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Flexible Wärme: Mobile Heizung in ÖSterreich mieten

Über diesen Artikel

Lesezeit

3 Minuten

Veröffentlichung

16.March 2021

Letztes Update

13.04.2022

Mobile Heizung mieten: Diese Lösungen gibt es

Wir sind alle daran gewöhnt, dass es in unserem Zuhause immer schön kuschelig warm ist. Wir müssen nur den Hahn aufdrehen, schon sprudelt warmes Wasser aus der Leitung – meist ebenfalls über die Heizung geregelt. Was aber, wenn aus irgendwelchen Gründen genau diese Selbstverständlichkeit einmal ausfällt? Dann ist es gut zu wissen, dass du auch eine mobile Heizung mieten kannst. Wir stellen dir die verschiedenen Lösungen und Einsatzmöglichkeiten vor.

Inhalt des Blogartikel

 

Das ist eine mobile Heizung zum Mieten oder Kaufen

Normalerweise befindet sich die Heizungsanlage in einem extra dafür vorgesehenen Raum (Keller oder Technikraum) innerhalb eines Wohn- oder Geschäftsgebäudes. Ein Heizkessel erwärmt dabei Wasser, das durch ein Rohrleitungssystem zu den jeweiligen Heizkörpern in den einzelnen Räumen führt. Die Heizung ist also stationär untergebracht.

Demgegenüber ist eine mobile Heizung ortsunabhängig in der Lage, Wärme zu liefern. Hauptsächlich werden mobile Heizgeräte eingesetzt für:

  • Gebäude, in denen vorübergehend Wärme produziert werden soll
  • Erwärmung von Brauch- und Trinkwasser
  • Dampferzeugung im industriellen Bereich

Eine mobile Heizung ist daher zum Beispiel sinnvoll, wenn Gebäude im Winter nicht auskühlen dürfen, die Warmwasserversorgung ins Stocken gerät oder Fertigungsprozesse, beispielsweise in der Lebensmittelindustrie oder in der Baubranche, auf die zuverlässige Zufuhr von Dampf angewiesen sind.

Der große Vorteil, eine mobile Heizung zu mieten, liegt in ihrer Flexibilität. Verschiedene Größen und Ausführungen an Heizgeräten bieten dir die Möglichkeit, ein begrenztes Areal oder auch ganze Häuser mit Wärme zu versorgen. Dabei kannst du die Systeme im Gebäude oder auch einfach auf der Straße davor aufstellen.

Mobile Heizungen werden an die Warmwasserheizung im Gebäude angeschlossen. Als Übergangslösung, beispielsweise für Sanierungsarbeiten, wird das mobile Gerät mit dem vorhandenen Kessel verbunden. Die Wärme verteilt sich dann über das bereits bestehende Rohrsystem im Haus.

Eine andere Möglichkeit sind sogenannte Warmluftheizer. Diese meist kleineren mobilen Heizungen saugen über einen Ventilator Außenluft an, leiten diese über einen Lufterhitzer und blasen sie dann in den zu beheizenden Raum.

Kleinere Geräte mit einer geringen Leistungsstärke, zum Beispiel für Wärme in einzelnen Räumen, sind sogar tragbar und lassen sich etwa für Büros, Wohnräume oder kleine Festzelte einsetzen.

Größere Systeme einer Heizung zum Mieten, die weit über 1.000 Kilowatt Leistung haben, werden in Boxen, Anhängern oder Containern aufgestellt. Solche Heizzentralen eignen sich für Fertigungshallen, komplette Gebäude oder auch große Festzelte.

Die Heizsysteme können dabei ganz unterschiedlich ausfallen: Es gibt Elektroheizungen, aber auch solche, die beispielsweise mit Pellets betrieben werden. Für einen hohen Heiz- oder Warmwasserbedarf bieten sich Heizzentralen, die einen Heizöltank mitbringen oder mit Gas funktionieren, an.

 

Eine mobile Heizung mieten: In diesen Fällen ein Muss

Eher selten denkt man daran, aber tatsächlich kann der Einsatz einer mobilen Heizung zur Wärmeversorgung schnell einmal zur Notwendigkeit werden. Hier einige Beispiele für den privaten und den geschäftlichen Bereich, in denen es sich lohnt, eine mobile Heizung zu mieten:

  • Als Notheizung bei Ausfall der regulären Heizungsanlage während der Heizperiode (1. Oktober bis 30. April)
  • Als Bauheizung, etwa im Winter oder um Materialien wie Estrich, Farben oder Beton zu trocknen
  • Bei fehlender Warmwasserversorgung, beispielsweise wegen Umbau oder Modernisierung
  • Als Übergangslösung, wenn der Heizkessel modernisiert/ausgetauscht wird
  • Bei kurzfristig höherem Wärmebedarf, wenn die Leistung der regulären Heizung nicht ausreicht
  • Als Versorgungsabsicherung in Betrieben bei Wartung oder Reparaturen von Wärmenetzen
  • Zur Heizung und Warmwasserversorgung bei Events wie Open-Air-Festivals, Konzerte, Großveranstaltungen mit Festzelt und/oder Sanitäranlagen

Was ist besser: Mobile Heizungen mieten oder kaufen?

Diese Frage lässt sich kaum generell beantworten. Grundsätzlich kommt es auf das Einsatzgebiet der mobilen Heizzentrale und auf die Dauer deines Bedarfs an.

Als Zusatzheizung lohnt es sich sicher, ein Gerät zu kaufen. Kleine elektrische Heizgeräte sind schon für etwa 50 Euro zu haben.

Die Warmluftheizer, die auch für größere Räumlichkeiten geeignet sind, liegen beim Kaufpreis je nach Leistung zwischen rund 500 und 1.500 Euro.

Heizzentralen, die beispielsweise einen Großraum vorübergehend beheizen sollen oder nur für den einmaligen Gebrauch (Festival) gedacht sind, empfehlen wir dir, zu mieten. Auch der Mietpreis hängt grundsätzlich von der Leistung der Heizzentrale ab.

Kleinere Heizungen kannst du inklusive Zubehör für etwa 800 bis 1.000 Euro pro Woche mieten. Soll es ein leistungsstarker Heizcontainer mit etwa 300 Kilowatt sein, liegt der Mietpreis durchschnittlich schon bei 1.800 bis 3.000 Euro die Woche.

 

Eine mobile Heizung zu mieten, kann der Retter in der Not sein

Eine ideale Lösung, eine mobile Heizung zu mieten, ist wenn:

es zum Notfall kommt und die Heizung im Winter ausfällt,

ein kurzfristiger Bedarf wegen des Austausches der alten Heizung gegen eine neue besteht oder

du vermeiden willst, dass es beim Neubau zu witterungsbedingten Verzögerungen kommt.

Eine mobile Heizung lässt sich fast überall ganz einfach installieren und kann bei Bedarf sogar ganze Gebäudekomplexe vorübergehend mit Wärme und/oder warmem Wasser versorgen.

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