenster-Tür-offen-Erkennung
Optimierte Betriebsweise, dadurch weniger unnötiger Energieverbrauch
Steigerung der Energieeffizienz
Durchführung einer Energieverbrauchsanalyse.
Passende Systeme für Neu- und Altbau, Haus oder Wohnung
Modular erweiterbar
Möglichkeit, solare Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung sowie Photovoltaik-Anlage zu integrieren
Information über Störungen, direkter Kontakt zum Heizungsinstallateur
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Raumthermostate - Wandgeräte

Raumthermostate dienen zur Einzelraumregelung und sind immer in die Heizungssteuerung eingebunden. Du benötigst daher für jedes Zimmer einen Raumthermostaten. Bei älteren Gasetagenheizungen ist nur ein analoger Raumthermostat an der Wand montiert, der mit der Gastherme in der Wohnung verbunden ist. An den Heizkörpern sitzen normalerweise manuelle Thermostate. Aber auch analoge Raumthermostate lassen sich durch digitale, funkgesteuerte oder smarte Geräte ersetzen. Die Raumtemperatur wird über Temperaturfühler gemessen. Die Heizungssteuerung übernehmen dann Stellventile, die den Heizungswasserdurchfluss durch die Heizkörper oder die Rohrschleifen der Fußbodenheizung je nach gemessener Temperatur reduzieren oder anheben. Je nach Ausführung bietet der Raumthermostat die gleichen Einstellmöglichkeiten wie die verschiedenen Heizkörperthermostate. Die Wandgeräte gibt es als Aufputz- und Unterputzausführung. Die elektrischen Anschlussarbeiten allerdings müssen von einem qualifizierten Fachmann durchgeführt werden. Intelligente Raumtemperaturregler kosten zwischen 70 bis über 150 Euro.

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Auch ältere Wärmerzeuger können nachgerüstet werden

Wenn dein Wärmerzeuger nicht älter als zehn Jahre ist, hast du gute Chancen, dass deine Heizung nachgerüstet werden kann. Dein Heizungsinstallateur oder der Hersteller sollten das eigentlich wissen. Die Nachrüstung ist eine Funklösung. Grundsätzlich kannst du deine Fußbodenheizung smart aufrüsten. Hier solltest du dich aber vorab genau erkundigen, ob das von dir gewählte System das kann, denn nicht alle Smart Home Systeme verfügen über die erforderliche Technik.

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Kosten

Soll beispielsweise der Wärmerzeuger über ein zentrales Raumthermostat mit intelligenter Steuerung und Internetzugang gesteuert werden, ist mit 200 Euro aufwärts zu rechnen. Hinzu kommen die Kosten für Fenster- und Türkontakte mit ca. 15 bis 20 Euro pro Stück.

Das Thermostat inklusive Basisstation für den Zugriff auf den Heizkessel gibt es für ca. 200 Euro aufwärts. Wird allerdings nur der Heizkessel vernetzt, ist keine Einzelraumregelung möglich. Wird also mittels App die Heizung angeworfen, werden alle Zimmer warm. Um das zu vermeiden, sind smarte Heizkörperthermostate erforderlich. Für das ganze Haus kommen noch einmal ca. 600 bis 700 Euro dazu sowie eventuell die Kosten für die Fensterkontakte. Wer das Haus komplett mit Kabelverbindung in ein „echtes Smart Home“ verwandeln will, muss bis zu 10.000 Euro investieren.

Du möchtest dir eine smarte Heizungssteuerung zulegen?

Viele von uns betreten mit der Smart Home Technologie Neuland. Lass dich davon nicht abschrecken. Smarte Heizungssteuerung hat nichts mit kompliziertem Programmieren und Verschalten diverser Drähte und Schaltungen zu tun, sondern ist nichts anderes als eine günstige Art, komfortabel Umwelt und Kosten zu schonen. Die Technik ist ausgereift und kann selbst im Onlinehandel in zahlreichen Varianten gekauft werden.

11 Tipps für den Kauf smarter Heizungssteuerung

Lege fest, ob du nur die Heizung nachrüsten möchtest oder die Heizkörper oder beide Systeme.
Was soll die smarte Heizungsteuerung können? Überlege vorab, was du alles steuern möchtest und von wo aus, nur von daheim oder von außerhalb? Genügt dir eine Fernbedienung oder möchtest du Smartphone, Tablet und PC nutzen. Willst du eine Sprachsteuerung über Zusatzgeräte?
Überlege, wie viel Geld du ausgeben willst oder kannst.
Wenn das Thermostat über ein Display verfügt, acht darauf, dass es gut lesbar ist und eventuell eine gute Beleuchtung hat, damit du bei schlechten Lichtverhältnissen die Daten lesen und Einstellungen vornehmen kannst. Die Temperaturanzeige ist Mindeststandard. Falls du aber mehr Informationen ablesen möchtest wie Uhrzeit oder Heizmodus, erkundige dich, ob diese Funktionen vorhanden sind.
Prüfe, wie viele Heizprofile und Schaltzeiten programmiert werden können und welche bereits voreingestellt sind.
Achte darauf, dass sich programmierbare Heizungsthermostate einfach programmieren lassen: Tasten, Menüführung.
Beachte beim Kauf von Komponenten verschiedener Hersteller darauf, dass dies miteinander kompatibel sind.
Prüfe, ob Adapter dabei sind, damit du sicher sein kannst, dass der neue Thermostat an den Heizkörper montiert werden kann.
Vergleiche den Preis und achte dabei immer auf die Funktionen, die inbegriffen sind: GPS, Wetterdaten, Fenster-Tür-offen Funktion über Sensoren.
Rechne durch, ob ein Komplettpaket eventuell günstiger ist als der Kauf einzelner Komponenten.
Wenn du die Möglichkeit hast, lass dich von einem Fachmann beraten. Er kann auf deine individuellen Bedürfnisse eingehen.

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Diese Komponenten brauchst du

Damit deine Heizung „smart“ wird, sind nur wenige Komponenten erforderlich, die einfach und schnell installiert sind. Hast du alles zusammen, kannst du nachhaltig und umweltschonend heizen.

Router mit Internetanschluss

Damit du deine Smart-Home-Heizung steuern kannst, benötigst du eine Internetverbindung und WLAN. Aber das haben heutzutage ja die meisten Haushalte bereits.

Smarte Home Produkte

Ohne digitale Thermostate für den Heizkörper oder für die zentrale Heizungssteuerung geht es natürlich nicht. Optional kannst du beispielsweise Fensterkontakte mit Sensor integrieren. Wie viele dieser Komponenten du benötigst, ist dir überlassen. Nachrüsten kannst du immer.

Steuerzentrale (Bridge)

Sie verbindet die digitalen Heizkörperthermostate und eventuell Sensoren wie Fenster- und Türkontakte mit dem Internet.

Smartphone & App

Willst du bequem vom Sofa aus oder bereits im Büro deine Heizung steuern, geht es nicht ohne. Wichtig ist jedoch, dass auf deinem Smartphone oder Tablet ein möglichst aktuelles Betriebssystem installiert ist. Nur so kannst du über die vom Hersteller mitgelieferte App bequem vollen Heizkomfort genießen.

Welches Gerät ist das richtige?

Es sind zahlreiche Anbieter vor allem im Bereich intelligenter Heizkörperventile auf dem Markt. Oft scheinen sich die Thermostate nur im Preis zu unterscheiden, haben verschiedene digitale Anzeigen oder Menüführung. Doch die Produktunterschiede sind teilweise beträchtlich. Grundsätzlich entscheidend ist, ob Sie direkten Zugriff auf die zentrale Heizungssteuerung des Kessels oder der Gastherme haben. Hier ist das Angebot in den vergangenen Jahren ebenso gewachsen wie bei den Heizungsthermostaten. Aber nicht jede smarte Lösung passt überall. Zu verschieden sind die individuellen Ansprüche und Anforderungen. Bei den funkbetriebenen Geräten ist es nicht viel anders. Wer sich nicht wirklich auskennt, sollte sich daher immer beraten lassen. Im Internet findest du viele vertrauenswürdige Testberichte. Auch diese können bei der Auswahl hilfreich sein.

Brauche ich eine spezielle Versicherung?

Wenngleich es spezielle Versicherungen für Smart Home Anwendungen gibt, stellt sich die Frage, in wie weit nicht eine Hausratsversicherung ausreichend ist. Einfach mal nachfragen und gegebenenfalls den bestehenden Vertrag entsprechend ändern.

Benötige ich Zubehör?

Grundsätzlich ist kein spezielles Zubehör erforderlich. Oft beinhalten die WLAN-Heizkörperthermostate-Sets schon Bewegungsmelder oder Fensterkontakte. Falls nicht oder sollten diese nicht ausreichen, können diese nachgerüstet werden.

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Nachrüstung

Für ältere Wärmerzeuger ist die Nachrüstung von Smart Heating mittels „Plug & Play“ Systemen eine gute Lösung. Meist wird hierbei die unkomplizierte Verbindung per Funk gewählt. Dies hat den Vorteil, dass kein baulicher Eingriff wie bei einer Verbindung mittels Kabel durchgeführt werden muss.
 

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Förderung

Über das KfW-Programm Altersgerechtes Umbauen-Kredit 149 werden bestimmte Smart Home-Komponenten und -Lösungen wie automatisches Licht einschalten, Steuerung der Rollläden und intelligentes Heizen durch günstige Kredite gefördert. Zuschüsse gibt es über dieses Programm Barrierereduzierung – Investitionszuschuss (455-B) – KfW. Die Förderung wird unabhängig vom Alter vergeben!

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Wartung und Reparatur

Ist die Heizungssteuerung am Wärmerzeuger defekt, muss der Fachmann ran. Da es sich größten Teils um elektronische Bauteile handelt, ist eine Wartung im klassischen Sinne nicht möglich. Die Höhe der Kosten hängen vom jeweiligen Defekt ab. Reparaturservice und Ersatzteile für die digitalen und smarten Heizungsthermostate gibt es nicht. Funktioniert dieses nicht, sitzt oftmals der Ventilstift fest. Tritt der Defekt innerhalb der Gewährleistung auf, schicke das Gerät an den Hersteller zurück oder gib es dort ab, wo du es gekauft hast und tausche es um. Bevor du deinen Heizungsinstallateur anrufst, schraube das defekte Thermostat ab und versuche den Ventilstift mit einer Zange herauszuziehen. Ein klemmendes Heizkörper-Ventil kannst du durch leichte Schläge mit einem kleinen Hammer lösen. Im Internet gibt es zahlreiche Videos, die dir zeigen, wie du vorgehen musst. Funktioniert es trotz alledem nicht, wird ein Fachmann benötigt. Falls das Thermostat mit Batterien ausgestattet ist, prüfe zuvor, ob diese nicht einfach leer sind. Bedingt durch die teilweise günstigen Preise rechnet es sich oftmals nicht, extra einen Handwerker kommen zu lassen.

Smarte Heizungssteuerung hilft, Klima und Umwelt zu schonen

Nachhaltiges und umweltschonendes Heizen gewinnt gerade mit Blick auf den Klima- und Umweltschutz immer mehr an Bedeutung. Intelligente Lösungen wie das smarte Heizen ermöglichen jedem von uns, einen Beitrag zu leisten. Schließlich bedeutet jedes Grad Celsius an eingesparter Heizenergie fünf bis sechs Prozent weniger Energieverbrauch. Immerhin setzen die privaten Haushalte rund 70 Prozent ihres Endenergieverbrauchs ein, um die Räume zu beheizen. Wenn du also nur dann und dort Wärme erzeugst, wenn sie tatsächlich benötigt wird, kannst du den eigenen CO2-Ausstoß minimieren. In Deutschland werden ca. 13 Prozent des CO2-Ausstoße durch das Heizen der privaten Haushalte verursacht. Ein Zwei-Personenhaushalt spart mit nur 2 Grad Celsius weniger circa 300 bis 500 kg CO2 pro Jahr ein. Wenn du 3.000 Kilometer mit dem Auto fährst, sind die CO2-Emissionen ähnlich groß.

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Obwohl smarte Heizungstechnik den Heizenergieverbrauch reduziert, steigert andererseits der Einsatz der Geräte den Stromverbrauch – je mehr Geräte vernetzt sind umso mehr Strom wird verbraucht.

Was bringt die Zukunft?

Wenngleich die Smart Home Technologie in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt, erwacht langsam das Interesse. Das Marktforschungsinstitut Nordlight Research hat im Trendmonitor 2019 1.000 Personen ab 14 Jahren interviewt. In der Umfrage wurden die Verbraucher gefragt, welche smarten, digitalen Produkte sie in ihrem Haushalt bereits benutzen. Während mit 40 Prozent der Smart-TV auf dem ersten Platz landete, viel die smarte Heizungssteuerung mit 5 Prozent auf den vorletzten Platz. Befragt, welches vernetzte Produkt sie besonders interessiere, nannten hingegen 48 Prozent die intelligente Heizungssteuerung. Und das ist Platz 1.

Es ist also nur noch eine Frage der Zeit, bis die meisten Haushalte eine intelligente Heizungssteuerung haben werden. Doch es ist davon auszugehen, dass in naher Zukunft Smart Heating fester Bestandteil unserer Heizkultur sein wird. Komfort, Kostenersparnis und der effiziente Energieeinsatz werden überzeugen. Das aktuell bereits recht moderate Preisniveau wird dies zusätzlich begünstigen. Von epochalen technischen Entwicklungen ist aber noch nicht auszugehen.

Mit intelligenter Heizungssteuerung können Haus und Wohnung für wenig Geld und mit geringem Aufwand smart gemacht werden. Du kannst aus einem großen Angebot an Heizkörperthermostaten wählen. Smarte Heizkörperthermostate sind schnell installiert. Moderne Heizungen sind bereits für den smarten Einsatz ab Werk vorbereitet. Du erhältst ein „Smartes Home“, in dem es immer gemütlich warm ist. Außerdem heizt du mit einem guten Gewissen, weil du deine Finanzen, die Umwelt und gleichzeitig wichtige Ressourcen schonst. Du steuerst deine Heizung bequem über das Internet per Smartphone, Tablet oder den PC. Die Heizkörper geben ihre Wärme nur dann ab, wenn du es willst. Die intelligente Heizung berücksichtigt aber nicht nur, ob die Bewohner an- oder abwesend sind, sondern auch das Wetter oder geöffnete Fenster. Egal, wo du gerade bist, du kannst von überall Einstellungen ändern und dir anzeigen lassen, wie viel Energie du aktuell eingespart hast. Selbst weitere mögliche Einsparpotentiale werden dir je nach System aufgezeigt. Die smarte Heizungssteuerung denkt mit, reagiert selbstständig und lässt dich in Ruhe den Komfort behaglichen Wohnens genießen.

Die Vorteile und Möglichkeiten smarter Heizungssteuerung haben dich überzeugt? Gerne kannst du dann dieses E-Book für deine Überzeugungsarbeit nutzen. Teile diese E-Book-Inhalte und deine eigenen Gedanken gerne in den sozialen Medien.

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Eleni Tsoukanta
Dein Energiewende Guide

Hallo, mein Name ist Eleni Tsoukanta, UX-Designerin, Marketeer und eine von Natur aus neugierige Person. Ich bin immer bestrebt neue Dinge zu lernen und mich und die Umwelt zu verbessern. Ich bin für dich da, um meine Begeisterung und mein Wissen über die Energiewende und insbesondere über intelligentes Heizen zu teilen. Ich habe beschlossen mich ausführlich mit diesem Thema Heizen zu befassen und alle Informationen mit dir zu teilen. Erfahre alles über zukünftige Trends, Funktionen und Vorteile der Verwendung bestimmter Produkte, Kosten und wie du den Kauf der richtigen Ausrüstung für dich und deine Bedürfnisse organisieren kannst. Das Thema Heizen betrifft uns alle und es gibt etliche Fragestellungen mit den man sich auseinandersetzen sollte. Nebenbei kannst du einen Beitrag zur Umwelt leisten.

Schau dir gerne alle meine Beiträge zum intelligenten Heizen in unserem Magazin an.