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Smart-Home-Wassermelder: Wasserschäden adé

Über diesen Artikel

Lesezeit

4 Minuten

Veröffentlichung

15.03.2021

Letztes Update

30.03.2022

Securando - Smart Home Onlineshop

 

Mehr Sicherheit - weniger Schäden: Smart-Home-Wassermelder

Smart Home steht nicht nur für einen effizienteren und komfortableren Betrieb der Technik im Haus. Auch Sicherheitsaspekte spielen eine Rolle. Ein Beispiel ist der smarte Wassermelder.

Inhalt des Blogartikel

Smart-Home-Wassermelder: Größere Wasserschäden rechtzeitig vermeiden

Smart-Home-Technik kommt vor allem in neu errichteten Häusern oder in aufwändig sanierten Altbauten zum Einsatz. Da hier auch die Wasser- und Heizungsinstallation neu ist, musst du kaum mit einem Wasserrohrbruch oder einem Leck in den Heizungsrohren rechnen. Aber die Anschlussschläuche von Spül- und Waschmaschine können durchaus abreißen oder undicht werden. Auch bei den Maschinen selbst kann ein Defekt dazu führen, dass sie Wasser verlieren. Durch Unachtsamkeit überlaufende Waschbecken oder Wannen sind außerdem gar nicht so selten. Vor allem, wenn Kinder zum Haushalt gehören.

Ein Wassermelder entdeckt solche Probleme und schlägt frühzeitig Alarm, sodass größere Schäden an Einrichtung und Bausubstanz vermieden werden.

So funktioniert der smarte Wassermelder

Um Wasserschäden zu vermeiden, platzierst du den Smart-Home-Wassermelder dort, wo am ehesten die Gefahr eines Wasserlecks besteht. Das ist zum Beispiel neben oder unter einer Spül- oder Waschmaschine, unter einem Waschbecken oder neben der Badewanne. Je nach Bauform wird der Wassermelder an einer Wand montiert oder die Wassersensoren werden auf den Boden gelegt. So kann er bei einem Wasseraustritt sehr schnell reagieren und per Funk eine Benachrichtigung an dich senden. 

Erkennt der Wassermelder auslaufendes Wasser, setzt er eine Alarmmeldung ab. Das kann vor Ort als optisches und akustisches Signal in Form einer blinkenden roten LED und eines sehr lauten Piepens erfolgen. Viele diese Geräte sind zudem in der Lage, per Smartphone-App oder über das Internet einen Fernalarm auszulösen. So erhältst du auch bei Abwesenheit einen Wasseralarm und kannst entsprechend reagieren.

Wie sieht es mit der Wartung der Sensoren aus?

Die kleinen Geräte enthalten zwar keine Verschleißteile, aber dennoch ist von Zeit zu Zeit eine Kontrolle und Wartung angeraten. Denn du willst ja sicher sein, dass deine Smart-Home-Wassermelder im Alarmfall richtig funktionieren. Bei batteriebetriebenen Geräten solltest du alle drei bis sechs Monate den Ladezustand der Batterie kontrollieren und diese bei Bedarf auswechseln. Außerdem solltest du kontrollieren, ob die Sensoren verschmutzt sind und sich das Gerät noch an der Stelle befindet, an der du es ursprünglich platziert hast.

Durch Haustiere oder spielende Kinder kann der Wassersensor auch mal schnell verrutschen. Nach dem Säubern der Sensorflächen führst du eine Funktionskontrolle durch, indem du die Flächen auf einen nassen Lappen drückst. Das Gerät sollte jetzt Alarm auslösen.

 

Wie kannst du Wassermelder in dein Smart-Home-System integrieren?

Die Vernetzung hängt von der Ausführung der Alarmeinheit ab. Es gibt Wassermelder, die nur eine aktive WLAN-Verbindung benötigen. Nach der Integration in dein Netzwerk kannst du sie über die Smartphone-App des Herstellers ansprechen und erhältst so auch die Alarmmeldungen. Die App gibt es kostenlos in den App-Stores von Google und Apple. Eine Smart-Home-Zentraleinheit wird nicht benötigt.

Andere Wassermelder gehören zu den Komponenten eines bestimmten Smart-Home-Systems wie zum Beispiel Homematic, und können daher nur über den zugehörigen zentralen Controller betrieben werden. In der Regel integrieren sie sich nach dem Einschalten selbst in das Smart-Home-Netz und können dann per Smartphone oder Tablet über die Bedien-App des Controllers angesprochen und abgefragt werden.

Einige dieser Geräte ermöglichen es sogar, dass bei Alarm über den zentralen Controller entsprechend ausgerüstete Wasserventile geschlossen werden. Damit werden ganz ohne dein Zutun die Wasserschäden automatisch in Grenzen gehalten.

 

Vorteile und Nachteile eines Wassermelders mit Kabel versus Batterie

Beide Ausführungen haben jeweils Vor- und Nachteile. Ein batteriebetriebener Wassersensor kann völlig beliebig platziert werden. Auf das Vorhandensein einer Steckdose für die Stromversorgung musst du nicht achten. Dafür ergibt sich aber die Notwendigkeit, regelmäßig den Ladezustand der Batterie zu überprüfen. Das kann unter Umständen mühsam sein, weil sich die Geräte häufig an schlecht zugänglichen Stellen befinden.

Diese Mühe entfällt bei einem Wassermelder mit Netzanschluss. Dann brauchst du aber eine Steckdose in der Nähe des Installationsortes oder zumindest ein ausreichend langes Verlängerungskabel. Letzteres solltest du so verlegen, dass keine gefährlichen Stolperfallen entstehen.

 

Bedienung des smarten Wassermelders und der Sensoren

Die Bedienung dieser Sicherheitskomponenten erfolgt in der Regel per Smartphone-App. Es ist egal, ob sie in ein Smart-Home-System eingebunden sind oder unabhängig davon agieren. Autarke Geräte klinken sich in das WLAN deiner Wohnung ein und sind dann über die downloadbare und kostenlose Hersteller-App erreichbar. Bei einem kompletten Smart-Home-System kannst du sie über die App des zentralen Controllers erreichen.

 

Kosten und Kaufkriterien der Smart-Home-Wassermelder

Welches Gerät für dich optimal ist, hängt von deinen persönlichen Vorlieben und dem vorhandenen System ab. Verfügst du bereits über ein Smart Home, sollten die Wassermelder werksseitige Komponenten des Systems sein oder zumindest eine Kompatibilität aufweisen.

Ein weiteres Kriterium könnte sein, ob du eine lokale Alarmierung haben willst. Ein akustisches Alarmsignal (Piepen, Pfeifen) sollte so laut sein, dass du es in allen Räumen hören kannst. Empfohlen wird eine Lautstärke von 85 Dezibel.

Es gibt auch Unterschiede in der Art und Weise, wie das ausgetretene Wasser detektiert wird. Meist werden zwei bis drei Kontaktflächen oder -stifte genutzt, zwischen denen das Wasser einen elektrischen Kurzschluss erzeugt. Die Stärke des dabei fließenden Stroms ist ungefährlich. Hierbei wird sehr schnell Alarm ausgelöst. Nach dem Abtrocknen ist der Wassermelder wieder nutzbar, sofern kein Wasser in das Gehäuse eingedrungen ist und die Elektronik beschädigt hat.

Wassermelder mit mehr als zwei Kontakten lösen erst dann Alarm aus, wenn alle Kontakte vom Wasser berührt werden. So werden Fehlalarme vermieden.

Die Preisspanne für Wassermelder beginnt im unteren zweistelligen Bereich und reicht knapp in den dreistelligen Bereich hinein. Du kannst dir also mit einem recht überschaubaren Investment einen Schutz gegen teure und große Wasserschäden in dein Heim holen.

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