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Wie kannst du dich auf einen Blackout vorbereiten?

Über diesen Artikel

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlichung

04.01.2023

Letztes Update

04.01.2023

Wirtschaft und Verbraucher sind auf die Versorgung mit Strom angewiesen. Dies wird vielen Menschen erst bewusst, wenn der Strom für eine halbe Stunde ausfällt. Längere Stromausfälle sind selten. Was aber, wenn der Strom nicht nur für Stunden, sondern sogar für Tage oder Wochen ausfällt? Es gibt kein Licht, kein Internet, die Heizung läuft nicht mehr, die Türen im Supermarkt bleiben geschlossen, ein normales Leben ist nicht mehr möglich. Dieses Szenario liegt im Bereich des Möglichen, denn ein einfacher Cyberangriff auf die kritische Infrastruktur genügt und der Strom fällt aus.

Inhalt des Blogartikels

Für eine warme Mahlzeit sorgen

Wenn du einen Blackout gut überstehen will, fängst du am besten rechtzeitig mit der Vorsorge an. Campingfreunde haben einen Vorteil, denn sie haben einen Campingkocher und meist auch die benötigten Kartuschen griffbereit. Diese sind zwar nicht für den Einsatz im Innenbereich vorgesehen, doch ein Blackout ist ein Notfall. Einen Campingkocher kannst du für wenige Euro im Baumarkt oder im Internet kaufen und die passenden Kartuschen bekommst du ebenfalls dort. Notwendig ist dann nur noch ein Feuerzeug oder ein Anzünder. Für Raucher ist das kein Problem, Nichtraucher haben häufig kein Feuerzeug zu Hause und sollten rechtzeitig eines besorgen. Übrigens solltest du auch immer Konserven zu Hause haben, falls du es mal nicht schaffst, Einkaufen zu gehen.

 

Von der Stromversorgung unabhängig sein

Viele nützliche Geräte funktionieren mit Strom. Irgendwann wird das Handy seinen Geist aufgeben, kein Radio funktioniert und Spielfilme auf dem Computer (über die Festplatte) sind plötzlich auch in weite Ferne gerückt. Bei einer nationalen Notlage sind Informationen überlebenswichtig. Da du diese nicht mehr über das Internet erhalten kannst, ist ein Kurbelradio nützlich. Dieses kannst du mit einer Kurbel, mit Batterien oder mit Solarenergie versorgen. Die Leistung ist gering, aber für kleinere Geräte ausreichend. Deutlich leistungsfähiger, aber auch teurer ist eine Powerstation. Je nach Modell sind diese in unterschiedlicher Ausstattung erhältlich. Den Strom bekommt eine Powerstation über Solargeneratoren, du musst also nicht die Pedale treten oder eine Kurbel betätigen. Darüber lassen sich sogar ein Fernseher und andere größere Geräte mit Strom versorgen.

 

Für ausreichend Wärme sorgen

Fällt der Strom aus, wird es meist in der Wohnung sehr schnell kalt, selbst wenn die Heizung mit Öl oder Gas funktioniert. Die Förderpumpen arbeiten nur mit elektrischem Strom. Viele Menschen haben Heizlüfter zu Hause, die natürlich bei einem Stromausfall wirkungslos sind. Falls die Powerstation genügend Leistung produziert, kannst du damit einen Heizlüfter betreiben. Falls nicht, musst du die Wärme auf andere Weise erzeugen.

In der Nacht ist das Problem nicht gravierend, denn eine warme Daunendecke in Verbindung mit der Körperwärme erzeugt genügend Wärme. Am Tag können dir zwei Pullover oder eine dicke Jacke helfen.

Hast du einen funktionstüchtigen Holz- oder Pelletofen, solltest du immer einen großen Vorrat an Brennmaterialien zu Hause haben. Wichtig ist, dass der Ofen funktioniert, denn ist dieser defekt, kann er nicht nur Brände verursachen, sondern auch zu Vergiftungen führen.

 

Fazit

Ein Blackout ist längst nicht mehr nur eine Theorie, sondern kann durchaus Realität werden. Das muss aber keine Katastrophe für dich sein, wenn du optimal vorbereitet bist. Neben einem Vorrat an Lebensmitteln gehört dazu auch die notwendige autarke Stromversorgung, am besten mit einer Powerstation. Falls du einen funktionstüchtigen Holzofen besitzt und genügend Heizmaterial zur Hand hast, ist das optimal. Wichtig ist es, dass du bei einem Notfall immer über die aktuelle Lage informiert bist. Aus diesem Grund gehört ein Kurbelradio zum absoluten must have für den Notfall.