Wallbox Essen – wichtige Infos zu deiner Ladestation

Auch in Essen, der drittgrünsten Stadt Deutschlands im Herzen des Ruhrgebiets, sind Elektroautos der Mega-Trend. Die neue Bundesregierung arbeitet mit Hochdruck (und mit interessanten Fördermöglichkeiten) daran, die E-Mobilität auf Deutschlands Straßen weiter zu forcieren. Was viele jedoch noch immer davon abhält, von Diesel oder Benzin auf Strom umzusteigen, ist die vielerorts nach wie vor lückenhafte Infrastruktur der öffentlichen Ladesäulen. Der Ausweg aus dieser Misere heißt: eine eigene Wallbox Essen. Was es Wichtiges über die Ladelösungen in den eigenen vier Wänden zu wissen gibt, zeigen wir dir hier.

 

Der beste Standort für deine Wallbox Essen

Eine Wallbox ist eine private Ladestation, mit der du ganz bequem zum Beispiel nachts dein E-Auto aufladen kannst. Das geht nicht nur schnell, sondern ist auch bedeutend sicherer, als den Strom für den Akku aus einer einfachen Haushaltssteckdose zu ziehen.

Rein theoretisch kannst du deine Wallbox Essen überall aufstellen. Denn moderne private Ladestationen haben immer eine sogenannten IP-Schutzklasse von IP44 oder höher. Die Abkürzung IP steht dabei für „International Protection“, die Kennziffern dahinter geben an, wie gut ein Gegenstand gegen das Eindringen von Fremdkörpern und Wasser geschützt ist.

Ein Beispiel:

Hast du ein elektrisches Gerät mit der IP Schutzklasse IP20, bedeutet das:

  • Das Gerät ist gegen das Eindringen fester Fremdkörper mit einem Durchmesser von mehr als 12,5 mm geschützt. Das sagt die 2 in der Kennziffer aus.
  • Die 0 besagt allerdings, dass es keinen Schutz vor eindringendem Wasser gibt.

Eine Wallbox mit IP44 ist dementsprechend gegen das Eindringen von Fremdkörpern mit einem Durchmesser von bis zu einem Millimeter (die erste 4) und gegen eindringendes Spritz- und Regenwasser aus allen Richtungen (die zweite 4) geschützt.

Für dich heißt das also, dass du die Ladestation durchaus auch draußen im Vorgarten deines Hauses aufstellen könntest. Zumal viele Anbieter als Zubehör sogar ein eigenes kleines Schutzdach für die Wallbox anbieten.

Aber ist das wirklich die beste Lösung?

Stell dir einfach nur mal vor, es regnet wie aus Kannen und du willst deinen Stromer anschließen. Angenehm ist das sicher nicht.
Darum empfehlen wir, die Wallbox Essen in einer Garage oder einem Carport installieren zu lassen. So hat nicht nur deine E-Tankstelle ein Dach über dem Kopf, sondern auch du. Und gegen eine eventuelle Beschädigung durch Unbefugte ist alles zusätzlich geschützt.

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Welchen Steckertyp brauchst du für E-Auto und Wallbox?

E-Auto gekauft, Wallbox vom Elektriker installieren lassen – und plötzlich passt eins nicht zum anderen. Wie ärgerlich!

Damit dir das mit deiner Wallbox Essen nicht passiert, ist es vor dem Kauf der Wandladestation gut zu wissen, mit welchem Steckertyp dein Elektroauto ausgerüstet ist.

Tipp: Schau dich von vornherein nach einer Ladestation um, die auf viele Modelle von E-Autos passt. So bist du nicht von nur einem einzigen Anbieter abhängig.

Grundsätzlich stehen dir 4 Steckertypen zur Wahl:

  • Steckertyp 1: Ein einphasiger Stecker für eine Wallbox in Essen mit einer Ladeleistung von bis zu 7,4 kW. Viele asiatische Elektroautos haben diesen Standard, passende öffentliche Ladesäulen sind jedoch sehr selten.
  • Steckertyp 2: Auf alle Fälle empfehlenswert, da dieser dreiphasige Stecker in Deutschland am verbreitetsten ist. Hiermit ist für private Ladestationen eine Leistung von bis zu 22 Kilowatt möglich. Auch Stromer mit einem Typ-1-Stecker können hieran angeschlossen werden.
  • Combo-Stecker: Der sogenannte CCS-Stecker (Combined Charging System) erweitert den Typ-2-Stecker mit zwei zusätzlichen Leistungskontakten. So bekommt dieses System eine Schnellladefunktion und kommt sowohl mit AC- als auch mit DC-Laden zurecht.
  • CHAdeMO-Stecker: Mit dem japanischen Schnellladesystem sind Ladevorgänge von bis zu 100 kW möglich.

Tesla bietet mit seinem Supercharger eine rasante (und zudem noch kostenlose) Aufladung des Akkus innerhalb von 30 Minuten an – allerdings ausschließlich für Tesla-E-Autos.

Ist für die Wallbox zwingend Starkstrom notwendig?

Schaffst du dir eine Wallbox Essen an, ist der Elektriker der erste Partner deiner Wahl. Denn er schließt dir die Ladestation nicht nur an und meldet den Betrieb beim Energieversorger, sondern er berät dich auch im Vorfeld schon über die besten und sicherste Optionen.

Darum wird er dir garantiert auch sagen, dass eine Wallbox in Essen selbstverständlich einen Starkstromanschluss mit dreiphasigem Wechselstrom (400 Volt) benötigt.

Ist es aus irgendwelchen Gründen technisch absolut nicht möglich, die Ladestation vom Fachmann an einen Starkstromanschluss anschließen zu lassen, brauchst du trotzdem nicht auf die Wallbox in Essen zu verzichten.

Denn theoretisch lässt sich die E-Tankstelle in der heimischen Garage auch mit den haushaltsüblichen 230 Volt betreiben. Dann allerdings hast du nur eine Ladeleistung von maximal 7,2 Kilowatt – die Ladedauer verlängert sich erheblich.

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Ricardo Izzi
Dein Energiewende Guide
Hallo liebe Communitymitglieder, ich bin Ricardo, 32 Jahre alt, als dein Guide, möchte ich gemeinsam mit dir die Reise deiner persönlichen Energiewende beschreiten. Mit Fachwissen und Witz führe ich dich durch die verschiedenen Bereiche des intelligenten fahrens und unterstütze dich bestmöglich dabei, deine persönliche Energiewende voranzutreiben. Als Eventmanager habe ich viele Veranstaltungen für Automobilkonzerne betreut und eng mit diesen zusammengearbeitet. Sei es ein Messeautritt auf der IAA, ein Launch-Event für ein neues Auto oder ein Kongress über die neusten Trends in der Branche. Diese über Jahre angesammelte Expertise möchte ich nun im Rahmen meiner Blog-Beträge an euch weitergeben.