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Das Smart Home mit dem eigenen Tablet steuern

Über diesen Artikel

Lesezeit

4 Minuten

Veröffentlichung

16.March 2021

Letztes Update

09.12.2021

Securando - Smart Home Onlineshop

 

Inhalt des Blogartikel

So klappt die Steuerung deines Smart Homes über das Tablet

Licht automatisch einschalten, Heizung regulieren, Haustür per Kamera überwachen und vieles mehr: Wer einmal damit begonnen hat, sein Zuhause intelligent zu gestalten, möchte auf all die Vorteile nicht mehr verzichten. Der Gipfel des Komforts ist dann die Steuerung jeder einzelnen Smart-Home-Komponente über ein Tablet oder Smartphone. Aber kann das überhaupt funktionieren? Wir klären auf.

 

Kurz erklärt: Das Smart Home

Als Smart Home wird das intelligente Zuhause bezeichnet, in dem bestimmte technische Abläufe digitalisiert und automatisiert werden. Haustechnik, Beleuchtung, Heizung, Unterhaltungselektronik und vieles mehr vernetzt du miteinander. Die einzelnen Geräte können dann aufeinander abgestimmt und zentral bedient werden.

Die Verknüpfung sowie die Steuerung der einzelnen Komponenten funktionieren auch online mittels WLAN und/oder Apps auf dem Tablet beziehungsweise dem Smartphone.

 

So werden die Komponenten der Hausautomation bedient

Ein sogenanntes Bus-System – also ein digitales Datennetz – sorgt im Hintergrund dafür, dass alle vernetzten Geräte im Smart Home miteinander kommunizieren können. Nötig ist dafür allerdings eine gemeinsame Schnittstelle, an der alles angeschlossen ist und die sämtliche Informationen aufnimmt und verarbeitet. Das kann ein Server sein, aber auch ein einfacherer Smart-Home-Hub.

Befehle wie beispielsweise das Dimmen des Lichtes nach Bedarf oder die Lautstärkeregelung der Musikanlage können ganz normal per Tastendruck am Schalter erfolgen. Ebenso ist aber auch möglich, über WLAN, Mobilfunk, Bluetooth oder per Datenkabel (KNX) die Geräte zentral zu steuern.

Eine der elegantesten Lösungen ist dabei das Smart-Home-Tablet. Das kannst du ganz schick mit einer entsprechenden Wandhalterung zum Beispiel neben der Wohnzimmertür anbringen oder bei Bedarf auch mitnehmen. Dann kannst du deine Hausautomation von unterwegs aus regeln, fernsteuern und sogar mit einem Timer so automatisieren, dass alles vorbereitet ist, wie du es wünschst, wenn du nach Hause kommst.

Passende Wandhalterungen gibt es im Handel. Willst du das Tablet sogar plan mit der Wand abschließen lassen, sind allerdings einige Baumaßnahmen nötig. Denn dann muss der Rahmen, in dem dein Tablet eingeklemmt wird, zunächst in der Wand versenkt werden. Gleichzeitig wird ein Verlängerungskabel zum Laden des Tablets angebracht.

Gerade bei fest installierten Wandtablets zur Steuerung des Smart Homes ist eine Unterputzverlegung sinnvoll.

Einfacher ist es allerdings, das Tablet zum Beispiel mit Magneten an der Wand zu befestigen. Das hat den Vorteil, dass du keine Löcher und Schlitze in die Wand stemmen musst. Außerdem kannst du das Smart-Home-Tablet so jederzeit ganz einfach abnehmen und die jeweiligen Positionen im Haus oder in der Wohnung von unterwegs aus regeln und steuern.

Für jedes Gerät eine eigene App?

Ein Problem ist, dass die Systeme von unterschiedlichen Herstellern meist nicht einwandfrei miteinander harmonisieren. Die Folge: Für jedes Gerät im Smart Home brauchst du eine eigene App für die Steuerung. Je nach Anzahl der smarten Komponenten sprengt die Menge an Apps dann gern ganz schnell das Display des Hausautomation-Tablets.

Eine Möglichkeit, verschiedene Smart-Home-Komponenten unterschiedlicher Hersteller miteinander zu verknüpfen, ist der Online-Dienst IFTTT (If This Then That). Über dessen App lassen sich aufgrund vordefinierter Ereignisse bestimmte Aktionen auslösen. Also beispielsweise schaltet sich das Licht automatisch an, sobald du den Raum betrittst. Oder die Heizung senkt die Temperatur, wenn du das Fenster geöffnet hast.

Mittlerweile gibt es aber glücklicherweise einige Apps, die mit vielen Produkten anderer Hersteller kompatibel sind und diese steuern können. Allerdings funktioniert auch das noch nicht mit allen smarten Geräten.

 

Alles im Griff mit dem Smart-Home-Tablet

Sind die einzelnen smarten Geräte wie Smart-TV, Mediaplayer, Lampen, Garagentor, Waschmaschine, Saugroboter oder die Gartenbewässerung zusammen mit deinem Tablet im selben Netzwerk miteinander verbunden, kannst du sie also ganz einfach mit den entsprechenden Apps bedienen.

Um ein unübersichtliches Wirrwarr auf deinem Display zu verhindern, empfiehlt es sich, von vornherein ein Smart-Home-System von einem Hersteller zu installieren. So bist du in Sachen Apps, Kommunikation und Funktionalität auf alle Fälle auf der sicheren Seite. 

Tipp: Willst du eher wenige Anwendungen mit dem Hausautomation-Tablet steuern, schau dich nach Anbietern um, die sich genau darauf spezialisiert haben. Beispielsweise einen für das Beleuchtungsmanagement und/oder einen anderen für WLAN-Waschmaschinen.

Universal-Apps sind in der Lage, die intelligenten Geräte mehrerer Anbieter miteinander zu koppeln. Das heißt, du hast nur eine App auf deinem Smart-Home-Tablet, mit der du auf die Funktionen verschiedener Hersteller zurückgreifen kannst. Du bist also nicht zwangsläufig auf ein herstellergebundenes System angewiesen. Dazu gehören unter anderem:

  • Alexa App
  • Google Home App
  • Magenta SmartHome App

Geräte, die schon vom Hersteller mit dieser App kompatibel sind (schau am besten in der Produktbeschreibung nach) oder mit einem WLAN-Zwischenstecker nachgerüstet werden können, lassen sich damit sogar per Sprachsteuerung regeln.

Eine vielseitige App, die von Lampen bestimmter Hersteller über die Rollladensteuerung und den Saugroboter bis hin zum Heizungsthermostat einen guten Komfort für das Hausautomation-Tablet bietet. Auch hier ist bei den einzelnen Komponenten aber darauf zu achten, dass sie mit genau dieser App kompatibel sind.

Damit dieses Modell funktioniert, brauchst du zunächst eine Magenta SmartHome-Zentrale, mit der die Geräte deiner Hausautomation verbunden sind. Das kann die Home Base sein oder der Speedport Smart Router der Telekom.

 

Sicherheit geht vor

Das Smart Home mit dem Tablet zu steuern, ist eine ziemlich feine Sache. Du musst dafür auch kein spezielles Tablet kaufen. Wenn die einzelnen Systemkomponenten mit der jeweiligen App kompatibel sind, funktionieren sie in aller Regel sowohl für Android als auch für iOS.

Und gibt der Minicomputer irgendwann einmal seinen Geist auf, kannst du die App meistens relativ einfach auf ein neues Gerät überspielen, ohne dass die eingestellten Funktionen verloren gehen.

Der einzige Punkt, an dem du ein bisschen vorsichtig sein solltest, ist die Datensicherheit. Theoretisch ist es möglich, dass Hacker Zugriff auf deine Daten bekommen, wenn du dein Smart Home mit einem Tablet über WLAN oder Bluetooth steuerst. Eine ausgereifte Firewall, ein Virenscanner und ein regelmäßiges Software-Update sind also Pflicht.

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