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Saugroboter und die Umwelt: Alles zur Nachhaltigkeit

Über diesen Artikel

Lesezeit

2 Minuten

Veröffentlichung

18.01.2021

Letztes Update

04.11.2022

Saugroboter und die Umwelt: Was ist zu beachten?

Saugroboter liegen aktuell stark im Trend. Doch auch bei diesen Geräten fällt der Energieverbrauch umso höher aus, desto höher die Watt-Zahl ist. Durch eine hohe Watt-Zahl erhöht sich auch die Belastung für die Umwelt. Einige Geräte verursachen darüber hinaus laute, störende Geräusche.

Die Lösung liegt in energieeffizienten Geräten. Mit diesen können Verbraucher pro Jahr bei einer normalen Nutzung des Staubsaugers zwischen acht bis 15 Euro an Energiekosten im Vergleich zu üblichen Geräten einsparen, die häufig über mehr als 1.600 Watt verfügen.

Werden Ressourcen-, Energieaufwand und der Kaufpreis mit der eingesparten Energie verglichen, lohnt sich ein vorzeitiger Austausch allerdings oft kaum. Verbraucher sollten vor der Entscheidung zum Kauf eines neuen Gerätes daher in jedem Fall einen umfangreichen Vergleich anstellen und zum Beispiel den Medion Saugroboter testen.

Inhalt des Blog-Artikel

Hohe Watt-Zahl bedeutet nicht zwingend beste Saugleistung

Das ehemalige Energielabel der EU für Staubsauger bot dir als Verbraucher eine wertvolle Orientierung beim Kauf eines neuen Saugroboters. Zwischendurch waren diese Labels von manchen Produkten verschwunden. Nach der Klage eines Staubsauger Herstellers hatte der EuGH das alte Label am 19.01.2019 für ungültig erklärt – die Testbedingungen seien nicht nah genug an der Wirklichkeit. Ab dem 01.03.2021 gelten dann neue Energielabel, die nicht nur aussagekräftiger, sondern auch für Verbraucher übersichtlicher sein sollen. Generell solltest du bei dem Kauf eines Saugroboters darauf achten, dass das Gerät möglichst leise arbeitet, da die Roboter oft lange im Betrieb sind und so in Innenräumen zu unangenehmen Lärmquellen werden können.

Werbung für Staubsauger vermittelt oft den Eindruck, dass der Saugroboter umso besser zu bewerten ist, je höher seine Watt-Zahl ausfällt, das ist allerdings nur die halbe Wahrheit. Die Leistung des Saugroboters hängt ebenfalls in hohem Maße von seinem Luftweg, der Düsenkonstruktion und dem Gerät selbst ab. Die Reinigungsleistung wird daher durch das EU-Label separat ausgewiesen und dabei sogar zwischen Hart- und Teppichboden unterschieden. Die Leistung des Saugroboters wird im Übrigen stets verbessert, wenn dieser so oft wie möglich geleert wird.

Minderwertige Staubsauger geben im Übrigen den eingesaugten Staub oft über ihre Rückseite wieder ab. Deswegen kannst du dem Energielabel auch entnehmen, wie dicht der Staub von dem jeweiligen Gerät eingefangen wird.

 

Die richtige Nutzung des Saugroboters

Unabhängig davon, ob es sich um einen herkömmlichen Staubsauger oder einen modernen Saugroboter handelt – volle Staubbeutel oder Behältnisse solltest du stets regelmäßig auswechseln beziehungsweise leeren. Auch der Mikroabluft- und Motorschutzfilter, der auch als Hygienefilter bezeichnet wird, solltest du so oft wie möglich tauschen.

Während die Beutel ausgetauscht oder der Auffangbehälter geleert wird, sollte der Kontakt mit dem Staub möglichst vermieden werden. In diesem Sammeln sich nämlich Schadstoffe, Bakterien, Milbenkot und Pilzsporen an. So sollten besonders Allergiker vorsichtig vorgehen.

Besonders nachhaltig weil energiesparend ist ein Modell, das über eine individuelle Regulierungsmöglichkeit der Leistungsaufnahme verfügt und an verschiedene Untergründe individuell angepasst werden kann.

 

Die richtige Entsorgung der Staubroboter

Eine getrennte Entsorgung von Elektrogeräten ist wegen der möglichen Umweltauswirkungen, der Folgen für die menschliche Gesundheit und die Wertstoffrückgewinnung unerlässlich. Du hast, um deiner gesetzlichen Pflicht nachzukommen, die Möglichkeit, alte Staubsauger und Staubroboter kostenfrei an kommunalen Sammelstellen für Elektro- und Elektronikgeräte abzugeben, beispielsweise beim Schadstoffmobil oder auf Wertstoffhöfen. Außerdem nehmen Sozialkaufhäuser gebrauchte Staubsauger an, wenn sie noch funktionstüchtig sind.

Händler, deren Verkaufsfläche größer als 400 Quadratmeter ist, sind außerdem verpflichtet, kleinere Altgeräte anzunehmen. Auch Versandhändler bieten häufig kostenfreie Rücksendungsmöglichkeiten für ausrangierte Altgeräte an. Für die Hersteller von elektronischen Geräten besteht die Pflicht, eine spezielle Kennzeichnung ihrer Produkte vorzunehmen. Du erkennst Elektrogeräte, die getrennt entsorgt werden müssen, daher an einer durchgestrichenen Abfalltonne in der Gebrauchsanweisung, auf der Verpackung oder dem Produkt selbst.

Handelt es sich – wie bei den Saugrobotern üblich – um ein Gerät, das mit Akkus oder Batterien betrieben wird, sollten diese, falls die Möglichkeit besteht, im Vorfeld entnommen werden. Entsorgt werden diese dann in Sammelboxen für Batterien. Um das Abfallaufkommen generell zu verringern, sollten Geräte, die noch funktionstüchtig sind, über Gebrauchtwarenbörsen weitergeben werden.