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Nutze nachhaltige Energien!

Über diesen Artikel

Lesezeit

4 Minuten

Veröffentlichung

24.09.2021

Letztes Update

17.03.2022

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Mit nachhaltigen Energien zur Energiewende

Im Zuge der Klimaerwärmung wird das Thema der nachhaltigen Energien immer wichtiger. Doch was sind erneuerbare Energien und wie können diese nachhaltig bezogen werden? Ließ in unserem Artikel alles über die verschiedenen Arten von nachhaltigen Energien, wie auch Du diese privat nutzen kannst und wie Deutschland in den nächsten Jahren den Ausbau vorantreiben will.

Inhalt des Blogartikels

Nachhaltige Energien in Deutschland

Der Klimawandel wird immer bedrohlicher und im Jahr 2021 zeigten die vielen weltweiten Naturkatastrophen, dass wir etwas ändern müssen, wenn wir den Klimawandel stoppen wollen. In Deutschland gibt es bereits seit 2016 ein Klimaschutzabkommen, bei dem sich die Länder darauf geeinigt haben, die Erderwärmung unseres Planeten auf maximal zwei Grad zu begrenzen. Das ambitionierte Ziel Deutschlands ist es, bis 2045 CO2-neutral zu sein.

Eine der erfolgreichsten Maßnahmen, um dieses Ziel zu erreichen, ist ein schneller Ausbau der nachhaltigen Energieerzeugung. Dafür müssen wir uns in Deutschland möglichst schnell von fossilen Brennstoffen wegbewegen und den Anteil von Photovoltaik oder Windkraft erhöhen. Insgesamt soll bis zum Jahr 2025 etwa 40 bis 50 % Anteil des deutschen Stromverbrauches aus erneuerbaren Energien stammen. Das ist jedenfalls so im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) vorgeschrieben.

 

Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit?

Da erneuerbare Energien auf natürliche Weise „unendlich“ zur Verfügung stehen, sind sie wesentlich nachhaltiger als fossile Brennstoffe, dennoch sind erneuerbare Energien nicht immer direkt auch zu 100 % nachhaltig. Von Stromanbietern angebotener Ökostrom ist zum Beispiel nicht immer zwingend wirklich ökologisch und direkt vollkommen nachhaltig. Der Ausdruck „Ökostrom“ ist leider nicht geschützt und kann daher willkürlich verwendet werden.

Wer nach einem Stromanbieter mit „wirklichem“ Ökostrom sucht, sollte nicht nur auf das Label achten, sondern gründlich nachlesen, wie sich der Strom zusammensetzt und woher er wirklich kommt. Besonders nachhaltig sind die erneuerbaren Energien, wenn sie im direkten Umfeld produziert werden und nicht über lange Strecken gespeichert und transportiert werden müssen. Generell gilt: Je kürzer der Transportweg, desto nachhaltiger die Energieerzeugung.

 

Vorteil zu fossilen Brennstoffen

Es gibt zahlreiche Vorteile der erneuerbaren Energien gegenüber den fossilen Brennstoffen. Ein ganz gravierender Unterschied ist die endlose Verfügbarkeit der erneuerbaren Energien. Daher kommt auch der Name, denn die Energien aus der Sonne, dem Wasser oder auch dem Wind entstehen jeden Tag aufs Neue und sind daher unerschöpflich.

Doch natürliche Energieträger stehen nicht nur unbegrenzt zur Verfügung, sondern stoßen zugleich auch keinen Treibstoff aus. Das macht sie sehr viel umweltfreundlicher als alle bisher genutzten fossilen Brennstoffe.

Durch die Nutzung von natürlichen Energieträgern werden Länder und auch Verbraucher unabhängiger von Energieimporteuren. Wer seine eigene Solarenergie erzeugt oder auf andere natürliche Energieträger zurückgreift, braucht keinen Strom mehr aus dem Ausland importieren und wird auch nicht mehr von schwankenden Ölpreisen abhängig sein.

 

Welche nachhaltigen Energien gibt es?

Uns stehen eine Vielzahl von nachhaltigen Energien zur Verfügung, die wir anstatt fossiler Brennstoffe nutzen können.

Biomasse

Biomasse kann sowohl in fester, flüssiger oder gasförmiger Form genutzt werden. In der Regel wird sie aus pflanzlichen oder tierischen Abfällen gewonnen. Mit Biomasse kann sowohl Strom als auch Wärme erzeugt werden. In Deutschland trägt die Biomasse mit etwa 23 % zur Stromerzeugung aller erneuerbaren Energien bei, 88 % zum Energieverbrauch im Verkehr und 86 % zum Endenergieverbrauch für Wärme und Kälte bei.

Sonnenenergie

Sonnenenergie kann durch Photovoltaikanlagen direkt in Strom umgewandelt werden. Mittlerweile sind Photovoltaikanlagen sehr günstig zu erwerben und durch die vielen staatlichen Unterstützungen sehr attraktiv geworden. Aktuell gibt es in Deutschland rund 1,6 Millionen Photovoltaikanlagen und diese werden in den nächsten Jahren sicher noch mehr werden.

Windenergie

Die Windenergie liefert in Deutschland derzeit den größten Anteil des Stromes unter den erneuerbaren Energien. Es gibt sowohl onshore als auch offshore Anlagen. Gerade auf dem Meer ist die gewonnene Leistung durch die Windkrafträder wesentlich höher als an Land. Beide gemeinsam produzieren rund 23,7 % des gesamten Stromverbrauches in Deutschland.

Wasserkraft

Bei der Wasserkraft wird die Strömungsenergie durch Turbinen in Strom umgewandelt. Die Wasserkraft ist natürlich immer sehr stark von der Trockenheit im Sommer abhängig. Dennoch schafft es Deutschland in den letzten Jahren jährlich rund 20 Mrd. kWh durch die Wasserkraft einzuspeisen.

Erdwärme

Die Erdwärme ist auch unter Geothermie bekannt. Sie kann sowohl für zur Stromerzeugung als auch zum Kühlen oder Heizen verwendet werden. Bisher ist die Nutzung von Geothermie noch eher gering, denn derzeit trägt sie nur etwa zu 0,1 % zu Stromerzeugung durch erneuerbare Energien bei.

 

Nachhaltige Energie: EEG-Reform von 2021

Am 1. Januar sind einige Änderungen für die EEG-Reform in Kraft getreten. Die deutschen Politiker haben sich darauf geeinigt bis zum Jahr 2030 65 % unseres Stromes durch erneuerbare Energien zu erzeugen. Zusätzlich möchte der Bund bis 2045 eine Treibhausgasneutralität erreichen.

In der neuen EEG-Reform ist genau festgelegt, wie schnell welche erneuerbare Energie ausgebaut werden soll. Ebenso gibt es einen festgelegten Monitoring-Prozess, der die jährliche Entwicklung beobachtet und die Zielerreichung sicherstellt.

 

Darum sollten auch Privatpersonen auf erneuerbare Energien setzen

Die EEG-Reform soll nicht nur den Staat dazu ermutigen, in die Zielerreichung zu investieren, sondern auch Privatpersonen. Immerhin gibt es mittlerweile einige durchaus lukrative Fördermöglichkeiten, um sich zu Hause mit nur wenig Eigenkapital seinen eigenen Strom oder Warmwasser zu erzeugen.

Das gibt dir in der Regel nicht nur ein reines Gewissen, sondern kann sogar finanzielle Vorteile haben. Immerhin investierst du zwar einmalig in die Anlage zur Stromerzeugung, doch über das Jahr hinweg kann nun einiges an Kosten eingespart werden. An besonders sonnigen Tagen kann deine Photovoltaik zum Beispiel sogar mehr Strom produzieren, als du benötigst.

Wer einen Netzanschluss hat, kann den überflüssigen Solarstrom direkt in das Netz einspeisen lassen. Hierfür zahlt dir der Stromanbieter einen gewissen Betrag pro kWh. In der Regel liegt der Betrag bei maximal 12,32 CT/kWh.

So kannst auch du deinen Anteil zur Energiewende leisten!

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