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Grün, grüner, Photovoltaik: Die Solaranlage im Garten

Giuliano Fuchs
22.11.2019 08:00:00

Grün, grüner, Photovoltaik: Die Solaranlage im Garten

Der heimische Garten ist für viele Rückzugsort, Ruheoase, Grillplatz und Hobbygebiet zugleich. Wie du auch deinen Garten nutzt und was dort vorzufinden ist – ob Rasenmäher, Teich oder Gartenhaus – den größtmöglichen Komfort und vielfältige Möglichkeiten bietet dir an diesem Ort eine Stromversorgung durch eine Solaranlage. Was du mit der Anlage alles mit Strom versorgen kannst, wie du die Photovoltaik in deinem Garten installierst und was du sonst noch so dabei beachten musst, erfährst du im folgenden Blogbeitrag.

 

Was spricht für Photovoltaik im Garten?

Eine Solaranlage ist eine einfache und unauffällige Methode, um nachhaltig Strom im Garten zu erzeugen, denn sie ist sowohl geräuschlos als auch optisch kein Ärgernis für den Nachbarn. Darüber hinaus erübrigt sich für dich die zusätzliche Installation von Stromanschlüssen, die aufwendig und teuer ist. Die Solarmodule lassen sich sowohl auf einem Gartenhaus montieren als auch auf sonstigen Freiflächen wie einer Terrasse aufstellen – du kannst also den Platz für deine Photovoltaik im Garten wählen, wo es am wenigsten zu Verschattungen kommt.
Die Zeit, die man im Garten verbringt, fällt hauptsächlich auf die Frühlings-, Sommer- und Herbstmonate – also auf die Zeit, in der die Sonnenstrahlung sowieso am stärksten ist, sodass du eine Solaranlage im Garten optimal ausnutzen kannst. Dabei verbrauchst du den erzeugten Solarstrom überwiegend und zu 100 Prozent direkt, sei es beim Rasenmähen, Radio hören oder mit der Teichpumpe. Für Stromverbraucher, die ihn erst am Abend nutzen, wie Beleuchtung oder Grill, benötigst du zusätzlich zur Solaranlage einen Speicher, um den erzeugten Strom im Garten auch zeitversetzt noch nutzen zu können.

 

Welche Geräte lassen sich durch Photovoltaik im Garten bedienen?

Sämtliche elektrische Geräte/Stromverbraucher können über eine Solaranlage im Garten mit Strom versorgt werden. Dazu gehören zum Beispiel die Beleuchtung, Alarmanlagen und Bewegungsmelder, Teichpumpen, der Grill, aber auch Geräte im Gartenhaus wie Radio, Kühlschrank oder Durchlauferhitzer. Bei größeren Geräten wie einer Gartenpumpe oder einem Hauswasserwerk solltest du jedoch darauf achten, dass der Spannungswandler groß genug ist.

 

Wie hoch ist dein Bedarf an Solarstrom im Garten?

Um herauszufinden, wie hoch dein Strombedarf im Garten ist, solltest dusolaranlage-garten-guide-ebook-net4energy eine Liste mit allen Stromverbrauchern im Gartenbereich aufstellen. Prüfe den Stromverbrauch, den die Hersteller jeweils angeben und addiere die Posten. Das Ergebnis ist der Gesamtverbrauch an Solarstrom, den du mit einer Solaranlage im Garten abdecken willst. Plane aber in jedem Fall etwas Puffer ein, um Engpässe zu vermeiden und zum Beispiel wolkenreiche Tage zu überbrücken. Generell solltest du energieeffiziente Geräte im Garten einsetzen, zum Beispiel LEDs als Beleuchtung. Wenn du ebenfalls einen Speicher erwerben möchtest, sollte dieser etwas ein Drittel mehr Kapazität besitzen, als der errechnete Gesamtbedarf an Energie.

 

Welche Komponenten braucht man für die Photovoltaik im Garten?

Für eine Solaranlage im Garten benötigst du wie üblich die Solarmodule, einen Wechselrichter, Solarkabel, ein Solarstromspeicher sowie einen Laderegler, der den Strom entweder direkt an die verbrauchenden Geräte leitet oder die Batterie auflädt. Der Laderegler schützt zudem die Batterie vor Überladung.

 

Wo und wie installiert man eine Solaranlage im Garten?

Eine besonders geeignete Fläche für die Photovoltaik im Garten bietet das Dach eines Gartenhauses – besonders dann, wenn es sich um ein Pultdach handelt, das Richtung Süden zeigt. In diesem Fall sind die Ausrichtung und Neigung ideal, um die Sonneneinstrahlung bestmöglich zu nutzen. Wichtig ist zudem, bei der Solaranlage Verschattungen jeder Art zu vermeiden, zum Beispiel Bäume oder auch Verschmutzungen, die die Solarmodule bedecken. Eine Photovoltaik im Garten lässt sich auch auf der Terrasse oder sonstigen Freiflächen aufstellen.

 

Wie steht es um den Kostenfaktor für eine Solaranlage im Garten?

Generell ist eine Solaranlage im Garten günstiger als ein neuer Netzanschluss. Dieser ist sowohl beim Verlegen als auch später teurer – immerhin liefert die Sonne den Solarstrom kostenlos. Wie viel die Kosten für eine Solaranlage im Garten betragen, hängt unter anderem davon ab, welche Geräte du mit Strom versorgen willst, wie groß die Anlage demnach wird und welche Komponenten du benötigst (Speicher oder kein Speicher). Zum Beispiel kostet eine 12-Volt-Anlage mit 200 Watt Nennleistung, inklusive Laderegler, Batterie und Verkabelung um die 1.000 Euro. Kleinere PV-Anlagen mit einer Leistung von 20 Watt sind schon ab 75 Euro erhältlich. Da die einzelnen Komponenten (Batterie, Laderegler etc.) aber immer günstiger werden, sinken die Preise für Photovoltaik generell.

 

Bedarf eine Solaranlage im Garten großer Wartung?

Eine Solaranlage auf dem Gartenhaus benötigt keiner umfangreichen Wartung wie beispielsweise eine große Anlage auf dem Hausdach, bei der oft die Expertise eines Fachmanns benötigt wird. Um Ertragsverluste zu vermeiden, sollte man aber auf jeden Fall ein Auge auf seine Solaranlage im Garten haben und die Solarmodulen regelmäßig reinigen.

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Wusstest du schon?

Was kostet eine Solaranlage für den Garten?

Die Kosten für eine Solaranlage im Garten hängen von der benötigten elektrischen Leistung ab. Die kannst du ermitteln, indem du die Leistungsangaben aller im Garten genutzten Stromverbraucher addierst. Eine 12 V-Anlage mit 200 Watt kostet zum Beispiel 1000 Euro.

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