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Wallbox -Übersicht: So findest du die richtige Ladestation

Über diesen Artikel

Lesezeit

4 Minuten

Veröffentlichung

25.02.2022

Letztes Update

13.06.2022

Dank der staatlichen Förderung in Form des Umweltbonus bzw. der Innovationsprämie wird der Kauf von Elektroautos immer attraktiver – vor allem, wenn du eine eigene Ladestation hast, um das Fahrzeug zu Hause zu laden.

Inhalt des Blogartikels

Darum solltest du dir vor dem Kauf einer Wallbox für dein Elektroauto eine Übersicht verschaffen

Immer mehr Menschen legen sich ein Elektroauto (E-Auto) zu – oft aus finanziellen Gründen, da die Preise für Benzin und Diesel durch die CO2-Steuer zunehmend steigen. Im Vergleich zu einem Verbrennungsmotor ist der Strom für das Laden eines Elektroautos relativ günstig. Der Klimaschutz spricht ebenfalls für den Kauf, da herkömmliche Verbrennungsmotoren zu einem Anstieg der CO2-Emissionen beitragen.

Aufgrund der hohen Nachfrage haben viele Hersteller Elektroautos auf den Markt gebracht, die mit einer ebenso raffinierten Technik ausgestattet sind wie ihre mit Benzin oder Diesel betriebenen Konkurrenten. Bei der Vielzahl an elektrischen Fahrzeugen fällt die Auswahl oft nicht leicht. Hinzu kommt die attraktive Förderung von Elektroautos durch den Staat.

Ein Nachteil ist, dass das Netz an Ladesäulen in Deutschland und auch in anderen Ländern noch nicht so gut ausgebaut ist. Deshalb kaufen sich viele Nutzer eines Elektroautos eine eigene Wallbox, um das Fahrzeug ganz einfach zu Hause zu laden. Die Vorteile dieser Wallbox sind vielfältig. Du kannst dein Elektroauto meist preiswerter aufladen als an einem öffentlichen Ladepunkt. Außerdem steht dir die Ladestation rund um die Uhr zur Verfügung.

 

Wallbox-Entscheidung: Eine praktische Übersicht aller wichtiger Kriterien

Private Ladestationen unterscheiden sich beispielsweise im Preis und hinsichtlich der Stecker, Kabel sowie Optik. In unserer nachfolgenden Übersicht zeigen wir dir, auf welche Kriterien du beim Kauf einer Wallbox für die Garage oder den Carport achten solltest.

1. Kriterium beim Kauf einer Wallbox: Der Preis

Während du günstige Ladepunkte bereits ab etwa 400 Euro erhältst, zahlst du für eine qualitativ hochwertige Wallbox bis zu 4.000 Euro. Hinzu kommt der finanzielle Aufwand für den Einbau und die Installation.

Der Preis richtet sich nicht nur nach den integrierten Funktionen, sondern auch nach der Ladeleistung. Schließlich gibt es Ladepunkte, die das E-Auto in relativ kurzer Zeit laden können, während andere länger brauchen, um das elektrische Fahrzeug vollständig zu laden. Deshalb solltest du bei der Anschaffung einer Wallbox nicht sparen und bestenfalls einige Hersteller bzw. Modelle miteinander vergleichen. In der Regel sorgen „Billig-Modelle“ mit einer geringen Ladeleistung für einen längeren Ladevorgang und sind zusätzlich meist störanfällig.

Du kannst die Kosten für eine Wallbox durch eine Förderung reduzieren. Diese ist an einige Bedingungen geknüpft. Für eine Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) musst du eine Ladestation mit einer Ladeleistung von 11 Kilowatt betreiben. Wenn du dir eine Wallbox mit einer höheren Leistung kaufst, muss du die Ladestation auf 11 Kilowatt drosseln.

Deine Wallbox sollte auch mit einer intelligenten Steuerung ausgestattet sein, um mit dem Stromnetz kommunizieren zu können. Auf diese Weise vermeidest du eine Überlastung des Netzes, da sie die Ladeleistung in „Stoßzeiten“ reduziert oder zeitlich verschiebt. Die Wallbox-Förderung der KfW beträgt 900 Euro, wenn sich die Anschaffungskosten ebenfalls auf mindestens 900 Euro belaufen.

2. Kriterium: Die Optik der Wallbox

Die Optik spielt beim Kauf einer Ladestation eine große Rolle. Schließlich soll sich die Ladestation optimal in deinen Carport oder deine Garage einfügen, ohne das Gesamtbild zu stören. Deshalb sollte die Wallbox nicht nur leicht und komfortabel zu bedienen sein, sondern auch nicht zu sehr auffallen. Der Trend geht zu kleineren Ladestationen, die an einer Wand oder speziellen Vorrichtung für Ladepunkte nicht viel Platz wegnehmen.

Die zweite Frage, die du dir vor dem Kauf stellen solltest, ist, ob du dich für eine mobile Ladestation entscheidest oder die Wallbox fest installierst:

  • Stationäre Ladepunkte sind fest an der Wand installiert. Du verbindest sie über ein Ladekabel mit dem Elektroauto. Das Kabel kannst du nach dem Gebrauch um die Wallbox wickeln.
  • Mobile Geräte lassen sich überall einsetzen – vorausgesetzt, du hast einen entsprechenden Adapter und eine Steckdose. Nutzt du die mobile Ladestation auch zu Hause, musst du unter Umständen eine Steckdose installieren. Im Gegensatz zu einem stationären Ladepunkt hat die mobile Wallbox eine geringere Ladeleistung. Darüber hinaus ist sie in der Anschaffung oft teurer.

3. Kriterium beim Kauf einer Wallbox: Der Strom

Ladestationen gibt es mittlerweile mit unterschiedlichen Ladeleistungen, sodass du das Elektroauto mitunter sehr schnell laden kannst. Im privaten Bereich ist eine Ladeleistung bis 22 Kilowatt üblich, wobei es die KfW-Förderung ausschließlich für Ladestationen mit einer Ladeleistung von 11 Kilowatt gibt.

4. Kriterium beim Kauf einer Wallbox: Der Stecker

In Europa ist der Typ-2-Stecker die gängigste Variante, um das Elektroauto mittels Ladekabel mit der Wallbox zu verbinden. Hierbei handelt es sich um einen dreiphasigen Stecker, der in Europa zugelassen ist. Mit diesem Stecker kannst du dein E-Auto über die Wallbox mit bis zu 22 Kilowatt aufladen. An öffentlichen Ladestationen ist es sogar möglich, Fahrzeuge mit einer beachtlichen Ladeleistung von bis zu 43 Kilowatt aufzuladen.

5. Kriterium beim Kauf einer Wallbox: Die Features

Intelligente Ladestationen haben zusätzliche Funktionen, die sehr nützlich sein können. So passt sich eine intelligente Wallbox an das Stromnetz an, indem sie den Ladevorgang und die Leistung individuell bestimmt. Derzeit gibt es nämlich immer mehr Elektroautos, die über eine Wallbox zu Hause geladen werden. Bei einem höheren Aufkommen führt das unter Umständen zu einer Überlastung des Stromnetzes.

Darüber hinaus bieten intelligente Ladestationen eine bessere Übersicht über den Stromverbrauch. Außerdem kannst du sie auch ganz einfach in ein Smart-Home integrieren, um sie beispielsweise per App zu steuern.

 

Welche Wallbox ist nun die richtige für mich?

Bei dem Angebot an Ladestationen fällt die Auswahl verständlicherweise schwer. Grundsätzlich empfiehlt sich eine qualitativ hochwertige Wallbox, um Störungen und lange Ladezeiten zu vermeiden.

Zudem sollte sie zum jeweiligen Fahrzeugtyp passen, um das Elektroauto optimal laden zu können. Der Stecker und die Ladekapazitäten spielen hierbei eine große Rolle. Eine mobile Ladestation bietet diesbezüglich viele Vorteile, allerdings kannst du das Fahrzeug hier nicht so schnell laden wie an einer fest installierten Wallbox. Wer auf eine intelligente Wallbox setzt, profitiert von vielen Zusatzfunktionen, da sich die Ladestation per App steuern und mit dem Smart-Home-Netzwerk verbinden lässt.

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