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Bewegungsmelder in deinem Smart Home

Über diesen Artikel

Lesezeit

5 Minuten

Veröffentlichung

11.10.2021

Letztes Update

25.03.2022

Securando - Smart Home Onlineshop

 

Smart-Home-Bewegungsmelder: dein Zusatz in Sachen Sicherheit

Smart-Home-Bewegungsmelder lassen sich problemlos mit deinem Handy verbinden. So hast du dein Zuhause auch von unterwegs stets im Blick. Das gegebenenfalls auch über eine Kamera.

Inhalt des Blogartikels

Mehr Schutz und Komfort mit einem Smart-Home-Bewegungsmelder

Ein Smart-Home-Bewegungsmelder lässt sich einfach in ein bereits bestehendes Smart-Home-System integrieren. Alternativ kannst du auch rund um das Gerät ein neues Sicherheitssystem aufbauen. Dabei kann der Präsenzmelder verschiedene Funktionen erfüllen. In vielen Fällen erfolgt die Installation, um das Licht ein- und auszuschalten. Der Bewegungsmelder kann aber auch eine Kamera aktivieren oder andere Aufgaben übernehmen. Der folgende Beitrag informiert dich über die Funktionsweise eines Smart-Home-Bewegungsmelders und wie du ihn in dein Zuhause integrierst.

 

Was versteht man eigentlich unter Smart Home?

Smart Home ist die Bezeichnung für ein elektronisches System, mit dem du deine gesamte Haustechnik steuern kannst. Es arbeitet auf Basis einer Vernetzung verschiedener Komponenten. Die Steuerung erfolgt drahtlos. Das Internet ist der zentrale Faktor des Smart-Home-Systems.

Möchtest du dir ein solches System aufbauen, hast du die Wahl zwischen unterschiedlichen Komponenten und Produkten verschiedener Hersteller. Wichtig ist hierbei eine gute Vorausplanung. Nur dann weißt du, was du brauchst, und kannst dein Smart Home darauf anpassen.

 

Einige wichtige Elemente des Smart-Home-Systems:

  • Steuerung der Heizung 
  • Steuerung der Beleuchtung 
  • Kameraüberwachung 
  • Komponenten, die Menschen mit Handicap ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen
  • Steuerung elektronischer Geräte, die mit dem System kompatibel sind

Der Smart-Home-Bewegungsmelder gehört dabei zu den besonders flexibel einsetzbaren Komponenten. Du kannst ihn mit verschiedenen Geräten verbinden.

Bei hochwertigen Modellen ist der Erfassungsbereich von Bewegungen hoch. Die Steuerung erfolgt manuell oder über das drahtlose System. Wenn du deine Konfiguration änderst, kannst du das Sicherheitssystem rund um deinen Smart-Home-Bewegungsmelder entsprechend anpassen.

 

Wie funktionieren smarte Bewegungsmelder?

In ihren Grundfunktionen unterscheiden sich smarte Bewegungsmelder nicht von den klassischen Modellen. Ein Bewegungsmelder ist mit einem Sensor ausgestattet. Dieser Sensor erfasst jede Bewegung in seinem Bereich und aktiviert das angeschlossene Gerät. Dies kann ein Licht, eine Kamera oder auch eine Alarmanlage sein.

Im Unterschied zu den klassischen Modellen kannst du den Smart-Home-Bewegungsmelder mit deinem Handy oder einer Fernbedienung steuern. Du kannst auf die angeschlossenen Geräte zugreifen und die Funktion überprüfen, ohne dass du dich direkt zu dem Präsenzmelder begeben musst.

 

Unterschiede in den Sensoren

Wenn du nach einem Bewegungsmelder für dein Zuhause suchst, dann stehen dir zwei verschiedene Typen zur Auswahl. Der Unterschied liegt dabei in der Art des verbauten Sensors. Zur Auswahl stehen dir dabei sogenannte IR-Sensoren und HF-Sensoren. Sie haben unterschiedliche Stärken und deshalb auch unterschiedliche Anwendungsbereiche

IR-Sensoren

Bewegungsmelder mit einem IR-Sensoren (Infrarot) reagieren auf sich ändernde Wärmestrahlung, die für das menschliche Auge nicht sichtbar ist. Nähert sich also eine Person an den Bewegungsmelder heran, dann strahlt sie mehr Wärme aus als ihre Umgebung. Diese Veränderung nimmt der integrierte Sensor passiv wahr und sendet ein Signal an das jeweils angeschlossene Gerät. Da diese Technik ausschließlich auf Bewegungen reagiert, hast du keine Fehlalarme zu befürchten, sollte an einem Tag mal die Sonne besonders stark scheinen.

Im Umkehrschluss hat diese Technik aber auch ihre Schwächen. Denn die Infrarot-Wahrnehmung des Sensors kann schnell getrübt werden. So verringert bereits eine Glasscheibe die Zuverlässigkeit eines solchen Bewegungsmelder. Aus diesem Grund sind IR-Sensoren am ehesten für deinen Außenbereich geeignet,

HF-Sensoren

Selbstverständlich gibt es aber auch Bewegungsmelder, die für Innenräume bestens geeignet sind. Diese basieren auf HF-Sensoren, welche aktiv hochfrequente Wellen aussenden. Dieses Prinzip, das auf der Radarmessung beruht, überprüft daraufhin, ob die ausgesendeten Wellen mit derselben Frequenz zurückkommen. Hat sich eine Welle verlängert oder verkürzt, dann ist das ein klares Anzeichen für eine Bewegung und der Sensor sendet ein Signal.

Verständlicherweise ist ein HF-Sensor dadurch nicht für den Garten geeignet. Immerhin würde bereits aufgewirbeltes Laub ein Signal auslösen und für einen Fehlalarm sorgen. Andererseits ist diese Technik ideal für geschlossene Räume. Dazu kommt, dass die hochfrequenten Wellen auch durch Glas und dünne Kunststoffwände hindurchdringen. Folglich ergänzen sich Infrarot- und Hochfrequenzsensoren in ihren Möglichkeiten.

 

Integration des Bewegungsmelders in das Smart-Home-System

Möchtest du einen Bewegungsmelder in dein bestehendes Smart Home integrieren, ist es wichtig, im ersten Schritt die Kompatibilität zu prüfen. Beachte, dass nicht jedes System mit jedem Präsenzmelder zusammenarbeiten kann.

Besitzt du hingegen noch keine Elemente eines Smart-Home-Systems, dann ist es durchaus ratsam, alle Bestandteile vom selben Hersteller zu beziehen. So weißt du, dass die Komponenten untereinander verbunden und gleichzeitig über dasselbe System bedient werden können. Etablierte Hersteller sind beispielsweise Bosch oder Homematic

Die Verbindung zwischen dem Aktor und dem jeweils angeschlossenen Gerät ist von der Funktionsweise abhängig. In der Regel stellst du die Verbindung drahtlos her. Es kann aber auch sein, dass du Kabel verlegen musst. Dies ist beispielsweise bei einem Kamerasystem der Fall.

 

Bewegungsmelder mit Batterie- oder Netzbetrieb?

Es gibt Modelle, die mit einer Batterie arbeiten, sodass du kein Kabel verlegen musst. Achte darauf, dass das System eine Warnung abgibt, wenn die Leistung der Batterie zur Neige geht.

Mit dem Netzbetrieb entscheidest du dich hingegen für ein hohes Maß an Sicherheit. Sollte der Strom ausfallen, schaltet das Gerät automatisch auf die Batterie um. So ist also eine doppelte Absicherung vorhanden.

 

Einsatzmöglichkeiten von Smart-Home-Bewegungsmeldern

Allein kann ein smarter Bewegungsmelder nichts ausrichten. Erforderlich ist der Anschluss an ein Gerät, welches durch den Präsenzmelder gesteuert wird. Sobald er eine Bewegung in seinem Erfassungsbereich registriert, aktiviert er das Gerät. Du kannst in den Einstellungen definieren, zu welchem Zeitpunkt die Deaktivierung erfolgen soll.

Diese Geräte arbeiten mit einem smarten Bewegungsmelder zusammen:

Die Einsatzmöglichkeiten von smarten Bewegungsmeldern sind sehr vielseitig. Zum Beispiel kannst du mit ihnen

  • die Beleuchtung innen und außen regeln. Das ist praktisch, weil du keinen Schalter betätigen musst. Es dient aber auch der Sicherheit, denn eine helle Beleuchtung im Außenbereich schreckt Einbrecher und Kriminelle ab.
  • einen Alarm auslösen. Eine Alarmanlage bietet dir Sicherheit. Ist der Bewegungsmelder scharf gestellt, schaltet er die Alarmanlage ein, wenn Bewegungen durch unbefugte Eindringlinge registriert werden. Diese fühlen sich gestört und lassen in der Regel von ihrem Vorhaben ab. Du kannst den Alarm letzten Endes mit deinem Smartphone deaktivieren.

Weitere Aufgaben für den Smart-Home-Bewegungsmelder

Du kannst einen Bewegungsmelder im Smart-Home-System integrieren und weitere Geräte anschließen. Dazu gehört beispielsweise eine Heizung oder Klimaanlage. Der Bewegungsmelder schaltet dann die Geräte ein, wenn du einen Raum betrittst. Wie bei der Alarmanlage kannst du die Funktion mit deinem Smartphone wieder deaktivieren.

 

Die richtige Platzierung und Empfindlichkeit berücksichtigen

Du siehst: Bewegungsmelder lassen sich sehr gut in dein Smart Home integrieren. Achte hierbei darauf, dass du den Präsenzmelder so platzierst, dass der Sensor einen größtmöglichen Bereich erfasst. Andernfalls kannst du keinen optimalen Effekt erzielen.

Gleichzeitig solltest du beachten, dass Sensoren unterschiedliche Reichweiten aufweisen. Eine Entfernung von 30 bis 50 Metern ist in vielen Modellen der gängige Standard. Andere erkennen Bewegungen auch noch auf eine Reichweite von 100 bis 300 Metern.

Ebenso lässt sich die Empfindlichkeit der Geräte einstellen. So kannst du in etwa verhindern, dass der Bewegungsmelder jedes Mal das Licht einschaltet, wenn ein Tier auf dein Grundstück läuft. Mit der Wahl des passenden Erfassungswinkels erkennt der Bewegungsmelder ausschließlich Menschen und springt bei Tieren gar nicht erst an.

 

Smart-Home-Bewegungsmelder: eine praktische Ergänzung

Smarte Bewegungsmelder sind eine nützliche Ergänzung für dein Smart-Home bzw. auch ein guter Ausgangspunkt, um ein solches System nachzurüsten. Grundsätzlich unterscheiden sich die Angebote von Bosch, Homematic und Co. nicht sonderlich von herkömmlichen Präsenzmeldern. Denn auch sie unterteilen sich in Infrarot- und Hochfrequenzsensoren und sind zudem auf eine angebrachte Reichweite und den richtigen Erfassungswinkel angewiesen.

Die smarte Verbindung zu deinem Handy oder einer Fernbedienung erlaubt es dir jedoch, jederzeit und überall auf dein Sicherheitssystem zuzugreifen. Einen möglichen Fehlalarm kannst du zudem über eine optionale Kamera überprüfen. Auf diese Weise geht dir stets zur rechten Zeit ein Licht auf.

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