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So kann dein  Smart-Home-Badezimmer aussehen

Über diesen Artikel

Lesezeit

3 Minuten

Veröffentlichung

25.March 2021

Letztes Update

09.12.2021

Securando - Smart Home Onlineshop

 

Smart Home im Badezimmer: Geht das?

Das Smart-Home-Badezimmer ist keine Utopie mehr. Doch ist all das wirklich sinnvoll, was heute bereits realisiert werden kann? Wir schauen uns das Thema für dich näher an.

Inhalt des Blogartikels

Was ist Smart Home?

Smart Home, quasi das schlaue Heim, umfasst die Vernetzung und automatische Steuerung einer Vielzahl von technischen Funktionen in einer Wohnung oder einem Haus von einer zentralen Stelle aus. Der elektronische Controller erfasst zum Beispiel die Temperatur und die Luftqualität in jedem einzelnen Raum und steuert Heizung, Lüftung oder Klimatisierung sowie Jalousien an den Fenstern, um die für jeden Raum vorgegebenen Parameter einzuregeln.

Du als Nutzer kannst sogar von fern via Internet auf den zentralen Controller zugreifen, dir aktuelle Werte anzeigen lassen und zum Beispiel die Heizung höher regeln, weil du heute eher nach Hause kommen wirst. Das sind nur ein paar wenige Beispiele. Weitere Informationen zur Smart-Home-Technologie findest du in entsprechenden Artikeln auf unserem Blog.

 

Vorteile von Smart Home im Badezimmer

Die beiden großen Vorteile von Smart Home für dich als Nutzer sind die Erhöhung des Komforts und die Energieeinsparung durch eine bedarfsgerechte Regelung der Energieverbraucher. Das trifft natürlich auch auf eine intelligente Steuerung technischer Funktionen im Bad zu.


  • Die Heizung lässt sich so programmieren, dass sie automatisch anspringt, kurz bevor der erste Bewohner aufsteht und ins Bad geht. Haben alle Nutzer das Haus verlassen, regelt die Heizung automatisch runter.
  • Das Licht brennt nur, wenn sich jemand im Bad aufhält.
  • Und die Lüftung saugt automatisch Luft aus dem Badezimmer ab, solange sie zu viel Feuchtigkeit, beispielsweise nach einer Dusche, und schlechte Gerüche enthält.

Außerdem kannst du alle diese Funktionen über Smartphone-Apps und über das Internet kontrollieren. Aber das smarte Badezimmer kann noch mehr.

 

So kann Smart Home im Bad aussehen

Je nach den eigenen Ansprüchen und finanziellen Möglichkeiten kann das Bad ein rein funktioneller Raum oder eine mehr oder weniger luxuriöse Wellnessoase sein. Für Letzteres bieten dir Smart-Home-Elemente im Bad heute schon interessante Möglichkeiten.

Beleuchtung

Mit der heute verfügbaren Lichttechnik auf Basis stromsparender LED-Technologie lassen sich stimmungsvolle Beleuchtungsszenarien komponieren. Zum Beispiel könnte in deinem smarten Badezimmer das Licht am Morgen hell und mit Blauanteilen eingestellt sein, um wach zu machen. Zum abendlichen Wohlfühlbad oder auch für eine schnelle Dusche werden jedoch entspannende Rot- und Gelbtöne eingestellt und das Licht insgesamt gedimmt.

Diese Lichtszenarien kannst du personenbezogen speichern und per App abrufen. Eine Sprachsteuerung ist bei der Beleuchtung ebenfalls möglich.

Armaturen

Die Armaturen an Waschbecken, Badewanne und in der Dusche musst du nicht mehr per Hand auf- und zudrehen. Sie reagieren auf Gesten. Gewünschte Temperaturen kannst du personalisiert speichern und per Fingerabdrucksensor abrufen. Intelligente Duschköpfe ermöglichen verschiedene Intensitätsstufen und stoppen automatisch für das Einshampoonieren von Haar und Körper.

Badewanne

Das Wasser lässt du exakt mit der vorgewählten Temperatur in die Badewanne ein und ein Sensor stoppt den Vorgang, wenn eine bestimmte Füllmenge erreicht ist. Bei einem vollvernetzten Heim könntest du in dem Raum, in dem du dich gerade befindest, durch einen intelligenten Lautsprecher die Mitteilung bekommen, dass die Badewanne bereit ist.

Waschbecken und WC

Für Senioren und Menschen mit Behinderungen sind höhenverstellbare Waschbecken und WCs interessant – vor allem dann, wenn mehrere Bewohner unterschiedlicher Altersgruppen das Bad nutzen. Auch hier ist es möglich, dass die Verstellmechanismen den jeweiligen Nutzer erkennen und die Höhe selbständig regeln.

Entertainment

Ganz moderne Spiegel im Badezimmer fungieren auch als Monitor oder Touchscreen. Smart-TVs und Radios sind mit der Unterhaltungselektronik der anderen Räume des Hauses vernetzt. So hast du die Möglichkeit, Fernsehsendungen anzusehen oder Unterhaltungsangebote aus dem Internet zu streamen, während du dich im Bad fertig machst oder ganz entspannt in der Badewanne liegst. Du kannst sie mithilfe vernetzter intelligenter Lautsprecher per Sprache oder per Smartphone-App steuern.

Sicherheit

Wassersensoren im Fußbodenbereich melden ungewöhnliche Ansammlungen an Wasser und verhindern so Überschwemmungen. Sturzsensoren im Boden reagieren auf Stürze und lösen einen Notruf aus. Der Notruf lässt sich bei gesundheitlichen Problemen auch mit Sprachsteuerung auslösen. Luftgütesensoren überwachen die Raumluft im Badezimmer und sorgen bei Bedarf automatisch für Absaugung und Frischluftzufuhr. Intelligente Armaturen warnen bei einer zu hoch eingestellten Wassertemperatur und verhindern Verbrühungen während der Dusche oder eines Vollbads.

 

Was musst du bei deinem Smart-Home-Badezimmer beachten?

Alle beschriebenen Funktionen und Möglichkeiten dienen dazu, dir die Nutzung deines Badezimmers möglichst angenehm zu machen, für mehr Sicherheit zu sorgen und (wo möglich) Energie einzusparen.

Ein Nachteil ist die aufwendige Integration dieser neuen Smart-Home-Technologien und -Lösungen. Eine intelligente Armatur benötigt zum Beispiel nicht nur einen Wasser-, sondern auch einen Stromanschluss. Das bedeutet schon bei kleineren Einzelmaßnahmen einen hohen Bauaufwand. Damit ist auch klar, dass die Realisierung eines Smart-Home-Badezimmers zwar im Altbau möglich, aber nur schwer und aufwendig realisierbar ist. Es würde sich ohnehin nur dann lohnen, wenn im Gebäude bereits ein Smart-Home-System vorhanden wäre.

Sinnvoller und kostengünstiger ist die Einplanung eines intelligenten Bads bei einem Neubau. Aber auch hier gilt, dass die Wohneinheit insgesamt mit Smart-Home-Technik ausgestattet wird. Im Bad allein ergibt es wenig Sinn.

Wenn du Smart-Home-Lösungen inklusive Badezimmer für deinen Neubau vorsiehst, sichere dir unbedingt die Unterstützung eines versierten Fachplaners und einer ausführenden Firma, die Erfahrung auf diesem Gebiet hat. Sie sollten auch in der Lage sein, den Bauablauf mit den anderen Gewerken abzustimmen. Ansonsten besteht die Gefahr, dass das Projekt im Chaos endet und das Smart Home nicht so smart funktioniert, wie es sollte.

Ein Smart-Home-System dient nicht nur dem Komfort, sondern soll auch helfen, Betriebskosten durch effiziente Energienutzung einzusparen. Aber es erhöht zunächst die Baukosten. Diese Mehrkosten hängen davon ab, wie weit deine Wünsche gehen.

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