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Smarte Haushaltsgeräte in der Schweiz

Über diesen Artikel

Lesezeit

5 Minuten

Veröffentlichung

22.March 2021

Letztes Update

09.12.2021

Securando - Smart Home Onlineshop

 

Smarte Haushaltsgeräte für dein Zuhause

Sie sind die kleinen Helfer im Alltag, die im Haus oder der Wohnung fleißig an die Arbeit gehen, ohne dass du selbst anwesend sein musst – smarte Haushaltsgeräte.

Inhalt des Blogartikels

Was genau sind smarte Haushaltgeräte?

Immer mehr Menschen möchten gesundheitsbewusst leben und streben eine ausgewogene Work-Life-Balance an. Sie setzen beispielsweise auf frisch zubereitetes Essen statt auf Fast Food und auf mehr Komfort im Alltag. Doch die tägliche Planung und Zubereitung der Gerichte kostet Zeit. Wenn dann noch ein Vollzeit-Beruf, Kinder, der Einkauf und die Hausarbeit hinzukommen, ist jede Hilfe willkommen.

Diese erhältst du von smarten Haushaltsgeräten. Dabei handelt es sich um intelligente, vernetzungsfähige Geräte in der Haustechnik, die du auch von unterwegs aus über eine App oder einen Sprachassistenten auf deinem Smartphone steuern kannst. Sie waschen in deiner Abwesenheit schon einmal die Wäsche, spülen das Geschirr, heizen den Backofen vor und sorgen dafür, dass du dich bei deiner Ankunft auf einen frisch gebrühten Kaffee freuen kannst. So bringst du alles unter einen Hut und hast mehr Zeit für dich und deine Familie.

Haushaltsgeräte im Smart Home bieten dir viele Funktionen, die dir den Alltag erleichtern, diese lassen sich einteilen in:

  • die Steuerung,
  • Überwachung,
  • Regelung und Optimierung sowie
  • Geräte für weitere haushaltsbezogene Abläufe.

Das bedeutet konkret, dass du folgende Komponenten und Haushaltsgeräte im Smart Home intelligent regeln kannst:

Wie funktionieren Haushaltsgeräte im Smart Home?

Haushaltsgeräte im Smart Home verfügen über viele zusätzliche Funktionen. Von Smart Home ist überall dort die Rede, wo Abläufe und Geräte im Haushalt automatisiert und miteinander vernetzt sind sowie ferngesteuert funktionieren. Das dient folgenden Zwecken:

•höhere Sicherheit für die Bewohner

•besserer Wohn- und Lebensstandard

•effiziente Nutzung von Ressourcen und Energien

So erinnert dich eine smarte Waschmaschine beispielsweise daran, das Waschpulver wieder aufzufüllen, wenn es zur Neige geht. Dafür leitet dich das System unter Umständen sogar über die App oder E-Mail zum passenden Shop, wo du das Waschmittel bestellen kannst. Die smarte Waschmaschine gibt dir auch Bescheid, wenn die Wäsche fertig ist.

Ein smarter Kühlschrank unterhält dich während dem Kochen und Backen in der Küche auf Wunsch mit Musik oder Filmen. Ein Kühlschrank im Smart Home kann auch die Lebensmittel scannen und dir mitteilen, welches Produkt wann abläuft. Zusätzlich hast du beispielsweise die Möglichkeit, die Nährwerte über eine zugehörige App abzurufen. So kannst du die Geräte über eine App individualisieren und die Einstellungen für die Zukunft speichern. Smarte Haushaltsgeräte sind demnach miteinander vernetzt, speichern Daten und sind dazu in der Lage, eine eigene Logik zu entwickeln.

 

Das brauchst du, um smarte Haushaltsgeräte nutzen zu können

Um smarte Haushaltsgeräte nutzen zu können, benötigst du unter Umständen zusätzliche Elemente wie zum Beispiel:

Aktoren für den Antrieb

Aktoren sind Antriebselemente, die Strom oder elektrische Signale und Impulse als mechanische Bewegungen umsetzen. Du findest sie beispielsweise in smarten Rollläden, die nach Befehl hoch- oder herunterfahren. Zudem benötigst du sie zum Beispiel für Lampen, Heizkörperregler, Lüftungsanlagen, Lautsprecher und Stereoanlagen, die du in intelligente Steuerungen einbeziehst.

Eingabegeräte für die Steuerung

Ein wichtiges Merkmal von smarten Haushaltsgeräten ist eine Schnittstelle zum Programmieren. Über diese Schnittstelle kannst du unter anderem über das Internet auf das jeweilige System oder dessen einzelne Komponenten zugreifen, um diese zu steuern. Um die Komponenten im Smart Home zu steuern, benötigst du natürlich die entsprechenden Eingabegeräte. Das können beispielsweise Smartphones, Tablets, Touchdisplays oder Raumtemperaturregler sein. Ebenfalls möglich ist die Hausautomation per Sprachsteuerung.

 

Sensoren zur Überprüfung

Sensoren dienen dazu, die Raumtemperatur zu messen. Darüber hinaus erkennen sie, ob Fenster und Türen geschlossen oder geöffnet sind. Durch die Türkontakte und andere Sensoren kann das System prüfen, ob die gewünschten Einstellungen eingehalten werden und eventuell notwendige Maßnahmen direkt in die Wege leiten.

Gateway als zentrale Steuereinheit

Ein Gateway ist eine zentrale Steuereinheit. Hier gehen die Befehle an die Haushaltsgeräte ein. Außerdem ermöglicht sie eine Kommunikation der vernetzten Geräte untereinander. Das Gateway kannst du über die Eingabegeräte ansteuern. Je nach System ist auch eine direkte Steuerung der einzelnen Geräte möglich. Internetverbindungen werden ebenfalls über das Gateway hergestellt.

Vernetzung der Komponenten

Darüber hinaus musst du die Vernetzung sicherstellen, die eine Kommunikation von Gateway und den einzelnen Haushaltsgeräten ermöglicht. Die Verbindung kann über Funk, Kabel oder das Stromnetz erfolgen. Für kabelgebundene Systeme musst du Leitungen verlegen. Funkgesteuerte Systeme sind einfacher zu realisieren – hier sind keine Eingriffe in die vorhandene Bausubstanz notwendig.

Ein wichtiges Merkmal von smarten Haushaltsgeräten ist eine Schnittstelle zum Programmieren. Über diese Schnittstelle kannst du unter anderem über das Internet auf das jeweilige System oder dessen einzelne Komponenten zugreifen, um diese zu steuern. Das geht, wie bereits beschrieben, beispielsweise über das Smartphone und entsprechende Apps.

 

Das Smart Home selbst installieren oder installieren lassen?

Es gibt einfache Systeme, die du mit etwas handwerklichem Geschick selbst installieren kannst. Handelt es sich um komplexe Funk-Lösungen oder kabelgebundene Systeme, solltest du die Planung und Installation des Smart Homes besser Fachleuten überlassen. Wenn eine Programmierung nötig ist, kannst du einen Experten für die Gebäudesystemintegration hinzuziehen. Der Markt bietet auch viele fertig programmierte Systeme an, an denen trotzdem noch Veränderungen möglich sind.

 

Vor- und Nachteile des Smart Homes

Je nach gewähltem System und Produkt profitierst du beispielsweise von mehr Sicherheit und Komfort in deinem Haus oder deiner Wohnung. Zudem kannst du viel Energie sparen. Senkst du beispielsweise die Raumtemperatur bei deiner Abwesenheit und lässt die Heizung erst kurz vor deren Heimkehr wieder hochfahren, sparst du hierbei Heizkosten. Mehr Sicherheit und Komfort kannst du beispielsweise herstellen, indem du dein Haus mit einem Einbruchsschutz, Bewegungsmeldern und energiesparenden Lampen ausstattest, die Gehwege im Außenbereich beleuchten. Du kannst dein Smart Home auch im Garten einrichten.

Nachteilig ist die oft mangelnde Datensicherheit. Alle internetfähigen Geräte, also auch die Haushaltsgeräte im Smart Home, sind potenzielle Ziele von Hackern und Cyber-Kriminellen. Bei den smarten Geräten lassen sich hier vor allem 4 Gefahrenquellen ausmachen:

  1. Durch die Geräte-Übernahme in das Smart-Home können auch andere Geräte im System gehackt werden und Unbefugten den Zugriff auf den heimischen PC oder Kameras im Smart Home ermöglichen.
  2. Eventuell können sich Unbefugte Zugriff auf Benutzerkonten verschaffen, weshalb ein sicheres Passwort besonders wichtig ist.
  3. Eine andere Gefahrenquelle liegt auf dem Übertragungsweg der Daten der App in die Cloud oder auf den entsprechenden Server. Hier solltest du eine moderne Verschlüsselungstechnik nutzen.
  4. Ein weiteres Risiko besteht bei der Speicherung der Nutzerdaten auf den Anbieterservern oder der Cloud. So können sensible Daten ohne Verschlüsselung und ausreichenden Passwortschutz auch Dritten zugänglich sein.

Kann ich Haushaltsgeräte im Smart Home nachrüsten?

Das Smart Home kannst du bei Neubauten in der Regel ohne Probleme installieren. Eine Nachrüstung des Smart Homes ist ebenfalls möglich. Um flexibel zu bleiben, solltest Du am besten ein offenes System wählen.

Offene Systeme nutzen einen von diversen Herstellern unterstützten Standard für Smart-Home-Lösungen. Dazu zählen beispielsweise WLAN, Bluetooth, Z-Wave und Enocean, wobei es sich jeweils um Funksysteme handelt. Mit ihrer Hilfe kannst du die Produkte von unterschiedlichen Anbietern miteinander kombinieren. Geschlossene Systeme sind nicht kompatibel mit Geräten anderer Hersteller.

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