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Smart-Home-Licht: mühelos & farbenfroh

Über diesen Artikel

Lesezeit

6 Minuten

Veröffentlichung

25.10.2021

Letztes Update

23.03.2022

Securando - Smart Home Onlineshop

 

Es werde Licht: Smart-Home-Beleuchtung für dein Zuhause

Mit einem Smart-Home-Licht werden deine Lampen automatisiert. Es genügt schon ein Klick auf dem Smartphone bzw. der Fernbedienung, um Helligkeit und Farbe zu verändern.

Inhalt des Blogartikels

Auch Lampen können smart sein

Künstliche Intelligenz gibt es für jeden Wohn- und Lebensbereich, ob nun bei Haushaltsgeräten, beim Entertainment oder beim Sicherheitskonzept für die eigenen vier Wände. Doch ist es als Smart-Home-Neuling sinnvoll, sich direkt mit jedem Bereich zu beschäftigen und bei der Vielzahl an Optionen womöglich den Überblick zu verlieren? Besser ist es, wenn du dich im ersten Schritt nur einem davon widmest, um in das Thema Smart Home einzusteigen. Am geeignetsten dafür ist die Smart-Home-Beleuchtung: Sie ist leicht umsetzbar, verhältnismäßig günstig und bietet viele verschiedene Szenarien an, die den Komfort und die Sicherheit zu Hause erhöhen.

Übrigens ist das Licht laut einer Studie von Conrad Connect einer der beliebtesten Bereiche, wenn es um Smart Home geht: Rund 34 Prozent der Befragten gaben an, dass ihre smarten Geräte der Beleuchtung zuzuschreiben sind. Hierbei handelte es sich um den höchsten Wert in der Studie. Welche Produkte es für die Smart-Home-Beleuchtung gibt, wie sie funktioniert, welche Szenarien möglich sind und von welchen Vorteilen du dabei profitierst, zeigen wir dir im folgenden Beitrag.

 

Warum benötigt man eine Smart-Home-Beleuchtung?

Bei einer smarten Beleuchtung geht es darum, die Lichtverhältnisse zu Hause deinen individuellen Wünschen anzupassen und dabei den Komfort und die Sicherheit durch eine intelligente Steuerung der Lampen zu erhöhen.

Komfortabler wird es zum Beispiel, wenn sich das Licht per Smartphone dimmen lässt, ohne überhaupt vom Sofa oder Bett aufzustehen – ideal für gemütliche Filmabende. Die Sicherheit kannst du daheim steigern, indem du Licht und Bewegungsmelder miteinander kombinierst. Befindet sich jemand auf dem Grundstück oder nähert sich der Haustür, gehen die entsprechenden Lampen an. Alternativ kannst du das Licht so steuern, dass es sich jeden Abend zur gleichen Uhrzeit anschaltet – ob du nun zu Hause bist oder nicht.

 

Vorüberlegungen bei der Planung der Smart-Home-Beleuchtung

Zu Beginn solltest du dir die Frage stellen, wie umfangreich die smarte Beleuchtung ausfallen soll:

  • Handelt es sich nur um einzelne Stellen in der Wohnung?
  • Oder denkst du dabei an dein ganzes Haus - womöglich inklusive Garten?

Überlege dir auch, was du mit dem Smart-Home-Licht erreichen willst:

  • Geht es dabei in erster Linie um Komfort, um Sicherheit oder vielleicht auch um Energieersparnisse?
  • Oder soll es ein Mix aus allen 3 Bereichen sein?

Zudem solltest du darüber nachdenken, wie du das smarte Licht steuern möchtest:

Falls diverse Lichtschalter oder größere Installationsarbeiten notwendig sind, bedarf es eventuell einer größeren Planung und der Hilfe eines Fachmanns. Informiere dich zudem gründlich über die Qualität der möglichen Leuchtmittel. Bekannte Anbieter sind unter anderem Innr oder auch Philips Hue.

 

Welche Produkte gibt es im Bereich Smart-Home-Licht?

Mittlerweile gibt es zahlreiche Produkte für die Smart-Home-Beleuchtung – sowohl im Innen- als auch im Außenbereich. Von Nachttischlampen und Deckenleuchten bis hin zu Wegeleuchten, Sockelleuchten und Wandleuchten für die Außenfassade. Ob du die smarten Leuchtmittel selbstständig über WLAN und per Smartphone steuern kannst oder ob ein Zwischengerät – Zentrale, Bridge oder Gateway genannt – dafür notwendig ist, hängt von dem jeweiligen Lichtsystem ab.

Bei WLAN-Leuchtmitteln handelt es sich zumeist um LED-Lampen, die du einfach einsetzen und dann per WLAN-Verbindung und App des Herstellers bedienen kannst. Hierbei brauchst du keine Bridge. Geräte, die mit einem Funkstandard wie ZigBee arbeiten, benötigen hingegen eine Bridge. Beide Technologien sind ungemein komfortabel, da hierbei keine Leitungen in den Wänden verlegt werden müssen - etwa so wie es vor vielen Jahren zu Beginn der Lichtsteuerung per Fernbedienung noch der Fall gewesen ist. Die Funktionsweise von Smart-Home-Licht erklären wir dir im nächsten Abschnitt genauer.

 

Wie funktioniert die Smart-Home-Lichtsteuerung?

Zum einen gibt es Lampen, die fest in den Stromkreis des Hauses integriert sind, wie zum Beispiel Deckenlampen. Diese bindest du in das smarte Lichtsystem ein, indem du Funkaktoren in die Unterputzschalter der entsprechenden Lampen einsetzt. Achtung: Diese Arbeit sollte der Fachmann übernehmen.

Zum anderen existieren Lampen, die über eine Steckdose in den Stromkreis integriert sind, wie zum Beispiel Nachttischlampen oder auch Stehleuchten. Diese werden mit zwischengeschalteten Funksteckdosen in das Smart-Home-Lichtsystem eingebunden. Um die Smart-Home-Beleuchtung nun drahtlos steuern zu können, bedarf es eines oder auch unterschiedlicher Übertragungsstandards bzw. Funkstandards. Zu den gängigsten Funkstandards zählen WLAN, Bluetooth, ZigBee und Z-Wave.

Eine smarte Lichtsteuerung benötigt zumeist eine Zentrale, die mit dem Router des heimischen Netzwerks verbunden ist. Über die Zentrale lassen sich darüber hinaus die unterschiedlichsten Szenarien anlegen, wie zum Beispiel eine bestimmte Lichtatmosphäre beim Aufstehen oder Zubettgehen. Bei diesen Szenarien sind den individuellen Wünschen keine Grenzen gesetzt. Steuern kannst du dein Smart-Home-Licht je nach Belieben per Schalter, Smartphone, Tablet, Fernbedienung oder auch Sprachassistent.

Tipp: Wenn du mehr über Begriffe wie Aktoren, Zentrale, offenes sowie geschlossenes Smart-Home-System wissen willst, dann wirf einen Blick in unseren Beitrag zur Definition von Smart Home.

 

Lassen sich verschiedene Hersteller kombinieren?

Über eine Zentrale lassen sich grundsätzlich Produkte unterschiedlicher Hersteller in das Smart-Home-System einbinden bzw. miteinander vernetzen. Diese Bridge stellt wortwörtlich die Brücke zwischen verschiedenen Produkten und Funkstandards her und „übersetzt“ die Daten, die untereinander ausgetauscht werden müssen. Dabei verbindet die Zentrale sämtliche Komponenten im Smart Home miteinander, ob nun das Licht, die Heizung oder das Entertainment. Zum Beispiel ist es mit einem Gateway möglich, ein Lampensystem auf Basis von ZigBee mit einem Bewegungsmelder auf Basis von Z-Wave zu verbinden.

Insbesondere die automatisierten Leuchtmittel von Phillips Hue sind darauf ausgelegt, möglichst reibungslos mit anderen Komponenten des Smart Homes zu interagieren. Laufende Updates stellen zudem sicher, dass das auch so bleibt. Allerdings solltest du möglichst davon absehen, eine bunte Mischung von LED-Leuchten verschiedener Hersteller bei dir zu installieren. Denn die Lampen des einen Herstellers können unter Umständen unregelmäßig oder inkorrekt auf die App bzw. Fernbedienung eines anderen Herstellers reagieren. Das könnte zu dem ärgerlichen Umstand führen, dass Leuchten falsche Farben ausstrahlen oder gar nicht erst an gehen.

Die Bridge hat zudem noch eine weitere nützliche Funktion, insofern sie als Signalverstärkung dient. Das bedeutet, dass das Signal zur Lichtsteuerung nicht direkt von der Fernbedienung zur jeweiligen Leuchte gehen muss, sondern an die Zentrale geht und von da aus weiter an ihr Ziel gelangt. Das bietet den Vorteil, dass du in der Regel alle Leuchtmittel problemlos erreichst. Denn andernfalls wäre es durchaus denkbar, dass du beim Verlassen deines Zuhauses zwar all deine Lichter ausschalten möchtest, jedoch nicht die Lampen im hintersten Zimmer erreichst.

 

Welche Farben gibt es beim Smart-Home-Licht?

Die Farbpalette bei der Smart-Home-Beleuchtung reicht von verschiedenen Weißtönen bis zu Multicolor und bietet dabei mehrere Millionen Farbnuancen für jeden Geschmack. Stufenloses Weiß ist dabei am günstigsten. Stufenlos bedeutet in diesem Fall, dass es sich lediglich um eine einzige Farbe handelt, die zum Einsatz kommt. Dieses „einfache Weiß“ wird oft in Hausfluren oder im Keller verwendet. Im Gegensatz dazu gibt es aber auch die Option von dimmbarem Licht mit verschiedenen Weißtönen, die du dir je nach Situation entsprechend einstellen kannst. Wenn du entspannt einen Film schauen möchtest, wählst du eher ein dunkleres und warmes Weiß. Musst du arbeiten und daher gut sehen können, wählst du am besten einen kühleren und helleren Weißton. Multicolor-Beleuchtung ist ebenfalls in allen Farben und Stufen möglich, ist aber die kostenintensivste Variante.

 

Welche Vorteile bietet ein Smart-Home-Licht?

Die Vorteile der Smart-Home-Beleuchtung sind vor allem die Komfortsteigerung, die erhöhte Sicherheit, aber auch Energie- und Kostenersparnisse. Da du das Licht per Smartphone oder Sprachassistent steuern kannst, steigert das vor allem den Komfort im Alltag. Der Gang zum Lichtschalter oder Dimmer erübrigt sich.

Wenn du das Haus verlässt, musst du dich auch nicht mehr fragen, ob alle Lichter ausgeschaltet sind, denn das lässt sich aus der Ferne überprüfen und steuern. Oder aber du hast dafür ein entsprechendes Szenario angelegt, sodass alle Lichter ausgehen, sobald sich niemand mehr im Haus befindet. Es sind nicht zuletzt diese Automationen, die das Leben zu Hause einfacher und gemütlicher machen. Wenn du das Licht immer nur auf die Art und Weise nutzt, wie du es brauchst, sparst du auf lange Sicht Energie und Kosten – eine Win-win-Situation für Umwelt und Geldbeutel. Zu guter Letzt ist die erhöhte Sicherheit als Vorteil einer Smart-Home-Beleuchtung zu nennen. Je nach Tagesablauf und Abwesenheiten lassen sich individuelle Zeitpläne für die Lichtsteuerung einstellen – und Einbrecher somit erfolgreich abschrecken.

 

Gibt es auch Nachteile?

Die Installation eines Smart-Home-Lichts geht mit vielen angenehmen Vorzügen einher. Doch das hat seinen Preis - buchstäblich. Denn im Gegensatz zu herkömmlichen Leuchten sind smarte Lichter deutlich teurer. So resultiert die Ausstattung eines einzelnen Zimmers schnell im dreistelligen Bereich.

Zudem ist es nicht möglich, solche Leuchtmittel einfach über den Lichtschalter auszuschalten. Denn dieser kappt die Stromzufuhr - dabei braucht das smarte Lichtsystem eine konstante Energieversorgung, um reagieren zu können, wenn du es anschaltest. Sollte das ein Problem darstellen, da du beim Verlassen eines Raums aus Gewohnheit jedes Mal den Lichtschalter betätigst, dann kannst du diese mit sogenannten Tastern auswechseln. Diese sehen herkömmlichen Lichtschaltern sehr ähnlich, unterbinden jedoch nicht die Stromverbindung der Lampen.

 

Smart-Home-Lampen für ein gemütliches Heim

Für die Wohlfühlatmosphäre zu Hause sind ideale Lichtverhältnisse entscheidend. Aber Licht kann so viel mehr als nur Gemütlichkeit erzeugen: Es kann die alltäglichen Abläufe erleichtern und mehr Sicherheit schaffen. Voraussetzung dafür ist smartes Licht, das über Smartphone oder Tablet steuerbar ist.

Wenn du in das Thema Smart Home einsteigen möchtest, solltest du dich der Beleuchtung zuwenden, denn dieser Bereich ist leicht und günstig umzusetzen – ob nun mit einzelnen WLAN-Lampen oder einem kompletten Lichtsystem, das per Gateway funktioniert und viele verschiedene automatisierte Licht-Szenarien zulässt. Wichtig ist eine genaue Planung dessen, was du mit dem Smart-Home-Licht überhaupt erreichen möchtest sowie die Kompatibilität bzw. Vernetzung der Produkte. Daher ist es durchaus sinnvoll auf Systeme wie Innr oder Philips Hue zurückzugreifen. Danach steht dem schnellen Licht durch einen Klick auf einem Device nichts mehr im Weg.

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