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Diese Ladestationen für E-Bikes gibt es

Ricardo Izzi
02.08.2020 11:45:00

Wichtige Facts rund um die Ladestation fürs E-Bike

Man will ja auch mal ein bisschen länger radeln als nur bis zum nächsten Bäcker. So richtig Spaß macht ein Elektrofahrrad schließlich auf längeren Strecken – bei Tagestouren spielt das Pedelec all seine Vorteile gegenüber dem normalen Fahrrad aus. Aber was, wenn der Akku unterwegs keinen Strom mehr hat? Dann ist es gut zu wissen, wie das mit der Ladestation fürs E-Bike auch unterwegs funktioniert.

 

Hier kannst du unterwegs dein E-Bike laden

Wenn du deinen E-Bike-Akku laden musst, bist du nicht unbedingt nur auf die heimische Steckdose in der Garage angewiesen. Auch unterwegs, zum Beispiel während einer längeren Tour, findest du inzwischen immer mehrere Lademöglichkeiten für E-Bikes. Diese sind allerdings ziemlich unterschiedlich. Am gängigsten sind derzeit:

  • Spezielle Fahrradständer mit angebrachten Steckdosen. Wichtig ist hierbei, dass du dein eigenes Ladegerät im Gepäck dabeihast.
  • Schließfächer, in die du deinen Akku einschließen und aufladen kannst. Klar, dass du den Akku dafür problemlos vom Fahrrad abnehmen können musst. Öffnen kannst du das Schließfach entweder per Münzeinwurf oder mit einem speziellen Code.
  • Ladesäulen, die über eine oder mehrere Steckdosen verfügen. Wenn du diese nutzt, solltest du bei schlechtem Wetter darauf achten, dass sie regensicher aufgestellt sind. Sonst könnte dein Ladegerät einen erheblichen Schaden nehmen. Einige funktionieren auch nur mit einem hauseigenen Anschlusskabel. ladestation-e-bike-guide-ebook-net4energy
  • Viele Gaststätten und Restaurants, die an beliebten Radstrecken liegen, leihen mittlerweile ebenfalls Ladegeräte aus. Achte darauf, dass dein Akku zum jeweiligen E-Bike-Ladegerät passt.
  • Charge4Bike: Das Ladesystem von SSL Energie für E-Bikes und Pedelecs dient gleichzeitig als sicherer Fahrradständer.
  • Akkurad-Tankstellen: Hier findest du gleich mehrere unterschiedliche Systeme. Das Laden sowohl von fest am Bike installierten als auch von abnehmbaren Akkus ist möglich. Oft handelt es sich bei dieser Ladestation um Schließfächer, die per Pfand, Schlüssel oder Code zu bedienen sind.
  • RWE eBikeStation: Das sind in der Regel professionelle Stationen, in denen du dein E-Bike sogar wettergeschützt unterstellen kannst.
  • TERRA.bike: Öko wird hier großgeschrieben, denn die Schuko-Steckdosen dieser Ladestationen werden mit Solarenergie betrieben.
  • bike-energy: Das große Plus dieser Station ist, dass du dein eigenes Ladegerät getrost zu Hause lassen kannst. Der Akku wird mit einem speziellen, wasserdichten Kabel aufgeladen, das dir vor Ort ausgeliehen wird.

Die unterschiedlichen E-Bike-Ladestationen

Nicht jede Ladestation für E-Bikes ist für jedes Pedelec geeignet. Damit du weißt, welches System und welche Lademöglichkeit du wo findest, gibt es Apps und Webseiten, die regelmäßig auf dem Laufenden gehalten werden. Als sehr gut hat sich diese Seite erwiesen: Klick einfach auf den Ort, an dem du dein Elektrofahrrad laden willst. Im Fenster erscheint dann ein Hinweis darauf, welches System dort zur Verfügung steht.

Üblich sind folgende Anbieter:

Zu Hause steht die sicherste E-Bike-Ladestation

Die bequemste Art, deinen E-Bike-Akku zu laden, ist natürlich zu Hause. Da weißt du, dass das Kabel und dein Akku hundertprozentig passen. Aber auch hier braucht es nicht immer nur die Standardsteckdose in der Garage zu sein. Es gibt spezielle Wallboxen beziehungsweise Ladesäulen, mit denen du je nach Modell gleich mehrere Elektrofahrräder gleichzeitig oder sogar parallel ein Bike und ein Elektroauto laden kannst.

Je nach Hersteller und Funktionsumfang kannst du dabei von folgenden Vorteilen profitieren:

  • E-Bike-Akkus können sich doppelt so schnell wieder aufladen wie an einer normalen 230-Volt-Steckdose.
  • In der Regel lassen sich sämtliche gängige Marken von E-Bikes problemlos laden.
  • Intelligente Ladesysteme schonen den Akku. Unter Umständen kannst du auch von Leasingprogrammen oder Förderungen profitieren.

 

So nutzt du das E-Bike-Ladegerät richtig

Ob zu Hause oder unterwegs – du solltest einen Akku mit Bedacht aufladen. Grundsätzlich verwendet man das originale Ladegerät, um der Batterie neue Power zu geben. Die heutige Technik ist aber auch so weit, dass der Akku ein fremdes (passendes!) Ladegerät oder eine Ladestation verträgt.

Dennoch gibt es einige wichtige Grundregeln, die du beachten kannst. So vertragen moderne Lithium-Ionen-Akkus mehrere Zwischenladungen besser als häufige Entladungen. Der Akku muss auch nicht unbedingt immer zu 100 Prozent voll sein. Wenn du während einer Tour weiterfahren willst, kannst du ihn getrost vom Ladegerät nehmen, ohne dass er geschädigt wird. Weil du mit dem vorzeitigen Abbruch des Ladevorgangs hohe Spannungsbereiche vermeidest, kannst du dadurch wahrscheinlich sogar die Lebenszeit deines Akkus verlängern. Die heute gängigen Lithium-Ionen-Akkus kennen auch den gefürchteten Memory-Effekt nicht.

Tipp: Damit das Battery-Management-System den Zustand des Akkus korrekt ermittelt, solltest du den Akku alle 2 bis 3 Monate einmal komplett leeren und wieder aufladen.

 

Ladestationen für E-Bikes werden immer beliebter

Dank einer mittlerweile recht gut ausgebauten Infrastruktur in Sachen E-Bike-Ladestation musst du dir kaum noch Sorgen darüber machen, dass du mit einem Pedelec irgendwo auf der Strecke bleibst. Denke vor Fahrtbeginn nur daran, per App oder über eine Webseite nachzuschauen, wo du auf der Strecke eine Ladestation findest. Und packe nötigenfalls auch dein eigenes Ladegerät und/oder das passende Ladekabel mit ein.

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