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Mobile Wallbox: Das sind die Vorteile

Über diesen Artikel

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlichung

25.02.2022

Letztes Update

04.03.2022

Auch wenn es inzwischen mit großen Schritten vorangeht – noch immer weist die Ladeinfrastruktur für Elektroautos in Deutschland so einige Lücken auf. Insbesondere unterwegs oder im Urlaub kann es also schwierig werden, spontan den Akku zu laden. Dank einer mobilen Wallbox lässt sich dieses Problem ganz einfach lösen.

Inhalt des Blogartikel

 

Was ist eine Wallbox?

Viele Besitzer von Elektroautos haben zu Hause in der Garage bereits eine Wallbox, also eine eigene Ladestation, montiert. Die mobile Wallbox ist gewissermaßen eine Ladestation für unterwegs: Alles, was du brauchst, ist der passende Stecker und die Wallbox. Wie der Name schon sagt, sind mobile Ladeboxen transportabel und leicht im Kofferraum des Fahrzeuges zu verstauen. Sie ermöglichen es, das Elektroauto an Stromquellen, wie beispielsweise einer Schuko-Steckdose oder an einem CEE-Anschluss, aufzuladen. Der Unterschied zum Mode 2 Notfall-Ladekabel liegt unter anderem darin, dass mit der mobilen Ladestation auch ein Laden mit bis zu 22 kW möglich ist. Das Gerät bietet einen sicheren Schutz vor Überhitzung der Steckdose oder des Notfall-Ladekabels, solange die eingestellte Ladeleistung der mobilen Ladebox die des Anschlusses der CEE-Dose nicht überschreitet.

 

Die 3 Vorteile der mobilen Wallbox

Insbesondere für Vielfahrer, die oft beruflich oder privat unterwegs sind, ist eine mobile Wallbox eine gute Lösung, um unabhängig von öffentlichen Ladestationen das E-Auto aufladen zu können. Unter Umständen kann diese sogar als Lademöglichkeit zu Hause dienen: Nicht immer ist die fest installierte Wallbox das erste Mittel der Wahl. Die Installation kann schwierig oder mit hohen Kosten verbunden sein. Möglicherweise stehen der Wallbox auch Eigentumsrechte im Wege, wenn beispielsweise der Vermieter des Hauses die Installation verweigert. Gerade für solche Fälle ist eine mobile Ladestation eine smarte Alternative mit einigen Vorteilen:

1. Mobilität:

Mit der mobilen Wallbox ist die Ladesäule für das E-Auto quasi immer dabei. Gerade für Vielfahrer bedeutet das einen unschätzbaren Vorteil, da sich das E-Fahrzeug auch unterwegs unter den gegebenen Umständen mit der bestmöglichen Geschwindigkeit laden lässt.

2. Flexibilität:

Eine Vielzahl unterschiedlicher Adapter ermöglicht es, die mobile Wallbox an nahezu jeder Steckdose zum Laden des Akkus anzuschließen. Das kann eine gewöhnliche 230 V Haushaltssteckdose ebenso sein wie eine CEE-400 V Steckdose für Starkstrom.

3. Kosten:

Im Vergleich zur fest installierten Wallbox ist die mobile Wallbox wesentlich preiswerter. Das Basismodell ist bereits für etwa 600 Euro zu haben. Besonders komfortable Ausführungen mit umfangreichem Zubehör, wie Adapter, Transporttasche und Verlängerungskabel, schlagen mit etwa 1.600 Euro zu Buche. Zudem entfallen die Installationskosten für eine fest an der Wand installierte Wallbox. Mit einer entsprechenden Halterung ist jedoch auch die mobile Wallbox wie eine Wallbox in der Garage oder im Carport nutzbar.

 

Darauf solltest du beim Kauf der mobilen Wallbox achten

Wie bei der Wallbox auch musst du beim Kauf einer mobilen Ladestation einiges bedenken. Beziehe folgende Punkte in deine Überlegungen mit ein:

  • Die mobile Ladestation sollte unbedingt mit dem CE-Siegel versehen sein, damit höchste Qualität und Sicherheitsstandards beim Laden gewährleistet sind.
  • Um eine Überlastung der Steckdose oder des Ladekabels zu vermeiden, solltest du beim Kauf der mobilen Wallbox gleich mehrere codierte Adapter mit erwerben. Sie erkennen automatisch den aktuell genutzten Stecker und bieten ein Höchstmaß an Sicherheit.
  • Auf der sicheren Seite stehst du immer mit einer mobilen Wallbox, die über eine Leistung von 11 kW verfügt. Bei diesen Ladestationen ist auch keine Genehmigung des Netzbetreibers nötig. Ladegeräte mit Bemessungsleistungen über 3,6 kW musst du jedoch auf alle Fälle beim Netzbetreiber anmelden.
  • Ist die Summen-Bemessungsleistung der Ladestation für unterwegs größer als 12 kW, musst du zusätzlich eine Genehmigung des Netzbetreibers einholen.

Tipp: Einige Autohersteller entwickeln derzeit eine mobile Wallbox, die im Voraus aufgeladen und dann unterwegs wie eine Powerbank zum Laden des Elektroautos genutzt werden kann.

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