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So sparst du mit Smart Home Energie

Über diesen Artikel

Lesezeit

3 Minuten

Veröffentlichung

1.October 2021

Letztes Update

10.12.2021

Securando - Smart Home Onlineshop

 

So kannst du im Smart Home Energie sparen

Intelligente Systeme im Eigenheim sind mehr als ein Komfortmerkmal. Du kannst im Smart Home auch viel Energie sparen. Wie das geht, erklären wir dir in diesem Artikel.

Inhalt des Blogartikels

Wie hoch ist das Einsparpotenzial wirklich?

Dass Bauherren mit einem Smart Home Energie sparen können, wenn sie die Heizungssteuerung sowie elektrische Installationen und Geräte mit intelligenter Technik aufrüsten, ist bekannt. Gerade beim Neubau bietet sich eine Aufrüstung an, weil sie im Vergleich zur Nachrüstung in Bestandsbauten in der Regel einfacher und kostengünstiger umzusetzen ist.

Doch egal, ob du ein Smart Home im Neubau planst oder einen Altbau auf den neuesten technischen Stand bringen willst: die Frage nach dem Einsparpotenzial stellt sich immer. Herstellerangaben sind dabei mit Vorsicht zu genießen. Es kommt auf die individuelle Situation deines Haushalts an. Faktoren wie die Wärmedämmung und dein persönliches Nutzungsverhalten wirken sich entscheidend auf den Verbrauch aus. Außerdem beziehen sich die meisten Angaben auf Komplettlösungen. Viele Haushalte setzen aber insbesondere bei der Nachrüstung auf Teillösungen.

Das Fraunhofer Institut für Bauphysik hat in einer Studie genauer beleuchtet, ob ein Smart Home energiesparend ist. Im Ergebnis ist das maximale Potenzial vor allem bei den Heizkosten mit 40 Prozent beeindruckend hoch, wird in der Praxis aber vermutlich eher selten erreicht. Der von den vielen Herstellern angegebene Wert von rund 30 Prozent scheint zumindest im Neubau bei der Heizung durchaus realistisch zu sein.

 

Wie kann die Heizung im Smart Home Energie sparen?

Eine intelligente Steuerung der Heizung ist bei neuen Systemen mittlerweile standardmäßig vorgesehen. Eine programmierbare Heizungsanlage bietet nicht nur ein großes Einsparpotenzial. Du kannst auch Nutzerprofile anlegen, die deinen individuellen Komfortvorstellungen entsprechen. So erhöht insbesondere die individuelle Regelung bei der Nachtabsenkung den Komfort und spart gleichzeitig Energie.

Umgekehrt bietet es sich an, die Heizung während der Abwesenheitszeiten (z. B. Arbeit oder Einkauf) herunterzuregeln oder sogar abzustellen. Ähnliches gilt beim Lüften – wer macht sich schon die Arbeit, die Temperatur aller Heizkörper zu senken, wenn das Fenster für 10 Minuten geöffnet ist? Eine Smart-Home-Steuerung erkennt (oder steuert sogar) die Öffnung der Fenster und kann die Heizleistung entsprechend bedarfsgerecht regeln. Das ist nicht nur für deinen Geldbeutel gut, sondern auch für die Umwelt.

Hinzu kommt das Potenzial einer intelligenten Heizungssteuerung, wenn du zusätzlich eine Solaranlage mit Wärmepumpe und Batteriespeicher verbaut hast. Lässt du diese über eine Smart-Home-Zentrale steuern, kannst du die Stromkosten und Heizkosten erheblich optimieren. Dabei hast du immer die Möglichkeit, manuell in die Technik einzugreifen, wenn du das wünschst. Dies geschieht meist über Apps, die auf dem Smartphone oder Tablet sämtliche Steuermöglichkeiten bieten.

 

Wie kann ich im Smart Home Strom sparen?

Neben der Heizung gilt der Stromverbrauch als einer der wichtigsten Kostenfaktoren im Haushalt. Dank moderner Lösungen für elektrische Geräte und dem Siegeszug der LED-Technik beim Licht kannst du den Verbrauch einzelner Komponenten im Vergleich zu früher deutlich senken. Doch es geht noch besser: Eine Smart-Home-Steuerung steuert und überwacht nicht nur die Komponenten, sondern optimiert auch den Stromverbrauch.

Nicht benötigte Geräte werden über die Steckdose vom Strom getrennt, bis du sie brauchst. Du kannst das Licht punktuell oder nach individuellen Profilen regeln. Das funktioniert sogar mit Endgeräten, die nicht smart sind. Dafür müssen aber smarte Lichtschalter oder Steckdosen eingebaut sein, die über WLAN oder Bluetooth mit der Smart-Home-Zentrale kommunizieren.

Viele Geräte unterstützen dich dabei, mit dem Smart Home Energie zu sparen. Intelligente Lichtschalter und Steckdosen sind im Neubau bei entsprechender Planung sehr einfach zu realisieren. Im Altbau ist es oft günstiger, einfache Zwischenstecker mit Smart-Home-Funktionalität zu nutzen.

Fast alle Systeme lassen sich nicht nur bequem per App, sondern mittlerweile auch über Sprachassistenten steuern. Das kommt nicht nur dem Komfort zugute, sondern verbessert auch die Barrierefreiheit für ältere und/oder behinderte Menschen.

Hinzu kommt die Möglichkeit, das Smart Home von überall aus zu steuern. Sensoren von Smart-Home-Sicherheitssystemen können die An- und Abwesenheit der Bewohner erkennen und die Beleuchtung sowie andere Geräte entsprechend steuern. Möchtest du beispielsweise, dass die Kaffeemaschine anspringt, wenn du dich auf dem Heimweg von der Arbeit befindest? Oder soll das Licht jeweils 30 Minuten vor Sonnenuntergang automatisch angehen? Alles kein Problem.

Besonders effizient sind Komponenten, die sich ins Smart Home integrieren lassen. Dazu zählen zum Beispiel intelligente Waschmaschinen oder intelligente Ladestationen für das Elektroauto oder E-Bike, die besonders günstige Nachttarife automatisch ausnutzen können. Voraussetzung dafür ist, dass du deinen Energieverbrauch genau kennst. Auch hierfür gibt es technische Hilfen, insbesondere intelligente Stromzähler, die ganz neue Steuermöglichkeiten und Tarifoptimierungen ermöglichen.

 

Zusammenfassung: Das brauchst du zum smarten Energiesparen

Von der Heizung über die Steuerung von Licht und Rollläden bis hin zur Gartenbeleuchtung gibt es sehr viele Möglichkeiten, wie du mit dem Smart Home Energie sparen kannst. Welche Komponenten (z. B. Sensoren oder Aktoren) du im Einzelnen benötigst, hängt von Art und Umfang der Planung deines intelligenten Zuhauses ab. Hier ein kurzer Überblick, was die meisten intelligenten Steuerungen benötigen:

  • smarte Steckdosen (fest installiert oder als Zwischenstecker)
  • Smart-Home-Steuerung (z. B. über existierendes WLAN oder Smart-Home-Hub)
  • smarte Lichtschalter (auch Funktaster genannt)
  • intelligente Heizungssteuerung (Zentrale, Aktoren für Ventilöffnung, smarte Thermostate etc.)
  • Sensoren für die Temperaturerkennung, ggf. Kameras, Bewegungsmelder, Lichtsensoren
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