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Smart Home Heizkörperthermostate

Eleni Tsoukanta
19.08.2020 09:15:00

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Smarte Heizkörperthermostate: Die clevere Art, Wärme zu regeln

So ein Heizungsthermostat ist eher unscheinbar und findet nur selten mal die Beachtung, die es eigentlich verdient. Denn die Thermostate steuern nicht nur die Temperatur in jedem einzelnen Raum. Nein, sie helfen auch, Energie und damit Kosten zu sparen, schützen das Klima und sorgen dafür, dass wir uns zu Hause so richtig wohlfühlen. Der Clou aber sind Heizkörperthermostate für dein Smart Home. Mit programmierter Heizungssteuerung kannst du mittels einer App oder mit Hilfe eines Sprachassistenten die ideale Temperatur für dein Haus oder deine Wohnung einstellen und auf deine Bedürfnisse abstimmen.

 

Kurz erklärt: Das Smart Home

Vom Grundsatz her bezeichnet der Begriff „Smart Home“ mehrere technische Bereiche in einem Wohngebäude, die miteinander vernetzt sind und kommunizieren. Sogenannte „intelligente Geräte“ lassen sich per Fernsteuerung oder WLAN steuern beziehungsweise programmieren. Dadurch bieten Smart Homes einen hohen Wohnkomfort, Sicherheit und effiziente Nutzung der Energie. Für die Kommunikation stehen Netzwerke zur Verfügung, die entweder kabelgebunden oder völlig drahtlos funktionieren. Nahezu jedes Gerät der Haustechnik, der Haushaltstechnik oder der Unterhaltungselektronik lässt sich in das Smart-Home-System integrieren. Zum Beispiel:

  • Heizung
  • Lampen
  • Türschlösser
  • Rollläden
  • Kühlschrank, Herd und Waschmaschine
  • Kaffeemaschine
  • TV-Gerät
  • CD-Player
  • Bewegungsmelder
  • Überwachungskamera
  • Heizkörperthermostate
  • WLAN-gestützte Heizungssteuerungen im Smart Home heizen die Räume langsam auf. Dadurch ist es bereits warm, wenn du nach Hause kommst und ein kostenintensives Power-Heizen kannst du dir sparen.
  • Intelligente Thermostate erkennen, wenn ein Fenster offensteht und regulieren automatisch die Temperatur.
  • Besonders effektive Systeme erkennen, wann sich eine Person in einem Raum für gewöhnlich aufhält und wie lange. Dementsprechend heizen sie zu genau diesen Zeiten.
  • Heizungssteuerungen im Smart Home lassen sich per App von überall aus regeln. So kann es nicht passieren, dass an besonders warmen Tagen die Heizung läuft, obwohl du nicht zu Hause bist.

Intelligent sparen mit richtigem Heizen

Spart Geld und schont die Umwelt: Richtig heizen. Das heißt natürlich nicht, dass wir ab Oktober mit Beginn der Heizperiode zu Hause nur noch mit Mantel und Schal vor dem Fernseher sitzen müssen, um Heizenergie zu sparen. Ein paar kleine Mittel helfen schon, eine große Wirkung zu erzielen.

  • So kannst du beispielsweise zum Start der Heizperiode erst einmal deine Heizkörper und die Zuleitungen entlüften. Spätestens wenn du „Gluckergeräusche“ hörst, wird es dafür höchste Zeit.
  • Sofas, Kommoden und sogar Vorhänge haben vor dem Heizkörper nichts zu suchen. Denn sie verhindern, dass die Wärme gleichmäßig in den Raum abstrahlen kann. Als Faustregel gilt: mindestens 30 cm Luft zwischen Heizkörper und Möbel, Vorhänge, Rollos und Gardinen sollten oberhalb des Heizkörpers enden. smart-home-heizkoerperthermostate-heizungssteuerung-guide-ebook-net4energy
  • 10 bis 15 Prozent an Energie lassen sich laut Verbraucherzentrale sparen, wenn du den Heizkessel zeitlich optimal steuerst. Wenn niemand zu Hause ist oder in der Nacht, dann muss der Kessel nicht auf voller Leistung laufen.
  • Vorgefertigte Dämmschalen aus dem Baumarkt können um die Heizrohre gelegt werden, um weniger thermische Energie verpuffen zu lassen. Richtiges Dämmen gilt auch für Fenster, Türen und die Kästen der Rollläden. Und nicht zu vergessen: Nischen, in denen sich vor allem bei älteren Gebäuden die Heizkörper befinden, sind auch oft nach außen hin nicht abgedämmt.
  • Hast du schon mal etwas von Stoßlüftung gehört? Um frische Luft ins Zimmer zu lassen, ist es für die Heizleistung besser 2 oder 3 Mal am Tag das Fenster 10 bis 15 Minuten lang richtig weit aufzumachen, als es über einen längeren Zeitraum gekippt zu lassen.
  • Geeignete Heizkörperthermostate helfen ebenfalls beim Sparen.

So funktioniert ein Thermostat

Wenn wir von einem Thermostat reden, meinen wir einen Temperaturregler. Dieser reagiert bei automatischen Modellen durch einen Temperaturfühler auf die Raumtemperatur und reguliert sie gemäß der voreingestellten Solltemperatur. Dabei stoppt ein kleiner Stift am eingebauten Thermostatventil den Durchfluss des Wassers im Heizungssystem, sobald die erwünschte Temperatur im Raum erreicht ist. Sinkt die Temperatur ab, öffnet sich der Stift und das warme Heizwasser strömt wieder durch die Rohre und Heizkörper. Manuell einstellbare Heizkörperthermostate reagieren nicht selbstständig auf die vorhandene Temperatur. Deshalb musst du selbst „wärmer“ oder „kälter“ drehen, um die gewünschte Raumtemperatur zu erhalten.

Diese Arten von Thermostaten gibt es

  • Manuelles Thermostat: Sie regeln die Raumtemperatur, in dem per Hand eine erwünschte Leistungsstufe (0 - 5/7) eingestellt wird. Sie kosten ungefähr 8 Euro pro Stück.
  • Programmierbares Thermostat: Hierbei ist die Funktion ähnlich wie bei manuellen Thermostaten. Nur, dass ein Temperaturfühler die Raumtemperatur ermittelt und den Durchfluss des Heizwassers je nach voreingestellt Programmierung regelt. Sie kosten ungefähr 10 Euro, können aber bis zu 10 Prozent an Heizkosten sparen.

Heizkörperthermostate im Smart Home können mehr

Intelligente Heizkörperthermostate sind bereits ab etwa 20 Euro zu haben. In der Regel aber sollte man schon 40 bis 60 Euro investieren, um auch wirklich gute Modelle zu erhalten, die eine optimale Heizungssteuerung übernehmen. Damit kannst du laut Herstellerangaben bis zu 30 Prozent an Heizkosten einsparen. Sie lassen sich per App zum Beispiel über das Smartphone, Tablet oder den Computer steuern. Dazu ist meist eine Zentrale am Router nötig, die eine Anbindung über das Internet ermöglicht, damit von jedem Ort der Welt die Heizung gesteuert werden kann. Heizkörperthermostate für dein Smart Home sind nicht nur die bequemste Möglichkeit, die Raumtemperatur zu regeln – sie sparen auch am effektivsten Energie und somit bares Geld. Sie ermöglichen es, verschiedene Nutzerprofile für jeden einzelnen Raum zu erstellen. Dadurch kann für jede Person in einem Haushalt individuell die Temperatur in seinem bevorzugten Aufenthaltsraum über die Heizungssteuerung geregelt werden.

Regelmäßige Berichte über die verbrauchte Energie sowie die Kosten dafür helfen zudem, ein klareres Bild über das eigene Heizverhalten zu bekommen und dieses entsprechend anzupassen.

Weitere Vorteile der smarten Heizkörperthermostate:

  • WLAN-gestützte Heizungssteuerungen im Smart Home heizen die Räume langsam auf. Dadurch ist es bereits warm, wenn du nach Hause kommst und ein kostenintensives Power-Heizen kannst du dir sparen.
  • Intelligente Thermostate erkennen, wenn ein Fenster offensteht und regulieren automatisch die Temperatur.
  • Besonders effektive Systeme erkennen, wann sich eine Person in einem Raum für gewöhnlich aufhält und wie lange. Dementsprechend heizen sie zu genau diesen Zeiten.
  • Heizungssteuerungen im Smart Home lassen sich per App von überall aus regeln. So kann es nicht passieren, dass an besonders warmen Tagen die Heizung läuft, obwohl du nicht zu Hause bist.

Auf intelligente Heizkörperthermostate für das Smart Home umsteigen

Nach rund 15 Jahren sollten alte Heizkörperthermostate ausgewechselt werden. Nach dieser Zeit sind ihre Funktionen oft eingeschränkt oder sie arbeiten nicht mehr zuverlässig. Dann lohnt es sich meist, zumindest auf programmierbare, besser sogar noch auf smarte Thermostate umzusteigen.

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Wusstest du schon?

Was bringen smarte Thermostate?

Smart-Home-Heizkörperthermostate kannst du über dein Smartphone oder durch einen Sprachassistenten steuern und so für jeden Raum die Temperatur individuell einstellen. Das ist nicht nur bequem und angenehm, du sparst damit auch Heizenergie und Geld.

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