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Wie geht nachhaltiges Wohnen in Luxemburg?

Über diesen Artikel

Lesezeit

3 Minuten

Veröffentlichung

25.April 2021

Letztes Update

10.12.2021

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Nachhaltig wohnen: Mit diesen Tipps kannst du CO₂ einsparen

Nachhaltig zu wohnen, bekommt beim Thema Umweltschutz und der Einsparung von CO2 einen immer größer werdenden Stellenwert. Wir haben die besten Tipps für dich!

Inhalt des Blogartikels

Nachhaltig wohnen: Was bedeutet das eigentlich?

Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema, das sich auf jeden Bereich unseres täglichen Lebens umsetzen lässt. Eines der größten Ziele beim Thema Nachhaltigkeit ist, den Pro-Kopf-Verbrauch an Energie und CO₂ zu senken, was nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Geldbeutel zugute kommt. Dies lässt sich zum Beispiel durch energiesparende Lampen, einen bewussteren Umgang mit Strom und Heizung und den Kauf von nachhaltigen Möbeln realisieren. Denn: Indem wir nachhaltig wohnen, kann jeder einen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten.

Leider geht der Anteil an CO₂-Emissionen bislang kaum zurück, obwohl wir heute über moderne und energieeffiziente Geräte verfügen. Allein 40 Prozent der privat produzierten CO₂-Emissionen lassen sich auf das Wohnen zurückführen. Das bedeutet, dass wir in unseren vier Wänden enorm viel Energie verschwenden, weshalb es eigentlich logisch ist, dass wir das Wohnen nachhaltiger gestalten sollten. Wie das im Einzelnen funktionieren kann, zeigen wir dir in den nachfolgenden Tipps.

 

So kannst du nachhaltig wohnen

1. Angemessen wohnen

Viele wünschen sich eine große Wohnung, wobei sich hier die Frage stellt, ob wir tatsächlich so viel Platz benötigen. Denn: Große Wohnungen müssen im Winter auch beheizt werden, was wiederum mehr Energie kostet und den Anteil an CO₂ steigen lässt. Wer nachhaltig wohnen und Energie sparen möchte, sollte deshalb über eine kleinere Wohnung nachdenken.

2. Clever heizen

Nachhaltig wohnen bedeutet auch, richtig zu heizen. Durch falsches Heizen geht gewöhnlich viel Energie verloren, wenn du die Heizungen zum Beispiel voll aufdrehst, anstatt die Raumtemperatur individuell anzupassen. Indem du die Heizung in deiner Wohnung um ein Grad Celsius drosselst, kannst du bereits sechs Prozent an Energie einsparen. Die Heizkörper sollten dabei regelmäßig entlüftet und nicht zugestellt oder zugedeckt werden, damit sie genügend Wärme abgeben können. Ebenso wichtig ist regelmäßiges Lüften, um die verbrauchte Luft gegen frische auszutauschen, die sich schneller erwärmen kann. Dabei sollten die Fenster weit geöffnet werden, anstatt sie nur auf Kipp zu stellen.

3. Strom sparen

Du willst nachhaltig wohnen? Dann solltest du unnötige Stromquellen in deiner Wohnung ausschalten. In vielen Zimmern brennt häufig Licht, obwohl wir uns nur in einem Raum aufhalten können. Wenn man bedenkt, dass rund 10 Prozent der Stromkosten allein auf das Licht zurückgehen, kannst du diesbezüglich viel Energie sparen und somit auch nachhaltiger wohnen. LED-Lampen sind diesbezüglich besonders sparsam – vor allem, wenn du einen Ökostromanbieter hast. Auch solltest du deine elektrischen Geräte vom Stromnetz trennen, anstatt sie auf Standby laufen zu lassen.

4. Nachhaltig putzen

Viel zu oft greifen wir beim Thema Sauberkeit zur Chemiekeule. Chemische Reiniger belasten jedoch nicht nur die Umwelt – sie können auch unserer Gesundheit schaden. Dabei gibt es zahlreiche ökologische Produkte im Handel, wobei du dir deine Putzmittel auch einfach selbst herstellen kannst. Im Internet kannst du diesbezüglich viele Beispiele und Tipps finden.

5. Nachhaltig einrichten

Textilien, Möbel und Farben spielen eine große Rolle, wenn du dich nachhaltig einrichten möchtest. Anstatt auf Billigprodukte zurückzugreifen, solltest du dir langlebige Möbel kaufen, die ein Leben lang halten. Möbel aus Holz, die nach ökologischen Kriterien hergestellt werden und mit einem ökologischen Siegel (FSC, PEFC, Naturland) gekennzeichnet sind, sind besonders nachhaltig. Auf Tropenhölzer solltest du gänzlich verzichten. Wer noch nachhaltiger wohnen möchte, sollte lieber gleich Möbel aus zweiter Hand kaufen oder sogenannte Upcycling-Möbel bevorzugen, die aufgearbeitet wurden.

Übrigens: Beim Thema „nachhaltiges Wohnen“ solltest du auch deine Kleidung nicht vergessen. Mode ist nämlich nur dann wirklich nachhaltig, wenn ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte in Einklang gebracht werden, sodass sie die Umwelt auf der einen Seite nicht belastet und auf der anderen Seite eine faire Bezahlung garantiert.

 

Wie du in deinem Haus nachhaltig wohnen kannst

Die eben genannten Tipps und Beispiele kannst du natürlich auch für dein eigenes Heim anwenden, wobei dir beim Hausbau viele weitere Möglichkeiten zur Verfügung stehen, um das Wohnen möglichst nachhaltig zu gestalten. Dies betrifft nicht nur den Bau, sondern auch die Innengestaltung des Hauses. Nachhaltig gestaltete Häuser sind nicht nur gut für die Umwelt – sie tragen auch zum Schutz unserer Gesundheit bei.

Die Baustoffe sind dabei besonders wichtig. Beton ist zum Beispiel ein Baustoff, der bei der Herstellung viel CO₂ (8 bis 12 Prozent) produziert. Besser sind Schiefer, Granit, Kalkstein, Holz aus ökologischer Herstellung, Stroh, Reet und Lehm.

Diese Tipps kannst du noch berücksichtigen, wenn du nachhaltig wohnen möchtest:

  • auf kleinerem Raum bauen
  • ökologische Naturfarben und ökologische Dämmungen (Hanf oder Jute) verwenden
  • Holz aus Öko-Anbau statt Faserplatten
  • nachhaltige Heizsysteme (Erdwärme, Pelletheizung, Wärmepumpen)
  • auf Photovoltaik setzen

Nachhaltiges Wohnen schützt Umwelt und Gesundheit

Indem wir unsere Wohnung oder unser Haus nachhaltig gestalten und einrichten, können wir bereits einen großen Beitrag zum Schutz unserer Umwelt leisten. Kleine Dinge, wie zum Beispiel richtiges Heizen und Lüften oder die Verwendung von energiesparenden Lampen, können dabei schon vieles bewirken. Wer sich ein eigenes Haus baut, kann weitaus mehr zum Schutz der Umwelt beitragen, indem man von Beginn an auf ökologische Materialien und erneuerbare Energien setzt.

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