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Standfuß für die Wallbox: Alle Infos

Über diesen Artikel

Lesezeit

3 Minuten

Veröffentlichung

22.04.2021

Letztes Update

17.01.2022

Standfuß für die Wallbox: Alternative zur Wandmontage

Eine Wallbox mit Standfuß ist flexibel in der Aufstellung und kann auch optisch ein Highlight sein. Welche Möglichkeiten sie noch bietet, erfährst du hier.

Inhalt des Blogartikels

Wann ist ein Standfuß für die Wallbox sinnvoll?

Der Klassiker für Fahrer eines Elektroautos ist die wandhängende Wallbox in der Garage. Diese Art der Ladestation für dein Elektrofahrzeug ist praktisch und hat sich bewährt. Wenn du eine Alternative suchst oder eine Wandmontage nicht möglich ist, kannst du deine Wallbox auch an einem Standfuß befestigen. Alternativ wird hierfür auch der Begriff Standsäule genutzt.

Eine Wallbox mit Standfuß hat den Vorteil, dass du deine Wallbox im Außenbereich – beispielsweise im Garten, in der Einfahrt oder unter dem Carport – aufstellen kannst. Du bist bei der Standortwahl wesentlich flexibler als bei einer Wandmontage. So hast du zum Beispiel die Möglichkeit, dein Elektroauto näher an der Photovoltaikanlage zu positionieren.

Eine Standsäule für die Wallbox ist nicht nur für Haushalte interessant. An Straßen und auf Parkplätzen bietet eine derartige Ladesäule beispielsweise Angestellten die Möglichkeit, ihren Stromer während der Arbeitszeit aufzuladen. An einem Standfuß können dann mehrere Wallboxen montiert und somit auch mehrere Elektrofahrzeuge zeitgleich mit neuer Energie versorgt werden. Auch für Kundenparkplätze, auf dem Betriebsgelände für Service- oder Leasingfahrzeuge und in Tiefgaragen ist diese Art der Befestigung von Wallboxen eine praktikable Lösung.

 

Wo bekomme ich einen Standfuß für meine Wallbox?

In der Regel haben die Hersteller von Wallboxen passende Standfüße im Programm. Das ist sinnvoll, da die Ladestationen hinsichtlich der Form, Größe und dem Gewicht teilweise stark variieren. Meist wird ein Einzel- oder Doppelstandfuß mit 2 Ladepunkten für 2 Elektrofahrzeuge angeboten. Es gibt aber auch Firmen, die Standfüße für bis zu 4 Wallboxen produzieren.

 

Wie viel kostet ein Standfuß?

Die Optik eines Wallbox-Standfußes reicht von rein funktional bis hin zum Designerobjekt. Das spiegelt sich auch in den Kosten wider. Während du einfache Ausführungen bereits ab etwa 200 Euro erhältst, zahlst du für einen Design-Standfuß um die 600 Euro und mehr. Allen gemeinsam ist, dass sie einen Betonsockel für den sicheren Stand benötigen.

 

Woraus besteht der Standfuß für die Wallbox?

Der Aufbau des Wallbox-Standfußes ist herstellerabhängig. In der Regel besteht der Standfuß aus Edelstahl, pulverbeschichtetem Stahl oder Aluminium. Es gibt auch Modelle, die komplett aus Beton gefertigt sind. Das erforderliche Material, um die Wallbox mit dem Standfuß zu verschrauben, wird mitgeliefert.

Für die Montage: Betonsockel sorgt für Stabilität

Einige Hersteller bieten fertige Betonsockel für die Standfüße der Ladesäulen an. Selbstverständlich kannst du dir den Betonsockel bzw. das Betonfundament auch von einer Firma vor Ort anfertigen lassen oder selbst bauen. In beiden Fällen benötigst du spezielle Adapterplatten und Zubehör. Diese kannst du beim Hersteller kaufen.

Der Boden muss eine entsprechende Tragfähigkeit besitzen und setzungs- sowie frostfrei sein. Außerdem musst du wirksame Erdungs- und Blitzschutzmaßnahmen vom Fachmann durchführen lassen und diese mit der Wallbox verbinden. Dazu solltest du dich über gesetzliche Vorschriften und Normen informieren.

Hinweis: Alle elektrischen Anschlussarbeiten solltest du einem qualifizierten Elektrofachmann überlassen. Ein sicherer Betrieb der Wallbox ist sonst nicht gewährleistet. Vor allem Arbeiten am Sicherungskasten des Hauses können gefährlich sein.

Für die Montage: Passende Kabel richtig verlegen

Sobald du weißt, wo der Standfuß für die Wallbox stehen soll, musst du den Kabelweg dorthin freilegen. Meist werden Kabelrohre oder Kabelkanäle verwendet, um das Anschlusskabel von der Unterverteilung bzw. dem Zählerschrank zur Wallbox zu verlegen.

Wichtig ist auch die Bestimmung der richtigen Kabellänge. Hier solltest du großzügig sein und Reserven einplanen. Plane, abzüglich der Kabelstrecke, an beiden Enden zusätzlich jeweils ungefähr 1 bis 1,5 Meter Kabel für den Elektriker ein, sodass dieser den Anschluss vornehmen kann. Auch der passende Kabeltyp ist für die Installation der Wallbox wichtig. Hier solltest du dich vom Fachmann beraten lassen.

Wenn du das Installationsmaterial sowie das Anschlusskabel kaufst und die Kabel verlegst, kannst du Kosten sparen. Doch auch hier gilt: Aus Sicherheitsgründen ist davon abzuraten, die Komponenten der Wallbox selbst zu bauen.

 

Alternativen, um dein Elektrofahrzeug aufzuladen

Es muss nicht immer ein Standfuß sein, um eine Wallbox outdoor zu montieren. Eine Dockingstation oder Edelstahlstele erfüllen die gleichen Dienste. Die Begriffe Standfuß und Stele werden aber mitunter auch synonym verwendet.

Dockingstation für die Wallbox

Eine Dockingstation kannst du an der Wand in der Garage, aber genauso gut an einem Standfuß oder an einer Stele anbringen. Allerdings muss die Dockingstation zur Wallbox passen. Ist die Dockingstation montiert, ist es sehr einfach, die Wallbox beispielsweise mit dem Standfuß zu verbinden. Dazu schiebst oder drückst du die Wallbox lediglich in die Dockingstation.

Stelen für die Wallbox

Edelstahlstelen sind als Halterung im Freien ebenfalls eine gute Lösung. Stelen sind flache und meist hohe Informations- und Werbetafeln, die du oft an Bushaltestellen, Bahnhöfen oder vor Gebäuden siehst.

 

Flexibilität dank freistehender Montage und mehreren Ladepunkten

Mit einem Standfuß bist du frei in der Wahl des Standortes deiner Wallbox. Eine Wandmontage ist nicht nötig. So hast du die Möglichkeit, die Ladesäule an einem beliebigen Punkt im Außenbereich zu installieren und dein Elektrofahrzeug an der passenden Stelle zu parken. Zudem kannst du an einer Standsäule für mehrere Ladepunkte 2 oder mehr Elektrofahrzeuge gleichzeitig aufladen, beispielsweise den Elektro-SUV und den kleinen Stromer als Zweitwagen für den Einkauf in der Stadt.

Egal, für welche Lösung du dich entscheidest, wichtig ist, dass sowohl die Wallbox als auch der Standfuß oder die Stele wetterbeständig sind. Auskunft darüber gibt dir die jeweilige Produktbeschreibung. Natürlich kannst du dich auch beim Händler informieren.

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