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Unser Guide für intelligentes Laden mit einer Wallbox im Eigenheim

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Die Wallbox: Volle Power für die Elektromobilität

In der Automobilbranche galt der Verbrennungsmotor lange Zeit als alternativlos. Nicht technologisch, aber wirtschaftlich: Für andere Antriebsformen gab es einfach keinen großen Markt. Das hat sich in den letzten Jahren drastisch geändert. Spätestens seit die Weltgemeinschaft den Klimawandel als Tatsache und Treibhausgase wie CO2 als seine Hauptursache akzeptiert, werden Rufe nach neuen Lösungen laut – und damit auch nach neuen Antriebsarten.

Denn ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die globale Erwärmung ist es, den Verbrennungsmotor auf lange Sicht von den Straßen dieser Welt zu verbannen. Heißt das, wir müssen uns vom Luxus der Mobilität verabschieden? Nein, denn hier kommen die alternativen Antriebsformen ins Spiel. Allen voran: der Elektromotor.

Jedes Jahr nimmt der Anteil von Elektroautos am gesamtdeutschen Fahrzeugbestand zu – allerdings schleppender als in vielen anderen Industriestaaten. Einer der Hauptgründe dafür ist das noch lückenhafte Versorgungsnetzwerk. In vielen Großstädten und Ballungsgebieten ist das Nachladen des Elektroautos kein Problem. In ländlichen Gegenden sind Ladestationen dagegen Mangelware.

Doch zum Glück bietet die Technik auch hierfür eine Lösung. Mit einer privaten Wandladestation, einer sogenannten Wallbox, kannst du dein Elektroauto zu Hause aufladen – bequem, schnell und sicher. Alles, was du zu dieser intelligenten Lademöglichkeit wissen solltest, erfährst du in diesem E-Book.

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Status quo der Wallbox in Deutschland

Um sich fortzubewegen, braucht ein Auto Energie. Während der Verbrennungsmotor diese aus Benzin oder Diesel bezieht, nutzen Elektrofahrzeuge elektrischen Strom. Du fragst dich jetzt vielleicht: „Steckdosen gibt es an jeder Ecke – wieso ist die Energieversorgung bei Elektroautos dann so ein Problem?“ Das ist eine berechtigte Frage, auf die wir im nächsten Kapitel ausführlicher eingehen werden. An dieser Stelle sei nur so viel gesagt: Herkömmliche Steckdosen sind nicht für das Laden von Elektroautos gemacht. Denn ein Fahrzeug braucht viel mehr Energie als beispielsweise ein Fön, eine Lampe oder eine Waschmaschine.

Viele Lücken im öffentlichen Raum

Während viele Leute Elektroautos zu Beginn noch skeptisch gegenüberstanden, werden diese im Straßenverkehr immer mehr nur Norm. Entsprechend schnell entwickeln sich auch die Zulassungszahlen für Elektroautos. Parallel dazu schreitet auch die öffentliche Ladeinfrastruktur immer weiter voran. Während es im Juni 2020 nur etwa 19.000 öffentliche Ladestationen gab, sind es mit Stand vom Februar 2021 bereits 33.811 Normalladepunkte und 5.630 Schnellladepunkte.

Damit steht Deutschland im europaweiten Vergleich gut da. Im Hinblick auf die für die Zukunft geplante Anzahl von Elektrofahrzeugen reicht das aber nicht aus. Denn du musst wissen: Um die Klimaziele zu erreichen, prognostiziert die Bundesregierung 10 bis 14 Millionen zugelassene Elektroautos in Deutschland bis 2030.

Dafür reicht die Anzahl vorhandener öffentlicher Ladestationen bei weitem noch nicht aus. Deshalb ist es wichtig, dass private Besitzer und auch Nutzer von geschäftlichen Elektroautos ihre Fahrzeuge nicht nur unterwegs, sondern auch zuhause an ihrer eigenen Wallbox laden können.

Wissenswertes

Bis 2030 möchte die Bundesregierung den Ausstoß von Treibhausgasen wie CO2 um 55 Prozent senken. Dazu ist eine umfassende Energiewende notwendig: 2030 sollen erneuerbare Energien 65 Prozent des deutschen Stroms ausmachen. Bis 2050 soll unser Land weitestgehend klimaneutral aufgestellt sein. Angestrebt wird ein 80- bis 90-prozentiger Anteil erneuerbarer Energien. Mit dem „Klimaschutzprogramm 2030“ sowie dem Klimaschutzgesetz aus dem Jahr 2019 wird deshalb unter anderem der bundesweite Ausbau regenerativer Quellen zur Stromerzeugung gewährleistet. Das allein genügt jedoch nicht. Mindestens genauso wichtig ist ein Umdenken seitens der Bevölkerung. Nur so können dringend notwendige Entwicklungen wie die Mobilitätswende (umfasst beispielsweise den Umstieg auf Elektromobilität, neue Verkehrskonzepte wie Carsharing oder die Stärkung des öffentlichen Personennahverkehrs) in der Gesellschaft Fuß fassen und langfristig Effekte erzielen.

Die Verbreitung privater Ladestationen wächst

Neben den öffentlichen Ladestationen spielen, wie du gerade schon lesen konntest, in Zukunft vor allem private Ladestationen eine wichtige Rolle. Dank der Förderung durch das Zuschussprogramm der KfW ist innerhalb eines Jahres die Verbreitung von Wallboxen im privaten Bereich in die Höhe geschnellt.

Mitte 2020, bevor das durch die Bundesregierung beschlossene Förderprogramm in Kraft trat, waren nur etwa 300 private Wallboxen in Deutschland registriert. Bis zum Sommer 2021 wurden ungefähr 620.000 Förderanträge bewilligt. Zu dieser immensen Zahl kommen rund 300.000 Wallboxen dazu, die mit den seit Sommer 2021 ausgegebenen weiteren 300 Millionen Euro an Fördermitteln errichtet wurden.

Anfang Juli 2021 waren rund 865.000 reine E-Autos und Plug-In-Hybride auf deutschen Straßen unterwegs. Trotz des starken Anstiegs beträgt der Anteil dieser Fahrzeuge am gesamten Fahrzeugbestand derzeit erst ca. 1,2 Prozent. Noch ist also Luft nach oben. Mit der steigenden Anzahl an Elektrofahrzeugen wird jedoch Schritt für Schritt auch die Anzahl privat installierter Wallboxen wachsen.

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Eine Wallbox ist mehr als eine Steckdose

Bevor wir in die Tiefe gehen, lass uns einen Blick auf eine der wichtigsten Fragen werfen: Wieso brauchst du überhaupt eine Wallbox? Denn theoretisch kannst du dein Elektroauto auch an eine handelsübliche Steckdose anschließen und so mit Strom versorgen. Wie bereits angerissen, ist das allerdings nicht ratsam. Und zwar aus den folgenden Gründen.

Eine Wallbox ist sicherer

Der Akku eines Elektroautos verlangt Haushaltssteckdosen eine Ladeleistung ab, auf die sie nicht ausgelegt sind. Durch die starke Belastung können Kabel, Steckdose oder Stecker überhitzen. Im besten Fall verschmoren sie dadurch lediglich – im schlimmsten Fall kommt es zu einem Kabelbrand.

Mit einer Wallbox reduzierst du jedes Risiko auf ein Minimum. Die Wandladestation verfügt über eine Stromüberwachung sowie eine Fehlerstromerkennung. Registriert sie eine Störung, kappt sie die Verbindung zum Stromnetz und bricht den Ladevorgang ab. Dadurch besteht für dich nicht die Gefahr eines Stromschlags bei feuchten Kontakten oder defekten Leitungen.

Wissenswertes

Experten und Autohersteller empfehlen dringlichst die Nutzung einer Wallbox zum Laden von Elektroautos. Solltest du dich aus persönlichen Gründen dennoch dagegen entscheiden, lass deinen Anschluss sowie dein Stromnetz unbedingt von einem Fachmann prüfen.

Eine Wallbox ist schneller

Nicht nur der Sicherheitsaspekt zeigt, dass sich Haushaltssteckdosen nur begrenzt für Elektroautos eignen: Mit der üblichen Steckdosen-Leistung von 2,3 Kilowattstunden sowie einer Spannung von 230 Volt dauert das Laden auch sehr lange. Wallboxen dagegen liefern bis zu 22 Kilowattstunden und sind an den Starkstrom (400 Volt beziehungsweise 32 Ampere) angeschlossen. Statt Ewigkeiten auf eine volle Batterie zu warten, kannst du mit einer privaten Wandladestation schon nach kurzer Zeit weiterfahren.

Eine Wallbox ist effizienter

Eine Wallbox ist mehr als eine „bessere Steckdose“. Sie regelt intelligent die Kommunikation zwischen dem Stromnetz und der Ladeelektronik deines Elektroautos. Das heißt: Du kannst den Ladevorgang individuell konfigurieren. Zum einen lässt sich so die Ladeleistung regulieren. Zum anderen kannst du genau einstellen, wann dein Akku geladen werden soll. Du hast einen Energietarif mit günstigem Nachtstrom? Dann programmiere deine Ladestation so, dass sie ausschließlich nachts lädt. So sparst du effektiv und dauerhaft Kosten.

Manche Wallboxen haben außerdem einen integrierten Stromzähler. Dadurch ist es für dich ein Leichtes, deinen Energieverbrauch präzise zu überwachen. Und: Dass jemand anderes unbefugt deinen Strom anzapft, lässt sich bei einer Wallbox ebenfalls vermeiden. Mit dem entsprechenden Feature kannst du die Ladestation sperren – sogar aus der Ferne.

Eine Wallbox ist nachhaltiger

Per se bist du mit einem Elektrofahrzeug umweltfreundlicher unterwegs. Du kannst die Nachhaltigkeit deines Autos noch verbessern: mit einer eigenen Photovoltaikanlage. Diese kannst du mit deiner Wallbox koppeln. Fortan lädst du dein Elektroauto mit eigenem Solarstrom. Das ist klimaneutral und kostengünstiger. Und ein zusätzlicher Stromspeicher sorgt dafür, dass ungenutzte Energie nicht verloren geht und du jederzeit Strom zur Verfügung hast.

Wissenswertes

Bei den meisten Wallboxen bekommst du einen genauen Überblick darüber, wie viel Strom aus deiner Photovoltaikanlage und wie viel aus dem Stromnetz stammt.
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Die Wallbox im Detail

Du weißt jetzt, warum du dir für dein Elektroauto eine Wallbox anschaffen solltest. Kommen wir daher nun zu dem Gerät an sich, seinen Funktionen und Bestandteilen.

Was ist eine Wallbox?

Eine Wallbox ist eine Ladestation, die – der Name verrät es bereits – an der Wand befestigt wird. Mit ihrer Hilfe kannst du dein Elektroauto zu Hause aufladen. Weil die Wallbox das Fahrzeug mit dem Stromnetz verbindet, heißt sie auch „Wall Connector“. Eine andere Bezeichnung ist „intelligente Wandladestation“.

Was macht die Wallbox?

Die Wallbox ist deine private Elektrotankstelle. Sie ist die Schnittstelle zwischen Strominfrastruktur und Ladekabelstecker (der seinerseits dafür sorgt, dass Energie in den Akku deines Autos gelangt). Damit alles sicher und reibungslos läuft, kommuniziert die Wallbox mit der Ladeelektronik des Fahrzeugs. So kann sie Überlastungen vorbeugen und bei Störungen den Ladeprozess abbrechen.

Wo kommt die Wallbox hin?

In der Theorie kannst du deine Wallbox überall anbringen – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Natürlich sollte sie sich an einer Stelle befinden, die du mit deinem Auto gut erreichst. Typische Orte für Wallboxen sind daher in der Garage oder unter einem Carport. Manche Unternehmen installieren die intelligenten Wandladestationen außerdem auf dem Firmenparkplatz.

Wissenswertes

Mit einer Wallbox kannst du auch sogenannte Plug-in-Hybride aufladen. Hybrid-Autos sind Fahrzeuge, die 2 Antriebstechniken vereinen. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um einen Elektro- und einen Verbrennungsmotor. Beim Großteil der Hybrid-Autos ist der Verbrennungsmotor durchgehend aktiv – und sei es nur, um dem Elektromotor Energie zu liefern. Plug-in-Hybride sind hier die (deutlich klimafreundlichere) Ausnahme: Bei ihnen kannst du selbst entscheiden, welchen Motor du zum Fahren nutzt. Theoretisch kannst du das Auto ausschließlich per Elektromotor fortbewegen – und den Akku separat aufladen, beispielsweise an einer Wandladestation.

Woraus besteht eine Wallbox?

Die Wandladestation setzt sich aus mehreren Teilen zusammen, die alle wichtige Aufgaben übernehmen.

Alle Teile auf einen Blick

  • Ladepunkt: Der Ladepunkt ist in dem Sinne kein Bauteil. Die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen definiert einen Ladepunkt so: „Eine Einrichtung, die zum Aufladen von Elektromobilen geeignet und bestimmt ist und an der zur gleichen Zeit nur ein Elektromobil aufgeladen werden kann.“ Vereinfacht gesagt ist der Ladepunkt der Anschluss für dein Elektroauto. Diesen Anschluss stellst du mittels des Ladekabels beziehungsweise des Steckers her. Damit eine universelle Nutzbarkeit garantiert ist, unterliegen Ladepunkte gewissen DIN-Normen. Ferner wird unterschieden zwischen Normalladepunkten und Schnellladepunkten. Sie stellen – wie ihre Namen schon andeuten – unterschiedliche Ladeleistungen bereit, was sich auf die Dauer des Ladevorgangs auswirkt. Manche Wallboxen haben außerdem 2 Ladepunkte statt nur 1. Das heißt, du kannst 2 Elektroautos gleichzeitig an ihnen aufladen.
  • LED-Anzeige: Du möchtest wissen, ob deine Wallbox gerade aktiv ist oder wie lange der Ladevorgang noch dauert? Die LED-Anzeige versorgt dich mit allen wichtigen Informationen. Der genaue Funktionsumfang ist hier von Modell zu Modell unterschiedlich.
  • Anschlussklammer: Eine Wallbox stöpselst du nicht einfach in die Steckdose. Stattdessen wird sie direkt an einen separat reservierten Stromkreis in deinem Haus geklemmt – und zwar mithilfe der Anschlussklammer.
  • Electric Vehicle Charge Controller: Dass die Wallbox eine intelligente Ladestation ist, dafür sorgt der Electric Vehicle Charge Controller (kurz: Ladecontroller). Er steuert den Ladevorgang, legt die Ladeleistung fest und regelt die Kommunikation zwischen Wallbox und Fahrzeug. Je nach Modell und Funktionsumfang kannst du hier zudem einstellen, zu welchen Uhrzeiten die Wallbox dein Auto laden soll. Darüber hinaus überwacht das smarte Lastmanagement den Stromkreislauf in deinem Haus. Es erkennt, wenn dein Haushalt gerade viel Energie bezieht (wenn in etwa Waschmaschine, Spülmaschine und Computer gleichzeitig laufen). Besteht die Gefahr einer Überlastung, reagiert das Lastmanagement entsprechend und vermeidet so weitere Risiken.
  • Ladekabel und Ladestecker: Es braucht keine Magie, damit der Strom aus dem Netz in dein Auto kommt – nur ein Kabel plus Stecker. Im Normalfall sind sie fest in der Wallbox verbaut. Pro Ladepunkt gibt es ein Kabel. Und natürlich einen Stecker: Dabei handelt es sich üblicherweise um einen Typ-2- oder Mennekes-Stecker. Dieser Steckertyp gilt seit 2013 in der Europäischen Union als Standard für Elektroladestationen.
  • Schutzgeräte: In deiner Wallbox sind diverse Schutzgeräte integriert. Eines der wichtigsten ist der Fehlerstromschutzschalter (FI-Schalter), auch RCD (residual current device) genannt. Er kontrolliert den Stromkreislauf und achtet darauf, dass der „richtige“ Strom in das Auto gelangt. Denn der Akku deines Elektrofahrzeugs benötigt in der Regel Gleichstrom (DC). Im Stromnetzwerk befindet sich allerdings Wechselstrom (AC). Der Strom wird erst im Auto selbst umgewandelt. Der FI-Schalter sorgt dafür, dass es dabei nicht zu Komplikationen kommt. Zusätzlich gibt es noch ein DC-Fehlerstrommodul (bei manchen Wallboxen ist dieses Teil des FI-Schalters). Es verhindert, dass DC-Strom aus deinem Auto in das Stromnetzwerk gelangt. Denn das könnte fatale Folgen für die Elektrik und Elektronik in deinem Haushalt haben. Die Schutzgeräte stehen in ständigem Kontakt zum Electric Vehicle Charge Controller. Melden sie ein Problem, genau genommen Fehlstrom, reagiert der Ladecontroller mit entsprechenden Schutzmaßnahmen.
  • Leitungsschutzschalter: Ebenfalls für Sicherheit sorgt der Leitungsschutzschalter, auch bekannt als LS-Schalter oder Sicherungsautomat. Er schützt das Ladekabel vor Erwärmung durch zu hohen Strom beziehungsweise vor Überlastung. Fließt zu viel Strom durch den LS-Schalter, trennt dieser die Verbindung zum Stromnetz.
  • Schlüsselschalter oder Kartenleser: Besonders wenn du deine Wallbox an einem leicht zugänglichen Ort (beispielsweise einem Carport) installierst, möchtest du sie vor unbefugter Fremdnutzung schützen. Dabei hilft dir ein Schlüsselschalter oder RFID-Kartenleser. Denn erst nach Identifizierung und Aktivierung ist der Ladepunkt benutzbar.
  • Eichrechtskonformer Energiezähler: Du möchtest genau wissen, wie viel Strom dein Auto benötigt? Gut, dass die meisten Wallboxen über einen integrierten Energiezähler verfügen. Dadurch kannst du den Stromverbrauch deines Elektrofahrzeugs genau dokumentieren und vom sonstigen Energieaufwand in deinem Haushalt trennen. Dabei solltest du allerdings beachten: Der Energiezähler misst nur den Strom, der in den Akku deines Autos fließt. Der Betriebsstrom für deine Wallbox wird dabei nicht berücksichtigt.
  • Antenne oder Modem: Der Electric Vehicle Charge Controller ist nicht der einzige Computer in deiner Wallbox. Ein zweiter Rechner sendet mittels Antenne oder Modem Daten (zum Beispiel vom Ladecontroller oder vom Energiezähler) an ein Backend – in der Regel eine Cloud-Plattform. Dadurch kannst du dir verschiedene Funktionen der Wandladestation auch aus der Ferne zunutze machen: Du kannst die Benutzung steuern und überwachen, Ladevorgänge abrechnen und sogar den Strom mehrerer Ladestationen effizient an Autos verteilen.
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Rechtliches zu deiner privaten Ladestation

Du bist schon überzeugt von der intelligenten Ladestation? Am liebsten würdest du sofort losgehen, dir eine Wallbox kaufen und sie bei dir zu Hause anbringen? Leider ist es nicht ganz so einfach – zumindest in manchen Fällen.

Installation einer Wallbox nun auch für Mieter und Eigentümer

Du bist Mieter oder Teil einer Eigentümergemeinschaft und bist dir unsicher über deine Möglichkeiten zur Errichtung einer Wallbox? Eine Gesetzesreform von 2020 ermöglicht dir endlich das Laden deines Elektroautos von zuhause aus.

Vor der Reform sah das noch ganz anders aus: Hatte der Vermieter oder eines der Mitglieder aus der Eigentümergemeinschaft einen Einwand gegen die Installation einer Wallbox, gab es keine Chance für die eigene Stromtankstelle. Dem Staat wurde allerdings schnell klar, dass es da Nachholbedarf gibt: Deswegen trat im Dezember 2020 das WEMoG (Wohnungseigentümermoderniesierungs-Gesetz) in Kraft und ersetzte kurzerhand das vorher gültige WEG (Wohungseigentümergesetz) von 1951, das schon lange nicht mehr dem Zeitgeist entspricht. Ein neues Gesetz musste her, das den Anforderungen des Klimawandel als auch des demografischen Wandels standhalten kann. So enstand schließlich das WEMoG. Das neue Gesetz ist vor allem dazu da, die Elektromobilität immer weiter auszubauen.
Die Gesetzesänderung kam zur rechten Zeit, denn so kann die Bundesregierung Wallboxen – und damit auch insgesamt die Elektromobilität – voranbringen.

Wo das Gesetz dir vorher Steine in den Weg gelegt hat, kannst du nun also auch eine Wallbox in der Eigentümergemeinschaft installieren und hast sogar Anspruch darauf, dass auf dem Grundstück des Hauses oder etwa der Tiefgarage eine entsprechende Anlage installiert wird – in diesem Zuge dürfen auch Eingriffe in Leitungen oder die Stromversorgung vorgenommen werden. Außerdem gilt das Gesetz nicht nur für eine Neuanschaffung, sondern auch für Verbesserungen deiner bereits erbauten Ladestation.

Als Mieter trägst du die Kosten für die Installation als Eigentümer der Wallbox selbst. Voraussetzung ist, dass auch du einen Stellplatz haben musst. Doch wie verhält es sich bei einer Eigentümergemeinschaft? Hier müssen die durch den Aufbau entstandenen Kosten von allen Mitgliedern der Gemeinschaft übernommen werden, insofern mehr als zwei Drittel der Mitglieder auf der Eigentümerversammlung und mindestens 50 Prozent der Miteigentumsanteile am Gebäude für die Maßnahme gestimmt haben. Eine Ausnahme gilt nur, wenn Kosten entstehen, die unverhältnismäßig hoch sind. In diesem Falle müssen nur die Mitglieder der Gemeinschaft für die Kosten aufkommen, die sich für die Installation ausgesprochen haben.

Wissenswertes

Einer Eigentümergemeinschaft trittst du immer dann automatisch bei, wenn du innerhalb einer Wohnungseigentumgsanlage eine Wohnung kaufst. Das kommt daher, dass du dadurch nicht nur die Wohnung, sondern auch persönliche Anteile der ganzen Immobilie kaufst.

Anmeldung der Wallbox beim Netzbetreiber

Von behördlicher Seite brauchst du keine Genehmigung für deine Wallbox – wohl aber vom Netzbetreiber. Früher handhabten Netzbetreiber diesen Sachverhalt unterschiedlich. Seit März 2019 ist das Thema Wallbox-Anmeldung gesetzlich geregelt. Seitdem gilt:

  • Wallboxen mit einer Leistung bis einschließlich 12 Kilovoltampere (entspricht 12 Kilowatt) müssen vor der Installation dem Netzbetreiber gemeldet werden.
  • Wandladestationen, deren Leistung 12 Kilovoltampere (beziehungsweise 12 Kilowatt) übersteigt, bedürfen der ausdrücklichen Genehmigung des Netzbetreibers.

Der Hintergrund ist simpel: Netzbetreiber sind dazu verpflichtet, die Stabilität der Energieversorgung zu garantieren. Eine Wallbox belastet das Netzwerk allerdings stark. Daher müssen die Betreiber vorab einschätzen, ob das Netz diesen Anforderungen gewachsen ist. Wenn sie über alle Ladestationen informiert sind, können sie außerdem Störungen und Überlastungen besser einordnen sowie schneller und effizienter Gegenmaßnahmen einleiten.

Wissenswertes

Nachdem du einen Antrag für eine Wallbox (mit einer Leistung über 12 Kilovoltampere) gestellt hast, hat der Netzbetreiber 2 Monate Zeit für seine Antwort. Du weißt nicht, wer dein Netzbetreiber ist? Nicht in allen Fällen handelt es sich dabei um deinen Stromversorger. Dieser kann dir aber auf jeden Fall sagen, wer dein Netzbetreiber ist.
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Was du beim Kauf deiner Wallbox beachten solltest

Hast du den bürokratischen Teil deiner Wallbox-Anschaffung hinter dich gebracht, kannst du zum spannenden Teil übergehen: dem Kauf deiner Wandladestation. Dabei kannst du nicht allzu viel falsch machen. Ein paar Kleinigkeiten solltest du dennoch beachten.

Stecker und Ladeleistung passend zum Auto

Nicht jede Wallbox ist mit jedem Elektrofahrzeug kompatibel. Daher solltest du im ersten Schritt schauen, welches Modell für dein Auto geeignet ist. Ausschlaggebend sind dafür 2 Faktoren:

  • Elektroautos haben unterschiedliche Ladeleistungen: Die Spanne reicht von 3,6 Kilowatt bis 22 Kilowatt. Hat dein Wagen beispielsweise eine Ladeleistung von „nur“ 11 Kilowatt, ist eine Wallbox mit einer Ladeleistung von 22 Kilowatt nicht sinnvoll. Denn je leistungsstärker die Station ist, desto höher ist in der Regel auch ihr Preis. Andererseits möchtest du dein Auto so schnell wie möglich laden. Hat das Fahrzeug eine deutlich höhere Ladeleistung als die Wallbox, dauert das Stromtanken vergleichsweise lange.
  • Ohne Stecker kein Strom: Selbstverständlich muss der Anschluss zu deinem Auto passen. Wie bereits geschildert, ist in der Europäischen Union der Typ-2-Stecker Standard. Dementsprechend sind die Fahrzeuge europäischer Hersteller mit diesem Steckertyp kompatibel. Auf dem asiatischen Markt findest du dagegen auch den Typ-1-Stecker. In solchen Fällen ist es praktisch, dass es sowohl Wallboxen mit fest verbautem Ladekabel als auch ohne Ladekabel gibt. Vorteil eines integrierten Ladekabels ist, dass du nicht jedes Mal zum Laden das Kabel auspacken und anschließen musst. Der Vorteil einer Ladestation ohne integriertes Kabel ist hingegen, dass du auch Autos mit dem jeweils gegensätzlichen Anschluss laden kannst. Dazu benötigst du lediglich ein Kabel mit einem Typ-1-Stecker an der einen und einem Typ-2-Stecker an der anderen Seite.

Wissenswertes

In jedem Fall solltest du darauf achten, dass der Wallbox-Anbieter deiner Wahl einen technischen Support bei Fragen und Störungen bereitstellt – beispielsweise in Form einer Kundendienst-Hotline oder einem Vor-Ort-Service.

Der Preis einer privaten Ladestation

Abseits dieser Kriterien ist die Auswahl deiner Wallbox letzten Endes Geschmackssache und eine Frage des Budgets: Wie bei technischen Geräten üblich, ist die Preisspanne bei Wallboxen groß. Abhängig von Hersteller, Ladeleistung und Features kannst du zwischen 300 und 4.000 Euro ausgeben.

Während für ältere Elektroautos günstigere Modelle (mit entsprechend schwacher Leistung zwischen 3,7 und 4,6 Kilowatt) ausreichen können, solltest du grundsätzlich nicht am falschen Ende sparen. Eine qualitativ hochwertige Wallbox mag auf den ersten Blick teuer erscheinen. Dafür kann sie dir viele Jahre treue Dienste leisten und rentiert sich auf lange Sicht. Denn neben Einsparungen in Sachen Reparatur- und Wartungskosten ist auch das Sicherheitsrisiko geringer.

Kosten für Installation und Montage der Wallbox

Mit den Kosten für die Anschaffung der Wallbox ist es leider noch nicht getan. Die Ladestation muss von einem Fachbetrieb angebracht und in Betrieb genommen werden. Für die Installation solltest du im Schnitt zwischen 1.000 und 1.500 Euro einplanen (deutlich günstigere Angebot sind ebenso möglich wie deutlich kostenintensivere). Beeinflusst wird der Preis von Aspekten wie den baulichen Gegebenheiten und dem Gesamtaufwand (sind beispielswiese viele Wanddurchbrüche nötig oder müssen neue Schächte für Kabel geschaffen werden).

Darüber hinaus können Mehrkosten durch die Genehmigung seitens des Netzbetreibers entstehen. Auch hier variieren die Preise unter den verschiedenen Anbietern stark. Für eine einfache Genehmigung ohne weitere Umbau- und Sicherungsmaßnahmen zahlst du rund 500 Euro. Sind jedoch zusätzliche Schritte – zum Beispiel das Legen neuer Stromleitungen – notwendig, kommst du auf Kosten von bis zu 2.000 Euro.

Wissenswertes

Die Gesamtkosten für deine Wallbox musst du unter Umständen nicht komplett allein tragen. Es gibt eine Vielzahl an Förderoptionen für private Ladestationen.
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Deine eigene Wallbox-Zuleitung

Du willst deine Wallbox nicht nur unterwegs laden, sondern bequem von zuhause aus? Dann lohnt sich die Anschaffung einer eigenen Wallbox. Wie zu Beginn erklärt, eignet sich das Hausnetz nicht für das Laden von E-Autos. Der Grund dafür ist, dass das Hausnetz mit einer Spannung von 230 Volt arbeitet. Hausleitungen sind üblicherweise auf eine Stromstärke von maximal 10 Ampere ausgelegt und zudem mit einer entsprechenden Sicherung versehen. Dadurch liefert deine Haushaltssteckdose also eine maximale Ladeleistung von 2,3 Kilowatt. Für Fön, Toaster und Waschmaschine alles kein Problem – für das Laden eines Elektroautos reicht das jedoch nicht aus.

Hier kommt die Wallbox ins Spiel. Diese bietet dir nicht nur eine komfortable Lösung, sondern sorgt auch für deine Sicherheit. Doch für deine eigene Wandladestation benötigst du auch eine eigene Zuleitung. Das liegt daran, dass die meisten Wallboxen für Privatnutzer sind auf eine Ladeleistung von 11 Kilowatt ausgelegt sind. Nur durch eine spezielle Zuleitung kann diese Leistung erzeugt werden. Diese wird vom dreiphasigen Hausanschluss abgezweigt, extra abgesichert und mit einem Stromzähler und einem FI-Schalter (Fehlerstrom-Schutzschalter) versehen. Weiterhin benötigst du einen Leitungsschutzschalter, der Überhitzungen und damit einen Kabelbrand der Zuleitung verhindert. Das klingt erstmal nach vielen notwendigen Schritten, doch du wirst sehen, dass dadurch deine Wallbox wesentlich schneller laden kann, als an einem herkömmlichen Stromanschluss.

Beim Installieren deiner Wallbox mit einer passenden Zuleitung ist es wichtig, dass du dein Vorhaben bei deinem Netzbetreiber meldest. So kann dieser überprüfen und sicherstellen, dass dein Hausanschluss durch die Wallbox nicht überlastet wird. Möglicherweise kann er dir sogar einen Sondertarif für den Strom anbieten, den du durch die Wallbox verbrauchst und du kannst so langfristig betrachtet ein Schnäppchen schlagen.

Sollte deine Wallbox über eine Ladeleistung von 22 Kilowatt verfügen, benötigst du sogar unbedingt die Genehmigung deines Netzbetreibers. Am besten nimmst du schon vor dem Kauf der Wallbox Kontakt zu ihm auf. Schlimmstenfalls ist es sonst möglich, dass dir der Netzbetreiber die Genehmigung verweigert und du das Geld für die Wallbox umsonst ausgegeben hast. Da 22 Kilowatt-Wallboxen erheblich teurer sind als die schwächeren Versionen, wäre das besonders unangenehm.

Die Installation der Wallbox-Zuleitung musst du durch einen ausgebildeten Elektriker vornehmen lassen. Eine allgemein gültige Aussage über die exakten Kosten, die für eine Zuleitung anfallen, ist nicht möglich. Diese hängen von den konkreten Umständen in deinem zuhause ab. Eine wichtige Rolle spielt auch das regionale Preisniveau für Handwerkerleistungen. Wie weiter oben bereits beschrieben, kannst du allerdings mit einem knapp vierstelligen Betrag rechnen.

Wissenswertes

Eine Wallbox wiegt etwa 4 Kilogramm. Überprüfe daher vor der Installation deiner Wallbox-Zuleitung den Untergrund, vor allem wenn du die Wallbox an einer älteren Wand installierst. Gegebenenfalls benötigst du eine spezielle Halterung, die das Gewicht besser verteilt.

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Outdoor-Wallbox: Alles, was du darüber wissen musst

In der Regel wird eine Wallbox, wie es der Name schon sagt, an einer Wand montiert. Dafür ist jede intakte Wand geeignet. Die Befestigung erledigt in der Regel der Elektriker, während er den elektrischen Anschluss legt. Dadurch sind die Montagekosten meist Bestandteil der gesamten Installationskosten.

Es ist sinnvoll, wenn du die Wallbox im Innenraum deiner Garage oder eines Carports anbringst. So ist sie, aber auch dein Fahrzeug, vor Witterungseinflüssen geschützt. Doch was, wenn du weder Garage noch Carport hast? Dann bietet sich die Installation einer Outdoor-Wallbox an. Diese kannst du bei fast allen Herstellern von Wallboxen kaufen.

Montage an der Außenwand

Am einfachsten ist es, wenn du die Outdoor-Wallbox an deiner Hauswand montierst. Achte unbedingt darauf, dass die Bausubstanz tragfähig ist. Falls du in Miete wohnst, lohnt es sich, dich mit anderen Mietern zusammenzuschließen. So verteilen sich die Kosten für die Installation auf mehrere Personen.

Vielleicht gibt es bereits Leerrohre im Boden, die du für die Verkabelung der Anlage nutzen kannst. Ansonsten sind Erdarbeiten notwendig, um die Wallbox an den nächsten Zugangspunkt anzuschließen.

Außerdem lohnt es sich, wenn du deine Wallbox vor Wind und Wetter schützt. Hier kannst du dich bei dem Hersteller deiner Wallbox informieren.

Montage mit einem Standfuß

Findet sich kein geeigneter Platz an deinen Wänden, ist die freie Aufstellung der Wallbox auf dem Grundstück mithilfe eines Standfußes möglich. Diese Montageelemente werden von Wallboxherstellern als Zubehör angeboten und oft auch als Stele bezeichnet. Als Material verwenden die Hersteller pulverbeschichteten Stahl, Edelstahl oder Aluminium.

Der Preis für einen Standfuß liegt je nach Material und Design zwischen 200 und 600 Euro. Der bauliche Aufwand ist allerdings um einiges höher als bei der Wandmontage. Um einen sicheren Stand der Stele zu gewährleisten, ist ein kleiner Betonsockel notwendig. Außerdem kommst du nicht um einen Kabelgraben herum, in dem das Anschlusskabel vom Hausanschluss her herangeführt wird.

Um Betonsockel und Kabelgraben kannst du dich gegebenfalls selbst kümmern und dadurch Geld sparen. Der elektrische Installationsaufwand ist, abgesehen von einer größeren Länge des Anschlusskabels, nicht höher, als bei der Wandmontage einer Wallbox.

Wissenswertes

Achte bei der Montage eines Standfußes auf rechtliche Vorgaben beim Baurecht. Diese können sich von Region zu Region unterscheiden.
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Von Installation bis WLAN: 19 Tipps für deine Wallbox

Mit deiner eigenen Wallbox bist du unabhängig vom Elektrotankstellennetzwerk. Und mit unseren folgenden Tipps weißt du ganz genau, was du dabei beachten solltest.

Baue deine Wallbox nur selbst, wenn du Ahnung von der Materie hast

Die teils hohen Preise von Wandladestationen wecken den Wunsch nach kostengünstigeren Alternativen. Du hast ein ausgeprägtes und erprobtes Elektrotechnik-Fachwissen? Bist du vielleicht sogar in diesem Bereich ausgebildet? Dann – und wirklich nur dann – kannst du deine Wallbox auch selbst bauen. Dazu brauchst du:

  • FI-Schutzschalter: registriert Fehlströme und kappt bei Störungen die Energiezufuhr
  • Installationsschutz: schaltet den Stromfluss nach Bedarf ein und aus
  • Phasenstromerkennung: sorgt dafür, dass die einzelnen Phasen des Stromnetzes nicht überlastet werden (wenn in etwa dein Elektroauto zu viel Energie aus einer einzelnen Phase erhält)
  • DC-Fehlerstrommodul: sichert gegen Fehlströme ab, wenn das Auto den Wechselstrom aus der Steckdose nicht in Gleichstrom umwandelt
  • Energiezähler: misst, wie viel Strom beim Laden genutzt wird
  • Notfallkondensator: entriegelt den Stecker, falls das Ladekabel während des Ladevorgangs entfernt werden muss
  • Electric Vehicle Charge Controller: regelt die Kommunikation zwischen Phasenstromerkennung und DC-Fehlerstrommodul

Möchtest du nicht alle Komponenten eigenhändig zusammensuchen, kannst du auch auf Bausätze zurückgreifen. Diese findest du schon ab gut 150 Euro im Fachhandel.

Lass deine Wallbox in jedem Fall von einem Fachbetrieb installieren

Elektrotechnik-Fachwissen hin oder her – sobald es an das Anschließen deiner Wandladestation geht, solltest du Profis ranlassen. Nur so kannst du sicher sein, dass alles ordnungsgemäß eingerichtet und das Stromnetz deines Hauses auf die Wallbox eingestellt ist. Außerdem können die Fachleute zusätzliche Sicherungen und Schalter in deinem Sicherungskasten einbauen. Es kann auch sein, dass neue Starkstromleitungen verlegt werden müssen. Spätestens an diesem Punkt sollte dir klar sein: Eine Wallbox sollten nur Experten installieren.

Leih dir eine Wallbox, falls du noch keine eigene möchtest

Eine Alternative zur gekauften und zur selbstgebauten Wallbox ist, eine Wandladestation zu mieten. Hier gibt es diverse Angebote, die sich in ihrem Umfang unterscheiden. In vielen Fällen sind jedoch Lieferung und Abholung sowie eine technische Einweisung enthalten. Miet-Wallboxen kommen ohne aufwendige Installation aus und du kannst (je nach Mietdauer) Kosten sparen. Neben Portalen und Unternehmen, die auf die Vermietung von Ladestationen spezialisiert sind, bieten zum Beispiel auch einige Stadtwerke einen solchen Service an. Bei manchen Autohändlern und -herstellern kannst du außerdem eine Wallbox leasen, wenn du ein Elektroauto kaufst. Solltest du mit der Ladestation zufrieden sein, kannst du sie nach Ablauf des Leasingzeitraums (eventuell für einen kleinen Aufpreis) behalten.

Sei mit einer mobilen Wallbox unabhängig und jederzeit vorbereitet

Mobile Ladestationen sind eine weitere Möglichkeit, die Installation einer heimischen Wallbox zu umgehen. Zusätzlich bist du damit unterwegs auf der besseren Seite – wenn dir beispielsweise der Strom ausgeht und weit und breit keine Elektrotankstelle zu finden ist. Denn eine mobile Ladestation lässt sich bequem im Kofferraum deines Elektroautos transportieren. Du kannst sie sowohl mit normalen Haushaltssteckdosen (Schuko-Anschluss) als auch mit Industriesteckdosen (CEE-Anschluss) verbinden. Im Gegensatz zu Mode 2-Notfall-Ladekabeln (ein Adapterkabel, das den meisten Elektroautos standardmäßig beiliegt und mit dem du den Akku an „normale“ Steckdosen anschließen kannst) erreicht die mobile Wallbox eine Ladeleistung von bis zu 22 Kilowatt. Dabei bietet sie einen sicheren Schutz vor Überhitzung. Der Preis von mobilen Wallboxen liegt zwischen 600 und 1.600 Euro – abhängig von dem mitgelieferten Zubehör. Da die Installationskosten für die Ladestation bei der mobilen Variante wegfallen, bist du damit deutlich günstiger unterwegs. Dennoch sollte eine mobile Wallbox keine Dauerlösung sein.

Plane deine Wallbox sorgfältig

Du hast dich entschieden, bei dir zu Hause eine Ladestation zu installieren? Dann ist erst einmal Planung angesagt. Erkundige dich, welche Wallbox optimal zu deinem Elektroauto passt. Falls du deine Wandladestation mit einer Photovoltaikanlage koppeln möchtest, braucht die Wallbox eine entsprechende Funktion. Achte außerdem auf andere Features wie WLAN zur Handysteuerung oder integrierte RFID-Kartenleser.

Finde die optimale Stelle für deine Wallbox

Genauso wichtig ist es, den richtigen Ort für die Wallbox zu finden. Am besten installierst du die Ladestation da, wo du dein Auto parkst. Die Wallbox sollte nicht der prallen Sonne oder starken Regengüssen ausgesetzt sein. Achte außerdem darauf, dass sich keine leicht brennbaren Flüssigkeiten und Gegenstände in ihrer Nähe befinden.

Wähle die richtige Wallbox-Art

Neben den bereits erläuterten Unterschieden bei Bedienkomfort und Ladeleistung gibt es eigentlich nur 2 Arten von Wallboxen: Gleichstrom- und Wechselstrom-Ladestationen. Die meisten Wallboxen funktionieren mit Wechselstrom. Dieser wird im Auto dann in den benötigten Gleichstrom umgewandelt. Bei Gleichstrom-Ladestationen fällt dieser Schritt weg. Sie laden dadurch schneller, sind aber auch deutlich teurer. Darum findest du sie weniger in Privathaushalten als vielmehr an Autobahnraststätten.

Wissenswertes

Eine weitere Option ist die bidirektionale Wallbox. Diese kann Strom sowohl an die Autobatterie abgeben als auch von dieser aufnehmen. Mehr zur bidirektionalen Wallbox erfährst du im Kapitel „Die Zukunft der Wallbox“.

Kombiniere deine Wallbox mit einem Stromzähler

Möchtest du deinen Energieverbrauch genau nachhalten – zum Beispiel wenn du deine Wandladestation mit anderen Parteien teilst und nachverfolgen möchtest, wer wann wie viel Strom getankt hat? Dann ist ein Stromzähler essenziell. Auch wenn du deine Energiekosten dokumentieren willst, beispielsweise für die Steuer oder weil dein Unternehmen deine Elektromobilität bezuschusst, ist ein Stromzähler hilfreich. Eine Wallbox mit Stromzähler ist aber auch in Mehrfamilienhäusern sinnvoll. Denn die Box bezieht Energie aus dem Allgemeinstrom der Hausgemeinschaft und lädt damit das Auto. Angenommen, du bist die einzige Person, die die Ladestation nutzt. Dann möchten die anderen Parteien selbstredend nicht für deinen Wallbox-Strom zur Kasse gebeten werden. Mit einem Stromzähler weißt du genau, wie viel Energie du verbraucht hast. Die Kosten für deinen Verbrauch kannst du dann aus der Jahresabrechnung herausrechnen und entsprechend mehr bezahlen.

Um den Energieverbrauch der Ladestation nachzuhalten, kannst du entweder ein separates Gerät installieren oder eine Wallbox mit integriertem Zähler kaufen. Achte dabei darauf, dass die Ladestation die Messgeräterichtlinien des Europäischen Parlaments erfüllt und die Zertifizierung MID (Measuring Instruments Directive) trägt.

Kaufe nicht mehr Ladeleistung als dein Auto nutzen kann

Bei Wallboxen gilt: Je höher die Ladeleistung, desto schneller ist dein Fahrzeug-Akku wieder voll. Bevor du jetzt aber eine Wallbox mit 22 Kilowatt kaufst, überprüfe erst die technischen Voraussetzungen deines Autos. Denn gegebenenfalls kann es eine so hohe Ladeleistung gar nicht nutzen. Dann wären die höheren Kosten einer 22-Kilowatt-Wallbox eine verschwendete Ausgabe. Umgekehrt gilt jedoch auch: Kann dein Fahrzeug die kraftvolle Ladeleistung von 22 Kilowatt nutzen, lohnt sich die Investition in eine Schnellladestation – sofern du bereit bist, den Preis dafür zu zahlen und die ausdrückliche Genehmigung des Netzbetreibers bekommst. Besonders wenn du viel mit dem Auto unterwegs bist oder möchtest, dass dein Fahrzeug flexibel einsatzbereit ist, kommen die Vorteile deiner Wallbox mit 22 Kilowatt zum Tragen.

Kenne die Ladedauer deiner Wallbox

Abhängig von Fahrstil, Umweltfaktoren und Alter des Akkus kommst du mit einem Elektroauto bis zu 500 Kilometer weit. Hast du gerade erst zur Elektromobilität gewechselt, wirst du bald ein Gefühl für die Reichweite deines Elektroautos bekommen. Genauso kannst du recht schnell einschätzen, wie lange deine Wallbox zum Laden deines Fahrzeugs braucht.

Die Ladezeit kannst du jedoch auch mit einer simplen Formel berechnen. Dazu musst du nur die Kapazität deines Fahrzeug-Akkus kennen. Diese wird in Kilowattstunden angegeben. Teile den Wert anschließend durch die Ladeleistung deiner Wallbox in Kilowatt. Das Ergebnis ist die ungefähre Ladedauer deines Autos beziehungsweise deiner Wallbox.

Ein Beispiel: Ein Akku mit einer Kapazität von 50 Kilowattstunden wird über eine Wallbox mit 11 Kilowatt geladen. Dementsprechend dauert es 4,5 Stunden, bis die Batterie voll ist. Bedenke dabei, dass Aspekte wie die Außentemperatur und der Zustand des Akkus den Ladeprozess beeinflussen können.

Setze deine Wallbox ein, um dein Elektroauto optimal und effizient zu laden

Du kennst es vom Handy: Über die Jahre hinweg lässt die Leistungsfähigkeit des Akkus nach. Das ist bei der Batterie eines Elektrofahrzeugs nicht anders. Indem du ein paar grundsätzliche Faktoren berücksichtigst, kannst du die Lebensdauer des Akkus jedoch verlängern. So solltest du den Akku weder ganz leer werden noch über längere Zeit voll aufgeladen lassen. Ein Ladezustand zwischen 20 und 80 Prozent ist optimal. Hast du dein Auto gerade komplett aufgeladen, fahre am besten unmittelbar los. Das schont die Batterie. Ebenso wie langsames Laden: Strapaziere deinen Akku nicht zu stark und lade nicht immer nur im Schnelllademodus. Achte darüber hinaus auch auf die Außentemperaturen. Übermäßige Hitze mögen Akkus ebenso wenig wie eisige Kälte. Such dir für dein Elektroauto im Sommer nach Möglichkeit einen schattigen Parkplatz. Im Winter dagegen solltest du dein Fahrzeug idealerweise direkt nach der Fahrt laden. Dann ist es von der Nutzung noch warm – ein großer Vorteil für den Akku.

Nutze das Lademanagement deiner Wandladestation

Viele Wallbox-Modelle haben ein integriertes Lademanagement. Mit dieser Funktion kannst du festlegen, woher die Ladestation den Strom beziehen soll. Im privaten Bereich ist das zum Beispiel sinnvoll, wenn du eine eigene Solaranlage besitzt. Außerdem kannst du einstellen, zu welchen Zeiten das Auto mit wie viel Strom geladen werden soll. Ist dein Strom nachts günstiger, kannst du die Wallbox entsprechend konfigurieren und viel Geld sparen.

In Unternehmen zahlt sich ein Lademanagement zusätzlich aus: Werden in deiner Firma mehrere Elektroautos geladen – das kann der Fall bei Geschäftsflotten oder Gemeinschaftsgaragen sein –, hilft das Managementsystem, die Ladeleistung optimal zu verteilen. Dadurch ist gewährleistet, dass alle Fahrzeuge Energie bekommen und Lastspitzen reduziert werden. Außerdem kannst du Prioritäten bei den Ladeprozessen setzen. Autos, die häufiger im Einsatz sind oder schneller wieder verfügbar sein müssen, werden dann bevorzugt behandelt.

Nutze eine Wallbox für zwei Fahrzeuge

Viele Familien besitzen und nutzen zwei Kraftfahrzeuge. Gehörst auch du dazu? Oft liegt es daran, dass beide Elternteile ein eigenes Fahrzeug benötigen, um auf die Arbeit zu kommen oder die Kinder transportiert werden müssen.

Im Moment nutzen die meisten betroffenen Familien noch Verbrennerfahrzeuge. Das wird sich jedoch in Zukunft ändern. Wenn du zwei E-Autos besitzt, bietet es sich an, diese parallel zu laden. So sind beide Fahrzeuge jederzeit einsatzbereit. Die dazu notwendigen Wallboxen mit zwei Ladepunkten sind bereits auf dem Markt.

Diese doppelten Wallboxen sind auch für Eigentümer- und Nutzergemeinschaften sehr interessant, da sich so die Zahl der zu installierenden Wandladestationen halbiert. Allerdings sind die Twin-Wallboxen nicht ganz billig. Sie können bis zu 4.400 Euro kosten.

Beantragst du für solche Wallboxen eine Förderung, so reduziert sich dein finanzieller Aufwand beträchtlich. Die KfW-Förderung richtet sich nach Ladepunkten und bezieht sich nicht auf die Wallbox. Daher berechtigen Geräte mit zwei Ladepunkten dich zu einer doppelten Förderung, sofern für jeden Ladepunkt einzeln die Förderbedingungen erfüllt sind.

Deine Twin-Wallbox sollte über ein integriertes Energie- und Lastmanagement verfügen. So kannst du sicher sein, dass beide Fahrzeuge gleichmäßig geladen werden und der Stromanschluss für die Wallbox keine Überlastung erfährt.

Denke über eine Wallbox für dein Unternehmen nach

Du bist Entscheider in einem Unternehmen? Dann solltest du die Anschaffung einer Firmen-Wallbox in Erwägung ziehen. Einerseits bietest du den Mitarbeitern und Besuchern damit einen praktischen Service. Anderseits kannst du so sicherstellen, dass der unternehmenseigene Elektro-Fuhrpark jederzeit einsatzbereit ist. Wichtig ist dabei, Prioritäten zu setzen und häufiger genutzte Wagen zu bevorzugen. Dabei kann auch eine Management-Plattform für Ladestationen hilfreich sind. Mit dieser kannst du Ladepunkte und -prozesse bestmöglich verwalten.

Versteuere die Wallbox für deinen Dienstwagen

Nutzt du dein Dienstfahrzeug auch als Privatwagen, wird dieses als sogenannter „geldwerter Vorteil“ besteuert. Normalerweise wird dabei monatlich 1 Prozent des Listenpreises angesetzt und zu deinem Lohn gezählt. Mit einem Elektroauto bist du im Vorteil: Hier werden nur 0,25 Prozent veranschlagt, sofern der Listenpreis des Fahrzeugs die Marke von 40.000 Euro nicht überschreitet. Teurere Modelle werden mit 0,5 Prozent des Listenpreises verteuert – genau wie Plug-in-Hybride. Hier ist jedoch auch der CO2-Ausstoß ausschlaggebend: Damit du dein Hybridfahrzeug zu den vergünstigten Konditionen versteuern kannst, darf es maximal 50 Gramm Kohlenstoffdioxid pro gefahrenem Kilometer ausstoßen. Außerdem ist eine bestimmte Reichweite (je nach Überlassungszeitraum 40, 60 oder 80 Kilometer) Mindestvoraussetzung.

Hast du eine private Ladestation zu Hause (die dein Arbeitnehmer dir leiht), musst du diese ebenfalls als geldwerten Vorteil angeben. Lohnsteuer oder Sozialabgaben werden jedoch nicht fällig. Überlässt beziehungsweise schenkt dein Arbeitgeber dir die Wallbox, muss dieser die Ladestation als geldwerten Vorteil versteuern. In der Regel zahlt er pauschal 25 Prozent Lohnsteuer, unabhängig vom Listenpreis der Wallbox. Das trifft sogar dann zu, wenn dein Arbeitgeber den Kauf deiner Wallbox nur anteilig bezuschusst hat.

Ein weiterer Punkt sind die Energiekosten: Kannst du dein privat genutztes Dienstfahrzeug kostenlos auf dem Firmengelände laden, zählt das ebenfalls als geldwerter Vorteil. Umgekehrt kannst du die Stromkosten steuerlich absetzen, wenn du den Firmenwagen zu Hause lädst. Dazu kann dein Arbeitgeber dir eine monatliche Pauschale von 25 Euro (für Hybrid-Autos) beziehungsweise 50 Euro (für Elektroautos) erstatten. Darüber hinaus kannst du hinsichtlich der anfallenden Kosten natürlich individuelle Vereinbarungen mit deinem Arbeitgeber treffen.

Teile deine Ladestation im Rahmen von Wallbox-Sharing

Wir leben in Zeiten der Sharing Economy. Dabei werden Ressourcen miteinander geteilt und effizienter genutzt. Für Verbraucher bedeutet das vor allem Kostenersparnisse. Dasselbe kannst du auch mit deiner Wallbox machen. Indem du sie anderen Elektroauto-Besitzern zur Verfügung stellst, kannst du die Versorgungslage in Deutschland verbessern – und helfen, die Elektromobilität voranzutreiben.

Versichere deine Wallbox zusätzlich

Wandladestationen sind so konstruiert, dass sie viel aushalten und im Regelfall sehr sicher sind. Dennoch kann es geschehen, dass die Box beschädigt wird – beispielsweise durch Vandalismus, Wetterereignisse oder Kurzschlüsse. Eine einfache Kfz-Versicherung greift hier nicht. Du solltest daher eine Kaskoversicherung mit zusätzlicher Wallbox-Versicherung abschließen. Kommt es nämlich zu einem Fehler in der Kommunikation zwischen Wallbox und Fahrzeugakku, kann eine Überladung Schäden im dreistelligen Bereich verursachen. Und eine einfache Kaskoversicherung deckt lediglich die Beschädigung des Autos ab – nicht die der Ladestation.

Deine Hausratversicherung solltest du ebenfalls für die Wallbox optimieren und um eine Diebstahlversicherung erweitern. Wird deine Ladestation gestohlen, ersetzt die Versicherung den teuren Verlust zumeist mit bis zu 1.000 Euro. Bedingung hierfür ist, dass die Wallbox fest an der Wand montiert war. Für mobile Wallboxen gilt der Anspruch dementsprechend nicht.

Schütze dich mit einer abschließbaren Wallbox

Wenn du deine Wallbox im Carport, an einer Außenwand oder auf einem Standfuß montierst, ist sie für Fremde frei zugänglich. Zwar fällt das unberechtigte Betreten eines fremden Grundstücks unter den Tatbestand Hausfriedensbruch. Aber Menschen mit einer gewissen kriminellen Energie wird das nicht stören. Sie könnten sich also in deiner Abwesenheit Zugang verschaffen und ihr E-Auto an deiner Wallbox laden.

Gegen solchen Missbrauch kannst du dich mit einer abschließbare Wallboxen schützen, die sich mit einem klassischen Schlüssel oder einem RFID-Chip für das Laden freischalten lassen. Diese Ausstattung bewahrt dich allerdings nicht vor einer mutwilliger Beschädigung des Gerätes. Wenn du Vandalismus verhindern möchtest, dann lass die Wallbox vom Elektriker in einen abschließbaren Installationsschrank einbauen.

Denke über eine Wallbox mit WLAN-Funktion nach

Eine Wallbox mit WLAN bringt eine ganze Reihe von Vorteilen mit sich. Damit hast du die Möglichkeit, mit deinem Smartphone, Tablet oder PC auch aus der Ferne auf die Ladestation zuzugreifen. So kannst du zum Beispiel Ladevorgänge starten, pausieren oder beenden, den Ladezustand deines angeschlossenen Fahrzeugs kontrollieren und Einstellungen im System deiner Wallbox ändern.

Ein weiterer praktischer Vorteil: Die Betriebsdaten deiner Ladestation werden in der Hersteller-Cloud gespeichert. Wenn du deinen Dienstwagen an deiner privaten Wallbox auflädst, kannst du so gegenüber deinem Arbeitgeber die Ladevorgänge und deren Kosten nachweisen.

Ein zusätzliches Plus ist, dass du berechtigte Nutzer der Wallbox mit ihren RFID-Karten verwalten kannst. Der WLAN-Anschluss ermöglicht dir zudem die Vernetzung der Wandladestation mit einem Smart Home, dem Energie-Management einer Photovoltaikanlage – oder sogar mit den Management-Systemen des Netzbetreibers.

Im Extremfall könntest du sogar aus der Ferne die Wallbox sperren, wenn du eine unberechtigte Nutzung vermutest oder eine Alarmmeldung erhältst. Die WLAN-Anbindung erleichtert die Bedienung deiner Wallbox. Trotz zahlreichen Vorteilen kosten WLAN-Wallbox nur etwa 100 bis 200 Euro mehr als normale Wallboxen. Diese Anschaffung lohnt sich also!

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Fördermöglichkeiten für deine Wallbox

Im Herbst 2020 startete ein Förderprogramm der Bundesregierung zur Unterstützung der Installation privater Wallboxen. Bereits Mitte 2021 waren die für das Förderprogramm bereitgestellten finanziellen Mittel erschöpft. Zwar hat die Bundesregierung weitere 300 Millionen Euro dafür freigegeben, doch auch diese zusätzlichen Mittel waren schnell aufgebraucht.

Deshalb nimmt die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zum jetzigen Zeitpunkt (Anfang November 2021) keine neuen Förderanträge entgegen. Ob das Förderprogramm durch Bereitstellung neuer Fördermittel fortgesetzt wird, obliegt der Entscheidung der neuen Bundesregierung.

Im Rahmen der Energie- und Verkehrswende kannst du dir jedoch relativ sicher sein, dass in naher Zukunft Wallboxen weiter gefördert werden. In dem Fall ist es wahrscheinlich, dass die bisherigen Förderbedingungen gelten:

  • Die Wallbox verfügt über eine Ladeleistung von 11 Kilowatt.
  • Der Ladestrom stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen. Er kann teilweise oder vollständig von der eigenen Photovoltaikanlage kommen.
  • Die Wallbox ist intelligent und steuerbar, um eine Überlastung der örtlichen Stromnetze zu vermeiden.

Die Förderung bezog sich in der Vergangenheit auf die Unterstützung der Wallbox, die intelligente Steuerung, die eventuelle Erstellung eines neuen Netzanschlusses und die elektrische Installation inklusive Bau- und Erdarbeiten, sofern notwendig.

Die Kosten für eine Wallbox und die oben genannten Arbeiten mussten in der Vergangenheit mindestens 900 Euro betragen, damit sie gefördert wurde. Dann hat die beantragende Person Anspruch auf rückzahlungsfreie Fördermittel in Höhe von 900 Euro.

Du möchtest dich schon jetzt über eine mögliche Förderung informieren? Eine weitere Voraussetzung zur Förderung war bisher, dass die vorgesehene Wallbox auf einer bei der KfW Wallbox Liste aufgeführt ist. Diese Liste enthält zum jetzigen Zeitpunkt ca. 800 Wallbox-Typen von mehr als 200 Anbietern und sie wird ständig fortgeführt. Dass diese Liste nach wie vor allgemein zugänglich ist, kann als weiteres Zeichen dafür angesehen werden, dass die Förderung von Wallboxen bald weitergeht.

Einige der Geräte auf der Liste sind in der Lage, mehr als 11 Kilowatt Ladeleistung zu liefern. Da die Förderbedingungen jedoch 11 Kilowatt Ladeleistung festschreiben, bist du verpflichtet, Wallboxen mit höherer Ladeleistung auf die 11 Kilowatt drosseln und dies durch deinen Elektriker bestätigen zu lassen.

Die Liste der KfW enthält eine weitere Besonderheit. Einige der aufgeführten Typen stellen 2 Ladepunkte zur Verfügung. Die Förderung bezieht sich, wie du bereits erfahren hast, nicht auf die Wallbox, sondern hängt von der Anzahl der Ladepunkte ab. Sofern alle anderen Bedingungen erfüllt sind, kannst du mit einer Wallbox mit zwei Ladepunkten die doppelte Förderung beanspruchen.

Neben der bundesweiten KfW-Förderung unterstützen auch einige Bundesländer, Kommunen und Stromversorger auf unterschiedliche Art die Installation von Wallboxen. Erkundige dich daher immer, welche regionalen Fördermöglichkeiten du nutzen kannst.

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Wallbox und Elektroauto

Wenn du dieses E-Book liest, bist du entweder im Besitz eines Elektroautos oder denkst über den Umstieg auf Elektromobilität nach. Das ist ein guter und wichtiger Schritt, um deine eigene CO2-Bilanz zu verbessern. Und die eigene Wallbox spielt dabei eine große Rolle.

Flexibler mit der eigenen Wandladestation

Bevor du dir ein Elektrofahrzeug zulegst, solltest du dich über die Lademöglichkeiten in deiner näheren Umgebung informieren. Besonders in ländlichen Gebieten und fernab von Ballungsräumen ist das Elektrotankstellennetz in Deutschland eher dürftig ausgebaut. In solchen Gegenden ist eine private Ladestation fast unumgänglich.

Aber selbst wenn die Versorgungslage in deiner Stadt unproblematisch ist, ist eine Wallbox sinnvoll. Denn du lädst damit günstiger als an Elektrotankstellen. Und du kannst dein Fahrzeug jederzeit und über längere Zeiträume „tanken“.

Wissenswertes

Einige Energieversorger bieten spezielle Autostrom-Tarife an. Damit lädst du noch kostensparender als mit dem „normalen“ Haushaltsstrom.

Unabhängig mit Wallbox und Photovoltaik

Mit einem Elektroauto bist du in Sachen Treibstoff unabhängiger als mit Benzin- und Dieselfahrzeugen. Denn das ständige Auf und Ab der Ölpreise ist für dich unerheblich, wenn du mit Elektrizität fährst. Auch drohende Kraftstoff-Engpässe – Öl ist ein fossiler Brennstoff, der sich langsam, aber sicher dem Ende zuneigt – interessieren dich dann nicht. Mit einer Wallbox baust du diese Unabhängigkeit noch weiter aus. Du bist nicht auf Elektrotankstellen angewiesen und kannst selbst bestimmen, woher der Strom für deine Ladestation kommt.

Hier sei vor allem Energie aus regenerativen Quellen (sogenannter grüner oder Ökostrom) empfohlen. Damit besserst du deine Umweltbilanz noch weiter auf. Und möchtest du dich komplett von der externen Energieversorgung lossagen, kannst du dir eine Photovoltaikanlage zulegen.

Photovoltaik (kurz: PV, alternative Schreibweise: Fotovoltaik) ist ein technisches Verfahren, bei dem die Sonnenstrahlung zur Energiegewinnung dient. Mittels sogenannter Solarzellen wird die elektromagnetische Lichtenergie der Sonne in Strom umgewandelt. Photovoltaik findet heutzutage in vielen Formen und Dimensionen Verwendung – von kleinen Taschenrechnern über Solarfahrzeuge bis zu riesigen Anlagen auf Freiflächen.

Falls du die Möglichkeiten hast, kannst du eine Photovoltaikanlage auf deinem Dach oder in deinem Garten installieren und die Energie in deine Wallbox leiten. Du tankst dein Elektroauto dann fortan mit Solarstrom – klimafreundlich und emissionsfrei. Ein Beispiel: Angenommen, dein Auto verbraucht 17 Kilowattstunden an Strom auf 100 Kilometer und deine Photovoltaikanlage liefert jährlich 5.000 Kilowattstunden Sonnenenergie. Dann kannst du monatlich knapp 2.500 Kilometer nur mit Strom aus deiner Photovoltaikanlage fahren.

Die Solarenergie, die du nicht für dein Elektroauto nutzt, kannst du im Haushalt einsetzen. Oder in das öffentliche Stromnetz einspeisen und damit Geld verdienen: Im Zuge des Erneuerbare-Energien-Gesetz (trat im Jahr 2000 in Kraft) bekommen Anlagenbetreiber eine staatlich geregelte Vergütung. So kannst du den Ausbau regenerativer Energien in Deutschland voranbringen und helfen, die CO2-Emissionen zu reduzieren. Denn beim Betrieb von Photovoltaikanlagen entstehen keinerlei Ab- und Treibhausgase.

Wissenswertes

Zu unterscheiden sind Photovoltaikanlagen von Solarthermieanlagen. Während PV-Anlagen das Sonnenlicht in Strom umwandeln, nutzen Solarthermieanlagen die Energie zur Wärmeerzeugung (beispielsweise für die Heizung und die Warmwasseraufbereitung). Beide Anlagentypen fallen in die Kategorie Solaranlagen.

Lege dir für deine Photovoltaikanlage am besten einen Stromspeicher zu. Dann kannst du überschüssige Solarenergie – zumindest bis zu einem gewissen Grad – für später speichern. Ohne Speicher ist es wichtig, dass du die Sonnenstunden ausnutzt und dein Auto möglichst zu diesen Zeiten lädst. Übrigens: Mit einem Hausenergiemanagement-System kannst du die überschüssige Energie auch direkt in dein Elektroauto leiten.

Kleiner Exkurs: So kannst du dein Elektroauto fördern lassen

Die Bundesregierung hat längst erkannt, wie wichtig Elektromobilität ist: um unsere Klimaziele zu erreichen, um technische Innovation nach vorn zu bringen und um unabhängig von fossilen Brennstoffen zu werden. Darum fördert sie mit dem „Umweltbonus“ seit Juni 2016 den Kauf von Elektroautos. Das dafür notwendige Budget von 1,2 Milliarden Euro stammt zur Hälfte vom Bund und zur Hälfte von den Autoherstellern.

Gefördert werden sowohl reine Elektroautos als auch sogenannte Plug-in-Hybride – also jene Hybridfahrzeuge, die du rein elektrisch betreiben kannst. Dein Wunschfahrzeug muss in der „Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge“ des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) enthalten sein. Wie hoch dein Zuschuss ist, hängt vom Listenpreis des gekauften Autos ab:

  • Liegt er unter 40.000 Euro, kriegst du 9.000 Euro (Elektroauto) beziehungsweise 6.750 Euro (Plug-in-Hybrid).
  • Fahrzeuge, die teurer sind, werden mit 7.500 Euro (Elektroauto) beziehungsweise 5.625 Euro (Plug-in-Hybrid) bezuschusst.

Diese Regelung gilt nach einem Beschluss vom 3. Juni 2020 vorerst bis zum 31. Dezember 2021. Danach tritt (voraussichtlich) wieder die alte Regelung in Kraft:

  • 6.000 Euro (Elektroauto) beziehungsweise 4.500 Euro (Plug-in-Hybrid) für Fahrzeuge bis 40.000 Euro.
  • 5.000 Euro (Elektroauto) beziehungsweise 3.750 Euro (Plug-in-Hybrid) für höhere Listenpreise.
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Die Zukunft der Wallbox

Wusstest du, dass es das Grundprinzip des Elektromotors schon seit dem vorletzten Jahrhundert gibt? Erst in den letzten 2 Jahrzehnten ist das Elektroauto wirklich in unserem Alltag angekommen und für die breite Masse interessant geworden. Dementsprechend ist auch die Elektromobilität noch lange nicht an ihren Grenzen. Und wie Elektroautos steht auch der Wallbox noch eine spannende Entwicklung bevor. 

Innovation bidirektionale Wandladestation

Wie bei den meisten Technologien üblich wird auch die Wallbox mit der Zeit effizienter, verlässlicher und günstiger. Neben dieser generellen Optimierung kannst du dich auf eine richtige Innovation einstellen: die bidirektionale Wallbox. Mit einer solchen Ladestation kann der Strom in 2 Richtungen fließen – nicht nur vom Energielieferanten in das Auto, sondern auch umgekehrt. Ungenutzte Energie kannst du so in das Stromnetz zurückführen.

Das Fahrzeug dient dann als Zwischenspeicher. Das kann aufgrund der folgenden 2 Konzepte funktionieren:

  • V2H (Vehicle to Home, übersetzt: vom Fahrzeug in das Haus):
    Die ungenutzte Energie fließt wieder ins Hausstromnetz. Das ist besonders sinnvoll, wenn du eine Photovoltaikanlage besitzt. Tagsüber kann die Anlage dann den Fahrzeug-Akku aufladen. Nachts wird die überschüssige Energie in das Hausnetz gespeist und du kannst sie für deinen Haushalt nutzen. Das spart Strom und Geld.
  • V2G (Vehicle to Grid, übersetzt: vom Fahrzeug zum Netz):
    Statt in das Hausnetz kann die Energie auch in das öffentliche Stromnetz fließen. Das ist besonders für die Energieversorger vorteilhaft. Denn durch diesen Austausch können Stromschwankungen ausgeglichen und Verbrauchsspitzen abgefangen werden. Es ist durchaus denkbar, dass die Energieversorger diese Art der Unterstützung zukünftig vergüten.

Herausforderungen der bidirektionalen Wallbox

Ausgereift ist die Technologie noch nicht und auch die Rechtslage ist noch nicht klar geklärt. Zwar gibt es schon erste bidirektionale Wallboxen im Handel. Diese sind jedoch um einiges teurer als die „normalen“ Modelle. Außerdem eignet sich nicht jeder Akku für das bidirektionale Laden. Bislang hat nur eine Handvoll Hersteller-Autos im Sortiment, die die Technologie unterstützen. Eine weitere Herausforderung stellen die Anschlüsse dar: Mit dem in der EU gängigen Typ-2-Stecker lässt sich bidirektionales Laden (bisher) nicht realisieren. Das geht nur mit CHAdeMO-Steckern und CCS-Steckern. In Zukunft werden jedoch auch Ladesysteme über Gleichstrom (DC) das bidirektionale Laden ermöglichen.

Aktuell funktioniert das bidirektionale Laden insbesondere bei asiatischen Modellen. Da die DC-Wallboxen für das Eigenheim jedoch deutlich teurer sind, als herkömmliche Wallboxen, wird es wohl noch einige Zeit dauern, bis diese sich durchsetzen. Doch in naher Zukunft kann sich einiges ändern. Denn bidirektionales Laden und V2H beziehungsweise V2G sind weitere Möglichkeiten, um Energie zu sparen und Ressourcen effizienter einzusetzen – ganz im Sinne von Klima- und Umweltfreundlichkeit.

Wallbox mit “One-Hand”-Steckdose

Wallbox ist nicht gleich Wallbox: Auch das Design moderner Wallboxen wird immer futuristischer. Wenn du besonders Wert auf ein schickes Design und Handlichkeit legst, dann eignet sich vielleicht eine Wallbox mit “One-Hand” Steckdose für dich. Die Ladekupplung kannst du hier ganz einfach mit nur einer Hand schnell bedienen.

Außerdem kann diese besondere Wallbox sogar mit einer teilversenkten Montage installiert werden. So fügt sich die Wallbox fließend ins Gesamtbild ein.

Wallbox als Powerbank und autonome Laderoboter

Die bidirektionale Ladestation ist nicht die einzige (angekündigte) Neuheit in der Welt der Wallboxen. Mehrere Autohersteller arbeiten an mobilen Ladestationen mit integriertem Energiespeicher. Du kannst die Wallbox dann vor der Fahrt aufladen und dein Auto später direkt über die mobile Box laden – ohne dass du sie an eine Steckdose anschließen musst. Vereinfacht gesagt funktioniert die Wallbox als Powerbank. Die verschiedenen Hersteller setzen auf unterschiedliche Batteriegrößen und stellen Reichweiten von mehreren 100 Kilometern in Aussicht. Dank Schnellladefunktion soll das Tanken des Elektroautos entsprechend fix gehen. Wann es die Powerbanks für das Auto im Handel geben wird, steht noch nicht fest. Ein großer deutscher Autokonzern hat Anfang 2020 jedoch erste mobile Schnellladesäulen in Wolfsburg aufgestellt.

Dasselbe Unternehmen hat 2019 eine Studie zu einer echten Innovation vorgelegt: autonome Laderoboter. Diese sollen sich auf öffentlichen Parkplätzen, in Tiefgaragen und in Parkhäusern selbstständig zu abgestellten Fahrzeugen bewegen und sie aufladen. Aktiviert werden die Roboter über das Assistenzsystem der Autos oder per App. Ausgerüstet mit Kameras und Sensoren können sie Hindernisse erkennen und so Zusammenstöße vermeiden. Zwar sind die autonomen Laderoboter noch Zukunftsmusik. Für die Elektromobilität könnten die maschinellen Helfer jedoch eine echt Revolution bedeuten.

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Starte jetzt in Richtung Klimaneutralität

Der Klimawandel ist eines der größten Themen des noch jungen Jahrtausends. Dass wir ihn noch ausbremsen können, wissen die meisten. Für viele stellt sich jedoch die Frage: Wie? Schon kleine Änderungen in deinem persönlichen Alltag können eine immense Wirkung haben. So kannst du mit dem Umstieg auf Elektromobilität deine CO2-Emissionen im Verkehrsbereich eben mal halbieren. Kein Wunder, dass Elektroautos immer beliebter werden.

Viele zögern jedoch mit dem Wechsel zu Elektrofahrzeugen. Doch es werden auch große Sprünge nach vorne gemacht. Laut Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hat die Anzahl zugelassener Elektroautos im Jahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 200 Prozent zugenommen. Außerdem konzentrieren sich immer mehr Hersteller auf die Produktion von E-Autos – oder rüsten sogar komplett auf Elektromobilität um.

Dennoch ist das Elektrotankstellennetz in Deutschland noch lückenhaft. Doch das ändert sich nun nach und nach. Bis 2022 soll ein Viertel von Deutschlands Tankstellen mit einer Schnelllade-Infrastruktur mit mindestens 150 Kilowatt ausgerüstet sein; bis 2026 sogar drei Viertel der Tankstellen. An den dafür angedachten Schnellladesäulen kannst du dein E-Auto besonders zügig laden. Außerdem soll der Zahlungsvorgang erleichtert werden und damit bald auch kontaktloses Bezahlen an allen E-Tankstellen möglich sein. Ab Juli 2023 werden an allen öffentlichen Ladestationen auch Debit- und Kreditkarten akzeptiert.

Bis das Ladenetz in Deutschland lückenlos ausgebaut ist – und selbst dann – ist eine eigene Wandladestation eine tolle Lösung, um den Akku deines Autos jederzeit voll und das Fahrzeug einsatzbereit zu halten. Besonders in Kombination mit einer Photovoltaikanlage bist du mit einer Wallbox unabhängig und klimaneutraler unterwegs. Und dank diverser Fördermaßnahmen sowie sinkender Preise ist die Anschaffung einer Ladestation längst nicht mehr so kostenintensiv.

Der Weg zur eigenen Wallbox ist also kürzer, als du vielleicht dachtest. Fang lieber zu früh als zu spät an, über den Umstieg auf Elektromobilität und deine private Ladestation nachzudenken. Wenn du von dem Konzept überzeugt bist, gib deine Begeisterung an deine Freunde und Familie weiter: Teile deine Einsichten, Erkenntnisse und Erfahrungen mit anderen – ganz gleich, ob off- oder online. Gern kannst du auf dieses E-Book verweisen und es in den sozialen Medien posten. Denn wenn wir alle mitmachen, ist Elektromobilität schon bald mehr als nur eine Alternative – und die globale Erwärmung eine Herausforderung, die wir gemeinsam meistern können.

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