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City-E-Bikes: Allrounder für die Stadt

Ricardo Izzi
06.10.2020 11:45:00

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Mit einem City E-Bike flexibel durch die Stadt

Oft erkennt man sie nicht sofort, ist allerdings verwundert, dass der ältere Herr so flott mit seinem Fahrrad unterwegs ist. City-E-Bikes sind zu einer echten Alternative im Straßenverkehr geworden. Kein lästiges Parkplatzsuchen, kein Gedränge in den öffentlichen Verkehrsmitteln, dafür Bewegung im Freien. Das E-Bike ist dabei, den alten Drahtesel abzulösen. Aber was kann es wirklich und ist es eine echte Alternative?

 

Was ist ein City-E-Bike und wodurch zeichnet es sich aus?

Ein City-E-Bike ist speziell für kürzere Fahrstrecken und die Anforderungen im Stadtverkehr ausgelegt, also für Fahrten auf Asphalt und Kopfsteinpflaster. Große Sprünge im Gelände kannst du damit nicht machen. Elektrische Stadträder sind mit einem kräftigen Motor ausgestattet und leicht rollende Reifen. Komfort und Ergonomie spielen eine große Rolle. Es handelt sich um solide, robuste und wartungsarme Fahrräder, die den täglichen Einsatz in der Stadt klaglos meistern. Sie sind so gebaut, dass man eine aufrechte Sitzhaltung einnehmen muss. So kannst du den vollen Fahrkomfort genießen, ohne dabei den Straßenverkehr aus den Augen zu verlieren.

Citybikes verfügen in der Regel über einen bequemen Sattel, ergonomisch geformte Griffe und Federgabeln. Bordsteine oder kleinere Schlaglöcher sind daher kein Problem. Wegen des hohen Schaltkomforts wird meist die zuverlässige und wartungsarme Nabenschaltungen verbaut, die in der hinteren Radnabe ihren Platz findet. So geschützt machen ihr beispielsweise Matsch oder harmlose Stürze weitaus weniger aus als einer Kettenschaltung. Nabenschaltungen gibt es auch mit Rücktrittbremse, wobei diese meist nur in einfachen Pedelecs zum Einsatz kommt. Damit du in jeder Situation sicher zum Stehen kommst, werden aufgrund der guten Bremskraft bevorzugt hydraulische Scheiben- und Felgenbremsen verwendet.

Für elektrische Unterstützung sorgen in der Regel Mittelmotoren, für ausreichend Energie sind Lithium-Ionen-Akkus zuständig. Genügend Licht stellt eine Lampe bereit, die am Rahmen befestigt ist. Da das Radfahren in der Stadt naturgemäß mit viel Auf- und Absteigen verbunden ist, bevorzugen Frauen meist sogenannte Tiefeinsteiger oder Waverahmen. Weil hier das Oberrohr fehlt, ist der Einstieg besonders einfach und bequem. Wer häufig schwere Einkäufe auf Gepäckträger und Packtaschen verteilt, sollte sich für eine besonders stabile Rahmenkonstruktion entscheiden, beispielsweise einen Trapezrahmen. Dieser heißt so, weil er die Form eins geschlossenen Dreiecks hat. Für Männer, die es auch in der Stadt etwas sportlicher mögen, gibt es Citybikes mit Diamantrahmen, die ein Oberrohr besitzen. Mit diesen Rahmen kann eine flachere Sitzposition eingenommen werden, was gerade bei höheren Geschwindigkeiten von Vorteil ist. Was typisch für City-E-Bikes ist, sind die stabilen Gepäckträger. Diese kannst du oft wahlweise vorne oder hinten montieren. Selbstverständlich ist auch ein Bordcomputer vorhanden, um vom Display beispielsweise die Restladung des Akkus oder den Kilometerstand abzulesen.

Einsatzbereiche:

  • Straßen und Radwege in der Stadt
  • befestigte Wege auf dem Land
  • Fahrten zur Arbeit
  • Einkaufsfahrten

Merkmale:

  • Rahmenform: Tiefeinsteiger, Trapez, Diamant
  • Mittelmotor
  • leicht laufende Räder
  • relativ schwer
  • Gepäckträger
  • Montage eines Kindersitzes möglich
  • aufrechte Sitzposition
  • komplette Straßenausstattung nach StVO (Straßenverkehrsordnung)

Welche E-Bike-Modelle gibt es für die Stadt?

Verschiedene Modelle eignen sich im Stadtverkehr, je nachdem, welche Strecken du mit deinem E-Bike zurücklegen willst. Ideal für Pendler sind E-Bike Klappräder. Wie der Name schon verrät, lassen sie sich schnell und einfach zusammenklappen. Beste Voraussetzungen also, um sie beim Wechsel vom Auto in Bus oder Bahn quasi als Handgepäck mitzunehmen. Wenngleich sie mit etwa 18 Kilogramm nicht unbedingt leicht sind. Je nach Ausführung (Pedelec oder E-Bike) sind Geschwindigkeiten von 20 Stundenkilometern bis 45 Stundenkilometer möglich. e-bike-city-download-guide-ebook-net4energy

Zum Einkaufen eignet sich vor allem ein E-Bike-Lastenfahrrad. In der großen Gepäckablage kannst du Einkaufstüten oder Pakete leicht verstauen. Oftmals haben diese Räder eine Sitzbank integriert, sodass du auch deine Kinder mitnehmen und den Weg zur Kita oder Schule mit dem Fahrrad zurücklegen kannst.

Willst du dein E-Bike nicht nur in der Stadt, sondern auch für Radtouren am Wochenende oder im Urlaub nutzen, ist das Cross-E-Bike ein echter Allrounder. Es ist ein stabiles E-Bike, mit dem du auf verschiedenen Untergründen fahren kannst, aber stets sportlich unterwegs bist. Cross-E-Bikes gibt es in zahlreichen Varianten, in der Regel werden sie mit Mittelmotoren mit 250 Watt Leistung angeboten. Die Motoren sorgen für eine gute Gewichtsverteilung und die richtige Platzierung des Mittelpunkts. Hydraulische Scheibenbremsen sollten auch beim Cross-E-Bike Standard sein. Eine Federgabel sorgt für guten Bodenkontakt und dafür, dass auch holprige Wege nicht zur Tortur werden.

Welche Vorteile bieten City-E-Bikes?

Citybikes orientieren sich voll und ganz an den Bedürfnissen von Radfahrern, die in Städten oder Dörfern zur Arbeit oder zum Einkaufen fahren wollen und dazu das Auto lieber stehen lassen möchten. Zudem entfallen das lästige Parkplatzsuchen und hohe Parkgebühren. Oftmals werden Pedelecs auch eingesetzt, weil keine öffentlichen Busse fahren. Im Vergleich zu anderen E-Bikes sind sie nicht auf Geschwindigkeit ausgelegt, sondern auf Komfort und bequemes Fahren. Du bist mit ihnen bis zu 25 Stundenkilometer schnell, kannst aber bei Bedarf durch deine Muskelkraft auch höhere Geschwindigkeiten erreichen. Größere Strecken und Steigungen, die mit einem normalen Fahrrad zu anstrengend wären, lassen sich bequem zurücklegen. So kommst du entspannt im Büro oder Supermarkt an.

City-Bikes verfügen über eine Komplettausstattung nach StVO. Viele Komponenten müssen bei anderen E-Bike-Varianten erst dazu gekauft werden, damit du dich verkehrssicher im Straßenverkehr fortbewegen kannst. Mit diesen Zusatzkomponenten sollte dein City-E-Bike ab Werk ausgestattet sein, damit es die Anforderungen der StVO erfüllt:

  • Frontscheinwerfer
  • Rücklicht und ein größerer roter Rückstrahler
  • Reflektoren an beiden Rädern
  • gelbe Rückstrahler an beiden Pedalen
  • Fahrradklingel
  • 2 voneinander unabhängige Bremsen

Wie weit kommt man mit einer Akkuladung?

Grundsätzlich kann man sagen, je höher die Akkukapazität ist, umso weiter kannst du fahren. Lithium-Ionen-Akkus haben eine Stromspeicherfähigkeit um die 400 Wattstunden bis 500 Wattstunden. Gerne werden daher Reichweiten zwischen 130 Kilometer und 200 Kilometer angegeben. Doch die Praxis sieht anders aus. Denn die Akkukapazität allein ist nicht ausschlaggebend. Zu viele Faktoren beeinflussen die Reichweite, beispielsweise:

  • Geschwindigkeit
  • Trittfrequenz
  • Start-Stopphäufigkeit
  • Steigungen
  • Bodenbelag
  • Wind
  • Gesamtgewicht (Rad, Fahrer, Gepäck)
  • Reifendruck

Realistisch dürften daher Reichweiten zwischen 70 und 90 Kilometer sein.

 

Welche Verkehrsregeln gelten für elektrisch angetriebene Citybikes?

Bei der Nutzung eines E-Bikes solltest du verschiedene Regeln beachten. City-E-Bikes, die elektrisch nicht schneller als 25 Stundenkilometer fahren können, werden wie normale Fahrräder behandelt. Es wird also keine Fahrerlaubnis benötigt und es besteht auch keine Helmpflicht. Soweit ein benutzungspflichtiger Radweg vorhanden ist, bist du verpflichtet, diesen zu nutzen. Ist der Radweg jedoch nicht als solcher ausgewiesen, steht es dir frei, auch auf der Straße zu fahren. Auf Gehwegen und in Fußgängerzonen darfst du grundsätzlich nicht mit dem E-Bike fahren, außer ein Verkehrsschild erlaubt ausdrücklich die Nutzung für Fahrräder. Wenngleich es nicht empfehlenswert ist, dürfen Fahrer von E-Bikes mit bis zu 1,6 Promille noch fahren, ohne sich strafbar zu machen. Passiert allerdings doch etwas oder die Fahrweise ist auffällig, dann genügt bereits ein Promillewert von 0,3.

 

Was kostet ein City-E-Bike?

Günstige, verkehrstaugliche und gleichzeitig robuste Einsteigermodelle kosten um die 1.700 bis 2.000 Euro. Für dieses Geld bekommst du eine gute Qualität und ein passables Cityrad, das du durchaus für die tägliche Fahrt zur Arbeit oder zum Einkaufen nutzen kannst. Für City-E-Bikes der mittleren Klasse bezahlst du zwischen 2.000 und 3.500 Euro. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Hinzu kommen eventuelle Kosten einer Versicherung.

 

Das City-E-Bike als Alternative

Das City-E-Bike kann das Auto sicher nicht ersetzen. Es ist aber eine gute Alternative, um Kurzstrecken zur Arbeit oder zum Einkaufen zurückzulegen. Auch für kleinere Spazierfahrten an der frischen Luft ist es gut geeignet. Je öfter das Auto in der Garage bleibt, umso besser für die Umwelt, denn schließlich fährt das Elektrofahrrad emissionsfrei.

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Wusstest du schon?

Was zeichnet ein City-E-Bike oder City-Pedelec aus?

City-E-Bikes sind auf Komfort und bequemes Fahren im Stadtverkehr ausgelegt. Mit der elektrischen Unterstützung, leicht laufenden Rädern und einer aufrechten Sitzposition kannst du problemlos alltägliche Strecken und Steigungen meistern.

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