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Preise für Hybrid-Autos

Ricardo Izzi
25.06.2020 14:45:00

Hybrid-Autos: So steht es um die Preise

Den Plänen der Bundesregierung zur CO2-Reduzierung sei Dank: So ziemlich alle Autohersteller bieten inzwischen neue Vollhybride oder Plug-in-Hybride (PHEV – Plug-in Hybrid Electric Vehicle) an. Für dich als Verbraucher heißt das auch, dass die Autos preiswerter werden. Und wenn du dann noch den Umweltbonus vom Staat erhältst, ist so ein Hybrid-Auto nicht nur aus Umweltaspekten, sondern auch aus finanzieller Sicht eine echt attraktive Alternative zu anderen Antriebsarten, wie beispielsweise dem Benziner oder dem Elektroauto. Wie es um die Preise von Hybrid Autos, Förderungen und andere Vorteile steht, verraten wir dir hier.

 

So liegen die Anschaffungskosten für ein Hybrid-Auto

Da es derzeit verständlicherweise eine starke Nachfrage nach Hybrid-Autos gibt, wird es wohl eher schwierig für dich, einen Autohändler zu finden, der dir ein Sonderangebot unterbreitet. In aller Regel bieten die Händler ihre Hybride zum Listenpreis an – und der liegt durchschnittlich 8.000 Euro über den Anschaffungskosten für ein vergleichbares Fahrzeug mit konventionellem Antrieb.

Ein Preisunterschied ergibt sich auch aus der eingesetzten Hybrid-Technik selbst. So sind Plug-in-Modelle meist etwas teurer als Vollhybride. Dafür aber werden sie vom Staat noch bevorzugter gefördert, was die höheren Anschaffungskosten wieder ausgleicht.

 

Diese Modelle stehen dir zur Wahl

Nach Aussagen des ADAC wurden im Jahr 2019 laut Kraftfahrt-Bundesamt 45.348 Pkw mit Plug-in-Hybrid-Antrieb zugelassen. Unter dem Strich sind das immerhin 1,3 Prozent aller Neuzulassungen. hybrid-auto-preis-guide-ebook-net4energy

Wie bereits erwähnt, haben so ziemlich alle namhaften Autohersteller Hybride im Angebot. Darum hat man da eigentlich die Qual der Wahl; es kommt ganz auf das individuelle Bedürfnis und auf den eigenen Geschmack an. Und natürlich auf den Geldbeutel. Wir stellen dir diese Hybride hier vor, geben aber keine Einschätzung oder Empfehlung ab und auch die Reihenfolge der Nennung spielt keine Rolle.

  • Grundsätzlich hält der Trend zum SUV nach wie vor an. In diesem Bereich will Volvo mit dem XC90 T8 Recharge in diesem Jahr voll durchstarten. Im aktuellen Rennen sind auch der Range Rover Sport P400e Plug-in Hybrid, der Peugeot 3008 GT Hybrid4, der MINI Countryman Cooper S E All4 und der Audi Q5 55 TFSI e quattro.
  • Aber gerade in den Ballungszentren setzen sich auch immer mehr kleine Hybrid Autos durch. Sei es der IONIQ PHEV von Hyundai, der Kia Ceed SW PHEV oder der Mercedes A 250 e – die Cityflitzer sind deutlich auf dem Vormarsch.
  • Wem weder das eine noch das andere gefällt, darf sich trotzdem freuen. Denn auch den sportlichen Fahrern wird in dieser Autosaison etwas geboten. In diesem Bereich stechen besonders Porsche mit seinen Panamera Turbo S E-Hybrid, dem Panamera 4 E-Hybrid Sport Turismo und dem „kleinen“ Porsche Panamera 4 E-Hybrid heraus, und die Bayern kontern in Sachen Sportlichkeit mit ihrem BMW i8 Roadster sowie dem BMW i8 Coupé.

Das sind die 3 teuersten Hybrid-Autos

Wenn Geld für dich keine Rolle spielt, dann dürften bei dir die Preise der 3 teuersten Hybride in diesem Jahr wohl kein Unwohlbefinden verursachen. Die Rangliste der Oberklasse wird natürlich von einem Hersteller angeführt:

  1. Der Sportwagen Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid Sport Turismo kostet 193.191 Euro und hat laut Hersteller eine elektrische Reichweite von 38 Kilometern.
  2. Ebenfalls sportlich kommt der Porsche Panamera Turbo S E-Hybrid für 190.335 Euro und mit einer Reichweite von 40 Kilometern daher.
  3. Fast schon gediegen ist der SUV Porsche Cayenne Turbo SE-Hybrid zum von 172.603 Euro mit einer Elektroreichweite von 32 Kilometern.

Das sind die 3 günstigsten Hybrid-Autos

Es geht aber natürlich auch wesentlicher preiswerter auf dem Hybrid Auto Markt. Im unteren Preissegment müssen sich die Hybriden noch nicht mal hinter so manchem Konventionellen verstecken. Ihr großer Vorteil ist zudem, dass sie mit reinem Elektroantrieb eine größere Reichweite haben als die teuren Modelle. Zur sogenannten Mittelklasse gehören:

  1. Der Hyundai IONIQ PHEV ist mit einem Preis von 32.000 Euro und einer Elektroreichweite von 63 Kilometern ein wirkliches Schnäppchen in der Kompaktklasse.
  2. Auch ein SUV kommt durchaus bezahlbar daher: Der Kia Niro PHEV SUV kostet gerade mal 33.990 Euro und fährt bis zu 58 Kilometer rein elektrisch.
  3. Ebenfalls kompakt ist der Kia Ceed SW PHEV für 34.990 Euro und mit einer elektrischen Reichweite von 60 Kilometern.

Hybrid-Auto kaufen und Förderung sichern

Neben den Einsparungen beim Sprit sind natürlich auch die Förderungen für Hybrid Autos richtig interessant. So gibt es beim Kauf eines neuen Plug-in-Hybriden für unter 40.000 Euro Anschaffungskosten (Netto-Listenpreis) satte 4.500 Euro Zuschuss.

Ist dein neues Hybrid Auto teurer (bis zu 65.000 Euro), bekommst du immerhin noch 3.500 Euro.

Damit du aber überhaupt berechtigt bist, eine Förderung zu bekommen, muss dein Wagen nach dem offiziellen Verfahren zur Messung von Kraftstoffverbrauch und CO2-Emission WLTP (Worldwide harmonized Light vehicles Test Procedure) mindestens 40 Kilometer rein elektrisch fahren oder einen maximalen CO2- Ausstoß von 50 Gramm pro Kilometer aufweisen können.

 

Hybrid als Firmenwagen

Wenn du den Plug-in-Hybrid, den dein Chef dir zur Verfügung stellt, auch privat nutzt, fallen nur 0,5 Prozent Dienstwagensteuer an. Das ist gerade mal die Hälfte der Steuer, die für Fahrzeuge mit herkömmlichen Verbrennungsmotor zu zahlen sind. Neu ist übrigens auch, dass Firmenwagen, die voll elektrisch fahren, nur noch mit 0,25 Prozent versteuert werden.

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