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Einspeisevergütung: Die wichtigsten Fakten im Überblick

Giuliano Fuchs
24.01.2020 08:00:00

Das solltest du zur Einspeisevergütung bei Photovoltaik wissen

Den Strom, den eine Photovoltaikanlage erzeugt, kannst du gegen eine festgelegte Vergütung in das öffentliche Stromnetz einspeisen – die sogenannte Einspeisevergütung. Laut dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist der Stromnetzanbieter verpflichtet, diesen Solarstrom zu kaufen. Außerdem ist die Vergütung für den Strom gesetzlich geregelt. Der im Monat der Inbetriebnahme der Anlage festgelegte Vergütungssatz wird dem Anlagenbesitzer über einen Zeitraum von 20 Jahren gemäß EEG garantiert. Er ändert sich also nicht, auch bei eventuellen generellen Absenkungen. Dadurch ist es möglich, die Erlöse durch die Photovoltaikanlage sehr genau zu prognostizieren.

 

Wer zahlt die Einspeisevergütung für die Photovoltaik aus?

Du erhältst die Einspeisevergütung für deine Photovoltaikanlage von dem lokalen Stromnetzbetreiber. Er muss sich dabei nach dem Preis richten, den der Staat als Einspeisevergütung vorgegeben hat. Die Einnahmen, die der Netzbetreiber beim Verkauf des Stroms erhält, sind für gewöhnlich geringer als die Auszahlungen an die Anlagenbetreiber. Als Ausgleichsabgabe dient dafür die EEG-Umlage, die die Verbraucher (Privathaushalte und zahlreiche Gewerbetriebe) tragen müssen.

 

Was musst du tun, um eine Einspeisevergütung nach dem EEG zu erhalten?

Der erste Schritt für dich ist, einen Netzanschluss beim örtlichenwas-ist-einspeiseverguetung-guide-ebook-net4energy Stromversorger zu beantragen. Dies muss vor der Montage der Photovoltaikanlage erfolgen. Mit diesem Antrag hast du auch die Anmeldung zur Einspeisung erledigt. Es kann bis zu 8 Wochen dauern, bis der Antrag bearbeitet wird – plane also genug Zeit ein. Innerhalb dieser 8 Wochen musst du eine Netzverträglichkeitsprüfung durchführen lassen und abschließen. Darüber hinaus bist du verpflichtet, deine Anlage bei der Bundesnetzagentur (BNetzA) anzumelden. Das kannst du ganz einfach online erledigen.

Welche technischen Voraussetzungen gibt es für eine Einspeisevergütung?

Neben der Photovoltaikanlage gibt es noch 3 wichtige Komponenten, die du benötigst, wenn du eine Einspeisevergütung erhalten möchtest:

  1. Netzeinspeisegerät (NEG): Dies überwacht unter anderem den Netzanschluss, erkennt Fehlströme und speichert Betriebsdaten.
  2. Einspeisezähler: Dieser misst die Strommenge, die ins öffentliche Netz eingespeist wird.
  3. Einspeisemanagement: Durch dieses lässt sich die Leistung der Anlage jederzeit verringern und somit eine Überlastung des öffentlichen Stromnetzes vermeiden.

 

Wodurch wird die Höhe der Einspeisevergütung bestimmt?

Die Höhe der Einspeisevergütung ist von verschiedenen Faktoren abhängig, wie in etwa von der Größe und dem Standort der Anlage. Zudem wurde vor einigen Jahren eine Degression eingeführt, die vom Zubau neuer Photovoltaikanlagen abhängig ist. Konkret bedeutet das: Die weitere Entwicklung der Einspeisevergütung bestimmt die Bundesnetzagentur anhand des Zubaus neuer Anlagen. Erfolgt der Zubau von Photovoltaik zu langsam, würde sich die Einspeisevergütung erhöhen. Da die Photovoltaik in Deutschland allerdings sehr beliebt ist, kommt es eher zu einer regelmäßigen Senkung der Vergütung. Die Degression der Einspeisevergütung betrifft übrigens nur anstehende Neuinstallationen und keine bestehenden Anlagen.

Ist die Größe der Photovoltaikanlage für die Einspeisevergütung relevant?

In der Regel heißt es: Je größer die Photovoltaikanlage ausfällt, desto mehr verringert sich die Einspeisevergütung. Aber Vorsicht, es wird zwischen Dach- und Freiflächenanlagen unterschieden.

 

Lohnt sich das Einspeisen von Strom mit einer Photovoltaikanlage?

Die Einspeisevergütungen für Solarstrom sind in den letzten Jahren zwar gesunken, aber nach wie vor lukrativ. Das heißt, auch wenn die Renditeerwartungen gering ausfallen, ist die Photovoltaikanlage eine attraktive Investition. Anpassungen an der Kürzungshöhe erfolgen quartalsweise (Januar, April, Juli und Oktober) und gelten dann für das gesamte Quartal.

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