energie-sparen-buero-strom-sparen-header-net4energy-v2

So kannst du in deinem Büro Energie sparen

Über diesen Artikel

Lesezeit

4 Minuten

Veröffentlichung

16.March 2021

Letztes Update

10.12.2021

So kannst du im Büro Energie sparen

Nicht nur im Homeoffice, sondern auch im Büro ist Energiesparen ein Thema. Wir erklären dir, wie du generell im Büro den Verbrauch und somit die Energiekosten drosseln kannst.

Inhalt des Blogartikel

Zu Hause arbeiten erhöht deine Stromrechnung

Die wichtigsten Energieverbraucher in Bürogebäuden sind die Heizung (70 Prozent) sowie die Beleuchtung und Informations- /Kommunikationstechnik (jeweils um die 10 Prozent).

Laut Vergleichsportal Verivox kann ein Haushalt mit 2 Personen im Homeoffice davon ausgehen, dass sich der jährliche Stromverbrauch und somit die Stromkosten um etwa 180 Euro erhöhen. Die exakten Mehrkosten hängen natürlich auch davon ab, welches Equipment du nutzt, wie leistungsstark und wie neu deine Geräte sind. 

Ein Röhrenmonitor ist ein echter Stromfresser und sollte daher eigentlich in keinem Büro mehr im Einsatz sein. Laptops sind wesentlich effizienter. Aber auch bei diesen Geräten gibt es Unterschiede. Im Homeoffice werden die meisten mit einem Laptop arbeiten. Diese sind deshalb besonders verbrauchsarm, weil sie eigentlich für den Akkubetrieb ausgelegt sind. Bei deinem Laptop kannst du von Kosten pro Arbeitstag von 15 Cent ausgehen. Der klassische PC unter deinem Schreibtisch braucht inklusive Monitor etwa 50 Cent pro Arbeitstag.  

Die nachfolgenden Tipps helfen bei beiden „Bürovarianten“, Strom und somit Geld zu sparen. Außerdem entlastest du auf diese Weise Umwelt und Klima. 

Übrigens: Wenn du es ganz genau wissen möchtest, besorge dir ein Strommessgerät. Das steckst du ganz einfach zwischen Steckdose und beispielsweise Laptop und schon kennst du den Stromverbrauch und die aktuellen Stromkosten. Diese Geräte gibt es bereits ab knapp 12 Euro, oft kannst du sie dir beispielsweise auch beim Energieversorger ausleihen.

 

6 Tipps, um Energie im Büro zu sparen

24 Stunden am Tag steht uns Energie zur Verfügung. Im privaten Bereich achtest du vielleicht eher bewusst darauf, Stromfresser zu vermeiden und energiesparende Lösungen zu finden. Du ziehst die Stecker deiner Elektrogeräte, schaltest das Licht beim Verlassen des Hauses aus, besitzt eventuell sogar eine Solaranlage, die die gewonnene Sonnenenergie separat speichert. Gleiches gilt für die Heizung, die du je nach Raum anpasst.

Aber im Büro weicht der Gedanke, Energie zu sparen, anderen Themen. Damit sich das auch dort ändert, findest du im Folgenden einfache Tipps, um im Büro und im Homeoffice bewusster mit Energie umzugehen.

Tipp 1: Steckdosen mit Fußschalter benutzen

Um am Arbeitsplatz effizient Energie sparen zu können, ist es sinnvoll, ungenutzte Geräte in den Ruhezustand/Stand-by-Modus zu versetzen oder besser ganz auszuschalten. Damit du nicht jedes Mal den Stecker ziehen und umständlich unter den Schreibtisch krabbeln musst, eignen sich Steckdosenleisten mit Fußschalter. Hier steckst du die Geräte ein und trennst am Ende des Arbeitstages alle auf einmal bequem mit dem Fuß vom Stromnetz. Eine Steckdosenleiste zum Ein- und Ausschalten geht natürlich auch. 

Tipp 2: Kombigeräte zum Drucken, Scannen und Co. einsetzen

Ein weiterer Tipp, um Energie im Büro zu sparen, ist es, Drucker mit anderen Mitarbeitern zu nutzen. Achte beim Kauf darauf, dass ein Netzwerkanschluss vorhanden ist. Solche Geräte können im Netzwerk mehrere Mitarbeiter gemeinsam nutzen. Mit einem Kombigerät, welches über WLAN im Netzwerk freigegeben werden kann, holst du das Beste aus dieser Maßnahme raus. Die Multifunktionsgeräte sparen Platz und Energie, denn sie sind Drucker, Kopierer, Scanner und Fax in einem. 

Falls du mit einem Laserdrucker arbeitest, schalte diesen nur ein, wenn du ihn wirklich brauchst. Vermeide möglichst auch den Ruhemodus, denn Laserdrucker sind die Stromfresser im Büro, die die meiste elektrische Energie benötigen. Hier kannst du wirklich kräftig Energie sparen. 

Tintenstrahldrucker hingegen solltest du während des Arbeitstages nicht ständig ein- und ausschalten, denn viele Geräte säubern nach jedem Start die Düsen des Druckkopfes und der Farbpatronen, wodurch nicht nur unnötig Strom verbraucht wird, sondern auch viel Farbe. Und die Farbpatronen sind meist das teuerste am Tintenstrahldrucker. 

Aber du solltest dir auch grundsätzlich Gedanken darüber machen, ob du den Drucker tatsächlich immer einschalten musst. Beispielsweise kannst du E-Mails und kleinere Dokumente locker am Bildschirm lesen. Das spart nicht nur Strom, sondern auch Papier. Ebenfalls ist es eine reine Verschwendung, Texte im Farbmodus auszudrucken. Mit diesen einfachen Maßnahmen tust du zusätzlich der Umwelt Gutes.

Tipp 3: Energiesparen beim Licht: LED-Leuchtmittel verwenden

In vielen Büros kommen noch Leuchtstoffröhren und teilweise Glühbirnen zum Einsatz. Tausche alle alten Leuchtmittel gegen sparsamere LED-Leuchtmittel aus. Reicht das Tageslicht zum Arbeiten aus: Licht aus.

Tipp 4: Monitore am Arbeitsplatz optimieren

Und wenn du schon gerade dabei bist, deine Geräte am Arbeitsplatz energiebewusst zu ersetzen, dann schau dir die Monitore auf den Schreibtischen an. Ganz schlecht sind alte Röhrenmonitore. Diese werden heiß und verbrauchen viel mehr Strom als Flachbildschirme. 

Passe zudem stets die Helligkeit des Bildschirms an das Umgebungslicht an. Bereits etwa 25 Prozent dunkler bedeutet rund 15 Prozent weniger Strom ohne Komfortverlust. 

Weitere Tipps, um beim Monitor Energie zu sparen:

  • Überprüfe die Werkseinstellungen des Bildschirms.
  • Aktiviere die Energiesparfunktion deines Gerätes. Dieser Modus sorgt dafür, dass nur die Hardware Strom verbraucht, die gerade in Gebrauch ist.
  • Das gilt ebenso für den Bildschirmschoner: So schön er auch sein mag, aber besser schaltest du den Monitor nach Gebrauch ganz ab, um Strom zu sparen.

Tipp 5: Heizenergie und Wasser sparen

Während der Heizperiode solltest du – wie auch zu Hause – darauf achten, dass Türen und Fenster im Büro geschlossen sind. So bleibt die von der Heizung erzeugte Wärme im Raum und er kühlt nicht so schnell aus. Grundsätzlich gilt auch hier: Jedes Grad Raumtemperatur weniger spart etwa 6 Prozent Energie.

Mit intelligenten Heizkörperthermostaten lassen sich zusätzlich bis zu 30 Prozent Heizenergie einsparen. 

Lass die Heizung auch nicht einfach über Nacht auf höchster Stufe laufen, sondern drehe sie runter, sobald du deinen Arbeitsplatz zum Feierabend verlässt.

Auch der Verbrauch an Wasser ist nicht zu unterschätzen. Wenn beispielsweise deine 10 Mitarbeiter sich fünfmal am Tag die Hände waschen und während des 20 Sekunden dauernden Einseifens den Wasserhahn zudrehen, lassen sich über 80 Euro pro Monat einsparen.

Tipp 6: Videokonferenz statt Meetings vor Ort

Eine weitere energiesparende Maßnahme bietet das Webmeeting. Trifft man sich per Videokonferenz, lassen sich teure An- und Abfahrten vermeiden. Offene Punkte kannst du im Team fast klimaneutral besprechen.

 

Und am Ende des Arbeitstages?

Jeder einzelne Mitarbeiter kann seinen Beitrag leisten, um Energie im Büro oder im Homeoffice zu sparen – die oben genannten Tipps sind sehr einfach in der Umsetzung. Denke immer daran: alles ausschalten und Geräte nur dann verwenden, wenn du sie wirklich brauchst. So sparst du Geld und schonst die Umwelt.

energie-sparen-im-buero-energie-sparen-e-book-guide-net4energy
Du möchtest mehr über das Energie sparen erfahren? Lade dir jetzt unseren ultimativen Guide herunter!
jetzt kaufen