blockheizwerk-einfamilienhaus-header-net4energy

Blockheizkraftwerke für Einfamilienhäuser

Eleni Tsoukanta
19.06.2019 07:02:00

CO2 und Geld mit Blockheizkraftwerken für Einfamilienhäuser einsparen

Ist die alte Heizung in die Jahre gekommen, produziert diese jede Menge CO2. Das ist oftmals nicht sparsam und das Risiko für teure Reparaturen steigen stetig an. Darum ist eine Beratung beim regionalen Energieversorger und einem Heizungsfachmann über moderne Heizungstechniken sehr empfehlenswert. Die Ambitionen liegen darin, Geld und CO2-Emissionen künftig sparen zu können. Die Heizungstechnik der Strom erzeugenden Heizung, auch der Mikro-Kraft-Wärme-Kopplung (Mikro-KWK), Blockheizkraftwerk (BHKW) oder auch Mini-BHKW genannt, ist dabei eine der modernsten Methoden.

Die Technik für ein Einfamilienhaus stellt das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bereit. Dies ist eine Heizung, die mit Hilfe von Rohstoffen, wie Erdgas oder Öl, sowohl Wärme als auch Strom produzieren kann. Durch den großen Aufwand des Aufbaus und der Funktionsweise schrecken leider viele davor zurück. Am wichtigsten ist jedoch nicht das Äußere, sondern ob ein Blockheizkraftwerk zu einem individuellen Einfamilienhaus passt.

 

Wie funktioniert ein Blockheizkraftwerk?

Die einzige Voraussetzung, um BHKWs in Betrieb nehmen zu können, ist die Bereitstellung von entsprechenden Rohstoffen im Haus. Sei es durch einen Erdgasanschluss oder einen Öltank. Der Rest ist einfach:

Die stromerzeugende Anlage arbeitet im Eigenheim. Das BHKW hat in etwa die Größe einer gewöhnlichen Waschmaschine. Im Innern der Heizung arbeitet ein Verbrennungsmotor, welcher Wärme produziert. Diese kann unter anderem. für das Heizen bzw. die Warmwasseraufbereitung verwendet werden. blockheizkraftwerk-einfamilienhaus-guide-e-book-net4energy

Der mit dem Kolben des Motors verbundene Generator erzeugt zusätzlich Strom und sorgt dadurch für eine effiziente und doppelte Energienutzung für ein Einfamilienhaus. Sollte die Verwendung von Heizungen und Warmwasseraufbereitung gleichzeitig vonstattengehen, würde das BHKW die Wärmeversorgung übernehmen. Zusätzliche Haushaltsgeräte können so mit dem erzeugten Strom des Generators gespeist werden.

Aber was passiert, wenn nicht so viel Wärme und Strom benötigt wird? Die vom BHKW produzierte Wärme wird in einem sogenannten Pufferspeicher zwischengelagert. Der überschüssige Strom wird automatisch in das öffentliche Stromnetz eingespeist und somit der Stadt zur Verfügung gestellt – einen Obolus bekommt man dafür natürlich auch.

blockheizkraftwerk-einfamilienhaus-net4energy

 

Blockheizkraftwerk für ein Einfamilienhaus: Eine leicht umsetzbare und gute Idee!

Das BHKW für das Einfamilienhaus hat natürlich auch positive Auswirkungen auf die Energiekosten: Durch die effizientere Heizungsanlage, die eventuelle Überproduktion des Stroms und die staatliche Förderung, können durchschnittlich 35 Prozent der Energiekosten gegenüber der üblichen Heizkosten gespart werden. Zusätzlich kann ein BHKW im Einfamilienhaus wesentlich mehr Energie einsparen. Großkraftwerke haben im Durchschnitt einen relativen Wirkungsgrad von 40 Prozent, wohingegen BHKW einen Wirkungsgrad von 90 Prozent aufweisen. Die Funktionsweise, der Aufbau und die Wartung haben den gleichen Aufwand, wie eine normale Heizungsanlage.

Zusammenfassend lässt sich hervorheben, dass das BHKW nicht besonders groß ist und sich somit sehr gut in einem Einfamilienhaus integrieren lässt; sei es im Keller oder einem anderen Hauswirtschaftsraum. Lokale Heizungsbauer verfügen heutzutage über das notwendige Know-How, um bei Störungen direkt helfen zu können.

blockheizkraftwerk-einfamilienhaus-guide-e-book-download-net4energy

Du interessierst dich für das Thema BHKW für Einfamilienhäuser? Lade dir unseren ultimaitven Guide zum Blockheizkraftwerk herunter

jetzt downloaden

Das könnte Ihnen auch gefallen

Das könnte Ihnen auch gefallen Intelligent heizen


Beginne jetzt ein Gespräch