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Mini-E-Bikes: Kompakt und leicht verstaubar

Ricardo Izzi
13.10.2020 07:45:00

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E-Bike fahren geht auch in klein

E-Bike fahren boomt und liegt nach wie vor voll im Trend. Dass auch das Fahren eines elektrischen Fahrrads gesund ist, wurde inzwischen nachgewiesen. Es bringt das Herz-Kreislauf-System auf Trab und motiviert unsportliche Menschen, sich körperlich zu betätigen. Doch oft stellt sich die Frage, wohin mit dem E-Bike, wenn man es nicht benötigt? Die Branche hat mitgedacht: Klapp- beziehungsweise Falträder mit Elektromotor sind die Lösungen.

 

Mini-E-Bikes zeigen ihre wahre Größe

Tragbare Mini-E-Bikes werden in der Presse, aber auch von den Herstellern, „E-Bike-Klapprad“ oder „E-Bike-Faltrad“ genannt. Letztlich meinen jedoch beide Bezeichnungen das Gleiche und werden nur synonym verwendet.

Falt- beziehungsweise Klappräder mit Elektromotor und 16 bis 20 Zoll Reifen lassen sich einfach transportieren und ebenso gut verstauen. Das gilt gleichermaßen für Zuhause, am Arbeitsplatz oder die Urlaubsfahrt. Die Räder sind schnell zusammengeklappt und fast genauso schnell wieder zusammengebaut. Sie bieten ausreichend Fahrkomfort und Sicherheit fürmini-e-bike-guide-ebook-net4energy den täglichen Alltagseinsatz und im Straßenverkehr. In der Regel werden sie mit einer 3- bis 7-Gänge-Gangschaltung angeboten. Um kleinere Einkäufe oder die Aktentasche zu transportieren, sind sie häufig mit einem kleinen Gepäckträger ausgestattet. Meist sind bereits ab Werk sämtliche Komponenten vorhanden, die gemäß StVO (Straßenverkehrsordnung) erforderlich sind.

Preislich musst du mit Kosten zwischen 700 Euro und 3.500 Euro rechnen; je nach Qualität und Ausstattung. Klappräder gibt es bereits seit den 1960er-Jahren, aber die Unterstützung mit Motor ist relativ neu. Der Klappmechanismus mit Faltgelenk im Hauptrahmen ist zwar geblieben, aber mit den meist etwas wackeligen Vorläufern von vor gut 60 Jahren haben sie nichts mehr gemein.

 

Eine Variante gibt es noch: das Kompakt-E-Bike

Kompakt-E-Bikes besitzen einen kompakten Rahmen und circa 20 Zoll kleinere Reifen als ein normales E-Bike. Ihr Fahrverhalten ist dem des City-Bikes sehr ähnlich, allerdings ist es aufgrund seiner geringeren Größe wendiger. Für den Transport können sowohl der Sattel als auch die Lenkstange bis an den Rahmen geschoben werden. Es werden auch kompakte Pedelecs angeboten, die sich zusammenklappen lassen. Ein Kompakt-E-Bike bietet dir die Vorteile eines Klapprades und den Komfort eines E-Bikes-City.

 

Einsatzbereiche der Mini-E-Bikes

Ideal sind Mini-Bikes für Berufspendler, die mit dem Zug, der S- oder U-Bahn zur Arbeit fahren, aber vom Zielbahnhof aus noch ein gutes Stück zum Arbeitsplatz zurücklegen müssen. Auch Bewohner in Städten, die kein Auto haben oder dieses öfter stehen lassen möchten, werden so mobiler. Selbst Schulkinder, die keinen Schulbus oder den ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr) nutzen können, werden mit Klapprädern flexibler - gute Wetterverhältnisse und vor allem Radwege vorausgesetzt. Natürlich bringen E-Bike-Falträder auch beste Voraussetzungen für Urlaubsfahrten mit dem Auto mit, sie passen in den Kofferraum oder können hinter den Vordersitzen untergebracht werden. Wer mit dem Campingbus oder Wohnwagen unterwegs ist, spart sich die teuren, am Heck montierten Fahrradträger.

 

Sind klappbare Mini E-Bikes wirklich so handlich?

Was die Größe im zusammengeklappten Zustand – zum Beispiel 83 x 47 x 67 Zentimeter – angeht, ganz sicher. Zudem gibt es spezielle Taschen, um die Mini-E-Bikes sicher zu verpacken. Was das Gewicht betrifft, sieht es schon etwas anders aus. Da im Vergleich zu einem normalen Fahrrad noch Motor und Akku hinzukommen und natürlich der Rahmen entsprechend stabiler sein muss, kannst du von einem Gewicht bis zu 25 Kilogramm ausgehen. Es gibt aber inzwischen bereits Modelle, die laut Herstellerangabe nur um die 10 bis 15 Kilogramm wiegen. Günstige E-Bike-Klappräder zählen jedoch eher zu den Schwergewichten. Um einen Gewichtsvergleich zu geben: Ein voller Bierkasten mit 0,5 Liter Flaschen wiegt rund 18 Kilogramm. Da das faltbare Elektro-Pedelec meist nur kurze Strecken getragen werden muss, sollte das kein Problem sein. Wer allerdings im 10. Stock ohne Aufzug wohnt, dürfte durchaus ins Schwitzen geraten.

 

Muss ich im Bus oder in der Bahn ein Extra-Ticket lösen?

Sind die Reifen nicht größer als 20 Zoll und ist das Pedelec optimal zusammengefaltet, dann zählt es als Handgepäck und darf in der Regel in Zügen, S- und U-Bahnen, in Bussen und in der Straßenbahn kostenlos mitgenommen werden. Ist das Fahrrad in einer Transporttasche verstaut, sieht es sowieso wie Handgepäck aus.

 

Wie steht es mit Motor und Reichweite?

Bei Elektro-Falträdern ist der Motor entweder am Heck, in der Mitte oder vorne verbaut. Der Antrieb am Vorderrad ist zwar sehr günstig, erschwert jedoch das Fahren des Mini-E-Bikes, weil das Gewicht das Lenken erschwert. Beim Mittelmotor ist das E-Bike-Klapprad durch den tieferen Schwerpunkt gut ausbalanciert. Es fährt sich daher ähnlich wie ein konventionelles Klapprad. Allerdings sind Mittelmotoren die teuerste Variante. Am häufigsten verbaut werden E-Bike-Falträder mit Heckantrieb. Hier befindet sich der Motor in der Mitte des Hinterrades. Durch die direkte Kraftübertragung ergibt sich ein entsprechend kraftvolles Fahrverhalten. Die Motorleistung beträgt immer 250 Watt.

Was die Reichweite betrifft, so bewegen sich die Herstellerangaben zwischen 40 Kilometern und 130 Kilometern. Die Wahrheit liegt wohl in der Mitte. Aber 50 Kilometer solltest du mit einem Akku schon kommen.

 

Für wen eignet sich ein Mini-E-Bike?

Vor allem für Stadtfahrten und kleinere Touren auf befestigten Wegen im Urlaub sind die kleinen Elektrofahrräder sehr gut geeignet. Wer kurze Strecken zur Arbeit, in die Schule oder zum Einkaufen mit dem Rad zurücklegen möchte, aber keine Abstellmöglichkeit in der Garage oder im Fahrradkeller hat, für den ist ein Mini-E-Bike ideal. Lediglich für Menschen, die sehr groß sind – ab etwa 190 Zentimeter – dürften E-Bike-Klappräder weniger komfortabel sein. Schwergewichtige Personen sollten sich vorab über die maximale Tragfähigkeit des Mini-E-Bikes informieren.

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Wusstest du schon?

Wenn ich die Lampe mit 37 Volt aus dem Antriebs-Akku des E-Bikes speise, kommen dann die passenden 3 Volt für das Rücklicht heraus?

Gute Lampen für Pedelecs sind so konzipiert, dass sie sogar bis zu 60 Volt vertragen können. In der Regel benötigen sie aber wesentlich weniger Energie, weshalb die 3 Volt für eine Rücklicht immer „übrig bleiben“.

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