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Heizungssteuerung

Lisa Becker
10.07.2019, 07:07:00

Was ist mit Heizungssteuerung gemeint?

Oftmals wird mit dem Begriff Heizungssteuerung zweierlei gemeint: Einerseits bedeuten alle Arten von Thermostaten eine Art Heizungssteuerung. Zeitgleich sind aber auch komplexere Systeme damit gemeint, welche dem Nutzer mehr Automatisierung und Komfort bringen. Obwohl in der Praxis nicht zwischen Heizungssteuerung und Heizungsregelung differenziert wird, gibt es doch markante Unterschiede. Vereinfacht gesagt sorgt die Heizungssteuerung „nur“ für die Einstellung der richtigen Wunschtemperatur, ohne dabei eine Rückmeldung an das Steuerungssystem zu senden. Bei der Heizungsregelung hingegen werden die Soll-/ Ist-Werte verglichen. So ist sichergestellt, dass der Soll-Wert nicht nur erreicht, sondern auch gehalten wird. Der Zielwert wird kontinuierlich überprüft. In der Regel arbeitet man mit beiden Systemen, um einen reibungslosen Betrieb der Heizungsanlage zu sichern.


Ist eine derartige Heizungssteuerung notwendig?

Wie durch den Begriff ersichtlich, geht es darum, die Heizung zu steuern. Eine richtig durchgeführte Einstellung ist einerseits für den heimischen Komfort, vor allem aber auch für einen umweltbewussten Umgang mit Energie von Vorteil. Energie wird nach Bedarf gesteuert und nicht unnötig verbraucht.  Ein weiterer Pluspunkt ist, dass bei Bedarf die Heizungssteuerung selber eingreifen kann. Sie richtet sich an die vorgegebenen Werte und passt sich individuell und automatisch daran an. Bequem ist es darüber hinaus, beispielsweise im Winter auf dem Heimweg vom Smartphone aus die Heizungssteuerung zu aktivieren und die Raumtemperatur erhöhen zu können.

 

Welche Unterschiede gibt es bei Heizungssteuerung?

Es gibt natürlich die manuellen Steuerungseinheiten, bei denen kein extern vorhandener Regler verwendet wird. Die Vorlauftemperatur wird über einen Regelmechanismus so konfigurieret, wie sie aktuell gebraucht wird. Im Gegenteil kommuniziert die automatisierte Steuerung per Funk mit dem Heizsystem. Dabei gibt es sowohl außentemperaturgesteuerte als auch innenraumtemperaturgesteuerte Steuereinheiten. Das heißt die Heizungssteuerung orientiert sich in der einen Variante an der Außentemperatur und bei der zweiten Version an der Temperatur in den Innenräumen. Am häufigsten ist die außentemperaturgesteuerte Regelung. Diese orientiert sich an der aktuellen Witterung und arbeitet mit einer Heizkurve. Diese wird vom Heizungsbauer festgelegt. Somit lässt sich feststellen, wie hoch die Vorlauftemperatur sein muss, um den Soll-Wert in den Innenräumen zu erreichen.

 

Die einfachste Art der Heizungssteuerung

Der Komfort ist bei der Heizungssteuerung ein wichtiger Aspekt. Heutzutage wird dieser Teilbereich in allen Lebenslagen ausgeweitet. Somit wurden in den letzten Jahren auch die Smart Home Produkte immer populärer. Heizungssteuerung via Smart Home bietet die einfachste und bequemste Lösung. Die Geräte erfüllen die notwendigen Aufgaben, um die Heizung zu steuern und zu Visualisierung und sind zudem noch mit weiteren Geräten kompatibel. Sie regieren auf Bewegungsmelder oder kommunizieren zusammen mit einer Brandmeldeanlage. Es gibt viele Hersteller, die ein solch smartes Prinzip für Heizungssteuerung anbieten. Bei einem nachträglichen Einbau muss dabei besonders auf die Funktionalität und auf die Kompatibilität mit anderen Geräten geachtet werden.

 

Fazit der Heizungssteuerung

Um energiebewusst im Alltag zu leben ist eine moderne Heizungssteuerung sehr sinnvoll. Dabei muss an das Ein oder Andere gedacht werden. Die eigenen Bedürfnisse, die vorhandenen Gegebenheiten und das Budget müssen definiert sein. Mit diesen Erkenntnissen kann man die für sich richtige Heizungssteuerung wählen und installieren. Wenn alles funktioniert, können Hausbesitzer und Hausbewohner mit der Heizungssteuerung einen Eingriff in die Heizlast des Kessels vornehmen, sind flexibler und können ihre benötigte Energie selbst steuern.

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