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Die passende Wallbox für dein E-Auto in Österreich

Über diesen Artikel

Lesezeit

4 Minuten

Veröffentlichung

16.March 2021

Letztes Update

17.01.2022

Inhalt des Blogartikel

Mit einer Wallbox das E-Auto bequem aufladen

Solltest du zufälligerweise unmittelbar neben einer Tankstelle mit entsprechender Ladestation für dein Elektroauto wohnen, hast du vielleicht weniger Probleme mit dem Aufladen des Akkus. Die weitaus meisten Besitzer eines Stromers sind aber darauf angewiesen, dass sie zu Hause laden, damit der Wagen am nächsten Morgen wieder voll einsatzfähig ist. Diesen Luxus bekommst du am einfachsten mit einer passenden Wallbox für dein E-Auto. Was du darüber wissen musst, erfährst du hier.

 

Was ist eigentlich eine Wallbox fürs E-Auto?

„Wall“ heißt übersetzt Wand und „Box“ bezeichnet eine Kiste, eine Schachtel oder einen Kasten. Die Wallbox ist also grob übersetzt eine Kiste, die an der Wand hängt. Entscheidend ist jedoch das, was in ihr steckt: Denn sie sorgt dafür, dass du dein E-Auto nicht mit dem normalen 230-Volt-Haushaltsstrom laden musst. Das würde zum einen viel zu lange dauern und zum anderen wäre es auch noch gefährlich. Allzu schnell kann es dabei nämlich zu Überlastungen des Stromnetzes, zur Überhitzung bei Kabel, Stecker und Steckdose und schließlich sogar zu einem Kabelbrand kommen.

Die Wallbox fürs E-Auto ist deine ganz private Ladestation, die für Komfort und Sicherheit sorgt. Sie stellt die Verbindung zwischen dem Stromnetz und deinem Elektroauto her und sorgt dafür, dass der Akku genau dann geladen wird, wenn du es willst.

In der Regel ist eine Wallbox in der Garage oder unter einem Carport angebracht. Für die Installation sind unter Umständen ein paar bauliche Veränderungen nötig (zum Beispiel Leitungen legen, CEE-Steckdose für Starkstrom). Außerdem muss gegebenenfalls und je nach Wallbox-Typ der Sicherungskasten des Hauses mit einem zusätzlichen FI-Schutzschalter ausgestattet werden.

Darum brauchst du eine Wallbox

Rein theoretisch lassen sich die meisten Elektroautos auch mit einer ganz normalen Haushaltssteckdose aufladen. Das Problem ist aber, dass diese Steckdosen auf keinen Fall für einen langen Ladevorgang und eine solch hohe Belastung ausgelegt sind. Schließt du deinen Stromer trotzdem daran an, fliegt im günstigsten Fall einfach nur die Sicherung raus. Im schlimmsten Fall kommt es zum oben erwähnten Kabelbrand.

Mit einer Wandladestation besteht diese Gefahr nicht. Der eingebaute FI-Schutzschalter sorgt dafür, dass eine Überlastung nahezu ausgeschlossen ist. Zudem verhindert er im Störungsfall, dass zum Beispiel das Risiko eines Stromschlags besteht.

Und letztendlich bietet eine gute Wallbox für dein E-Auto auch noch jede Menge Komfort: Eine gewöhnliche Haushaltssteckdose bringt es gerade einmal auf 2,3 kW (Kilowatt) Ladeleistung. Eine gute Wandladestation schafft 11 oder sogar 22 kW. Das spart jede Menge Zeit beim Aufladen und sogar Energie.

 

Welche Wallbox ist die richtige für dein E-Auto?

Leider gibt es darauf keine eindeutige Antwort. Für die Wahl der richtigen Wallbox für dein E-Auto sind einige Kriterien entscheidend.

  • Die meisten privaten Ladestationen haben heute einen Typ-2-Stecker. Vor allem ältere Elektroautos benötigen jedoch noch einen sogenannten Typ-1-Stecker. In diesem Fall ist ein entsprechendes Anschlusskabel nötig.
  • Dann kommt es natürlich auch noch auf die Frage an, wie viel Komfort du haben willst: Sollen mehrere Nutzer von der Wallbox Gebrauch machen? Möchtest du mit dem normalen Hausanschluss laden oder die Station über eine Photovoltaikanlage versorgen?
  • Das wirklich schnelle Laden funktioniert nur mit einer 22 kW-Wallbox. Ist dein E-Auto dafür gerüstet, gibt es keine Probleme. Für die Umrüstung auf die stärkere Leistung musst du beim Hersteller deines E-Autos unter Umständen einen Aufpreis bezahlen. Und einige Modelle lassen sich überhaupt nicht mit der Power-Leistung laden. Fast alle neueren Stromer vertragen aber eine 11-kW-Ladestation. Wenn du also auf Nummer sicher gehen willst, solltest du der Empfehlung des ADAC folgen und dich von vornherein für ein solches Modell entscheiden.
  • Willst du den Ladevorgang genau überwachen, empfiehlt sich eine Wallbox für dein E-Auto, die über ein Display beziehungsweise über ein Controlpanel verfügt. Es zeigt – bei entsprechender Ausführung auch über WLAN vernetzt mit dem Smartphone – genau, wann wie viel Strom geladen wurde.
  • Sollen mehrere Nutzer ihr Elektroauto an deiner Wallbox laden können, bist du am besten mit einem Modell beraten, das über einen Stromzähler und im günstigsten Fall auch über einen Schlüssel beziehungsweise einen Zugang mit RFID-Ladekarten verfügt.
  • Und dann gibt es ja auch noch die Möglichkeit, das Auto mit der Zwischenstation Wallbox per Sonnenenergie aufzuladen. Das heißt, dass du in diesem Fall eine private E-Tankstelle brauchst, die für den Anschluss an eine Photovoltaikanlage geeignet ist.

Wie hoch ist die Ladedauer mit und ohne Wallbox für das E-Auto?

Entscheidend für die Ladedauer des Akkus sind

  • die Ladeleistung der E-Tankstelle
  • die Akku-Kapazität
  • die Technik des E-Autos

Willst du deinen Stromer mit einfachem Haushaltsstrom aufladen, kann der Ladevorgang je nach Fahrzeug bis zu 40 Stunden dauern. Im günstigsten Fall hängt dein E-Auto mindestens 18 Stunden an der Steckdose.

Eine Wallbox mit entsprechender Ladeleistung verkürzt diese Zeit enorm. Je nach Ladeleistung und Fahrzeugmodell brauchst du für eine volle Ladung nur noch 2 bis 6 Stunden.

Und letztendlich ist auch der Akku selbst entscheidend für die Ladedauer. Logischerweise benötigt ein kleinerer Akku weniger Zeit, um wieder mit voller Power agieren zu können als ein großer. Der Nachteil ist aber, dass der große Akku eine höhere Reichweite hat.

 

Wie teuer ist die Wallbox für das E-Auto?

Auch hier kommt es wieder darauf an, welches Modell der Wallbox es für dein E-Auto sein soll. Einfache Ausführungen mit 3,7 bis 11 kW sind bereits ab 500 bis 1.000 Euro zu haben.

Eine 22 kW-Wallbox für sehr schnelles Laden kostet leicht mal 3.000 Euro, kann aber je nach Ausführung und Zusatzkomfort sogar bis zu 5.000 Euro kosten.

Hinzu kommt, dass du Ladestationen mit mehr als 12 kW Leistung beim Netzbetreiber anmelden musst. Auch hierfür fallen Gebühren an.

Und dann muss noch die Installation des Gerätes durch einen Fachbetrieb erfolgen. Unter Umständen ist dafür die Verlegung neuer Kabel, vielleicht sogar ein Wanddurchbruch oder ähnliches notwendig. Im Durchschnitt musst du hier nochmal mit Kosten von etwa 1.000 bis 1.500 Euro rechnen.

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