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Mit individueller Beratung zum Smart Home

Lisa Becker
18.05.2020 08:45:00

Vor der Planung des intelligenten Hauses kommt die Smart-Home-Beratung

Es ist längst keine Zukunftsmusik mehr: Das Zuhause, in dem verschiedene Geräte miteinander vernetzt sind und das fast selbstständig deine Wünsche und Bedürfnisse erkennt – und sie auch erfüllt. Bevor es jedoch so weit ist, sind einige Vorbereitungen zu treffen und Entscheidungen zu fällen. Damit du nicht hilflos vor einem Berg von Fragen stehst, gibt es die professionelle Smart-Home-Beratung. Die ist gut und sinnvoll, hat manchmal aber auch ihre Tücken. Damit du nicht in eine Kosten- und Kompetenzfalle läufst, haben wir für dich die wichtigsten Aspekte zusammengefasst.

 

Die Vorteile einer Smart-Home-Beratung

Eigentlich könntest du die Geräte, die dein Zuhause in ein Smart Home verwandeln, doch selbst installieren und miteinander verknüpfen, oder? Schnell läufst du so jedoch Gefahr, dass du überflüssige Elemente im Haus installierst, die Vernetzung oder Steuerung nicht funktioniert oder du hinterher mehr Kosten als Nutzen hast. Schließlich lässt sich der Markt für smarte Bereiche mit der Menge an Anbietern und ihren Lösungen kaum überblicken. Schnell kannst du dich als Laie darin verlieren.

Eine Smart-Home-Beratung hilft dir dabei, das für dich passende System zu finden. Der Berater erklärt dir die Unterschiede sowie Vor- und Nachteile der jeweiligen Systeme und stellt dir eine Kostenliste auf. Darüber hinaus stimmt er das System auf den Typ deines Hauses ab und sorgt für Sicherheit und Komfort. So kannst du unnötige Kosten sparen und sichergehen, dass dein Smart Home am Ende genau das kann, was du erwartest.

 

Wer bietet eine Smart-Home-Beratung an?

Ein ausgebildeter Fachmann garantiert dir eine kompetente Smart-Home-Beratung. Als erster Ansprechpartner steht dir vor allem in der Planungsphase eines Neubaus der Architekt zur Verfügung. Dieser sollte allerdings bereits Erfahrungen mit der Einrichtung eines Smart Homes haben oder eine entsprechend qualifizierte Firma für Haustechnik engagieren.

Geht es um die Nachrüstung einer Wohnung oder eines Hauses, kann auch ein Experte aus dem Elektrohandwerk mit entsprechender Zusatzausbildung weiterhelfen. Eigene Schulungen zum Smart Home Berater werden von den Verbänden der Branche, von speziellen Schulen und von den meisten Handwerkskammern angeboten und zertifiziert.

Firmen oder Handwerker mit dieser Zertifizierung können unter anderem folgende Bezeichnungen tragen:

  • Fachbetrieb Komfort barrierefrei
  • Fachbetrieb für innovatives Wohnen
  • Fachbetrieb für senioren- und behindertengerechte Elektrotechnik
  • Fachbetrieb für vernetzte Gebäudetechnik
  • Fachplaner für barrierefreies & komfortables Wohnen
  • Fachberater Wohnkomfort
  • Gebäudesystemintegrator

Achtung: Meistens kostet schon die Beratung Geld, das später nicht unbedingt mit den in Auftrag gegebenen Arbeiten verrechnet wird. Deshalb solltest du unbedingt vorher beim Unternehmen nachfragen, ob solche Gebühren anfallen, wie hoch sie sind und ob eine Verrechnung bei Auftragserteilung erfolgt.

 

Welches System passt zu dir?

Ob es nun darum geht, den Staubsauger selbsttätig laufen zu lassen, morgens aus dem Bett die Kaffeemaschine zu steuern oder die Beleuchtung im Haus intelligent zu regeln – es gibt jede Menge Möglichkeiten, was du miteinander vernetzen kannst. Was bietet den meisten Komfort oder Sicherheit und welche Lösung ist wirklich praktikabel? Vor der Beratung solltest du dir überlegen, welche Bereiche und Geräte du smart einrichten willst und wie die Steuerung aussehen soll. Die Beratung sollte dir vor allem in den folgenden Punkten weiterhelfen:

Offen oder geschlossen?

Bei offenen Systemen bist du nicht auf die smarten Lösungen eines einzigen Anbieters angewiesen, sondern kannst die Geräte und Produkte mehrerer Hersteller kombinieren. Die Geräte kommunizieren in der Regel über Bluetooth, Funk oder WLAN miteinander. Oft funktioniert jedoch die Verbindung der einzelnen Komponenten zueinander nicht oder nur unzureichend.

Geschlossene Systeme bestehen aus Lösungen eines bestimmten Herstellers. Das heißt, dass andere Produkte nicht in das System integriert werden können. Dafür funktioniert aber die Kommunikation zwischen den einzelnen Elementen in aller Regel reibungslos.

Kabel oder Funk?

Kabelinstallationen sind bei Neubauten empfehlenswert oder wenn ein Altbau renoviert wird. Denn für die Installation dieses Systems müssen eigene Leitungen zu jeder einzelnen Verbrauchsstelle wie Smart-TV, Haushaltsgerät, Überwachungskamera oder Lichtschalter gelegt werden. Der große Vorteil von kabelgebundenen Systemen liegt in ihrer Zuverlässigkeit. Die Daten werden äußerst schnell übertragen, die Störanfälligkeit ist gering. Allerdings fallen mehr Materialien an und der Arbeitsaufwand ist höher. Deshalb sind kabelgebundene Systeme meist erheblich teurer.

Smart-Home-Lösungen, die auf Funk basieren, können in aller Regel schnell und einfach installiert werden. Einige Funksysteme nutzen die vorhandenen Stromleitungen für die Datenübertragung. Allerdings sind diese – gerade bei längeren Funkwegen – häufig langsamer und störanfälliger als ausschließlich funkbasierte Systeme. Andere wiederum kombinieren beide Möglichkeiten zu einer Kabel-Funk-Installation. Bei fast allen Funksystemen müssen übrigens regelmäßig die Batterien gewechselt werden, wenn die Komponenten nicht durch eine Unterputzinstallation mit dem Stromnetz verbunden sind.

 

Mit einer Smart-Home-Beratung optimale Ergebnisse erzielen

Wenn du ein umfangreiches Smart-Home-System in deinem Haus oder deiner Wohnung installieren möchtest, dich mit der Technologie aber nicht ausreichend auskennst, empfiehlt es sich, eine Smart-Home-Beratung in Betracht zu ziehen. Sie verursacht zwar zusätzliche Kosten, zahlt sich aber am Ende mit einem einwandfrei funktionierenden und auf dich abgestimmten System aus.

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