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Intelligente Sicherheit: Smart-Home-Alarmanlagen

Lisa Becker
01.06.2020 09:00:00

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Die Smart-Home-Alarmanlage

Im Jahr 2019 wurden knapp 90.000 Wohnungseinbrüche in Deutschland polizeilich erfasst. Was zweifelsohne eine viel zu hohe Zahl ist, bestätigt gleichzeitig aber auch einen interessanten Trend, der sich seit Jahren immer wieder aufs Neue wiederholt. Denn seit dem Jahr 2015 gehen die gemeldeten Einbrüche laut Statista deutlich zurück. Einerseits schrecken potenzielle Einbrecher sicherlich die mittlerweile sehr drastischen Strafen ab; andererseits schützen sich Haus- und Wohnungsbesitzer selbst durch die Anschaffung von Sicherheitstechnik. In diesem Artikel stellen wird dir das Herzstück jedes smarten Sicherheitssystems vor: die Smart-Home-Alarmanlage.

 

Was macht eine Smart-Home-Alarmanlage so besonders?

Wie erwähnt, fungiert eine smarte Alarmanlage als zentraler Bestandteil deines Sicherheitssystems in den eigenen vier Wänden. Grundsätzlich unterscheidet sich ein intelligentes Alarmsystem nicht von einer klassischen Variante. Tatsächlich ist die Art und Weise der Steuerung über Funk das, was sie letztlich zu einer smarten Alarmanlage macht. Smart-Home-Lösungen zeichnen sich durch ihre bequemen Steuerungsmöglichkeiten über nahezu alle mobilen Geräte und über intelligente Sprachassistenten aus.

Mit einer smarten Alarmanlage kannst du jederzeit über dein Smartphone, Tablet oder Computer den Status des Systems abrufen und einzelne Komponenten steuern. So kannst du beispielsweise von unterwegs auf Überwachungskameras zugreifen, den Bewegungsmelder einsehen oder die Türen und Fenster kontrollieren.

 

Smart Home Alarmanlage: Diese Optionen hast du

Konzeptionell setzt sich eine intelligente Alarmanlage entweder aus einem Komplettsystem oder einem erweiterbaren System aus Einzelkomponenten zusammen. Welche Option für dich die richtige ist, kommt auch immer auf die äußeren Umstände, das Haus und das geplante Vorhaben an.

Die Komplettsets sind meistens Teil einer Produktserie eines Herstellers. Der Vorteil dieser Systeme ist vor allem die garantierte Kompatibilität zu anderen Produkten derselben Serie. Du kannst also jederzeit neue Tür- und Fensterkontakte oder weitere Kameras in das System einspeisen. Allerdings bist du auch auf die angebotenen Geräte angewiesen. Das bedeutet, dass du unter Umständen nicht Geräte anderer Hersteller mit der Basisstation verbinden kannst. Auch wenn eine spezielle Gerätekategorie nicht von dem Hersteller angeboten wird, kannst du dein gewähltes Konzept vielleicht nicht im vollen Umfang umsetzen. smart-home-alarmanlage-guide-ebook-net4energy

Etwas anders sieht das dagegen im Falle einzelner Komponenten aus, die zu einem Gesamtsystem zusammengebaut werden. Diese Art des smarten Alarmsystems bietet dir völlige Flexibilität, erfordert jedoch auch ein gewisses Maß an technischem Know-how. Dir sollten Übertragungsstandards aus der Smart-Home-Welt ein Begriff sein. Des Weiteren sollten auch technische Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden, damit die Kommunikation deines intelligenten Alarms Marke Eigenbau auch vor externen Angriffen durch Hacker geschützt wird.

So oder so haben beide Variante ihre Vor- und Nachteile, die du letztlich aber immer auf Basis der eigenen Bedürfnisse abwägen solltest.

 

Aus welchen Komponenten setzt sich eine intelligente Alarmanlage zusammen?

Die einfachen Konnektivitätsmöglichkeiten einer intelligenten Alarmanlage erlauben jederzeit die unkomplizierte Erweiterbarkeit des Gesamtsystems. Insbesondere, wenn du auf zusammenhängende Produktserien eines Herstellers setzt, sind neue Geräte häufig sogar Plug-and-Play-fähig und sofort einsatzbereit. In der Regel bilden Bewegungsmelder, Rauchmelder, Tür- und Fensterkontakte sowie Kameras die Basisstation jeder smarten Alarmanlage. Häufig lassen sich diese Systeme noch durch Sirenen, elektronische Türschlösser, Licht sowie Wasserstands- und Glasbruchmelder erweitern. Dadurch kannst du dein System individuell nach eigenen Vorgaben gestalten und betreiben.

 

Wie wird der Alarm ausgelöst?

Die modernen Systeme melden einen Alarm in Echtzeit über das Internet an deine registrierten Geräte. Zeichnet beispielsweise deine Kamera Bewegungen am Haus auf, springt der Bewegungsmelder an. Meldet der Sensor am Fenster eine ungeplante Öffnung, wirst du auf Wunsch überall auf der Welt darüber informiert. Gleichzeitig bieten einige Alarmsysteme die Funktion, im Falle eines Alarms eine Notrufzentrale zu benachrichtigen. Dieser Service ist häufig bereits für eine geringe monatliche Pauschale zu erwerben.

 

Wie sicher sind Smart-Home-Alarmanlagen?

Jede Smart-Home-Alarmanlage wird in das eigene WLAN-Netz integriert. Daher ist die Anlage grundsätzlich so sicher wie das eigene Netzwerk zu Hause. Hältst du also regelmäßig deine Router-Firmware aktuell und verwendest sichere Passwörter für deine Zugänge, musst du dir in der Regel keine Sorgen machen. Beachte jedoch, dass jedes neue Gerät im WLAN-Netzwerk ein potenzielles Angriffsziel für Hacker sein kann. Wenn du kritisch die Sicherheit des eigenen WLANs überprüfst, deine Router-Firmware aktuell hältst und sichere Passwörter für deine Zugänge verwendest, musst du keine Hackerangriffe oder Manipulationen der Geräte befürchten. Willst du zudem die Sicherheit auch im Falle eines Stromausfalls gewähren, solltest du dich vor der Anschaffung über Alarmanlagen mit einer Notbatterie informieren.

 

Smart-Home-Alarmanlage: Intelligente Sicherheit für dein Zuhause

Smarte Alarmsysteme liegen voll im Trend und schützen das Haus vor Einbrechern. Eine intelligente Alarmanlage dient als zentrale Schnittstelle, die alle angeschlossenen Sensoren über Funk miteinander verbindet. Die Vernetzung mit dem eigenen Smartphone oder Tablet sorgt auch unterwegs für einen genauen Überblick am eigenen Haus. Sobald die Sensoren einen Alarm melden, wirst du per SMS oder Push-Nachricht und gegebenenfalls noch ein Sicherheitsdienst informiert. Demnach ist die Wahl der passenden Smart-Home-Alarmanlage auch immer eine Frage der persönlichen Vorstellungen und der gegebenen Möglichkeiten.

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Wusstest du schon?

Was beinhaltet ein smartes Alarmsystem?

Eine Smart Home Alarmanlage besteht unter anderem aus Bewegungsmeldern, Rauchmeldern, Tür- und Fensterkontakten, Kameras und einer Basisstation. Du kannst sie noch mit Licht, elektronischen Türschlössern, Sirenen, Glasbruch- und Wasserstandsmeldern aufrüsten.

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