Heizung kaufen

Tipps für die Neuanschaffung einer Heizung. Der ultimative Guide zum Thema Heizung kaufen

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Deine neue Heizung: Erst Geld ausgeben, dann sparen

Eine neue Heizung kostet Geld. Und nicht zu knapp. Aber die Anschaffung lohnt sich: Für dich und die Umwelt! Verglichen mit deiner alten Heizung, arbeitet ein modernes Gerät effizienter, wirtschaftlicher und umweltschonender. Dadurch sinken deine Heizkosten und du sparst bares Geld. Das klingt doch schon mal gut.

Du willst mehr? Dann kombiniere deine neue Heizung mit einer Solarthermieanlage. Mit der kostenlosen Sonnenenergie kannst du beispielsweise das Warmwasser zum Duschen auf die richtige Temperatur bringen oder die Heizung unterstützen.

Eine neue Gas-Brennwertheizung mit Solarthermie kann beispielsweise für ein Einfamilienhaus zwischen 8.000 Euro bis 16.000 Euro und mehr kosten. Allerdings senkst du mit einer 20 Quadratmeter großen Solarwärmeanlage dann den Heizöl- oder Erdgasverbrauch um bis zu 25 Prozent. Und das sind immerhin mehrere hundert Liter Heizöl bzw. Kubikmeter Erdgas pro Jahr.

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Seit dem 01.01.2020 bietet das von der Bundesregierung beschlossene Klimapaket interessante Fördermöglichkeiten, wenn auf Erneuerbare Energien umgestellt wird.

Gute Argumente sprechen für den Kauf einer neuen Heizung

Sicher hast du dir über die Modernisierung deiner Heizung reichlich Gedanken gemacht. Wahrscheinlich möchtest du Heizkosten sparen oder Wärme noch umweltfreundlicher erzeugen und nutzen. Das ist ein guter Ansatz, denn die Modernisierung alter Heizungen ist ein wichtiger Beitrag zur Energiewende. Abhängig vom Energieträger bewegen sich die CO2-Einsparungen zwischen 15 und 90 Prozent. Die Energieeinsparung beträgt zwischen 15 und 80 Prozent. Laut Bundesumweltamt beanspruchen Heizung und Warmwasserbereitung mit etwas über 84 Prozent den größten Teil der im Haushalt verbrauchten Energie. Dazu werden zurzeit hauptsächlich Erdgas und Öl eingesetzt, gefolgt von erneuerbaren Energien und Fernwärme.

Deutschlands Heizungen sind ganz schön betagt, deine auch?

In einer Studie des BDEW (Bundesverband der Energie und Wasserwirtschaft e.V.) von 2019 kannst du nachlesen, dass der Modernisierungsbedarf im Wärmemarkt wirklich hoch ist. Das durchschnittliche Alter der Heizungsanlagen liegt bei 17 Jahren. In 40 Prozent der Wohnungen sind die Heizungen allerdings schon 20 Jahre und älter. Sie sollten daher ausgetauscht werden. Zudem bietet die Heizungsmodernisierung die Chance, die CO2- Emissionen spürbar zu reduzieren. Wird bei einer Heizungsanlage der Energieträger gewechselt, fällt die Wahl meist auf Erdgas.

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Wie alt deine Feuerungsanlage ist, kannst du am Typenschild ablesen, das an jedem Kessel angebracht ist.

Wusstest du eigentlich, dass 2,7 Millionen Wohngebäude mit Öl versorgt werden? Dabei ist eine Umstellung auf Gas oder Fernwärme meist schnell und einfach möglich, schließlich befindet sich die erforderliche Infrastruktur oftmals bereits vor der Haustür.

Du zögerst noch oder schiebst den Heizungskauf vor dir her?

Dir ist längst bekannt, dass neue Gas- oder Öl-Heizungen mit moderner Brennwerttechnik oder erneuerbaren Energien mittels Wärmepumpe oder Holzpellets viel Energie und Geld sparen können. Klar, dass du dann auch über die Anschaffung eines neuen Wärmeerzeugers nachdenkst. Handlungsbedarf besteht aber ganz besonders dann, wenn mehrere der nachfolgenden Faktoren auf deine Situation zutreffen.

Untrügliche Zeichen für eine notwendige Heizungsmodernisierung

  • Deine Heizungsanlage ist älter als 20 Jahre.
  • In den letzten Monaten und Jahren wurde die Heizung immer unzuverlässiger: zum Beispiel Ausfall in der Heizperiode oder hohe Reparaturanfälligkeit.
  • Im Heizungskeller ist es fast so warm wie im Wohnzimmer. Über 20 Grad Celsius in einem unbeheizten Heizungsraum sind ein klares Indiz dafür, dass die Heizung zu viel Energie verliert. Über den Heizkessel geht ein Teil der Wärme direkt auf den Heizungsraum über. Im Wohnraum, wo sie eigentlich hinsoll, kommt sie nicht an. Um diese Verluste auszugleichen, benötigt der alte Wärmeerzeuger mehr Leistung. Du verbrennst quasi dein Geld ohne echten Nutzen für dich und mit spürbarem Schaden für die Umwelt.
  • Du hast davon gehört, dass man mit einer Heizungsanlage nicht nur Wärme produzieren, sondern auch Strom für den Eigenbedarf erzeugen kann.
  • Deine Heizungsanlage ist schlicht und ergreifend ein Energiefresser, das zeigen deine alten Heizkostenabrechnungen oder die Verbrauchskosten vergleichbarer Heizungsanlagen; zum Beispiel von Freunden, Verwandten oder Nachbarn.
  • Der Schornsteinfeger hat dich bereits auf die äußerst schlechten Abgaswerte hingewiesen und dringend geraten, deine alte durch eine neue Heizung auszutauschen.

Je älter dein Wärmeerzeuger ist, desto mehr sparst du in der Regel bei den Betriebs- bzw. Heizkosten mit einer neuen Heizungsanlage ein. Nach Berechnungen der Deutschen Energieagentur kommen in einem unsanierten Einfamilienhaus innerhalb von 20 Jahren Heizkosten von 107.000 Euro zusammen. Für ein Einfamilienhaus Baujahr 1978 sinken beispielsweise die Heizkosten durch den Einbau eines Brennwertkessels um 25 Prozent. Eine Holzheizung führt zu einer Heizkostenreduktion von 40 Prozent. Eine Wärmepumpe erspart bis zu 60 Prozent; je nach Wärmequelle.

Aber auch für dein neues Eigenheim hat die Wahl des richtigen Heizsystem über viele Jahre hinweg Einfluss auf die jährlichen Heizkosten. Doch wären da nicht die teilweise beträchtlichen Preise für Gasheizungen, Wärmepumpen, Holzpelletheizungen oder Mini- bzw. Mikro-Blockheizkraftwerke.

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Rechenbeispiel für ein Haus Baujahr 1978

150 Quadratmeter Wohnfläche, zentrale Warmwasserversorgung, 4 Personen
Jahresverbrauch 3.150 Liter Öl bzw. 31.150 kWh Energie

Davon ziehst du für das warme Wasser, das du verbrauchst, 4 x 1.000 kWh ab. Daraus ergibt sich ein Heizenergiebedarf von 27.500 kWh. Diesen Wert teilst du durch 150m2 (Wohnfläche). Daraus ergibt sich der aussagefähige spezifische Heizenergiebedarf von 183 kWh/m2 im Jahr. Und der sagt dir, dass in deinem Fall der Heizenergieverbrauch fast doppelt so hoch ist wie er maximal sein sollte. Du zahlst also etwa 1.000 Euro im Jahr zu viel!

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Du triffst eine Entscheidung, die deine Heizkosten langfristig beeinflusst

Der Kauf einer Heizung ist eine vergleichbar große Anschaffung, wie beispielsweise ein neues Auto oder eine neue Küche. Sie bedeutet für die Familienkasse zwar eine hohe, aber auf lange Sicht gesehen einmalige Ausgabe.

Viele Eigentümer von Ein- oder Mehrfamilienhäusern scheuen daher die hohen Anschaffungskosten. Ungeachtet der Kosten- und Leistungsvorteile schieben sie die Heizungsmodernisierung weiter hinaus.

Falls du neu baust, kommst du natürlich an der Anschaffung nicht vorbei. Aber auch hier beeinflusst die Wahl des Heizsystems deine zukünftigen Heizenergiekosten. Du kannst, je nach Art des Objekts und der erforderlichen Heizungsanlage, von Kosten zwischen 7.000 und 25.000 Euro ausgehen.

Der Staat fordert die Heizungserneuerung, fördert sie aber auch

Ist ein Heizkessel 30 Jahre oder älter, verlangt der Gesetzgeber sogar die Heizungsmodernisierung. Niedertemperatur- oder Brennwertkessel betrifft dies jedoch nicht. Auch Eigentümer, die ein Ein- oder Zweifamilienhaus bereits seit dem 01. Februar 2002 selbst bewohnen, fallen nicht in den Geltungsbereich der Verordnung. Allen anderen droht bei einem Verstoß ein Bußgeld in Höhe von bis zu 50.000 Euro.

Der Staat lässt dich beim Kauf einer Heizung aber nicht völlig im Regen stehen. Er gewährt günstige Kredite und Zuschüsse. Sogar Steuervorteile sind seit Januar 2020 möglich. Dies gilt für Neubau und Modernisierung gleichermaßen. Die Heizungsförderung kann beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) online beantragt werden.

Selbst wenn die alte Heizung noch zuverlässig arbeitet, erhalten Hausbesitzer für die Heizungsoptimierung Zuschüsse, Darlehen oder steuerliche Vergünstigungen. Wenn du also diese Fördermöglichkeit in Anspruch nehmen willst, wende dich an die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder ebenfalls an die BAFA.

Richtig planen, mehr sparen

Egal, ob Neubau oder Modernisierung, der Heizungskauf will gut überlegt sein, schließlich kann eine Fehlentscheidung weitreichende Folgen nach sich ziehen. Bei schlechter Planung bezahlst du wenigstens 15 Jahre lang zu hohe Heizkosten, je nachdem, wie lange deine Heizung hält. Lass dir also in diesem Fall Zeit. Denke daran, dass der Preis der Heizanlagen nicht das einzige Entscheidungskriterium ist. Wie viel Platz der neue Wärmeerzeuger benötigt ist genauso wichtig, wie die Ein- oder Umbaubaukosten, der Energieträger, der Energiepreis oder eventuelle Fördergelder. Aber auch die Wahl der Energieversorger ist von Bedeutung, denn bei Strom, Gas, Öl oder Holzpellets gibt es durchaus Preisunterschiede.

Erst wenn du dich für ein Heizsystem entschieden hast, solltest mit der Suche nach einem Fachbetrieb beginnen, der die Heizungsinstallation für dich übernimmt. Achte hier darauf, dass das Unternehmen ausreichend Erfahrung mit dem entsprechenden Heizungstyp hat. Hole dir mehrere Angebote ein und vergleiche diese miteinander. Geprüfte Energieberater können dir helfen, das Optimum für deine individuelle Lösung herauszuholen. Und nicht vergessen, du kannst in deiner Steuererklärung auch teilweise die Handwerkerkosten absetzen.

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Wenn du Fördergelder in Anspruch nehmen möchtest, dann achte darauf, dass diese in der Regel vor Einbau der Anlage zu beantragen sind. Wird der Antrag erst nach Fertigstellung eingereicht, wird er abgelehnt und du hast Zuschüsse von mehreren tausend Euro einfach verschenkt.

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Die Hausheizung, ein bedeutender Verbrauchsfaktor

Was den Energieverbrauch angeht, stehen die privaten Haushalte dem Verkehr oder der Industrie im kaum etwas nach. Immerhin 25,5 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland entfielen 2018 auf die Haushalte, der Verkehr führt mit 30 Prozent die Rangliste an, gefolgt von der Industrie mit 29,5 Prozent. Schlusslicht sind Gewerbe, Industrie und Dienstleistungen mit zusammen 15 Prozent.

Die Deutsche Energie-Agentur (dena) veröffentlichte vor einiger Zeit eine Umfrage zum Thema Energieverbrauch. Das Ergebnis zeigt, dass viele Menschen nur schlecht einschätzen können, wofür sie wie viel Energie einsetzen. Vor allem bei der Heizung lagen die meisten daneben: Der erforderliche Energiebedarf für die Heizung ist mehr als doppelt so hoch wie angenommen. Tatsächlich werden über 70 Prozent der Energie im privaten Haushalt verheizt, 14 Prozent werden für das Warmwasser benötigt, 13,8 Prozent beträgt der Anteil von Strom und nur 1,5 Prozent verbrauchen wir für die Beleuchtung.

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Drei praktische Tipps, die du vor dem Kauf beachten solltest

1. Bei Heizungssystemen mit günstigen Anschaffungskosten sind oft die laufenden Kosten (z. B. Elektro- oder Ölheizung) relativ hoch. Wärmeerzeuger mit hohen Anschaffungskosten hingegen haben meist sehr niedrige Wartungs- und Brennstoffkosten (z. B. Wärmepumpe, Holzpelletheizung). Hier sparst du dann Jahr für Jahr bei den Heiz- und Betriebskosten viel Geld. Es lohnt sich daher, alles genau durchzurechnen oder im Bedarfsfall die Hilfe eines Experten einzuholen. Das kann beispielsweise ein Energieberater sein, aber eigentlich ist jeder Fachbetrieb für Heizungsanlagen in der Lage das für dich zu übernehmen.

2. Damit du dein Haus möglichst energieeffizient beheizen kannst, sollte mittels Wärmebedarfsberechnung die erforderliche Heizleistung ermittelt werden. Das ist ganz entscheidend, um den passenden Wärmerzeuger herauszufinden. Ist die Leistung deines neuen Heizkessels zu hoch oder aber auch zu niedrig, dann wird es für dich teuer. Auch hier ist es daher sinnvoll, die Hilfe eines Experten in Anspruch zu nehmen.

3. Bei der Heizungsmodernisierung solltest du darauf achten, dass alte Heizkessel oft größer ausgelegt sind als tatsächlich erforderlich. Eine Heizung mit niedrigerer Leistung ist günstiger und beheizt dein Haus effizienter. Weil ein Haus mit guter Wärmedämmung weniger Heizleistung benötigt als ein schlecht gedämmtes, solltest du zuerst das Haus dämmen und erst dann das passende Heizsystem wählen. Das geht aber natürlich nur, wenn du über entsprechende finanzielle Mittel verfügst. Allerdings kannst du dann einen Wärmerzeuger mit wesentlich geringerer Leistung wählen. Denn optimale Wärmedämmung senkt den Wärmebedarf deines Hauses wesentlich.

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Du baust neu? Dann beachte die Vorgaben, die im Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz stehen. Bei neu errichteten Gebäuden ist vorgeschrieben, einen Anteil des Wärmebedarfs aus erneuerbaren Quellen zu decken. Willst du beispielsweise einen Gas-Brennwertkessel einbauen, ist ergänzend eine Solar- oder Wärmepumpenanlage zu installieren. Zusätzliche Energieeinsparung ist aber auch möglich, wie beispielsweise eine verbesserte Wärmedämmung am Gebäude.

Eine neue Heizung muss her, doch welche ist die richtige?

Bei dir steht der Heizungskauf an. Bislang war es bei dir wahrscheinlich so wie bei vielen von uns. Wenn es dir zu kalt wurde, hast du einfach den Thermostat direkt am Heizkörper aufgedreht oder einen zentralen Schalter betätigt und schon wurde es relativ schnell warm. Doch jetzt stellst du fest: Heizung ist nicht gleich Heizung. Und wie funktioniert eine Heizung eigentlich?

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Funktion des klassischen Heizkessels

Bevor die Wärme in den Heizkörpern oder in der Fußbodenheizung landet, damit sie in den einzelnen Räumen bzw. im Haus verteilt werden kann, muss sie erzeugt werden. Dazu wird in der Regel Wasser erwärmt. Und hier kommt der Heizkessel ins Spiel. Meist steht er im Keller, bei Gasthermen hängt er oft auch an der Wand direkt in der Wohnung. Im Heizkessel wird Wasser mittels offener Flamme erhitzt. Öl oder Gas sind die Brennstoffe, die am häufigsten dazu verwendet werden. Aber auch Holz oder Holzpellets werden inzwischen vermehrt eingesetzt.

Bei einer Gastherme beispielsweise wir das Wasser mit einer Gasflamme erhitzt. Über einen Wärmetauscher aus Metall, der von Wasser umflossen wird, wird die Wärmeenergie der Flamme auf das durchlaufende Wasser übertragen. Nun strömt das heiße Wasser durch das Rohrsystem der Heizungsanlage in die Heizkörper oder Fußbodenheizung. Das Ganze geschieht innerhalb eines Kreislaufs.

Eine Pumpe sorgt dafür, dass die Wärmeverteilung im Haus funktioniert. Dazu hält sie permanent einen Druck in den Rohrleitungen aufrecht. Wird das Ventil am Heizkörper oder der Fußbodenheizung geöffnet, fließt beim Heizkörper das Wasser durch das obere Rohr hinein und erwärmt den Korpus. Ist eine Fußbodenheizung an das Heizsystem angeschlossen, läuft das Wasser durch in Schlaufen verlegte Rohre im Boden und gibt die Wärme an den Fußboden ab. Dabei kühlt das warme Wasser ab und fließt zurück zum Heizkessel oder zur Therme. Dort wird es erneut erhitzt. Der Kreislauf kann von vorne beginnen. Weil sich erhitztes Wasser in den Rohren ausdehnt, befindet sich neben dem Heizkessel ein Ausdehnungsgefäß, das den dazu benötigten Platz bietet.

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Und was ist bei modernen Heizungen anders?

Das ist je nach Wahl der Energiequelle verschieden. Nach wie vor werden Wärmeerzeuger bevorzugt, die mit Öl oder Gas befeuert werden. Stein- und Braunkohle haben keine nennenswerte Bedeutung mehr. In Deutschland gibt es rund 20,7 Millionen Heizungen. Etwa 7 Millionen (30 Prozent) davon heizen mit energiesparender Brennwerttechnik. So liegt bei den neu verkauften Wärmeerzeugern seit Jahren der Anteil der Brennwertkessel bei bis zu 75 Prozent.

Den Daten des Bundesverbands Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH) zufolge, wurden allein im Jahr 2019 etwa 570.000 Geräte mit Brennwerttechnik verkauft. Das hängt sicher auch damit zusammen, dass der Staat die Verbreitung der Brennwerttechnik über viele Jahren finanziell gefördert hat.

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Der Brennwertkessel

Wie der herkömmliche Heizkessel nutzen Brennwertkessel die Hitze, die beim Verbrennen von Gas, Öl oder Holz entsteht. Allerdings wird zusätzlich die im Wasserdampf der Abgase enthaltene Wärme zum Beheizen der Wohnung bzw. des Hauses eingesetzt. Klassische Kessel hingegen blasen diesen Wasserdampf ungenutzt durch den Schornstein in die Luft. Der zusätzliche Wärmegewinn durch den Brennwertkessel führt dazu, dass etwa 10 Prozent mehr Energie gegenüber herkömmlichen Kesseln zur Wärmeerzeugung genutzt werden kann.

Um Brennwerttechnik nutzen zu können, benötigt der Schornstein deines Hauses allerdings eine Nachrüstung. Da die Abgase bei einem Brennwertkessel insgesamt kühler und feuchter sind, kommst du am Einbau eines Abgasrohres, welches unempfindlich gegen Feuchtigkeit und korrosionsbeständig ist, nicht vorbei.

Geld vom Staat: Das solltest du beachten

Mit Inkrafttreten des Klimaschutzpakets Anfang 2020 wurden die bisherigen staatlichen Förderprogramme für Ölbrennwertkessel eingestellt. Aber: Wird ein Ölkessel durch Erneuerbare Energien (Holzheizung, Wärmepumpe oder Solarthermieanlage) ergänzt, kannst du für diese zusätzlichen Kosten Fördergelder beantragen. Zudem erhältst du für alle Arbeiten, die für die Durchführung dieser Maßnahme anfallen, einen Zuschuss. Bei einer Austauschpflicht gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) § 10 (Heizung 30 Jahre alt oder darüber) gibt es grundsätzlich keine Förderung.

Die aktuelle Förderpolitik zeigt, dass dem Heizen mit Erneuerbaren Energien der Weg stärker geebnet werden soll. Reine Öl- oder Gasbrennwertkessel werden nicht mehr gefördert. Auf lange Sicht betrachtet bedeutet dies das Aus für Öl und Gas als Energieträger für die Hausheizung. Für neue Ölheizungen steht der voraussichtliche Verbotstermin schon fest: 2026.

Die Qual der Wahl

Bauherren und Heizungsmodernisierer können aus einer Vielzahl von Heizsystemen wählen. Da fällt die Entscheidung ganz schön schwer. Wenn du neu baust, hast du es einfacher, denn in der Regel stehen dir alle Möglichkeiten offen. Anders schaut es aus, wenn du deine Heizung modernisieren möchtest. 2018 lag die Quote der Heizungen, die unnötigerweise zu viel Energie verbrauchen, bei rund 57 Prozent. Das sind immerhin 12 Millionen Wärmeerzeuger, die hohe Heizkosten verursachen und die Umwelt belasten. Zu dieser Einschätzung kommt der Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie in Köln (BDH). Die Wahrscheinlichkeit, dass deine Heizung auch zu den Energiefressern zählt, ist also relativ groß.

Heizungsmodernisierung – Kombiniere doch!

Du hast verschiedenen Möglichkeiten, deine Heizung zu sanieren. Es kann dir aber passieren, dass die vorhandene Heizungsinfrastruktur die Optionen einschränkt. Prüfe daher, welche Teile der Gebäudetechnik weiterhin mit der neuen Heizung genutzt werden können. Zudem solltest du bedenken, dass nicht alles, was technisch möglich ist, auch wirtschaftlich ist.

Falls du weiter mit dem bisherigen Energieträger heizen möchtest und deine Heizung noch in Schuss ist, kannst du deinen alten Kessel behalten und nur die Heizungsanlage insgesamt optimal einstellen lassen.

Entspricht dein Heizkessel nicht mehr den Anforderungen, kommst du um den Kauf eines neuen nicht herum.

Eine Möglichkeit ist die Kombination mit einer Solarthermieanlage. Ist dein Haus durchschnittlich wärmegedämmt, liegt die Einsparung zur Trinkwassererwärmung bei jährlich ca. 60 Prozent und die Ersparnis am Gesamtwärmebedarf bei etwa 10 Prozent.

Entscheidest du dich für eine kombinierte Warmwasser- und Heizungsunterstützung, kannst du am Gesamtwärmebedarf jährlich im Schnitt 20 Prozent einsparen.

Natürlich hast du immer die Möglichkeit, vom bisherigen Brennstoff auf einen anderen Energieträger umzustellen: Beispielsweise von Öl auf Gas.

Eine Wärmepumpe benötigt eine niedrige Vorlauftemperatur (Temperatur, auf die das Wasser in einer Heizung vorgeheizt werden muss, bevor es in den Heizkörper fließt). Dazu bedarf es einer guten Wärmedämmung, einer Fußbodenheizung oder zumindest großflächiger Heizkörper. Aufgrund der großen Fläche kommt eine Fußbodenheizung mit Vorlauftemperaturen von ca. 35 Grad Celsius aus. Ein Heizkörper hingegen benötigt schon Temperaturen von bis zu 70 Grad Celsius.

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Entschluss ist gefasst: Jetzt soll gekauft werden

Wie steht es nun um die Finanzierung der neuen Heizung? Immerhin willst du eine recht große Anschaffung tätigen. Selbst wenn du ausreichend Geld besitzt, wäre es doch schade, günstige Kredite und Zuschüsse vom Staat einfach zu verschenken. Schließlich gibt es die Förderung nicht nur für Bauherren und Heizungsmodernisierer, die es sich mehrfach überlegen, ob sie sich eine neue Heizung überhaupt leisten können. Förderungen kann jeder in Anspruch nehmen, denn Ziel der Politik ist es, dass nachhaltig und umweltschonend geheizt wird und das wird belohnt.

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Das hat was: Der Staat übernimmt fast die Hälfte der Kosten

Laut Bundesministerium für Wirtschaft und Energie wird ab Januar 2020 der Austausch einer alten Ölheizung gegen eine neue, effizientere und klimafreundlichere Anlage mit der Austauschprämie für Ölheizungen gefördert. Der Umstieg auf eine Heizung mit erneuerbaren Energien wird somit deutlich attraktiver: Wird die alte Ölheizung durch eine neue Hybridanlage (Erdgas- oder Flüssiggas), Wärmepumpe oder Biomasse-Anlage austauscht, übernimmt der Staat fast die Hälfte der anfallenden Kosten.

Wer seine Ölheizung durch eine Heizung ersetzt, die vollständig mit Erneuerbaren Energien betrieben wird (Wärmepumpe oder Biomasseanlage), kann einen Zuschuss in Höhe von 45 Prozent der Investitionskosten erhalten. Für Gas-Hybridheizung mit einem Erneuerbaren-Anteil (Einbindung von Solarthermie) von mindestens 25 Prozent gibt es einen Investitionszuschuss von 40 Prozent.

Die erneuerte Richtlinie des Marktanreizprogramms „Wärme aus erneuerbaren Energien“ beinhaltet nicht nur eine Austauschprämie für Ölheizungen. So gibt es für energieeffiziente und klimafreundliche Heizungen Investitionszuschüsse, auch wenn sie dabei keine alte Ölheizung ersetzen:

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35 Prozent für Heizungen, die vollständig mit erneuerbaren Energien betrieben werden (Biomasseheizungen: Pellet, Hackschnitzel und Scheitholz) sowie Wärmepumpen (Luft-, Erd- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen, die überwiegend für die Gebäudebeheizung eingesetzt werden).

30 Prozent für Gas-Hybridheizungen mit einem erneuerbaren Anteil von mindestens 25 Prozent.

20 Prozent für Gas-Brennwertheizungen („Renewable Ready“), wenn sie technisch für eine nachträgliche Einbindung Erneuerbarer Energien ausgerüstet sind.

Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kannst du die Anträge für Investitionszuschüsse stellen.

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Für alles, was du für die neue Heizung brauchst, gibt es Geld vom Staat

Zu den förderfähigen Investitionskosten zählen grundsätzlich die finanziellen Aufwendungen für die Anschaffung des Wärmeerzeugers, die Installation und Inbetriebnahme sowie die notwendigen Umfeldmaßnahmen. Im Gebäudebestand (Gebäude, in denen zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits seit mehr als 2 Jahren eine Heizung installiert ist) sind auch energetische Optimierungen der Wärmeverteilung und Wärmeübergabe, der Warmwasserbereitung sowie die für den neuen Wärmeerzeuger erforderlichen Sanierungen/Umbauarbeiten von Heiz-/Technikräumen und Schornsteinen förderfähig.

Mit „Kosten erforderlicher Umfeldmaßnahmen“ sind alle Nebenkosten, Arbeiten bzw. Investitionen gemeint, die direkt zur Vorbereitung und Umsetzung der förderfähigen Maßnahme erforderlich sind oder deren Energieeffizienz erhöhen sowie absichern. Dies sind beispielsweise Deinstallation der Altanlage, Umrüstung des Energieträgers, Bohrung von Erdwärmesonden, Optimierung der Wärmeverteilung, hydraulischer Abgleich, Einstellung der Heizkurve oder Heizkörperaustausch. Des Weiteren können auch Kosten für Beratungs-, Planung- und Baubegleitungsleistungen berücksichtigt werden, die in direktem Zusammenhang mit der förderfähigen Anlage stehen. Bei Wohngebäuden sind pro Wohneinheit maximal 50.000 Euro (brutto) der anrechenbaren Investitionskosten förderfähig.

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BAFA Förderung 2020 mit dem KfW-Ergänzungskredit kombinieren

Wenn du deine alte Heizung austauschen möchtest, dies aber aktuell nicht mit eigenen Mitteln finanzieren kannst, bietet die KfW mit dem Programm 167 einen günstigen Ergänzungskredit an. Diesen bekommst du für Solarthermie-Anlagen, Biomasseheizungen, Wärmepumpen sowie Gas-Hybridheizungen.

Nicht nur der Bund fördert die Anschaffung einer neuen Heizung, viele Bundesländer, Kommunen, Energieversorger und Hersteller bieten ebenfalls Förderung oder Zuschüsse an. Nachfragen lohnt sich.

Was kostet eine neue Heizanlage?

Für dein Eigenheim kannst du für die verschiedenen Heiztechniken ungefähr mit diesen Kosten rechnen:

  • Brennwertheizung: ca. 6.000 bis 10.000 Euro
  • Solarthermieanlage ca. 4.500 Euro bis 10.000 Euro
  • Wärmepumpe: ca. 12.000 bis 30.000 Euro
  • Mini- bzw. Mikro-Blockheizkraftwerk: ca. 20.000 bis 25.000 Euro
  • Brennstoffzellenheizung: ca. 28.000 bis 55.000 Euro

Bei der Modernisierung kann das Ganze natürlich teurer werden, beispielsweise wenn die Heizkörper ausgetauscht werden müssen. Dann kämen noch etwa rund 500 Euro pro Heizkörper dazu. Alle Angaben sind natürlich Richtwerte. Schließlich muss jede Heizung, egal ob Alt- oder Neubau, individuell dimensioniert und den örtlichen Gegebenheiten angepasst werden.

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Kredit ist nicht gleich Kredit

Falls du keinen Zuschuss oder Förderkredit vom Staat bekommst, kannst du immer noch einen klassischen Kredit beantragen. Das trifft natürlich auch auf die Restsumme zu, denn der staatliche Zuschuss deckt nicht die kompletten Kosten für die Heizungserneuerung ab. Grundsätzlich dürfte es aber kein Problem sein, über deine Hausbank einen Bankkredit zu erhalten, weil du ja als Sicherheit den Wert des Hauses und des Grundstückes angibst.

Beim Ratenkredit kann die Bank deines Vertrauens anhand des Kostenvoranschlags des Heizungsbauers den benötigten Betrag genau ermitteln. Die gewährten Zinsen variieren von Bank zu Bank teilweise erheblich. Daher lohnt es sich, nicht nur bei deiner Hausbank, sondern auch bei anderen Kreditinstituten Angebote einzuholen.

Viele der namhaften Hersteller bieten ebenfalls Kredite für die Heizungsmodernisierung an. Einige gehen sogar noch weiter. Sie helfen dir, das passende staatliche Förderprogramm zu finden, beim Ausfüllen der Formulare und bieten teilweise sogar befristete Umweltboni an.

Welche Vorteile hat die Finanzierung einer neuen Heizung?

Auch wenn dir der Einbau einer neuen Heizung teuer erscheint, wirst du feststellen, dass sich die Anschaffungskosten schon nach einigen Jahren amortisieren. Denn im Vergleich zu alten Heizungssystemen verbrauchen neue Wärmeerzeuger sehr viel weniger Energie und lassen sich außerdem kostengünstig warten. Wenn du zusätzlich die derzeitigen Finanzierungsmöglichkeiten nutzt, hast du die Ausgaben schnell wieder drin. Und nicht nur du freust dich, sondern auch die Umwelt. Also eine echte Win-Win-Situation. 

4 Gründe, warum sich eine Heizungsfinanzierung lohnt

Die Anschaffungskosten amortisieren sich in wenigen Jahren.

Neue Heizungen arbeiten sparsamer und effizienter und sind weniger störanfällig.

Die jährlichen Heiz- und Betriebskosten sinken und decken so einen Teil der Finanzierungskosten ab.

Die Zinsen sind niedrig, es gibt individuelle Finanzierungsangebote und viel Geld vom Staat: Der Kauf und die Installation einer neuen Heizung sind somit auch bei knappem Budget durchaus möglich.

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Ab wann hole ich die Anschaffungskosten wieder rein?

Ob und wann die neue Heizung ihre Kosten wieder einspielt, hängt von vielen Faktoren ab und ist individuell verschieden. Grundsätzlich werden die laufenden Kosten deiner alten Heizung mit den Gesamtkosten der neuen Heizung verglichen (Feste und laufende Kosten). Aber wie sich über die Jahre die Preise einzelner Energieträger entwickeln oder der Wärmebedarf verändert, kann natürlich niemand voraussagen. Meist heißt es, dass sich die Investitionskosten bereits nach wenigen Jahren amortisieren.

In der Regel kannst du davon ausgehen, dass sich nach 10, 15 oder 20 Jahren die Investition rechnet und du mit dem Sparen beginnst. Bei einer durchschnittlichen Lebensdauer der Wärmeerzeuger von 20 bis 25 Jahren, kann es also knapp werden, über viele Jahre Geld zu sparen. Doch je mehr Geld du vom Staat bekommst, umso schneller hast du dein Geld wieder drin. Wichtig ist aber auch, dass du mit der neuen Heizung deine jährliche Kostenbelastung spürbar reduzierst. Vom großen Umweltnutzen, der bereits nach zwei bis drei Jahren greift, mal ganz abgesehen.

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Hat der Heizungskauf auch Nachteile?

Eine Alternative zum Kauf ist das Mieten der Heizungsanlage, allerdings hat sich dies in Deutschland noch nicht ganz durchgesetzt. Im Gegensatz zum Mieten trägst du beim Heizungskauf alle anfallenden Kosten selbst. Du bezahlst also neben dem reinen Anschaffungspreis für den Wärmeerzeuger auch für dessen Montage. Unter Umständen kommen da dann noch Kosten für Heizungsrohre, Dämmung, Heizkörper und einen Tank- oder Lagerraum dazu.

In den Folgejahren fallen außerdem Kosten für die Wartung, den Schornsteinfeger und eventuelle Reparaturen an.

Neben viel Geld investierst du im Vorfeld auch viel Zeit. Weil die Auswahl an Heizsystemen groß ist, ist es sinnvoll, vor dem Kauf grundsätzlich zu klären, mit welchem Heizsystem du heizen möchtest. Im Fall der Heizungsmodernisierung ist zudem zu prüfen, ob die dazu erforderlichen baulichen und wärmetechnischen Voraussetzungen gegeben sind.

Außerdem ist es sinnvoll, sich mit den entsprechenden gesetzlichen Vorschriften hinsichtlich des Neubaus oder Modernisierungsmaßnahmen auseinanderzusetzen.

Dann folgt die Suche nach dem richtigen Heizungsinstallateur. Um die Frage der Finanzierung inklusive möglicher Inanspruchnahme bzw. Beantragung staatlicher Fördergelder kommst du ebenfalls nicht herum.

Klare Nachteile des Heizungskaufs sind deswegen der hohe finanzielle und zeitliche Aufwand.

Nachhaltigkeit, was ist das eigentlich?

Weil Heizung und Warmwasserbereitung mit etwas über 84 Prozent den größten Teil der im Haushalt verbrauchten Energie ausmachen, bieten die privaten Haushalte ein immenses Einsparpotenzial. Umso wichtiger ist es, zukünftig nur noch Wärmeerzeuger einzusetzen, die nachhaltig heizen und den CO2-Ausstoß minimieren.

Nachhaltigkeit heißt, mit unseren Ressourcen besonders wirtschaftlich umzugehen. Die Menschen, die heute leben, sollten dies nicht auf Kosten nachfolgender Generationen tun. Nachhaltigkeit ist zudem ein globales Problem. Sie betrifft alle Bereiche unseres Lebens und Wirtschaftens und ist somit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Nachhaltig heizen bedeutet somit, in Zukunft auf Erneuerbare Energien zu setzen und Heizsysteme zu entwickeln, welche die CO2-Emissionen verringern bzw. ganz ohne auskommen.

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CO2-Ausstoß: Die Jugend sagt, wo es lang geht

Mit „Fridays for Future“ hat die Klimapolitik wieder Fahrt aufgenommen. Weltweit machen sich Schüler und Studierende stark für mehr Klimaschutz. Sie fordern möglichst umfassende, schnelle und effiziente Klimaschutzmaßnahmen.

Auch erste Erfolge gibt es bereits. Im Frühjahr 2019 beschloss die Bundesregierung, ein Klimakabinett einzusetzen. Während der ersten Sitzung wurde festgelegt, bis zum Jahresende 2019 konkrete Forderungen für eine bessere Klimapolitik vorzulegen. Und tatsächlich, seit Januar 2020 gibt es das Klimapaket. Eine Vielzahl an Maßnahmen soll helfen, die CO2-Emissionen in Deutschland Schritt für Schritt zu senken.

Einen Schwerpunkt setzt das Klimapaket im Bereich Wärmemarkt. Fossile Energieträger werden künftig durch einen Preisaufschlag pro freigesetzte Tonne CO2 verteuert. Davon sind vor allem ältere Ölheizungen betroffen. Geregelt wird das über das Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG). In Zukunft sollen Hausbesitzer möglichst völlig auf Heizöl verzichten. Deshalb wird der Austausch einer Ölheizung durch eine um 10 Prozent höhere Förderung belohnt. Wichtige erste Schritte sind also getan.

Die Technik steht bereit, sie muss nur genutzt werden

Ein neuer, moderner Wärmeerzeuger heizt nachhaltig mit Erneuerbarer Energie ohne Öl oder Gas. Ausgenommen Mini-Blockheizkraftwerke, die Strom und Wärme erzeugen und mit Brennstoffmotoren betrieben werden. Nachfolgend kannst du dir einen Überblick verschaffen, mit welchen Heizsystemen du heizen kannst.

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Heizen mit Holz & Co.

Holz ist ein natürlicher, nachwachsender Rohstoff. Wenn du dein Haus umweltschonend mit Holz beheizen möchtest, solltest du dich für eine moderne Kesselanlage entscheiden und nicht etwa alte Öfen reaktivieren. Nur so ist eine Schadstoffreduktion effektiv möglich. Denn wenn Holz verbrannt wird, entstehen nicht nur CO2, sondern auch Stickstoff- und Schwefeloxide, Salzsäure und unsichtbarer Feinstaub. Und die müssen gefiltert werden. Üblicherweise werden Scheitholz, Hackschnitzel und Pellets verheizt.

Bei Hackschnitzeln handelt es sich um mechanisch zerkleinertes Rest- und Schwachholz aus der Forst- und Landwirtschaft. Sägerestholz wird ebenfalls zu Hackschnitzeln verarbeitet. Hackschnitzelfeuerungen sind automatisch beschickte Systeme. Für Einfamilienhäuser rechnen sie sich eher nicht.

Holzpellets sind kleine genormte Presslinge aus getrocknetem Restholz: Sägemehl, Hobelspäne oder zerkleinerte Hackschnitzel. Bei Pellets ist darauf zu achten, dass sie aus heimischer Produktion stammen. Nur dann ist ihr Einsatz auch wirklich sinnvoll und umweltschonend.

Heizen mit Holz ist allerdings aufwendiger. Scheitholz muss eventuell gespaltet und geschichtet werden. Neben der manuellen Beschickung gehört auch die Entsorgung der Asche zu den regelmäßigen Aufgaben. Die Anschaffungskosten für automatische Holzheizungen sind leider hoch. Allerdings waren. Holzpellets in den vergangenen 10 Jahren rund ⅓ günstiger als Öl oder Gas. Die Betriebskosten sind ebenfalls gering. Wie bei Öl und Gas bestimmen bei Holz Angebot und Nachfrage den Preis. Er schwankt daher je nach Region und Jahreszeit. Die Kombination mit einer Solarthermieanlage ist jedoch problemlos möglich.

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Heizen mit Umweltwärme und einer Wärmepumpe

Im Erdreich, dem Grundwasser und der Außenluft steckt genügend Wärme, um damit zu heizen und warmes Wasser zu bereiten. Mit etwas Antriebsenergie und viel Erneuerbarer Energie kann eine Wärmepumpe die gesamte Wärmeversorgung des Hauses übernehmen; unabhängig von Tages- oder Jahreszeit. Aus 75 Prozent kostenloser Umweltenergie und 25 Prozent elektrischer Energie macht die Wärmepumpe 100 Prozent Heizwärme. Technisch betrachtet, funktioniert eine Wärmepumpe wie ein Kühlschrank – nur umgekehrt. Eine komplette Wärmepumpenanlage besteht aus der Wärmepumpe, der Wärmequellenanlage (Erdwärmesonden, Grundwasserbrunnen) und dem Wärmeverteilsystem (Fußbodenheizung). Der Wartungsaufwand ist sehr gering.

Bevorzugt wird die Umweltheizung in Neubauten eingesetzt. Doch das Umfeld muss stimmen, damit du mit einer Wärmepumpe heizen kannst. Unsanierte Bestandsgebäude haben im Gegensatz zu Neubauten einen höheren Wärmebedarf. Die Integration ist hier zwar auch problemlos möglich, ein wirtschaftlicher Betrieb aber eher nicht. Denn dazu gehören unter anderem ausreichend große Heizkörper, die mit geringen Vorlauftemperaturen (max. 40 Grad Celsius) auskommen und eine gute Wärmedämmung.

Die Kombination mit Solarthermie-, Fotovoltaik- und anderen Heizungsanlagen ist mit der Wärmepumpe problemlos möglich. Es gibt auch reine Brauchwasserwärmepumpen, welche die erforderliche Umweltenergie aus der Raumluft, beispielsweise dem Heizungskeller, beziehen.

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Mini-Blockheizkraftwerke (BHKW)

Mini und Mikro-BHKW sind Geräte mit Verbrennungsmotor. Dieser lässt sich mit Heizöl, Gas oder Flüssiggas betreiben. Ein Mini-Blockheizkraftwerk erzeugt über den Motor Strom. Dabei entsteht Wärme. Diese wird jedoch nicht ungenutzt an die Umwelt abgegeben, sondern an die Heizung. Wichtig sind deswegen möglichst lange, kontinuierliche Laufzeiten. Um wirtschaftlich zu arbeiten, sollten sie 4.000 Vollastbetriebsstunden im Jahr erreichen. Die Laufzeit hängt dabei vom Wärmebedarf des Hauses ab. Im Winter läuft der Motor daher permanent und hat dafür im Sommer eine eher ruhige Phase. Wird jedoch keine Wärme verbraucht, wird auch kein Strom erzeugt. Daher ist ein zusätzlicher Heizkessel erforderlich, der Ausfallzeiten ausgleichen kann.

Mini-Blockheizkraftwerke sind nicht viel größer als eine Waschmaschine. Die Geräte sind technisch ausgereift und können sogar den herkömmlichen Heizkessel ersetzen. In Ein- und Mehrfamilienhäusern ist eine exakte Leistungsabstimmung Voraussetzung für eine optimale Energiekostenersparnis. Der Wartungsaufwand ist höher als für Öl- oder Gasheizungen und sollte nach ca. 4.000 Betriebsstunden erfolgen. Für gut gedämmte Energiesparhäuser rentieren sich Mini-Blockheizkraftwerke nicht.

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Brennstoffzellenheizung

Die Brennstoffzellenheizung hat gerade erst Marktreife erlangt und zählt zu den innovativsten Technologien, die der Heizungsmarkt aktuell zu bieten hat. Sie gehört zur Gruppe der Kraft-Wärme-Kopplung und produziert neben Wärme auch Strom.

Allerdings hat die Brennstoffzelle einen höheren Wirkungsgrad bei der Stromerzeugung. Grundvoraussetzung für die Installation einer Brennstoffzellenheizung ist ein Gasanschluss. Denn Wasserstoff wird aus Sauerstoff und aus Erd- bzw. Flüssiggasgas gewonnen. Dies sind die beiden Komponenten, um mit einem Brennstoffzellen-Heizgerät Strom und Wärme zu erzeugen. Die Wärmeerzeugung der Brennstoffzelle reicht aber in den Wintermonaten nicht aus, um das Haus mit ausreichend Wärme zu versorgen. Es wird daher zusätzlich ein Gasbrennwertgerät benötigt. Die Energiekostenersparnis beträgt im Schnitt um die 40 Prozent. Die Installation der noch neuen Heiztechnologie wird bislang ausschließlich von versierten Experten durchgeführt. Die Brennstoffzellenheizung ist auch für Gebäude mit niedrigem Energiebedarf geeignet.

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Die Hybridheizung

Eine Hybridheizung soll in der Regel fossile Heizungen durch erneuerbare Energiequellen aufpeppen, um mehr Energieeffizienz, geringere Betriebskosten und eine höhere Umweltverträglichkeit zu erzielen. Hybridheizungen kombinieren daher eine konventionelle Energiequelle wie Gas oder Öl mit einer Solarthermie- oder Fotovoltaikanlage, einer Holzheizung oder einer Wärmepumpe. Die Hybridheizung ist gut für die Modernisierung bzw. Nachrüstung geeignet, da beispielsweise vorhandene Brennwerttechnik genutzt werden kann.

Die Öl-bzw. Gas-Brennwertheizung plus Solarthermieanlage ist der Klassiker unter den Hybridheizungen. Eine Hybridheizung arbeitet idealerweise so, dass bevorzugt mit erneuerbarer Energie geheizt wird und fossile möglichst selten zum Einsatz kommen. Gerade in Bestandsbauten lassen sich in den meisten Fällen Hybridheizungen gut nachträglich installieren: So ist vor allem das Nachrüsten von Wärmepumpen oder Solarkollektoren eine beliebte Variante zur Senkung der Energiekosten und Verbesserung der Umweltbilanz.

Das sind die 7 beliebtesten Kombinationsmöglichkeiten

Öl- oder Gasheizung mit Wärmepumpe

Öl- oder Gasheizung mit Wärmepumpe und Photovoltaikanlage

Öl- oder Gasheizung mit Solarthermieanlage

Öl- oder Gasheizung mit Holzheizung

Wärmepumpe mit Solarthermieanlage

Wärmepumpe mit Photovoltaik

Wärmepumpe mit Holzheizung

Grundsätzlich sind viele andere Zusammenstellungen möglich. Es können auch mehrere Systeme mit einander kombiniert werden. Wobei sich dann die Frage stellt, ob das dann noch wirtschaftlich ist. Denn eine Hybridheizung ist weder besonders günstig noch platzsparend, da ja zwei oder mehrere Heizsysteme verbaut werden.

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Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung mit Solarthermie

Im Wesentlichen besteht eine Solarthermieanlage aus den Solarkollektoren, die Sonnenstrahlen aufnehmen und in Wärme umwandeln und dem Solarspeicher, der die Wärme zwischenlagert und bei Bedarf zum Aufheizen des Brauchwarmwassers oder zur Unterstützung der Heizung bereitstellt. Klingt erst einmal gut, denn Sonnenenergie ist kostenlos. Allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, denn leider ist nicht jedes Haus geeignet.

Ob es sinnvoll ist, eine Solarthermieanlage installieren zu lassen, hängt nicht zuletzt von den Gegebenheiten des Standorts ab. Prüfe daher vorab genau, ob die Dachfläche hinsichtlich Größe, Ausrichtung, Neigung, Verschattungsfreiheit und Tragfähigkeit überhaupt geeignet ist. Optimal sind Dächer mit einem Neigungswinkel von 30 bis 70 Grad in Südausrichtung. Flachdächer eignen sich jedoch auch. Eine typische Solaranlage zur Trinkwassererwärmung auf einem Einfamilienhaus benötigt eine Kollektorfläche von 4 bis 6 Quadratmetern. Soll die Heizung unterstützt werden, sollte die Kollektorfläche mindesten doppelt so groß sein.

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Wie heizen wir in naher Zukunft?

Ziel der Klimapolitik ist es, in Zukunft keine kohlenstoffhaltigen (CO2) Energieträger für die Energieerzeugung einzusetzen. Das sind letztlich alle fossilen Energien. Der Austausch von Heizungsanlagen geht aber nur sehr schleppend voran. Daher wird auch nach 2030 noch mit alten Öl- und Gasgeräten geheizt werden.

Solarthermische Anlagen werden als ergänzendes System für die Warmwasserbereitung eine Bedeutung haben, aber nicht für Heizzwecke. Holzheizungen haben das Problem, dass die verfügbaren Potenziale an Holzresten nicht ausreichen, um den Wärmebedarf des Gebäudebestandes zu decken. Sie werden daher eher ein Nischendasein führen.

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Klimafreundlich hergestelltes, synthetisches Methan und Wasserstoff können fossiles Erdgas ersetzen und in das Erdgasnetz eingespeist werden. Möglich wird dies durch die Power-to-Gas-Technologie. Hier wird überschüssiger Ökostrom aus Wind- oder Fotovoltaikanlagen in synthetisches Erdgas umgewandelt. Wann diese Technologie in großem Umfang und zu akzeptablen Preisen auf dem Markt angeboten werden kann, ist derzeit noch nicht absehbar.

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Grüner Strom ist guter Strom und darf zum Heizen eingesetzt werden

Im Energiesystem der Zukunft müssen Strom, Wärme und Mobilität zusammenwachsen. War es noch vor Jahren verpönt, mit Strom zu heizen, bietet sogenannter grüner Strom heute die Möglichkeit, Überschussenergie aus Photovoltaik, Wind- und Biomasse sinnvoll zur Unterstützung der Heizung und Warmwasserbereitung einzusetzen.

Der Heizungskauf lohnt sich!

Bevor du deine Heizung austauschst, solltest du eine professionelle und unabhängige Energieberatung in Anspruch nehmen. Der Energieberater bewertet den Energieverbrauch des gesamten Hauses und macht dir individuelle Vorschläge zur neuen Heizung und eventuell zu weiteren Maßnahmen am oder im Haus. Allein das bewahrt dich vor einem eventuellen Fehlkauf. Außerdem werden die Kosten für den Experten im Rahmen der staatlichen Förderung teilweise übernommen.

Trotz der hohen Anschaffungskosten rechnet sich auf lange Sicht gesehen der Kauf einer neuen Heizung immer. Denn das Energiesparpotential ist teilweise enorm. Du kannst den Energieverbrauch und dadurch deine jährlichen Heizkosten um bis zu 30 Prozent senken. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine alte Heizung plötzlich ausfällt und hohe Reparaturkosten anfallen ist zudem recht groß. Mit einem neuen Wärmeerzeuger kannst du ziemlich sicher sein, dass du mitten im Winter nicht in einem kalten Haus sitzt, weil deine alte Heizung plötzlich den Geist aufgegeben hat. Hinzu kommt, dass die Wartungskosten bei neuen Heizsystemen niedriger sind.

Nur wer eine Heizung kauft, profitiert von den hohen Zuschüssen und günstigen Krediten, die der Staat seit dem 01.01.2020 im Rahmen seines Klimapakets anbietet.

Ein weiterer Vorteil einer Modernisierung der Heizung ist die Wertsteigerung der Immobilie. Denn die neue Heizungsanlage verbessert die energetische Qualität des Gebäudes. Die Heizungsmodernisierung macht dadurch dein Haus für Käufer attraktiver. Diese Wertsteigerung kann durchaus ein mitentscheidendes Kaufargument sein.

Wenn du noch einen alten Heizkessel im Keller stehen hast, wirst du erstaunt sein, was moderne Heizungstechnik heute alles zu bieten hat. Von Energieeinsparungen mal ganz abgesehen, kann ein moderner Wärmeerzeuger beispielsweise online über das Smartphone gesteuert werden. Das Angebot ist wirklich groß und alle nachhaltigen Wärmeerzeuger werden gefördert.

Mit Wärmepumpen nutzt du kostenlose Wärme aus Luft, Erdreich oder Grundwasser. Mit Holzpellet heizt du CO2-neutral und setzt dazu heimische Holzabfälle ein. Falls du gleichzeitig Strom und Wärme erzeugen möchtest, dann entscheide dich für ein Mini-Blockheizkraftwert oder eine Brennstoffzellenheizung. Mit einer Hybridheizung kannst du die Vorteile Erneuerbarer Energien mit klassischer Heiztechnik (Öl- oder Gas-Brennwerttechnik) kombinieren. Der Heizungsmarkt hält für alle Bedürfnisse und finanziellen Möglichkeiten die passenden Geräte bereit. Um noch mehr Energie zu sparen, kannst du alle Systeme mit Solarthermieanlagen koppeln; zur Warmwasserbereitung oder auch zur Unterstützung der Heizung.

Mit einer neuen Heizung reduzierst du die CO2-Emissionen im Vergleich zu deiner alten Heizanlage wesentlich. Außerdem bietet sie eine bessere Umwelt- und Klimaverträglichkeit. Zudem sparst du bares Geld, weil die moderne Heizung einen geringeren Verbrauch hat und du dadurch deine Heizkosten senkst.
Neu bedeutet auch, dass das Gerät weniger störanfällig ist. Früher gab es einen Ein- und Ausschalter. Heute bietet dir die Heizungstechnik eine intuitive Regelung, damit du den Energiebedarf an deine individuellen Bedürfnisse anpassen kannst. Dank guter staatlicher Förderprogramme schmerzt der finanzielle Einsatz für eine Heizung wesentlich weniger. Somit ist es den meisten möglich, sich für eine neue zukunftsfähige Heizung zu entscheiden.

Unabhängig davon, ob oder ab wann sich die neue Heizung rechnet, absoluter Gewinner ist die Umwelt. Sie profitiert in jedem Fall sofort durch den verminderten Schadstoffausstoß.

Stehst du oder deine Familie und Freunde vor dem Heizungskauf? Dann kannst du gern diesen Guide als Leitfaden nutzen. Teile ihn am besten online, um auch andere auf das E-Book aufmerksam zu machen. In sozialen Medien kannst du dann die Nachhaltigkeit des Themas mit anderen diskutieren.

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