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Der Wallbox Test des ADAC 2022

Über diesen Artikel

Lesezeit

4 Minuten

Veröffentlichung

30.03.2022

Letztes Update

30.03.2022

Für Besitzer eines Elektroautos ist eine effiziente Ladestation zu Hause von großer Bedeutung. Der aktuelle Wallbox Test des ADAC gibt eine gute Orientierung über das Marktangebot.

Inhalt des Blogartikels

Worum geht es beim Wallbox Test des ADAC 2022?

Das Angebot an Wallboxen für den Privatgebrauch wird breiter. Bereits länger verfügbare Modelle werden von den Herstellern weiterentwickelt und an Markterfordernisse angepasst. Der ADAC führt daher jährlich einen Wallbox Test durch, der zeigt, welche Ladestationen für die Nutzung im häuslichen Umfeld geeignet sind.

 

Ein Kriterium ist der Preis, ein weiteres die Ladeleistung. Es wurden nur Wallboxen im Segment bis 1.600 Euro getestet. Außerdem haben die Tester in Betracht gezogen, an welchen Orten die Ladestationen typischerweise montiert werden. Erfolgt die Installation in einer abschließbaren Garage, besteht kaum die Gefahr, dass unbefugte Personen die Box nutzen oder Ladekabel stehlen könnten. Bei relativ frei zugänglichen Carports und noch mehr in Gemeinschaftsgaragen einer Wohnanlage für mehrere Mieter sieht das schon ganz anders aus. Hier sollten die Wallboxen über fest angeschlossene Ladekabel verfügen oder abnehmbare Kabel eine Verriegelungsfunktion aufweisen.  Auch das Lösen der Verriegelung und das Benutzen der Ladestation darf dann nur berechtigten Personen möglich sein. Die Authentifizierung erfolgt typischerweise mit personenbezogenen RFID-Karten und/oder mit einer Smartphone-App.

 

Welche Wallboxen wurden beim ADAC-Test betrachtet?

Auf der Grundlage dieser Kriterien hat der ADAC diese 12 Wallboxen zum Test herangezogen:

Um es gleich vorwegzunehmen: 10 der 12 Probanden haben den Test bestanden. Nur die Alfen Eve Single und die PC Electric GLB erhielten die Bewertung „mangelhaft". Hierbei mangelte es hauptsächlich an der Sicherheit der Boxen. Bei beiden Geräten löst der integrierte DC-Fehlerstromschutz unter verschiedenen Testbedingungen nicht oder zu spät aus.

Wir sollten noch erwähnen, dass alle getesteten Wallboxen eine maximale Ladeleistung von 11 Kilowatt (kW) aufweisen. Der Test wurde mit folgenden Fahrzeugen durchgeführt: Opel Ampera-e, Renault Zoe, Tesla Model Y, VW e-up sowie ein VW ID.3. Mit diesen E-Autos hat der ADAC im Test mehr als 400 Ladevorgänge durchgeführt.

 

Wie fallen die Ergebnisse des ADAC Wallbox Tests aus?

Die Top-Plätze teilen sich 4 Wallboxen, da 3 der Geräte gleichauf auf dem 3. Platz der Testsieger gelandet sind:

Platz 1: go-eCharger HOMEfix

Mit einem Preis von nur 650 Euro ist die HOMEfix* die günstigste Wallbox im Test. Sie war ursprünglich für den mobilen Einsatz gedacht und verfügt daher nicht über ein fest angeschlossenes Kabel. Dafür ist das eingesteckte Ladekabel verriegelbar und kann somit nicht entwendet werden.

Die Ladevorgänge laufen sicher und zuverlässig ab. Die Ladeleistung stellst du unkompliziert über einen Knopf auf der Vorderseite ein. Alle anderen Anzeigen und Steuerungen laufen über die sehr gute Smartphone-App. Nach einem Stromausfall startet der Ladevorgang automatisch erneut. Die Autorisierung der Nutzer ist per RFID-Karte und App möglich.

Platz 2: Wallbox Chargers Commander 2

Diese Wallbox-Funktionen ähneln der zuverlässigen HOMEfix. Allerdings ist ihr Preis fast doppelt so hoch. Dafür hat sie als einziges Gerät im Test einen gut ables- sowie bedienbaren Touchscreen. Das Display schaltet sich bei Nichtbenutzung ab und reduziert damit den Standby-Stromverbrauch.

Die ebenfalls sehr gute Smartphone-App ist mit der der HOMEfix vergleichbar, informiert jedoch zusätzlich über den Monatsverbrauch, einschließlich der Kosten. Dazu musst du allerdings den Strompreis hinterlegen.

Auch in Sachen Sicherheit kann die Box punkten: denn das Ladekabel ist fest angeschlossen. Der Stecker kann bei Nichtbenutzung sicher in einer Halterung untergebracht werden. Autorisieren kannst du dich per App, PIN-Code oder RFID-Karte.

Platz 3: ABB Terra AC und Easee Home 10103

Auch die ABB Terra AC Wallbox* glänzt mit sicheren Funktionen, guter Ausstattung und einer intuitiv bedienbaren App. Das Ladekabel ist fest angeschlossen und der Stecker kann ebenfalls in einer Halterung verwahrt werden. Deine Autorisierung ist per App und RFID-Karte möglich.

Ein Manko besteht darin, dass die App ausschließlich per Bluetooth mit der Box kommuniziert. Eine Fernabfrage und -steuerung ist damit nicht möglich, obwohl die Wallbox eine WLAN-Schnittstelle hat.

Ein weiterer Testsieger ist die Easee Home 10103, welche du zu einem günstigen Preis von 850 Euro bekommst. Sie punktet mit einer sicheren Ladefunktion und einer unkomplizierten Handhabung. Die Smartphone-App ist ebenfalls gut benutzbar und verfügt über einige zusätzliche Funktionen wie zeitgesteuertes Laden. Die Wallbox kommt ebenfalls ohne festes Ladekabel aus, hat aber eine Verriegelung für ein eingestecktes Kabel. Das Ladekabel bleibt auch dann verriegelt, wenn kein Ladestrom mehr fließt. Nach einem Stromausfall startet, wie bei der HOMEfix, der Ladevorgang automatisch erneut.

 

Unsere neue Kooperation mit The Mobility House

The Mobility House ist ein Spezialist für Lösungen rund um das Laden von Elektroautos. Das Angebot erstreckt sich über eine breite Sparte für sowohl Großkunden und Flottenbetreiber als auch Privatanwender. Das Unternehmen hilft dir sogar beim Verkauf deiner THG-Quote, die dir durch den Besitz eines Elektroautos zusteht.

Durch die Kooperation sind wir näher dran an den praktischen Fragen, die dich als E-Auto-Fahrer betreffen. Dabei profitieren wir von den Praxiserfahrungen unseres Kooperationspartners und informieren dich besser und schneller über aktuelle Entwicklungen von Technik bis hin zu staatlichen Förderungen für Wallboxen. Außerdem sind wir jetzt in der Lage, dir ganz gezielt Produkte zu empfehlen, die sich in der Praxis bewährt haben und die unser Kooperationspartner vertreibt.

 

Welche der Testsieger gibt es bei The Mobility House?

Aktuell hat The Mobility House folgende Sieger des ADAC-Tests zu günstigen Preisen im Angebot:

Auch andere Boxen aus diesem Test können bei unserem Kooperationspartner bezogen werden. Darüber hinaus hat das Unternehmen ein umfangreiches Zubehör für Ladestationen im Sortiment*.

 

Darum lohnen sich Elektroautos: Alle Vorteile auf einen Blick

Der größte Vorteil eines Elektroautos ist das emissionsfreie Fahren. Finanzielle Vorteile hast du als Besitzer durch die Zuschüsse von Staat und Hersteller zum Kaufpreis. Der aktuell hohe Treibstoffpreis sorgt nun auch für günstigere Fahrtkosten im Vergleich zu Verbrennerfahrzeugen. Außerdem kannst du mit uns 255 Euro mit dem Verkauf deiner THG-Quote einstreichen.

Eine Wallbox zu Hause ist für dich als E-Auto-Fahrer ebenfalls von Vorteil. Denn so kannst du stets mit voller Batterie von zu Hause starten und bist nicht unbedingt von der noch nicht ausreichenden öffentlichen Ladeinfrastruktur abhängig. Leider wird der bis vor kurzem abrufbare staatliche Zuschuss von 900 Euro für den Kauf einer Box nicht mehr gewährt, weil der Fördertopf erschöpft ist. Einige Stromversorger und regionale Verwaltungen helfen jedoch noch bei der Investition in eine Wallbox.

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