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Smart-Home-Gartenbeleuchtung: So geht's!

Über diesen Artikel

Lesezeit

3 Minuten

Veröffentlichung

27.September 2021

Letztes Update

10.12.2021

Securando - Smart Home Onlineshop

 

Stimmungsvolle Smart-Home-Gartenbeleuchtung: Deine Möglichkeiten

Eine smarte Beleuchtung in Innenräumen ist bereits in vielen Haushalten normal. Doch wie wäre es mit einer Smart-Home-Gartenbeleuchtung? Wir erklären dir, worauf es ankommt.

Inhalt des Blogartikels

Deshalb lohnt sich eine Smart-Home-Gartenbeleuchtung

Im Innenbereich schätzen viele bereits heute die Vorzüge, die Lichter smart zu steuern. Im Außenbereich und insbesondere im Garten setzen viele Hausbesitzer jedoch immer noch auf einfache Bewegungsmelder oder Zeitschaltuhren. Allerdings birgt die Gartenbeleuchtung mit smarten Bewegungsmeldern und via App gesteuerter Programmierung viele zusätzliche Funktionen und Vorteile, die nicht nur dem Komfort, sondern auch der Unfallverhütung und der allgemeinen Sicherheit dienen. Vor allem kannst du mit modernen LED-Lampen ein individuelles Ambiente im Garten schaffen, das gemütliche Sommerabende stimmungsvoll akzentuiert.

 

Welche Möglichkeiten hast du für intelligente Leuchten im Garten?

Ob dezente Streifenleuchten, bunte Spots, Lichterketten oder Flutlichter – mit einer gut durchdachten und geplanten smarten Außenbeleuchtung sorgst du für eine stimmige Atmosphäre bis hin zur Erhöhung der Sicherheit auf deinem Grundstück.

Gängige Lösungen für Smart-Home-Gartenbeleuchtung:

  • Pollerleuchten (zum Beispiel für Wege)
  • Wandleuchten
  • Erdspieße
  • Bodenaufbauleuchten und Bodeneinbauleuchten
  • Flutlichter
  • Sockelleuchten
  • Lichtschläuche und Streifenleuchten

Heutzutage setzen nahezu alle Hersteller auf stromsparende und langlebige LED-Leuchtmittel. Diese bieten dir zudem die Möglichkeit, Helligkeit und Farbe frei anzusteuern.

Und viele Anbieter ergänzen die obligatorische Steuerung per App um die Einbindung von Sprachassistenten. Verwendest du bereits in deinen Räumen Smart-Home-Lichter mit WLAN und App-Anbindung, lässt sich die Gartenbeleuchtung oft ohne großen Aufwand ergänzen. Trotzdem solltest du im Außenbereich einige Besonderheiten beachten.

Die passende IP-Schutzart für deine smarte Gartenbeleuchtung

Die IP-Klassifizierung gibt an, ob und wie gut die Beleuchtung gegen das Eindringen von Fremdkörpern (zum Beispiel Staub oder Insekten) sowie von Wasser geschützt ist. Hierfür gibt es 2 Kennziffern, die sich nach dem Schema IPXX richten. Die erste Ziffer bezieht sich auf den Berührungs- und Fremdkörperschutz, die zweite auf den Feuchtigkeitsschutz.

Je höher die IP-Einstufung, desto besser (und teurer) ist der Schutz. Den maximalen Schutz hast du bei der Klasse IP68. Solche Leuchtmittel sind komplett staubdicht und du kannst sie auch unter Wasser tauchen. Für die Beleuchtung eines Gartenteichs eignet sich diese Schutzklasse also perfekt. Möchtest du aber nur deine Fassade mit einer Wandleuchte anstrahlen oder unter dem Vordach Objekte atmosphärisch ausleuchten, reicht natürlich eine niedrigere Schutzklasse wie IP44. Willst du nicht wettergeschützte Wege oder Gartenbeete mit einer Streifenbeleuchtung oder Sockelleuchten ausstatten, empfiehlt sich hingegen die Klasse IP67, die Schutz gegen Strahlwasser (also auch gegen starken Regen und Sprinkler) bietet.

Stromversorgung und Installation der Beleuchtung

Um die Smart-Home-Gartenbeleuchtung zu steuern, brauchst du neben der obligatorischen Stromversorgung auch ein starkes WLAN- oder Bluetooth-Signal. Die genaue Signalart hängt vom gewählten System ab. Eine Alternative zur Steuerung bereits vorhandener Gartenbeleuchtung sind smarte Steckdosen und Lichtschalter, die sich natürlich auch im Außenbereich verlegen lassen.

Wenn du bereits ein Smart-Home-System für deinen Leuchten innen verwendest, bietet es sich an, dieses auf den Außenbereich zu erweitern. Vorhandene Gateways (zum Beispiel mit ZigBee-Standard) kannst du dann weiter nutzen. Die großen Hersteller wie Osram oder Philips mit seinen smarten Hue Lampen bieten entsprechende Produkte für die smarte Gartenbeleuchtung an, die sich einfach in vorhandene Systeme integrieren lassen. Solche Leuchten kannst du dann nicht nur ein- und ausschalten. Sie unterstützen zudem Dimm-Funktionen und Farbwechsel-Optionen, mit denen du deinen Garten in Szene setzen kannst.

Systeme mit Niederspannung lassen sich sehr flexibel installieren, kombinieren und erweitern, erfordern aber Trafos, die du an eine Steckdose anschließen musst. Die Niedervolt-Kabel lassen sich sehr einfach im Garten platzieren. Achte aber darauf, dass die Kabel nicht dem Rasenmäher in die Quere kommen, falls sie nicht mit Erde bedeckt sind.

Tipp: Wenn du im Garten keine Kabel verlegen willst, können Solarlampen eine Lösung sein. Solche Leuchten bieten jedoch oft keine volle Smart-Home-Funktionalität, weil auch dafür eine permanente Stromversorgung erforderlich ist. Der Akku der Solarlampen reicht außerdem je nach Nutzung und Jahreszeit (Dauer der Sonneneinstrahlung zur Aufladung) häufig nur für einige Stunden Laufzeit.

Ausreichende Signalstärke

Gerade bei der Funksteuerung über WLAN oder Bluetooth muss das Signal natürlich auch bei den Lampen ankommen. Unter freiem Himmel ist das in der Regel kein Problem, Reichweiten von 30 bis 100 Meter sind theoretisch machbar.

Befindet sich dein Gateway oder Hub jedoch im Gebäude hinter einer dicken Wand, kann die Reichweite eingeschränkt sein. Nutzt dein Smart-Home-System den Standard ZigBee 3.0, können Produkte mancher Hersteller ein eigenes Repeater-Netzwerk aufbauen und das Signal so verstärken.

 

Gute Planung als Voraussetzung für die Smart-Home-Gartenbeleuchtung

Auf keinen Fall solltest du bei deinen smarten Lichtern einfach drauflosbasteln und ohne Konzept vorgehen. Plane die direkte und indirekte Beleuchtung sorgfältig. Oftmals sollen Leuchten im Garten nicht nur der stimmungsvollen Akzentuierung dienen, sondern Wege oder Stolperfallen dezent sichtbar machen. Platzierung und Verteilung sind wichtig, um die gewünschten optischen Effekte zu erzielen.

Die technische Seite unterschätzen viele Hausbesitzer ebenfalls. Es liegt auf der Hand, dass du nicht einfach die gleichen Leuchtmittel im Außenbereich verwenden kannst, die für das Wohnzimmer gedacht sind. Schließlich ist deine Smart-Home-Gartenbeleuchtung ganzjährig der Witterung ausgesetzt. Daher solltest du nur Leuchtmittel mit einer entsprechenden IP-Schutzklasse verwenden

Beantworte dir diese Fragen zur Planung:

  • Was möchtest du in deinem Garten beleuchten?
  • Wie weit sind die Lampen vom Haus entfernt (Reichweite, Stromversorgung)?
  • Musst du für die Lichter zusätzliche Stromanschlüsse legen lassen oder sind Verlängerungen möglich?
  • Welcher Smart-Home-Standard ist für deine Gartenbeleuchtung der richtige?
  • Kannst du eventuell vorhandene Smart-Home-Komponenten nutzen?
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