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KfW-Förderung für Photovoltaik

Giuliano Fuchs
08.05.2020 08:45:00

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Inhalt des Blogartikel

Mit dieser KfW-Förderung kannst du für Photovoltaik rechnen

Die Anschaffung einer Photovoltaikanlage ist aus mehreren Gründen sinnvoll. Zum einen trägt Photovoltaik erheblich dazu bei, die Umwelt zu entlasten und ein sauberes Klima zu schaffen. Zum anderen sparst du mit so einer Anlage letztendlich eine Menge Geld, da sie den Strom, der im Haushalt gebraucht wird, selbst produziert. Und die Überschüsse können auch noch verkauft werden. Der einzige Nachteil: Eine stromproduzierende Solaranlage auf dem Dach eines Einfamilienhauses mit einer vierköpfigen Familie kostet circa 8.000 Euro. Doch dank der KfW-Förderung für Photovoltaik können sich die Anschaffungskosten enorm reduzieren. Wir sagen dir, mit welchen Beträgen du für eine Anlage rechnen kannst.

Kurz erklärt: Das ist Photovoltaik

Mit Photovoltaik wird Sonnenlicht über Solarzellen direkt in elektrische Energie umgewandelt. Die Solarzellen bestehen aus einzelnen Modulen, in denen unter anderem das Halbmetall Silizium mithilfe des Sonnenlichtes Gleichstrom erzeugt. Diese von der Photovoltaik gewonnene Energie wird in einem Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt, damit wir ihn im Haushalt auch nutzen können.

 

Mit der KfW-Förderung für Photovoltaik zu deinem eigenen Sonnenkraftwerk

Eine Solaranlage auf dem Dach macht dich unabhängig – und zwar von den üblichen Strompreiserhöhungen. Denn die Sonne scheint schließlich (fast) immer. Und wenn sie das einmal nicht macht, sorgt ein Stromspeicher dafür, dass du trotzdem nicht im Dunkeln stehst.

Scheint unser Zentralgestirn aber sehr stark, produziert deine Anlage sogar mehr Energie, als du verbrauchst. Dann kannst du diesen überschüssigen Strom ganz einfach ins öffentliche Stromnetz leiten und bekommst dafür sogar noch die sogenannte Einspeisevergütung. Die wird laut Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 20 Jahre lang ab dem Zeitpunkt der Anmeldung der PV-Anlage gezahlt. Zwar sinkt diese Vergütung während der Laufzeit jedes Jahr kontinuierlich. Dennoch trägt auch dieses Geld dazu bei, dass deine Anlage unter dem Strich gewinnbringend arbeitet. Und für die Anfangsfinanzierung kannst du einen Zuschuss von der KfW bekommen.

Das ist die KfW

Das Kürzel KfW steht für „Kreditanstalt für Wiederaufbau“. Es handelt sich dabei um eine Bankengruppe mit mehreren Tochterunternehmen.kfw-foerderung-photovoltaik-guide-ebook-net4energy Gegründet wurde die KfW übrigens schon 1948. Heute ist sie die drittgrößte Bank Deutschlands und eine der weltweit führenden Förderbanken.

Ziel dieser öffentlichen Institution ist die Verbesserung der wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Lebensbedingungen ihrer Kunden. Um das zu erreichen, stellt sie verschiedene Förderungen und Darlehen für unterschiedliche Bereiche bereit, zum Beispiel für Immobilienbesitzer:

  • KfW-Wohneigentumsprogramm (124): Mit diesem Programm wird der Bau oder Kauf von Häusern oder Wohnungen mit bis zu 100.000 Euro als zinsgünstiges Darlehen bezuschusst.
  • Energieeffizient Sanieren – Kredit (151, 152): Dies ist ein langfristiges, zinsgünstiges Darlehen für alle, die ihr Haus oder die Wohnung besonders energieeffizient sanieren möchten.
  • Energieeffizient Bauen (153): Mithilfe dieses Programms werden Neubau und Kauf von KfW-Effizienzhäusern 40 Plus, 40 und 55 sowie Passivhäusern mit bis zu 120.000 Euro gefördert.
  • Energieeffizient Sanieren – Ergänzungskredit (167): Wird die alte Heizungsanlage gegen eine neue auf Basis erneuerbarer Energien ausgetauscht, wird ein Förderbetrag von bis zu 50.000 Euro geltend gemacht.
  • Altersgerecht umbauen – Kredit (159): Wer seine Immobilie altersgerecht, also barrierefrei, umbaut, kann für die Umbaumaßnahmen ein zinsvergünstigtes Darlehen von maximal 50.000 Euro beantragen.
  • Baukindergeld (424): Pro Kind gibt es für Bauherren oder Immobilienkäufer 10 Jahre lang einen Zuschuss von insgesamt bis zu 12.000 Euro.
  • Erneuerbare Energien – Standard (270): Durch dieses Programm werden Photovoltaikanlagen, aber auch Wasser- und Windkraftanlagen zur Stromerzeugung sowie Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen gefördert. Und zwar sowohl der Kauf als auch die Errichtung und Erweiterung einer Photovoltaikanlage, die noch nicht länger als 12 Monate in Betrieb ist. Voraussetzung für den Kredit als Privatperson: Du musst einen Teil des gewonnenen Stroms aus der Anlage in das öffentliche Stromnetz einspeisen.

 

So erhältst du die KfW-Förderung für Photovoltaik

Mit der KfW-Förderung „Erneuerbare Energien – Standard“ kannst du bis zu 100 Prozent deiner Photovoltaik finanzieren: und das schon ab einem Zinssatz von 1,03 Prozent.

Die Laufzeit dieses Annuitätendarlehens liegt zwischen 5 und 20 Jahren. Die Zinsbindung gilt – abhängig von der Laufzeit – 5, 10, 15 oder 20 Jahre. Und das Beste: Bis zu 3 Jahre kannst du auch die sogenannten „tilgungsfreien Anlaufjahre“ genießen. Danach zahlst du pro Vierteljahr gleich hohe Raten zuzüglich Zinsen auf den restlichen Kreditbetrag.

In 4 Schritten zum KfW-Förderprogramm

Damit du alle Vorteile des Programms „Erneuerbare Energien – Standard“ nutzen kannst, ist es wichtig, den Antrag auf das Darlehen zu stellen, bevor du mit dem Bauvorhaben deiner Photovoltaikanlage beginnst.

Dann gilt es nur noch, 4 einfache Regeln zu beachten:

  1. Finanzierungspartner: Sprich als erstes mit einer Bank (bestenfalls deiner Hausbank) über das, was du vorhast. Dort bekommst du auch weitere Hilfen und Informationen.
  2. Beantragung: Nun kannst du den Kredit für die Photovoltaikanlage beantragen. Die Korrespondenz mit der KfW übernimmt dabei deine Bank.
  3. Prüfung: Jetzt brauchst du ein bisschen Geduld. Denn die KfW prüft deinen Kreditantrag und entscheidet, ob du für die Förderung infrage kommst.
  4. Abschluss: Ist alles im grünen Bereich, bekommst du eine Nachricht von deiner Bank. Dort schließt du dann den endgültigen Kreditvertrag ab und kannst dir deine Anlage auf dem Dach aussuchen.

Tipp: Es gibt auch noch andere Förderprogramme

Einige Bundesländer, wie beispielsweise Thüringen, Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Bayern, haben zusätzliche Förderprogramme für Anlagen mit erneuerbaren Energien aufgelegt. So kannst du in etwa Anschaffungszuschüsse, Erstberatungskosten und auch zinsgünstige Darlehen beantragen. Allerdings werden inzwischen hauptsächlich Maßnahmen zur Elektromobilität unterstützt. Sich zu erkundigen, schadet aber auf keinen Fall.

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